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Software: 3D-Simulationsplattform: An jedem Ort in Echtzeit


Autocad & Inventor Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 8/2020 vom 17.11.2020

Nvidia stellt die 3D-Simulationsplattform Omniverse als offene Beta bereit. Sie ermöglicht fotorealistische und kollaborative Simulation in Echtzeit -- von zu Hause oder von überall.


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Bildquelle: Autocad & Inventor Magazin, Ausgabe 8/2020

Fotorealistische und kollaborative Simulation in Echtzeit sind mit Omniverse von Nvidia möglich.


Bild: Nvidia

Designer, Architekten und andere Kreative können mit der Plattform Nvidia Omniverse bald besser in Echtzeit zusammenarbeiten, sei es vor Ort oder aus der Distanz. Die 3D-Simulationsplattform ist nun in die offene Beta-Phase eingetreten und steht nun zur Verfügung. Sie verbindet die physische und virtuelle Welt ...

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... miteinander, um die Realität in Echtzeit und mit fotorealistischen Details zu simulieren.

Die offene Betaversion der fotorealistischen 3D-Simulationsplattform Omniverse von Nvidia folgt auf ein Early Access-Programm mit Ericsson, Foster + Partners, Lucasfilm und weiteren Firmen. Omniverse bringt Nvidias Lösungen in den Bereichen Grafik, Simulation und KI zusammen und ist die weltweit erste RTX-basierte 3D-Simulations- und Kollaborationsplattform. Sie verbindet die physische mit der virtuellen Welt, um die Realität in Echtzeit und mit fotorealistischen Details zu simulieren.

Remote-Teams können gleichzeitig an Projekten arbeiten

Mithilfe der Plattform können Remote- Teams gleichzeitig an Projekten zusammenarbeiten – zum Beispiel Architekten, die sich mit 3D-Gebäudedesigns beschäftigen, Animatoren, die 3D-Szenen überarbeiten, und Ingenieure, die sich mit autonomen Fahrzeugen befassen – idealerweise so einfach, wie sie gemeinsam ein Dokument online bearbeiten würden. „Physische und virtuelle Welten werden zunehmend miteinander verschmelzen“, sagt Jensen Huang, Gründer und CEO von Nvidia, der in seiner digitalen Keynote auf der GPU-Technologiekonferenz die Open Beta enthüllte. „Omniverse gibt Teams von Kreativen, die über die ganze Welt verteilt sind oder einfach nur von zu Hause aus arbeiten, die Möglichkeit, gemeinsam an einem einzigen Design zu arbeiten, so einfach wie die Bearbeitung eines Dokuments. Dies ist der Beginn des endlich realisierten Star Trek Holodecks“.

Universal Scene Description für 3D-Simulationsplattform

Omniverse basiert auf der weit verbreiteten Universal Scene Description (USD) von Pixar, einem führenden Format für den universellen Austausch zwischen 3D-Anwendungen. Die Plattform nutzt auch Nvidia- Technologie wie fotorealistisches Echtzeit- Rendering, Physik, Materialien und interaktive Workflows zwischen branchenführenden 3D-Softwareprodukten.

Omniverse ermöglicht die Zusammenarbeit und Simulation, die für Kunden aus den Bereichen Robotik, Automobil, Architektur, Ingenieur- und Bauwesen, Fertigung sowie Medien und Unterhaltung unerlässlich sind.

„Wir arbeiten seit langem mit Nvidia zusammen, um unsere Produktionsworkflows unter Verwendung ihrer GPUs zu optimieren“, so Steve May, CTO bei Pixar. „Und mit der Einführung von Pixars Universal Scene Description for Omniverse setzt sich diese Zusammenarbeit noch weiter fort; gemeinsam wollen wir den Stand der Technik in der Computergrafik vorantreiben.

Unterstützung durch die Software-Anbieter

Die 3D-Simulationsplattform wird von vielen führenden Softwareunternehmen wie Adobe, Autodesk, Bentley Systems, Robert McNeel & Associates und SideFX unterstützt. „Die Bedeutung unserer zweijährigen Zusammenarbeit mit Nvidia kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden“, sagte Amy Bunszel, Senior Vice President für Design and Creation Products bei Autodesk. „Projekte und Teams werden immer komplexer, und wir sind zuversichtlich, dass Autodesk-Anwender aus allen Branchen unsere Begeisterung für die Fähigkeit von Omniverse teilen werden, ein kooperativeres und immersiveres Erlebnis zu schaffen. So sieht die Zukunft der Arbeit aus“.

Pixar USD: Stiftung für den Austausch von 3D-Anwendungen

USD bietet eine einheitliche Methode und ein einheitliches Format für die nahtlose gemeinsame Nutzung der meisten Aspekte einer 3D-Szene bei gleichzeitiger Beibehaltung anwendungsspezifischer Daten im Gegensatz zu den meisten Export-/ Import-Workflows. Die Struktur erlaubt es, nur Änderungen weiterzugeben, so dass Bearbeitungen an Objekten, Umgebungen und anderen Designelementen innerhalb der kollaborativen Szene effizient zwischen Anwendungen kommuniziert werden können, während die Gesamtintegrität gewahrt bleibt.