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Spaniens Norden – ein Traum!


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Funk Uhr - epaper ⋅ Ausgabe 30/2022 vom 22.07.2022

Reise

Artikelbild für den Artikel "Spaniens Norden – ein Traum!" aus der Ausgabe 30/2022 von Funk Uhr. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Funk Uhr, Ausgabe 30/2022

KUNST-LIEBLING ?Puppy? heißt die Skulptur von Jeff Koons. Der zwölf Meter hohe Terrier vor dem Guggenheim-Museum in Bilbao wird von einem Gärtner gepflegt

Was gilt gerade?

Testpflicht? Impfnachweis?

Maskenpflicht? Die Corona- Regeln wurden überall gelockert. Bitte informieren Sie sich trotzdem vor Ihrer Reise zu den aktuellen Bestimmungen unter www.adac.de/ news/spanien-urlaubcorona/

Türkisblaues Wasser und bildschöneStrände, die sich oft zwischen schroffen Felsen verstecken, dazu üppig grüne Natur, die sich vom bergigen Landesinneren bis ans Meer erstreckt – fast könnte man meinen, man sei in Corn-wall! Doch es ist Spaniens zauberhafter, wilder Norden: An der Atlantikküste am Golf von Biskaya sind die Wellen tempera-mentvoll, zeigen sich auch mal Wolken überm Sommerhimmel, die kurze Schauer bringen. Bäume, Büsche und Wiesen dan-ken es mit satten Farben. Kräuter und Eu-kalyptusbäume verströmen ihre schweren Düfte und Küstenwege mit Aussicht laden ein, die Region zu erkunden. Wer den Tag am Strand verbummeln möchte, findet ...

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... Buchten mit feinem goldfarbenen Sand, an denen man ohne jedes Gedränge die Seele baumeln lassen kann. Dazu gibt es faszi-nierende Orte und Städte mit spannender Geschichte und Museen zu entdecken: etwa San Sebastian, San Vicente de la Bar-quera oder Gijon. Der Norden Spaniens ist ein Traum – und (noch) ein Geheimtipp.

Tierische Kunstwerke

Von Ost nach West reihen sich entlang derNordküste die Regionen Baskenland, Kan-tabrien und Asturien. Berühmteste Metro-pole des autonomen Baskenlandes ist Bil-bao. Die einstige Industriestadt hat sich zu einer angesagten kulturellen Hochburg entwickelt. Weltberühmt ist das Guggen-heim-Museum (Eintritt 16 Euro). Allein die eigenwillige Optik des Gebäudes von Star-Architekt Frank O. Gehry vor der Skyline Bilbaos ist atemberaubend. Und das Innere des dekonstruktivistischen Baus birgt eine der bedeutendsten Kunst-sammlungen des 20. und 21. Jahrhunderts. Einen ersten Eindruck bieten die Skulptu-ren außerhalb des Museums. Vor dem Ein-gang begrüßt der überdimensionale Welpe des US-Künstlers Jeff Koons mit einem „Fell“ aus üppig sprießenden Blumen die Besucher. So niedlich „Puppy“ ist, so schaurig mutet daneben das grazile Me-tallmonster, eine neun Meter hohe Spinne, der Künstlerin Louise Bourgeois an.

Hafenstädte mit Flair

Das Baskenland punktet aber nicht nur mitWeltklasse-Kunst. Einer der schönsten Strände Spaniens verleiht San Sebastian be-sonderes Flair: „La Concha“ liegt geschützt in einer muschelförmigen Bucht. Ob son-nenbaden, surfen oder segeln – hier ist viel Platz für ganz unterschiedliche Vorlieben. Nur ein paar Schritte vom goldfarbenen Sand entfernt liegt am Fuß des Monte Urgull die schachbrettartig angelegte Alt-stadt mit ihren Kneipen und Pintxos Bar.

Dort werden kleine Leckereien geboten: die Pintxos (gesprochen: Pintschos). Auf Weißbrotscheiben türmt sich Feines wie Sardellen, Serranoschinken, Ziegenkäse und Pimientos de Padrón – das sind kleine grüne, unterschiedlich scharfe Paprika, die aus Padrón in Galicien kommen. Holzspießchen (vom Spanischen „pincho“) sind Namensgeber für die Häppchen und sorgen dafür, dass die gestapelten Köstlichkeiten Halt finden. Tipp: Probieren Sie die schmackhaften Kunstwerke in der Bodega Donostiarra (Calle Pena y Goni 13), wo sich etwa auf frischem Thunfisch Sardellen, Peperoni und Oliven türmen. Mmh!

Frühgeschichtliche Kunst

Doch man kann noch viel mehr unternehmen, etwa wandern! Über den Küstenweg in östlicher Richtung (ca. 5 km) erreicht man von San Sebastian aus das Fischerdorf Pasaia mit bunten baskischen Häusern. Überhaupt ist die ganze Küste reich an hübschen Orten, darunter Hondarribia.

Das gilt auch fürs benachbarte Kantabrien. Außerhalb seiner trubeligen Hauptstadt Santander mit der beliebten internationalen Sommeruniversität und langen Sandstränden geht das Leben überwiegend beschaulich zu. Etwa in Castro Urdiales, einem Hafenstädtchen, das auf die Römer zurückgeht. Die reizvollsten Strände Kantabriens findet man zwischen Comillas und San Vicente de la Barquera. Auf dem Weg dorthin lohnt ein Abstecher nach Santillana del Mar. Der Name täuscht, denn der Ort, der zu den schönsten Spaniens zählt, liegt nicht am Meer, sondern etwa 30 Kilometer von Santander entfernt im Landesinneren. Die mittelalterliche Altstadt ist autofrei. Genüsslich schlendert man hier durch Kopfsteinpf lastergassen („Rúas“), gesäumt von Herrenhäusern, Renaissance-Palästen, Wehrtürmen und Steinhäusern mit Holzbalkonen und Blumenschmuck. Herz des denkmalgeschützten Ensembles ist die Stiftskirche Santa Juliana aus dem 12. Jahrhundert, Paradebeispiel romanischer Architektur. Der größte Schatz jedoch liegt außerhalb: die Höhle von Altamira, UNESCO-Weltkulturerbe, mit Meisterwerken prähistorischer Malerei. Die 14.000 Jahre alten Zeichnungen aus rot pigmentiertem Ocker zeigen Bisons, Hirsche, Wildschweine und Pferde.

Picknick mit Aussicht

In Asturien findet man noch viele weitere malerische Orte. Costa Verde (dt. grüne Küste) heißt der rund 300 Kilometer lange Abschnitt, der sich von Llanes und Ribadesella über die Hafenstadt Gijón bis weit hinter Cudillero erstreckt. Einen wunderbaren Blick auf die weißen Sandbänke, gerahmt von satter Natur, genießt man vom Mirador del Fito aus – einem herrlichen Plätzchen für ein Sommerpicknick!

WAS DIE REISE KOSTET

FLÜGE: z. B. nach Bilbao ab 45 Euro (einfach), www.eurowings.com ÜBERNACHTEN: 3 Ü im Hotel Olarain (San Sebastian) ab 378 Euro/

DZ, www.olarain.com, 1 Ü in der Hosteria Villa de Castro (Castro Urdiales) ab ca. 64 Euro/DZ, www. hosteriavilladecastro.com, 1 Ü im Hotel Don Paco (Llanes) ab 58 Euro/ DZ, www.hoteldonpacollanes.com