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Spaß in den besten Jahren


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Camping, Cars & Caravans - epaper ⋅ Ausgabe 8/2022 vom 12.07.2022

PROFITEST

EXKL USIV von 6 EX PERTEN

Tandero – der Spaßmacher – heißt die jüngste LMC-Mittelklasse, die für junge Bestager konzipiert ist, wie man das heute so schön nennt. Wer sich also in den besten Jahren nach einem Reisewagen für zwei und einem LMC mit speziellem Design sehnt, der mag sich als Teil der Zielgruppe sehen. Angesprochen fühlen sich aber womöglich auch andere Camper. Das Design des Tandero folgt dem der Reisemobile Innovan und Tourer. Skandinavischer Stil mit eckigem, grifflosem Möbelbau verbindet sich hier mit runden Elementen aus dem asiatischen Stilleben. Ein ungewöhnlicher Mix, den die Sassenberger Japandi nennen: Bei beiden Wohnstilen geht es um eine schlichte, funktionale Einrichtung, die auch natürliche Materialien einsetzt. In der Interpretation bei LMC soll das die Einrichtung leicht und offen wirken lassen. Außen zeigt der Tandero das neue Markengesicht für die gesamte ...

Artikelbild für den Artikel "Spaß in den besten Jahren" aus der Ausgabe 8/2022 von Camping, Cars & Caravans. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Camping, Cars & Caravans, Ausgabe 8/2022

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... LMC-Wohnwagenpalette.

Der Tandero 500 E ist bis zum Caravan Salon nur als Sondermodell New Edition inklusive Tandero-Paket zu haben und als solches überaus umfangreich ausgestattet. Die Preisliste zeigt dafür erhebliche – allerdings nur fiktive – Ersparnisse. Fiktiv, weil es einen Tandero ohne die Extras schlicht noch nicht gibt. Im Newcomer gibt es GfK-Wände, Leichtmetallräder und die Auflastung für gut 4.500 Euro statt knapp 5.800 Euro bei einer fiktiven Einzelbestellung. Für die New Edition weist die Preisliste 750 Euro Ersparnis für das Tandero-Paket mit LED-Vorzeltleuchte, Fliegenschutztür, Therme, Stabilformstützen, Abwassertank, Frischwassertankanzeige, Deichselabdeckung, Ersatzradhalter, Vorbereitung TV-Platz, einteiliger Tür mit Fenster und Abfalleimer, Filzorganizer, großer Dachhaube, USB-Steckdose auf Stromschiene, Beleuchtung mit „aufgehender Sonne“ und Ambientelicht aus. Die Preisliste sagt zu diesem Paket: „Diese Ausstattung ist obligatorisch“ – ungewöhnlich bei einem Ausstattungspaket. So jedenfalls steht unser Tandero 500 E New Edition fast reisefertig für 27.500 Euro da und als Einzeloption kommt noch der Rollrost zwischen den Einzelbetten dazu – macht insgesamt 27.880 Euro.

REDAKTEUR VOLKER STALLMANN

Stilmix mit spannenden Akzenten: weiße Klappen, grauer Korpus und ein hinterleuchtetes Kopfteil vorn.

KATEGORIE MITTELKLASSE

GEWICHTSKLASSE ab 1.800 kg

LÄNGE/BREITE 757/232 cm

LISTENPREIS ab 27.500 €

PREIS TESTCARAVAN 27.880 €

KAROSSERIE

„Der sieht schon anders aus als man LMC-Caravans kennt. Schick, ein bisschen dezentes Dekor, das den Wagen optisch streckt – das gefällt“, befindet Karosseriemeister Rudi Stahl. Und der komplette Aufbau mit glasfaserverstärktem Kunststoff beplankt – „das gibt’s nicht überall, zumal in der Mittelklasse“. Die stärker konturierte Frontmaske mit tiefer angesetzten Griffen sieht gut aus, „die schmalere Klappe macht den Flaschenwechsel aber nicht einfacher. Schade, dass die kleine Klappe als Zugang zu den Flaschenventilen weg ist. Die wäre hier echt praktisch.“

Die breite Tür mit Fliegenschutz ist gut und die vorgehängten Fenster sind so ordentlicher Standard wie die Dachhauben. „Selbst das Bad hat eine Klarglashaube und mit dem obligatorischen Paket – das muss einem erstmal einfallen – gibt es eine Panoramadachhaube in der Sitzgruppe.“ Das Heck des Tandero kommt mit dem breiten Leuchtenträger gut an. Die hinte-

Rudi Stahl zur Karosserie:

Das neue Familiengesicht mit dezentem Dekor steht dem LMC. Die Verarbeitung ist gut, die hinteren Stützen sind schwer erreichbar.

ren Kurbelstützen liegen aber 30 Zentimeter tief unter dem Aufbau und sind so nicht wirklich gut erreichbar.

Auch der Tandero hat den Longlife-Technology-Aufbau mit PU-Leisten und extrudiertem Isolierschaum im Boden.

Dach und Bug, Wände und Boden sind mit GfK belegt, an der Verarbeitung hat Stahl allgemein wenig auszusetzen. Wie so oft könnte der Schacht für die Toilettenkassette innen zwischen Klappenrahmen und Wand besser abgedichtet sein, zumal hier viele Kabel verlaufen.

TECHNIK

TÜV-Ingenieur Roman Heinzle besieht sich zuerst den Flaschenkasten im neuen Bug. „Die Klappe ist etwas schmaler als im Vivo, das sieht vielleicht besser aus, eine breitere Klappe wäre aber praktischer beim Flaschenwechsel und vor allem, wenn man das Ersatzrad braucht.“ Der Platz für zwei Elf-Kilogramm-Gasflaschen, das Ersatzrad und den Abwasserkanister aus dem Paket. Auch die Entlüftung ist mehr als ausreichend und die Flaschen stehen gut gesichert. „Beleuchtung und Kantenradien sind erwartungsgemäß vorschriftsmäßig“. Dann wendet Heinzle sich der weiteren Technik im Detail zu.

Im Wagen fallen ihm der Rauchmelder und die umfangreiche LED-Beleuchtung positiv auf. Die auf Schienen versetzbaren Lesespots in der Sitzgruppe sind ein feines, häufig gelobtes Detail. Auch eine USB-Anschlussdose ist auf der Schiene versetzbar angebracht. An den Betten vorn sind die festen Spots unter dem Querregal leider viel zu weit vorn montiert, „will man hier im Bett lesen, blenden die, statt zu erhellen.“ Lichtschalter und Steckdosen sind hinter der großen Blende am Kopfende verborgen, aber gut erreichbar. Die Anzahl der Steckdosen findet Heinzle gut. Eine Doppelsteckdose in der Küche, zwei am TV-Platz, zwei in der Sitzgruppe und zwei vorn. Leider fehlt im Bad eine Stromversorgung.

In der Küche machen der 149 Liter große Kühlschrank und ein Dreiflammkocher mit elektronischer Zündung die Technik komplett. Die Therme ist vorn im linken Bettstaukasten platziert. Die Ablassventile sind mit einem Blechwinkel geschützt. Die Warmluftrohre liegen nicht nur hier leider ungeschützt an der Seitenwand. Die Gasund Wasserleitungen sind wie die elektrischen Kabel gut verlegt.

INNENEINRICHTUNG

„Das Mobiliar ist hell und freundlich, neben der sehr modernen, schlichten Optik ist aber auch die Konstruktion teilweise einfach gehalten“, befindet Schreinermeister Oli Pfisterer.

Die Gestaltung ist jedenfalls sehr einheitlich durchgezogen. Viele gerade Flächen und Klappen und wenig Radien machen die Einrichtung klar strukturiert. Runde Elemente wie der Spiegel im Eingang und das große hinterleuchtete Bettenkopfteil „sollen im Designkonzept den asiatisch angehauchten Akzent dazusetzen.“

Das ist in sich stimmig und funktioniert als Konzept auch gut. „Bis auf die Frage, wie man einen Fernseher neben der TV-Platzvorbereitung installieren soll.“ Genau da hängt fest installiert der besagte Spie-

Roman Heinzle zur Technik: So umfangreich die Ausstattung ist, im Deichselkasten geht es sparsam zu. Zwei Flaschen mit den nötigen Haltern, ein simpler Druckminderer, das war’s. Die Klappe ist schmaler, öffnet aber weit.

gel und nähme man den weg, ist auf der Rückseite der Möbelwand der Badspiegel, Durchschrauben geht also nicht. Da bleibt dann nur ein schmaler Standfuß oder eine spezielle Lösung des Herstellers.

Auffällig sind die offenen, dunklen Regale anstelle von Oberschränken oben quer im Bug und Heck. „Das sieht gut aus, aber die offenen Spalten auf beiden Seiten zu den Längsoberschränken hin sehen etwas seltsam aus. Mag das noch zum Design gehören, ist es auf jeden Fall höchst unpraktisch zu putzen.“

Die Möbel sind durchweg gut verarbeitet, auch in den Sitztruhen gibt es keine scharfkantigen Leisten mehr. Die Feuchtbereiche in Bad, Dusche und Küche sind großteils gut abgedichtet.

In der Sitzgruppe liegen die Polster lose auf. So muss man sie, anders als beim Vivo etwa, wie üblich wegnehmen, um die Stautruhen zu öffnen. Die Beschläge sind von guter Qualität, wenn auch teilweise etwas zu gut gemeint. „Die Oberschrankklappen hängen an drei sehr kräftigen Scharnieren. Die lassen die geöffneten Klappen gegen die Decke knallen.“ Da es keine Griffe gibt, kann man vor allem die Klappen vorn über den Betten nur mit etwas Mühe schließen, da sie vorn glatt an der Decke anliegen. „Hinten liegen die offenen Klappen am Dachlukenrahmen – nicht schön, aber leichter zu greifen.“ Die Verriegelung übernehmen Metallschnäpper. In den Küchenauszügen mit Softclose-Funktion gibt es Pushlocks.

Oli Pfisterer zum Mobiliar: Die Optik der Einrichtung überzeugt mit dem Japandi genannten Stil. Details wie an der Decke anschlagende Klappen stören aber. Die Verarbeitung ist durchweg in Ordnung.

Die Betten sind solide mit ihrem Metallunterbau, aber ohne Härteverstellung oder aufstellbare Kopfteile sind die Lattenroste einfacher Standard. Insgesamt ist das Mobiliar optisch spannender als technisch, „Qualität und Ausführung sind soweit Standard ohne große Überraschungen.“

WOHNWERT

Den Grundriss und die Aufteilung im Tandero 500 E findet Wohntesterin Christiane Eckl praktisch. Kein Wunder, der ist mit seiner Sitzgruppe im Heck und den Längseinzelbetten vorn ein lang bekannter und beliebter Paargrundriss.

Als sehr praktisch fällt sofort die breite Tür mit Fenster, Fliegenschutz und Mülleimer auf. „Und das Schränkchen mit Ablage im Eingang ist auch klasse“, so Wohntesterin Christiane Eckl.

Das Designkonzept mit dem Mix aus skandinavischer Geradlinigkeit und den runden Formen gefällt ihr. „Die große hinterleuchtete Wandverkleidung über den Betten als aufgehende Sonne ist echt ein Hingucker.“ Die verspielten textilen Stautaschen passen irgendwie auch dazu und das indirekte Licht am Spiegel im Eingang, den Regalen und Oberschränken macht schon was her. Vor allem die beleuchteten Regale zwischen den Oberschränken setzen dekorative Kleinteile ins beste Licht, wenn man so was mag. Farblich ist das alles gut abgestimmt, die Fenster dürften aber schon Stores zu den Raffrollos haben.

Die Hecksitzgruppe ist natürlich auch für mehr als zwei groß genug, der Tisch mit dem automatisch höhenverstellbaren Fuß reicht für mehrere Gedecke und ist komfortabel in der Handhabung.

DAS INNENLEBEN AUF EINEN BLICK

Die Küche ist nicht groß, da reicht es neben dem Hochkühlschrank nur für die wertige Spüle-Kocher-Kombination mit Gussrost und drei Flammen, viel Arbeitsfläche gibt es aber nicht. Stauraum ist dafür in den Auszügen und den Deckenschränken mit Fachböden reichlich vorhanden.

Auch die anderen Oberschrankzeilen haben übrigens immer ein Fach mit Einlegeboden – sehr praktisch.

Das Bad ist wie die Küche nicht größer als nötig, wirkt dank zweier Wandspiegel aber großzügig, auch wenn es um die Toilette eng zugeht. Das aufgesetzte Waschbecken ist schick, der Rest der Einrichtung ist mit einem Schränkchen und einem Auszug eher knapp und schlicht gehalten.

Die Betten vorn bieten mit Kaltschaummatratzen guten Liegekomfort, sind aber etwas schmal geraten. Der Rollrost bietet als Extra auf Wunsch eine wirklich große Liegefläche. So kann der Tandero 500 E noch flexibler Spaß machen.

FAHRSTABILITÄT

Als New Edition hat der Tandero 500 E mit 1.800 Kilogramm Gesamtmasse 500 Kilogramm Zuladung. Das ist für einen Zwei-Personen-Caravan dieser Größe doch sehr reichlich. Um Messwerte mit einem realistischen Bezugsrahmen zu bekommen, geht dieser Tandero auf 1.700 Kilogramm beladen auf den Prüfstand.

Im Vergleich mit ähnlich großen Caravans steht der LMC auf dem Prüfstand in den entscheidenden Disziplinen besser da als der Klassendurchschnitt. Die Deichsellänge, das Gierträgheitsmoment (GTM) und der Fahrdynamikkennwert (FDK) bestimmen die Bewertung der Fahrstabilität. Die Deichsel des Tandero 500 E ist drei Prozent länger als der Durchschnitt der ähnlich großen Profitest-Kandidaten. Da das GTM für den beladenen Wagen um knapp zweiein- halb Prozent besser ausfällt als der Durchschnitt, fällt auch der FDK günstig aus, der ist sogar um fast fünfeinhalb Prozent besser.

Christiane Eckl zum Nutzwert: Ein beliebter Paargrundriss mit modernem Stil, das gefällt. Das Wohngefühl überzeugt wie der Stauraum mit großen Oberschränken und schönen Regalen.

Technisch ist der Tandero serienmäßig gut gerüstet mit Stabilisierungseinrichtung, Stoßdämpfern, Schräglenkerachse und selbstnachstellender Bremse. Die Reifen am 1,8-Tonnen-Chassis sind für 1.900 Kilogramm Tragkraft gut, eine ausreichende Reserve. Leer ist der Tandero 500 E links deutlich schwerer als rechts. Das ist kein Wunder, da die Küche natürlich wiegt, mit Geschirr und Vorräten wird das aber noch verschärft. Gut immerhin, dass im rechten Bettkasten eine Ladeklappe installiert ist. Schwere Ladung sollte dann hier gestaut werden, soweit die Stützlast das zulässt.

FAZIT

Der Tandero macht mit seinem neuen Design schon rein optisch was her. Sowohl die dezente Folierung als auch die in Details neue Karosserieform gefallen gut.

Michael Wille zur Fahrsicherheit: Bei fast zwei Tonnen Gesamtmasse hat der 500 E eine halbe Tonne Zuladung. Die Messwerte für die Fahrstabilität sind besser als der Durchschnitt.

Bei der Einrichtung ist der skandinavisch-asiatische Stilmix gelungen. Schlichte, geradlinige Moderne mit Gemütlichkeit ausstrahlenden Akzenten – das ergibt mit hellem Holz, grauen Details und weißen Klappen einen leichten, offenen Gesamteindruck. Konstruktive Details wie die unpraktisch gegen die Decke schlagenden Oberschrankklappen oder etwas unpraktische Anschlussfugen bei Regalen vertrügen noch etwas Feinschliff.

Technisch ist die Mittelklassebaureihe auf dem üblichen Stand der Sassenberger. Der Longlife-Technologie-Aufbau, in der New Edition des Tandero voll mit GfK beplankt, ist weitgehend gut verarbeitet. Die technische Ausstattung ist angemessen und im großen Ganzen gut verbaut. Die Warmluftrohre könnten aber zum Beispiel besser geschützt sein. Fahrverhalten und Messwerte sind überdurchschnittlich. Wer einen Reisecaravan für zwei mit moderner Gestaltung sucht, könnte hier fündig werden.

TECHNISCHE DATEN

Fahrwerk:

Schräglenkerchassis, Reifen 195 R 14 C auf Leichtmetallfelgen, LI 106 = 950 kg, selbstnachstellende Bremse, mechanische Fahrstabilisierung, Stoßdämpfer

Aufbau:

GfK-Schaumsandwich, Dach 30 mm, Wand 30 mm, Boden 40 mm, Tür einteilig 164 x 63 cm, Fenster und Mülleimer, Umlaufmaß 10.400 Millimeter

Fenster:

6 Fenster vorgehängt, alle zu öffnen mit Kombi-Rollos, 1 Panoramadachhaube, 3 Klarglashauben

Füllmengen:

Gas 2 x11 kg, Frischwassertank 44 l, Abwasser 23 l Innenausstattung: Maße (H x BxT): Möbelbau in Taupe-Dekor, Umbausitzgruppe 212 x 131/147 cm, Einzelbetten 195 x 83 cm u. 200 x 83 cm, 4 Hängeschränke unterteilt, 3

Sitzstaukästen, Kleiderschrank 133 x 57 x 62 cm, Schränkchen und Ablage im Eingang, TV-Platz

Küchenblock: Maße (H x BxT): 97 x 113 x 57 cm, Edelstahlspüle, Dreiflamm-Kocher mit Zündhilfe, Kühlschrank Thetford 149 l, 1 großer Oberschrank, 3 Auszüge, 1 mit Besteckfach, Rückwandverkleidung, 2 LED-Spots, Ambientelicht, 2 x230-Volt-Steckdose

Dusch-/Toilettenraum:

Maße (H x BxT): 198 x 98 x 78 cm, Toilette drehbar, 3 Ablagen, 2 große Spiegel, 1 Auszug, Licht in Dachlukenrahmen u. indirektes Licht, aufgesetztes Waschbecken

Heizung/Klima:

Truma Trumatic, Therme, Warmluft 4 Auslässe

Energieversorgung/Technik:

Elektroversorgung 13-polig, Umformer, Beleuchtungssystem 12 Volt LED, 4 Spots, ind. Licht, 8 Steckdosen 230 Volt, 1 xUSB, 12 Volt u. TV, FI-Schalter

Extras im Testwagen:

Rollrost für Einzelbetten 380 €

Sonderausstattung:

Ersatzrad mit Alufelge 450 €, elektronische Stabilisierung 960 €, Rangierantrieb mit Autarkpaket 3.600 €

Nebenkosten:

(TÜV/Brief): 165 €

Gewichte Testwagen Leergewicht* 1.300 kg Herstellerangabe** 1.319 kg Zul. Gesamtgewicht*** 1.800 kg Zuladung 500 kg

*gewogen, **gerechnet, ***im Test

BEWERTUNG

MITBEWERBER

PREISE

MEIN URTEIL

Volker Stallmann, Test-Redakteur

Der Tandero kann Spaß machen, was die Wertung auch zeigt. Ob er schon Mittelklasse ist oder noch Einsteiger, mag man fragen. Der Preis ist eher Mittelklasse, nach Punkten läge er bei den Einsteigern weiter vorn. Der Wagen gefällt innen wie außen und die Qualität ist LMC-typisch in Ordnung. Wohnen und Leben lässt sich’s zu zweit gut im 500 E. Küche und Bad sind knapp, erfüllen aber ihren Zweck. Das Designkonzept kann man teilweise, wie etwa bei den offenen Regalen, einfach finden. Oder man findet es einfach gut. Da entscheidet der eigene Geschmack.

Der Vergleichspreis

basiert auf vergleichbarer Einrichtung mit Küche, Nasszelle, Beleuchtung mit Netzteil, Heizung, Chassis mit Stoßdämpfern, Ausstellfenstern mit Rollos, Frischwassertank mindestens 22 Liter, Kassettentoilette, Abwassertank, Umluftverteilung, Außenstauklappe, Schlingerdämpfung, Ersatzrad mit Halter, TÜV + Fahrzeugbrief.