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Spaß in der Kiesgrube: 11. NVG Kipper- und BaumaschGeräthinentreffen in Geilenkirchen


Truckmodell Sonderheft - epaper ⋅ Ausgabe 8/2018 vom 26.07.2018

Unter der eingespielten Leitung der Nutzfahrzeug Veteranen Gemeinschaft (NVG) fand bei überwiegend trockenem und teilweise sonnigem Wetter das 2013er Treffen in der Grube Davids in Geilenkirchen statt. Dieses Treffen ist eine Pflichtveranstaltung für Akteure und Zuschauer. Dementsprechend groß ist jedes Jahr aufs Neue der Andrang.Die Parkplatzsituation für die Zuschauer gestaltete sich wie immer spannend. Es galt eine Lücke zu finden, ohne die Zufahrt zu versperren. Nachdem dieser Punkt erfolgreich abgehakt war, ging es in die Kiesgrube.

Artikelbild für den Artikel "Spaß in der Kiesgrube: 11. NVG Kipper- und BaumaschGeräthinentreffen in Geilenkirchen" aus der Ausgabe 8/2018 von Truckmodell Sonderheft. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Truckmodell Sonderheft, Ausgabe 8/2018

Panoramablick in die Grube

Da es sich um eine aktive Kiesgrube ...

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... handelt, ändert sich das Bild von Jahr zu Jahr. Der vor zwei Jahren wiedergefundene Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg lag nur noch in großen Trümmern auf einem zentralen Hügel und bildete so den Hintergrund für die hier oben sitzenden Zuschauer. Der ein oder andere hatte sich hier am Eingang zur Grube einen Logenplatz gesichert und schaute hier den Akteuren beim Buddeln zu. Von hier oben hat es den Eindruck,dass unsichtbare Kinderhände mit ihrem Spielzeug im Sandkasten spielen. Da es sich aber um reale Zeitzeugen handelt, gilt es diese aus der Nähe zu sehen, zu riechen, zu hören und zu spüren. Die Zuschauer standen an markanten Stellen, wo die Akteure ihre Lieblinge besonders langsam an den Kameras vorbei fuhren. Jeder möchte sein Fahrzeug ins rechte Sonnenlicht gerückt wissen. Doch dies hier ist keine Modellshow, sondern eine Sand- und Kiesgrube. Es gilt also den Selbigen zu Baggern und zu Kippen. Hierfür gab es hinter den Bunkerresten einen großen Beladeplatz. Am Rand baggern die kleinen Rad- und Kettenlader. Gerade wegen ihrer eher geringen Größe ist es umso erstaunlicher, was diese Geräte zu leisten imstande sind. Die Großen der Szene klauten den Kleinen natürlich ein wenig das Publikum. Besonders sehenswert waren zwei Vertreter. Ein Hanomag 80e konnte allein mit seiner schieren Größe überzeugen. Dieses Fahrzeug ist zudem eine echte Rarität, denn kurz nach seiner Entwicklung wurde Hanomag von Komatsu übernommen, weshalb der 80e nur noch in wenigen Exemplaren unter dem alten Namen ausgeliefert wurde. Er zeigte aber auch, dass es bei dieser Größe hektischer wird für die Fahrer der Kipper. „Früher konnte man in einer Woche noch einen Roman lesen“ sagt mir Günter, ein pensionierter Fahrer. Erst konnte ich diesen Satz nicht einordnen. Doch wenn nur eine Schaufel, maximal zwei, zum Beladen reichen, dann reicht die Zeit für den Fahrer nicht zum Lesen einer Seite. Neben diesem Giganten konnte ein Radschaufellader Typ 1808-3 von KHD in Aktion bestaunt werden. Dieser Prototyp ist nie in Serie gegangen, da KHD andere Geschäftsinteressen verfolgte. Umso erstaunlicher ist sein rüstiges Auftreten hier in Geilenkirchen

Porscheentwicklung für KHD. Er ging nie in Serie.


Seltenheit: Hanomag 80E, eine Nummer größer bitte


Am Verladeplatz kommen die Kipper alle vorbei. Mercedes Rundhauber fahren in den Spuren von Deutz Jupiter. Neben diesen Großen finden sich auch andere seltene Laster aus vergangener Zeit. Borgward, Volvo und auch ein Tatra zeigen, dass sie noch nicht zum alten Eisen gehören. Dafür, dass die Radlader unten genug Abraum haben, sorgten ein Schürfkübelbagger und eine Caterpillar D9. Beide tragen ihr Alter mit Stolz. Der Alltag in den Gruben hat so manche Schramme an den Maschinen hinterlassen. Nichtsdestotrotz bewegen sie noch Unmengen von Sand.

Mir stellt sich immer wieder die Frage: „Was für Platz braucht man, um solche Gerät schaft sorgfältig zu pflegen und in Gang zu halten?“ Vom Transport zu und von solchen schönen Events mal ganz abgesehen. Die meisten Kipper sind natürlich auf eigener Achse angereist. Viele Teilnehmer kommen aus dem angrenzenden Europa. Schließlich liegt Geilenkirchen in der Nähe der Grenze zu Belgien und den Niederlanden. Erstaunlich die Anreise des Deutz aus Hamburg. Es spricht für das jährliche Treffen hier, dass der Teilnehmer die langen Stunden der An- und Abfahrt in Kauf genommen hat.

Prototyp bei der Arbeit.


Caterpillar D9 sorgt für Nachschub


Auch Spielkinder brauchen mal ´ne Pause


Volvo N88 als Muldenkipper


Hatte wohl die längste Anreise: Magirus Deutz aus Hamburg


Das Wochenende in Geilenkirchen war sicherlich wieder zu kurz und die Zeit bis zum nächsten Mal ist viel zu lang. Aber so hat man wieder etwas, auf das man sich freuen kann.