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SPEZIAL: Willkür bis zum Schluss


Militär & Geschichte - epaper ⋅ Ausgabe 3/2020 vom 09.03.2020

Im September 1944 gründet Himmler eine Partisanenorganisation, die Sabotageakte gegen ins Reich eindringende Alliierte verüben und deutsche „Verräter“ bestrafen soll. Im März 1945 landen Mitglieder dieses „Werwolfs“ im besetzten Aachen, um den dortigen Bürgermeister zu ermorden


DER NS-WERWOLF

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Bildquelle: Militär & Geschichte, Ausgabe 3/2020

SS-Obergruppenführer Prützmann baut den Werwolf auf, der aber nur wenige Aktionen durchführt, darunter der Mord an Franz Oppenhoff (unten)


D as Geräusch, das Elisabeth Gillessen in der Dunkelheit aus dem Hausflur hört, klingt wie ein Ploppen. Die junge Frau kennt dieses Geräusch nicht, aber sie begreift im selben ...

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... Augenblick, dass etwas nicht stimmt. Diese zwei Männer, die mitten in der Nacht des 25. März 1945 in das Haus in der Eupener Straße 245 in Aachen eingedrungen sind, waren ihr von Anfang an nicht geheuer. Sie gaben sich als abgeschossene deutsche Flieger aus, aber warum haben sie sich so heimlich um Mitternacht ins Haus geschlichen? Und was wollen sie wirklich um diese Zeit von ihrem Chef, dem Aachener Oberbürgermeister Franz Oppenhoff, mit dem sie jetzt reden?

Elisabeth Gillessen eilt von der Küche in den Flur und erkennt sofort, was passiert ist: Einer der Männer hat Oppenhoff mit einer Pistole erschossen. Er liegt am Boden, während die zwei Fremden sich einen Augenblick besinnen und dann in die Nacht fliehen. Der Schuss aus der Pistole hat keinen Knall verursacht, weil die Waffe einen Schalldämpfer trägt.

Legendenumwobene Truppe
Was die 21 Jahre alte Hausangestellte nicht weiß: Die zwei Männer sind keine deutschen Flieger, sondern Mit - glieder der legendenumwobenen Organisation Werwolf. Chef des eigens für den Mord an Oppenhoff auf gestellten Werwolf-Mordkommandos ist SS-Untersturmbannführer Herbert Wenzel. Ihm zur Seite stehen SS-Feldwebel Josef Leitgeb, die zwei SS-Oberscharführer Karl-Heinz Hennenmann und Georg Heidorn sowie der 16 Jahre alte Hitlerjunge Erich Morgenschweiß und die sechs Jahre ältere BDM-Führerin Ilse Hirsch. Mit dem Schuss auf Oppenhoff haben sie ihre Mission erfüllt: die Ermordung des

Der Mord an Franz Oppenhoff ist die wohl spektakulärste Tat der Organisation, die SS-Chef Heinrich Himmler im September 1944 gründet. Selbst ein hartgesottener Nationalsozialist wie Himmler muss zu dieser Zeit erkennen, dass es mit dem „Endsieg“ nichts mehr werden wird. Das „Dritte Reich“ liegt am Boden, von Osten und von Westen bedrängen die Alliierten die Grenzen des Landes. Am 21. Oktober schließlich wird mit Aachen die erste deutsche Stadt von der US Army erobert. Ziel der Organisation Werwolf soll es sein, die gegnerischen Streitkräfte im besetzten Gebiet anzugreifen, um ihnen möglichst großen Schaden zuzufügen, und die deutsche Bevölkerung durch gezielte Terrormaßnahmen gegen „Verräter“ davon abzuhalten, mit den neuen zusammenzuarbeiten.

Krude NS-Propaganda

Es ist ein Plan, der purer Verzweiflung entspringt. Die Werwölfe setzen sich vorwiegend aus Hitlerjungen ohne Kampferfahrung, ein paar wenigen Wehrmachtsoldaten und Gestapomänner und auch aus jungen Frauen aus dem Bund Deutscher Mädel (BDM) zusammen. Rund 5.000 Männer und Frauen werden in den letzten Kriegsmonaten für diesen Dienst rekrutiert und an verschiedenen Ausbildungsstätten wie dem Schloss Hülchrath bei Grevenbroich oder der SSKampfschule im oberschlesischen Hirschberg auf ihre geplanten Einsätze vorbereitet. Ein Teil der jungen Leute meldet sich freiwillig, weil sie noch immer der kruden NS-Propaganda vertrauen. Andere werden zwangs rekrutiert. Und wieder anderen ist gar nicht klar, dass sie zum Werwolf ge hören, denn teilweise werden bei der Aufstellung die Trennlinien zu anderen Organisationen verwischt.

Himmler beauftragt den SS-Obergruppenführer Hans-Adolf Prützmann mit dem Aufbau und der Leitung der Organisation. Er hat während seines Einsatzes als Höherer SS- und Polizeiführer in Russland be wiesen, dass er über die nötige Rücksichtslosigkeit verfügt. Was sein Chef Himmler von der neuen Organisation im Kampf gegen die feindlichen Eindringlinge erwartet, macht er in einer vom Rundfunk am 18. Oktober 1944 übertragenen Rede klar: „Jeder Häuserblock einer Stadt, jedes Gehöft, jedes Dorf wird von Männern, Knaben und Greisen und wenn es sein muss, von Frauen und Mädchen verteidigt. Und wie Werwölfe werden todes mutige Freiwillige dem Feinde seine Lebensfäden abschneiden.“

Heinrich Himmler (hier mit Männern der Waffen-SS) greift mit dem Werwolf zu einem Mittel der Verzweiflung, für das man die Kriegsgegner immer rigoros bestraft hatte: Deutsche Partisanen sollen auf eigenem Boden Anschläge verüben


Alles für den „Endsieg“: Wer den Krieg gegen die Alliierten verloren gibt, muss mit Racheakten rechnen – so das Kalkül der NS-Oberen, die nur noch auf Terror setzen


Operation „Karneval“
Die Werwölfe sollen sich nach ihrer Ausbildung entweder von den feind - lichen Truppen überrollen lassen oder von Gebieten aus, die noch von der Wehrmacht gehalten werden, in das besetzte Gebiet eingeschleust werden. Dann sollen sie sich in zuvor angelegten Lagern mit Waffen versorgen und zur Tat schreiten – Brücken und Straßen sprengen, Anschläge auf feindliche Soldaten durchführen und vor allem Deutsche bestrafen, die sich mit dem Feind einlassen.

Mit der Organisation der Opera tion „Karneval“, wie die Ermordung Oppenhoffs genannt wird, beauftragt Prützmann seinen Untergebenen Wenzel. Himmler selbst hat die Operation angeordnet, denn Oppenhoff ist aus seiner Sicht das perfekte Ziel, an dem er ein Exempel statuieren will: Wer kollaboriert, wird getötet. Der Rechtsanwalt hat sich für den Wiederaufbau der Aachener Verwaltung zur Verfügung gestellt, nachdem die Amerikaner die Stadt eingenommen haben. Dieser „Verrat“ reicht für Himmler, um ihn töten zu lassen.

Verbrannte Erde will man dem Feind hinterlassen, sein Besatzungsregime lahmlegen – so wie es dieser französische Resistance-Kämpfer einst vormachte


Selbst nach Kriegsende kursieren noch Aufrufe, gegen die Sieger aktiv zu werden. Auch dieses Flugblatt wird Anhängern der NS-Freischärlerbewegung zugeschrieben


Gnadenlos: So wie in den Frontgebieten gegen Deserteure und „Feiglinge“ vorgegangen wird, soll auch der Werwolf jeden „Verräter“ zur Verantwortung ziehen


Düsteres Symbol: Eine sogenannte Wolfsangel, mit Querstrebe versehen, bildet das Erkennungszeichen des Werwolfs


Schließlich drängt der SS-Chef darauf, dass es losgehen soll. Die Werwolf-Gruppe startet am Abend des 19. März auf dem Flugplatz in Hildesheim, wo die Luftwaffeneinheit 252 stationiert ist. Die Gruppe wird mit einer erbeuteten amerikanischen B-17 („Fliegende Festung“) transportiert. Mit Fallschirmen landen die sechs im deutsch-belgischen Grenzgebiet vor den Toren Aachens.

Furcht vor Anschlägen

Ilse Hirsch, eine hoch aufgeschossene blonde Frau wie aus einem Katalog der NS-Propaganda, kennt sich in Aa chen gut aus und hat die Aufgabe, alleine in die Stadt zu gehen und herauszufinden, wer der von den Amerikanern eingesetzte Oberbürgermeister ist und wo er wohnt. Die US Army hat öffentlich nur bekannt gegeben, dass sie einen Bürgermeister eingesetzt hat – nicht aber, um wen es sich dabei handelt. Denn von Anfang fürchtet sie, wie auch Oppenhoff selbst, dass es zu einem Anschlagsversuch eingeschleuster Nazis kommen könne.

Im besetzten Aachen selbst ist aber natürlich längst bekannt, wie der Bürgermeister heißt. So findet Ilse Hirsch schnell heraus, was sie wissen möchte. Sie geht zum Wohnhaus in der Eupener Straße mit der Nummer 245 und erkennt, dass es am Stadtrand liegt und dass kurz nach dem Haus des Bürgermeisters Wiesen und Felder beginnen. Optimal also, um nach getaner „Arbeit“ unbemerkt entkommen zu können.

Nach zwei Tagen geht sie zurück ins Versteck. Endlich bekommen die anderen die Informationen, auf die sie gewartet haben. Es ist der 25. März 1945. Wenzel, Leitgeb und Hennemann starten ein paar Stunden nach Einbruch der Dunkelheit in Richtung Eupener Straße 245, um ihren mörderischen Auftrag auszuführen. Hennemann bleibt auf dem Weg zurück, um den Rückzug zu decken. Dass ihr Opfer an diesem Abend nicht zu Hause, sondern bei seinem Nachbarn eingeladen ist, wissen sie nicht. Ebenso haben sie keine Ahnung davon, dass sich im Haus ein Dienstmädchen befindet. Seiner werden sie erst gewahr, als sie in dem dunklen Gebäude, zu dem sie sich über eine Kellertür Zutritt verschaffen, ihr Opfer suchen. Sie geben sich als abgeschossene deutsche Flieger aus, die vom Oberbürgermeister Hilfe erbeten wollen, und befehlen Elisabeth Gillessen, ihren Chef vom Nachbarn zu holen.


Die Alliierten erwarten einen verlustreichen Partisanenkrieg, doch dazu kommt es nicht.


Als Oppenhoff eintrifft, begibt sich die Hausangestellte in die Küche, um Essen für die zwei fremden Männer zu machen. Währenddessen redet Oppenhoff mit ihnen. Wenzel zückt während des Gesprächs seine Waffe und zielt auf Oppenhoffs Gesicht, denn er soll als Chef des Einsatzes das Opfer umbringen. Doch in diesem Augenblick zögert er. Wütend reißt ihm Leitgeb, ein derber junger SS-Mann, die Pistole aus der Hand, zielt auf Oppenhoffs linke Schläfe und drückt ab. Der Getroffene bricht zusammen. Als Elisabeth Gillessen aus der Küche zurückgelaufen kommt, rennen Leitgeb und Wenzel weg und verschwinden in der Dunkelheit.

Todesurteil als Warnung

Joseph Goebbels lässt die Mordtat gehörig von der Presse ausschlachten. Unter der Schlagzeile „Das Los des Verräters“ schreibt der Völkische Beobachter: „Ein Gericht zur Wahrung der deutschen Ehre hat den treulosen Verräter sofort nach Eintritt seines Amtes im Solde des verhassten Feindes zum Tode verurteilt.“ Und die Deutsche Allgemeine Zeitung ergänzt: „Wie ein Fanal wird dieses Urteil im deutschen Volke, auch im besetzten Gebiet, wirken und auch den Gegnern deutlich machen, dass der artige Schurken durch Selbsthilfe ausgemerzt werden. Das Urteil ist gleichzeitig eine Warnung an alle diejenigen, die sich etwa auf ähnliche Weise dem Feinde verkaufen wollen.“

Glück gehabt: Während der „Penzberger Mordnacht“ soll auch Sebastian Tauschinger gelyncht werden, doch der Strick reißt und er überlebt


In den letzten Kriegswochen reagieren die Alliierten äußerst nervös auf die Partisanen-Gefahr. Hier wird am 23. April 1945 in Kitzingen der vormalige Volks-Grenadier Richard Jarczyk hingerichtet, weil er in Zivilkleidung die US-Truppen ausspioniert und sabotiert hatte


Armin Fuhrer findet es er - schreckend, dass sich selbst im Angesicht der Niederlage noch junge Menschen fanden, die im Dienste der Nationalsozialisten andere aus Gründen der „Ehre“ ermordeten.


1949 werden die Mitglieder des Erschießungskommandos – außer dem Mordschützen Leitgeb, der bei der Flucht auf eine Mine trat und starb, Herbert Wenzel, der erfolgreich untertauchte, und dem Hitlerjungen Morgenschweiß – vor Gericht angeklagt. Das milde Urteil wird nach einer Revision drei Jahre später vom Landgericht Aachen nochmals abgemildert. 2013 kommt heraus, dass der Vorsitzende Richter der Kammer seit 1937 Mitglied der NSDAP war.

Mythos und Realität

Das Urteil fällt deutlich milder aus als die Urteile, die im sowjetisch besetzten Teil Deutschlands von den Besatzungsbehörden gegen tatsäch - liche oder angebliche Werwölfe ausgesprochen werden. Tausende landen in Lagern oder werden sogar umgebracht, denn für die Sowjets bietet der Vorwurf, ein Werwolf gewesen zu sein, ein willkommenes Einfallstor, um gegen missliebige Gegner vorzugehen – ganz gleich, ob diese Nationalsozialisten gewesen sind oder nicht.

Im Westen dagegen gibt es nur wenige solcher Urteile. Aber auch hier haben die angeblichen Werwölfe ihre Wirkung. Denn Propagandaminister Joseph Goebbels bauscht in einem noch am 1. April 1945 eigens gegründeten Werwolf-Sender im Radio unter dem Motto „Hass ist unser Gebot und Rache unser Feldgeschrei“ die Organisation zu einer großen, kampfstarken Macht auf, die überall Feinde angreifen und töten könne. Mit der Realität hat das zwar nichts zu tun, aber trotzdem schürt diese Taktik bei den Alliierten für einige Monate die Angst vor einem verlustreichen Partisanenkrieg im besetzten Deutschland und begründet einen Werwolf-Mythos, der bis heute nicht ganz verblasst ist.

HINTERGRUND

Geplante Werwolf-Organisation im Wehrkreis XII

Im Wehrkreis XII Wiesbaden, zu dem unter anderem die südliche Rheinprovinz gehörte, gab es Anfang 1945 rund 1.000 Werwölfe
Im Abstand von rund zehn Kilometern sollten Vierergruppen stationiert
Jeweils zehn Gruppen bildeten einen Sektor, sechs bis acht Sektoren einen Abschnitt
Außerdem wollte man zusätzliche Versorgungs- und Schulungseinheiten aufbauen
Jede Werwolf-Gruppe sollte über mindestens drei Verstecke verfügen, zum Beispiel in Bergwerksstollen, Höhlen oder Steinbrüchen
Jede Gruppe erhielt eine Landkarte, auf der Objekte markiert waren, die nach der Besetzung durch die alliierten Truppen zerstört werden sollten

Nach Angaben von Jürgen Stroop, Höherer SS- und Polizeiführer für den Oberabschnitt Rhein-Westmark in Wiesbaden, aus dem polnischen Gefängnis

HINTERGRUND

Einige Werwolf-Aktionen 1945

10. April: Eine Werwolf-Gruppe tötet in der Nähe von Braunschweig zwei Männer, denen fälschlicherweise vorgeworfen wird, Panzersperren beseitigt zu haben

April: Bei Lörrach ermorden Hitlerjungen als Mitglieder einer Werwolf-Gruppe zehn osteuropäische Zwangsarbeiter. Die Jugendlichen handeln teils freiwillig, teils unter Zwang

14. April: In Dötling in der Lüneburger Heide erschießt ein Werwolf-Kommando einen Bauern, der ein Lager des Reichsarbeitsdienstes geplündert haben soll

28. April: Die Werwolf-Gruppe „Oberbayern“ ermordet in Penzberg 16 Einwohner und ein ungeborenes Kind aus Rache dafür, dass der frühere, von den Nationalsozialisten abgesetzte Bürgermeister demokratische Strukturen in der Stadt errichten will

2. Mai: Eine Werwolf-Gruppe bringt bei Wilhelmshaven drei Männer um, die öffentlich am Endsieg gezweifelt hatten


Abb.: Scherl/SZ Photo, BArch 183-R53525, Archiv M&G (2)

Abb.: Rue des Archives/PVDE/SZ Photo, ullstein bild/Archiv Gerstenberg, SZ Photo, Alfred Strobel/SZ Photo, p-a/Usis-Dite/Leemage, Fornax (CC BY-SA 3.0)