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SPEZIALBEAT: HARDWARE 2019: SYNTHS


Beat - epaper ⋅ Ausgabe 6/2019 vom 02.05.2019

Keine Frage, es gibt keinen besseren Weg, die Klanggewalt und -vielfalt eines Synthesizers zu erleben, als mit intuitiv gestalteter Hardware unter den Fingern. Ob Sie Ihren ersten Hardware-Klangerzeuger anschaffen oder Ihren Synthese-Fuhrpark um einen Spezialisten ergänzen möchten: In unserem großen Spezial stellen wir die interessantesten Neuerscheinungen der NAMM-Show, Musikmesse und Superbooth vor und helfen Ihnen bei der Entscheidung, welches Instrument das beste für Ihre Anforderungen und Ihren Sound ist.


Spezial: Die besten Hardware-Synths 2019

Artikelbild für den Artikel "SPEZIALBEAT: HARDWARE 2019: SYNTHS" aus der Ausgabe 6/2019 von Beat. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Beat, Ausgabe 6/2019

Trotz enorm leistungsfähiger und hervorragend ...

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... klingender Software-Synthesizer ist die Faszination von Hardware-Synthesizern noch immer ungebrochen. Eine große Rolle spielen dabei zweifelsohne die Haptik sowie der unmittelbare Zugriff auf den Sound eines Instruments. Wer bisher nur „im Computer“ musiziert hat, wird es sicherlich als Offenbarung empfinden, die wichtigsten Klangparameter stets im direkten Zugriff zu haben. Dieser unmittelbare und spielerische Zugang sorgt nicht nur für einen enormen Spaßfaktor, sondern fördert nicht selten besonders inspirierende und lebendige Sounds zutage.

Aktuelle Trends

Goldene Zeiten für Synth-Fans: Der Markt an Hardware-Synthesizern wächst stetig weiter und damit auch der Mut zu interessanten neuen Konzepten. Das Angebot an neuen Synthesizern umfasst eine Vielzahl monophoner analoger Modelle, semimodulare Soundkraftwerke, ausgefuchste Hybride und innovative digitale Klangerzeuger. Während Freunde von Vintage-Sounds bei Moog Sirin, Behringer MS-101 und Vocoder VC340 sowie Dreadbox Erebus 3 voll auf ihre Kosten kommen, locken andere Synthesizer mit futuristischem Konzept, Design und Klang. Eine echte Überraschung ist Korgs Volca Modular, der zeigt, dass auch große Hersteller den Mut zum Experiment besitzen: Dieser kleine Analogbolide integriert in dem bekannten Hosentaschenformat der Volca-Serie einen vollständigen semimodularen Synthesizer. Die beiden neuen Hybrid-Synthesizer Korg Minilogue XD [1] und Arturia Microfreak, die das Beste analoger und digitaler Technik, vereinen, haben uns ebenfalls sehr beeindruckt. Minilogue XD kombiniert dabei zwei analoge VCOs und ein analoges Filter sowie einen flexiblen Oszillator mit digitalen Modellen. Microfreak geht hier noch einen Schritt weiter und setzt auf eine leistungsfähige, komplett digitale Klangerzeugung und ein charaktervolles digitales Filter. Außergewöhnlich ist auch das berührungsempfindliche kapazitive Keyboard, das nicht zuletzt dank polyphonem Aftertouch ein sehr ausdrucksstarkes Spiel erlaubt.

Mut zur Innovation

Crowdfunding ermöglicht dabei auch kleinen Herstellern, ohne große monetäre Risiken ambitionierte Projekte umzusetzen. Ein aktuelles Beispiel sind die Produkte CRAFT Synth2 und Skulpt von Modal Electronics, welche über die Plattform Kickstarter finanziert wurden. Die Synthesizer wurden zunächst an alle Unterstützer ausgeliefert und sind nun dank der großen Nachfrage auch im Fachhandel erhältlich. Mit Elektron Model:Sample [1] und Twisted Electrons deton8 sind zudem zwei Geräte am Start, die ein intuitives und kreatives Musikmachen mit Samples gestatten. Und AKAI Force ermöglicht es schließlich, ganz ohne Computer und DAW vollständige Songs zu produzieren. Echte Highlights des Synth-Jahres 2019 sind zweifelsohne die neuen Modularsynthesizer der Pocket-Operator-Familie von Teenage Engineering, das Techno System von Erica Synths sowie die semi-modularen Kraftpakete Dreadbox Erebus 3 und Analoge Solutions Impulse Command, die zu Soundexperimenten einladen. Unser Fazit: Es ist ein gutes Jahr, um Synthesizer-Fan zu sein – oder jetzt zu werden!

Novation Summit

Novation‘s Peak konnte uns schon vor einiger Zeit im Test begeistern. Der 16-stimmige Desktop-Synth bietet drei Oszillatoren pro Stimme, Multimode-Filter und drei Distortion-Stufen in seiner analogen Signal-Kette. Der Sound ist variabel, je nach Geschmack analog warm oder digital unterkühlt, von seidigen Flächen bis runden Bässen ist alles drin. Und er kriegt einen großen Bruder. Mit dem Summit baut Novation das Prinzip konsequent aus: Der große Bolide besitzt 16 Stimmen, mehr Bedienelemente, ein 61-Tasten-Keyboard, Eingänge für Fußpedale, einen weiteren Stereo-Ausgang, sowie einen Stereo-Eingang, um externe Signale durch Filter und Effekte zu jagen.

1 Sounddesign

Die Oszillatoren sind klanglich flexibel: Typisch analoge Sounds sind ebenso möglich wie digitale Wavetables und FM. Ganze 60 Wavetables sind bereits verfügbar, die zusammen mit den Standard-Wellenformen und dem knackigen Multifilter (12/24 dB) ein großes Soundspektrum abdecken.

2 Modulationsmonster

Anfassen wird beim Summit groß geschrieben. Etliche Modulationen sind bereits vorverdrahtet und direkt mit dedizierten Reglern erreichbar, sodass „Menu-Diving” nur in seltenen Fällen nötig wird. Und wenn doch, wartet eine 16-fache Matrix mit vier LFOs, Hüllkurven und weitere Quellen auf ihren Einsatz. Ungewöhnlich: Sogar die Effektparameter lassen sich modulieren.

3 Performance

Im Multimode bietet Summit die Optionen Layered, Split oder Dual, mit denen sich die zwei verfügbaren Parts nach Belieben kombinieren lassen. Das vom Novation SL MkIII bekannte 5-Oktaven-Keyboard ist halbgewichtet und bietet Aftertouch. Dank On-Board-Arpeggiator bietet neben üblichen Optionen einen Chord-Modus und über 30 Patterns im Schnellzugriff.

www.novationmusic.com
Start: Herbst 2019 | Preis: 2.200 Euro

Novation Bass Station 2.5

Nach zwanzig Jahren geht der Nachfolger eines legendären Bass-Synths an den Start. Technisch und klanglich auf der Höhe der Zeit, bringt die Bass Station II das Konzept eines kompakten Analogen ins 21. Jahrhundert. Zum 25-jährigen Jubiläum der Bass Station hat Novation der Neuauflage des beliebten Analog-Synthesizers ein umfangreiches kostenloses Update mit vielen neuen Funktionen spendiert.

1 Rumpelstilzchen …

… oder so ähnlich hätte man die ersten Bass-Station-Modelle zurecht nennen können, denn für ihren ruppigen und klobigen Sound wurden und werden sie geliebt. Die neue Generation geht hier etwas beherzter und moderner zur Sache, klingt aber nicht weniger fett. Eben anders. Noch immer ist eine Bass Station ein vielseitiger Synth für wuchtige Techno-Bässe, rotzig-freche Lead-Sounds und auch Arpeggios.

2 Paraphonie & Arpeggiator

Die Bass Station ist bei aktivierter Paraphonie zweistimmig spielbar. Für Performances wurde ein Arpeggiator eingearbeitet. Er besitzt 32 Pattern, die Abspielrichtung kann aus sechs Varianten gewählt werden. Swing- und Latch-Funktionen sorgt für den richtigen Groove.

3 Zwei Filter an Bord

Classic-Filter ist eine Nachbildung der Schaltung aus Novations erster Bass Station mit Tief-, Hoch- und Bandpass-Charakteristika. Das Filter packt ordentlich zu und klingt bei Selbstoszillation schneidend, kreischt aber nicht übermäßig. Das Acid-Filter bringt das typische 303-Zwitschern gut rüber, durch den sonst aber andersartigen Aufbau heben sich die Sounds erfrischend vom gewohnten 303-Klang ab.

www.novationmusic.com
Start: bereits erhältlich | Preis: 275 Euro

Arturia MicroFreak

Der kompakte Hybrid-Synth MicroFreak kombiniert einen leistungsfähigen Oszillator mit einem charaktervollen analogen Multimode-Filter. In Verbindung mit einer flexiblen Modulationsabteilung sowie Arpeggiator und Sequenzer ist der MicroFreak die erste Wahl für Experimentierfreudige. Klassische Analog-Sounds sind dabei ebenso möglich wie brillante Wavetable-, FM- und Physical-Modelling- oder Vokalklänge.

1 Synthesegenie

Mit stolzen 11 Typen ist der digitale Oszillator des MicroFreak sehr flexibel. Geboten werden u. a. ein Superwave-Typ sowie additive, Karplus-Strong- und Wavetable-Synthese. Darüber hinaus sind 7 von dem Mutable Instruments Plaits-Oszillator bekannte Modi an Bord: klassische analoge Wellenformen, Waveshaping, 2-OP-FM, modale, Granular- und Sprachsynthese sowie ein paraphoner Modus für Akkorde.

2 Filter und Modulatoren

Der obertonreiche Grundsound des monophonen oder bis zu vierstimmig paraphon spielbaren MicroFreak lässt sich mit dem 12-dB-Multimode-Filter formen. Dank der intuitiven Matrix ist das Zuweisen von Modulationen ein Kinderspiel. Als Modulatoren stehen ein LFO, eine ADSR-Hüllkurve sowie eine Loop-bare Hüllkurve bereit. Die 128 Werks-Presets zeigen eindrucksvoll, wie facettenreich der Synthesizer klingen kann.

3 Touch-Strip und Sequenzer

Besonders spannend ist das berührungsempfindliche kapazitive Keyboard mit polyphonem Aftertouch, das als expressiver Modulator dienen kann. Ein weiteres Highlight ist der leistungsfähige 64-Step-Sequenzer, der vier Automationsspuren zur Modulation beliebiger Klangparameter bietet. Klasse: Die Spice- und Dice-Funktionen sorgen im Handumdrehen für spannende Variationen einer Sequenz.

www.arturia.com
Start: bereits erhältlich | Preis: 299 Euro

Twisted Electrons deton8

deton8 ist ein kompakter und stabiler Hybrid aus Sampler und Drum-Synthesizer. Mit seinem körnigen 8-Bit-Sound und seinem Live-tauglichen Bedienkonzept liefert das kleine Kreativinstrument einen willkommenen Gegenentwurf zu der Sample-Gigantomanie von Software-Samplern. Der intuitive Sequenzer sowie die gelungenen Stotter- und Kreativeffekte sorgen für einen hohen Spaßfaktor beim Performen.

1 Herz

deton8 verfügt über acht Stimmen, mit Kick-Snare, Hi-Hat-, Tom- und verschiedenen Percussion-Klängen sowie einem Wavetable-Synth, der von dem Soundchip des Nintendo Entertainment System inspiriert wurde. Bislang gibt es sechs Kits zwischen Rave, Breakbeats, Hip-Hop und Industrial, mithilfe eines Software-Editors können Sie aber auch eigene Samples laden, um diese kreativ durch die Mangel zu drehen.

2 Gehirn

Während der Loop-Modus von deton8 sich für Breaks und melodisches Material anbietet, können Sie im Kit-Modus auf einfache Weise eigene Drum-Kits erstellen. Stimmung und Decay lassen sich hier bei jeder Stimme pro Step modulieren. Mit den Reglern können Sie den Klangcharakter der acht Sounds variieren. Fünf der sechs Regler besitzen zudem eine zweite Funktion, die mit gehaltener Shift-Taste zugänglich ist.

3 Bewegungsapparat

Der Step-Sequenzer von deton8 erlaubt es, bis zu 16 Patterns mit je 16 Schritten zu programmieren und diese zu einem Song zu verknüpfen. Mit den gelungenen Stotter- und Kreativeffekten können Sie die Klänge dann eindrucksvoll in Echtzeit durch die Mangel drehen. Neben Reverse und Beat Repeat stehen auch interessante Granular- und Ringmodulatoreffekte zur Auswahl. Besonders spannend ist der Sidechain-Pumpeffekt.

www.twisted-electrons.com
Start: bereits erhältlich | Preis: 255 Euro

Akai Professional Force

Force verbindet eine Matrix mit 64 physikalischen Pads im Stile der Push-Controller mit dem großen Touchscreen der neuen MPCs und ergänzt dies um einen eingebauten Rechner zum Aufnehmen und Abspielen von Loops, Samples und Plug-ins, ein umfangreich ausgestattetes Audiointerface und USB-, MIDI-sowie CV-Anschlüsse. Zusätzlich kann Force im Studio auch als Ableton-Controller mit tief gehender Integration genutzt werden.

1 Wie Push als Stand-alone-Gerät

Damit empfiehlt sich das Gerät für Singer, Songwriter und Produzenten, die ohne Computer und DAW komplette Songs aufnehmen und bearbeiten wollen. Ebenso interessant ist Force für DJs und Produzenten, die auch im Club und auf der Bühne ihre Tracks und Stems flexibel wiedergeben wollen und dabei gerne auf ein Laptop verzichten wollen.

2 Live-Performance

Zum Spielen der Instrumente verfügt Force über einen Noten-Modus, in dem sich die 64 Pads in eine Klaviatur verwandeln, mit farblich gekennzeichneten Grundtönen. Verschiedene Skalen sind wählbar, was unter anderem das Spielen von Akkorden durch bestimmte Griffe erleichtert. Die intelligenten Tonleitern und Akkordfunktionen inklusive harmonischer Chord-Progressions erinnern an die Möglichkeiten in NI Maschine und Komplete Kontrol.

3 Eingebaute Synths

In der getesteten Version stellt Force vier Klangerzeuger zur Verfügung, die mit großen Preset-Bibliotheken trumpfen und von schneidenden EDM-Leads über gezupfte Töne bis hin zu schwebenden Atmosphären viele Klänge in durchaus überzeugender Qualität mit klarem und durchsetzungsfähigem Sound präsentieren. Auch hinsichtlich der Effekte sind Sie bei Force auf die intern vorgegebenen Plug-ins beschränkt, die aber in Auswahl und Qualität überzeugen und sowohl Butter- und Brot als auch Kreatives bieten.

www.akaipro.com | www.inmusicbrands.com
Start: bereits erhältlich | Preis: 1.499 Euro

Sonicsmith Squaver P1+ & ConVertor+

Ob modular oder als Desktop-Version: Synthesizer werden für gewöhnlich durch MIDI-Noten oder CV-Signale gesteuert. ConVertor+ und Squaver P1+ gehen hier komplett andere Wege, denn beide Synths werden von durch eingehende Audiosignale gesteuert. Das primäre Einsatzgebiet ist somit natürlich die synthetische Bassbegleitung für Gitarristen, Sänger oder andere Solo-Instrumentalisten. Aber nicht nur!

1 Audio zu CV

Im Kern basieren Squaver und ConVertor auf Grundlage der Tonhöhenanalyse eingehender Signale, die wiederum den internen Oszillator mit Rechteck- und Sägezahn-Wellenformen steuert. Dank HARMONY-Regler sind Akkorde schnell eingestellt. Die Erkennung funktioniert bei Mono-Signalen äußerst schnell und zuverlässig, bei polyphonem Material wird es allerdings experimentell. Praktisch: Die analysierte Tonhöhe und Hüllkurve kann abgegriffen und in Modularsysteme eingespeist werden.

2 Live-Maschine

Squaver bietet mit Suboszillatoren, kräftigem Filter, Sidechain-Eingang, Ringmodulator und Fußschaltern mehr Ausstattung als sein kleiner Kollege. Ausgiebiges Sounddesign steht zwar nicht an der Tagesordnung, für den vorgesehenen Einsatz auf der Bühne kommen diese Features aber gerade recht, ohne unübersichtlich zu werden. Und dank CV-Outs lassen sich im Studio alle Parameter inkl. Sidechain und Fußschalter prima ins Modularsystem führen.

3 Experimentmaschine

Wie einleitend erwähnt funktionieren die Synths bei Vocals, Gitarren und anderem monophonen Material am zuverlässigsten. Doch wer auf abgefahrene Sounds steht, kann auch Drums und Loops durchjagen und sich an knackig-kratzigen Sounds erfreuen, die stark an frühere Computer- und Konsolensounds à la C64 und NES erinnern. Unbedingt ausprobieren!

www.sonicsmith.com | www.sonic-sales.de
Start: bereits erhältlich | Preis: 729 Euro / 419 Euro

Waldorf Kyra

Der VA-Synthesizer Kyra wurde zunächst unter dem Namen Valkyrie entwickelt, bis der Hersteller Exodus Audio in Waldorf Music einen Partner für Vertrieb, Design und Fertigung gefunden hat. Ob analoge Standards oder futuristische Wavetable- und FM-Sounds gefragt sind: Klanglich ist Kyra ein wahres Universalgenie, das mit einem kraftvollen, brillanten Sound und einer bemerkenswerten Flexibilität punktet.

High-End-Synth

Statt DSP-Chips setzt Kyra auf die flexible FGPA-Technologie. Mit 32-fachem Oversampling und einer nativen Sample-Rate von 96 kHz genügt der Synthesizer auch klanglichen höchsten Ansprüchen. Dank seiner mächtigen Architektur ist er zweifelsohne eines der leistungsfähigsten virtuell-analoge Instrumente in Hardware-Form. Ein dickes Lob gibt es ferner für die vier Stereo-Ausgänge sowie die Microtuning-Funktion.

Synthese-Gigant

Die Ausstattung des Kyra wurde von dem Kult-Synth Access Virus inspiriert: Mit 128 Stimmen und acht unabhängigen Parts mit je neun Effektmodulen ist das Gerät enorm leistungsfähig. Für jede Stimme stehen 10 Oszillatoren bereit, die sich für voluminöse Sounds doppeln lassen. Duale Wavetables mit 4.096 Wellenformen, Hard Sync sowie Ring- und Frequenzmodulation sorgen für einen facettenreichen Klang.

Filter und mehr

Die duale Filtersektion wartet mit charaktervollen 12dB- und 24-dB-Ladder-Filtern auf. Eine großzügige Modulationsmatrix, je drei Stereo-LFOs und Hüllkurven sowie ein Arpeggiator garantieren vielschichtige und lebendig animierte Klänge und Sequenzen. Sehr flexibel zeigt sich auch die Effektsektion inklusive Delay, Hall, EQ, Limiter, Distortion, Formantfilter sowie verschiedenen Modulationseffekten.

www.waldorfmusic.com
Start: voraussichtlich Juni | Preis: 1.899 Euro

Moog Sirin

Das bunte analoge Kraftpaket Sirin basiert auf der Sound-Engine des Taurus, wartet aber mit erweitertem Oktavumfang auf, sodass nun auch vielfältige Lead-Klänge möglich sind. Wer sich nicht von dem recht hohen Preis abschrecken lässt, erhält einen charaktervollen Synthesizer mit dem klassischen kraftvollen, voluminösen und sehr musikalischen Moog-Sound sowie einer intuitiven, einsteigerfreundlichen Bedienung.

1 Stabiles Kraftpaket

Der exzellent verarbeitete Desktop-Synthesizer wartet mit vier Eingängen für CV- und Gate-Signale, MIDI-Eingang, USB-Port und einem Kopfhörerausgang auf. Sirin bietet einen Speicher für 128 Presets. Das Speichern und Wechseln von Presets erfolgt über Tastenkombinationen. Der freie Editor, der sich Standalone oder als Plug-in betreiben lässt, gestattet den Zugriff auf alle Parameter sowie Automationen.

2 Klangerzeugung

Die beiden VCOs des Sirin sorgen mit den Wellenformen Rechteck und Sägezahn für einen fetten und lebendigen Grundsound mit Vintage-Charme. Oszillator 2 lässt sich um bis +/-1 Oktave verstimmen. Dank der Hard-Sync-Funktion sind schneidende Leads eine leichte Übung. Eine Pulsweitenmodulation ist hingegen leider nicht möglich. Der LFO kann die Frequenz der Oszillatoren oder des Filters modulieren.

3 Kult-Sound

Das 4-polige Ladder-Filter spendiert dem Sirin den klassischen Moog-Sound. Es packt überaus kraftvoll zu, die Resonanz reicht bis weit in die Selbstoszillation. Dank des externen Eingangs lassen sich auch beliebige Audiosignale durch das Filter jagen. Die beiden ADSR-Hüllkurven für Lautstärke und Filterfrequenz sind sehr schnell und eignen sich damit bestens für perkussive Klänge.

www.moogmusic.com
Start: bereits erhältlich | Preis: 719 Euro

Analogue Solutions Impulse Command

Der semi-modulare analoge Synthesizer Impulse Command sieht nicht nur massiv aus, sondern klingt auch massiv. Dank des Sequenzer-Duos und der flexiblen Modulationsabteilung lassen sich hypnotische Basslines und Sequenzen, eindrucksvoll animierte Texturen und vieles mehr erzeugen. Klassische analoge Bässe, Leads, Percussion- und Effekt-Sounds sind ebenfalls in erstklassiger Qualität möglich.

1 Oszillatoren und Modulatoren

Zwei analoge Schwingkreise mit klassischer Wellenformenauswahl inklusive Rauschen sowie ein Rechteck-Suboszillator sorgen für einen voluminösen, kraftvollen und lebendigen Grundklang. Auch die beiden ADSR-Hüllkurven und die beiden LFOs des Impulse Command sind komplett analog ausgeführt und können über das Patch-Feld zur Modulation verschiedener Syntheseparameter überredet werden.

2 Filter-Duo

Impulse Command wartet mit gleich zwei charaktervollen CEM-Tiefpassfiltern mit einer Flankensteilheit von 24 dB auf. Dank dieses Aufbaus sind komplexe Stereo-Sounds ein Kinderspiel. Durch eine individuelle Modulation der Filterfrequenzen lassen sich Sie im Nu vielschichtige Sequenzen erzeugen. Für einen bissigen Sound sorgt bei Bedarf die Cross-Modulation der Filterfrequenz durch Oszillator 2.

3 Sequenzer-Duo

Mit dem 16-stufigen MIDI-Sequenzer können Sie in kürzester Zeit pulsierende Melodien erstellen, während der 16-stufige analoge CV-Sequenzer die Filterfrequenzen oder andere Klangparameter steuert. Die clevere ReOrder-Funktion erzeugt dabei musikalische Variationen einer Sequenz. Mit den digitalen Effekten Bitcrusher, Delay, Flanger und Reverb können Sie Ihre Sounds schließlich eindrucksvoll veredeln.

www.analoguesolutions.com
Start: bereits erhältlich | Preis: 1.179 Euro

MFB Tanzbär 2

Der hybride Drumcomputer Tanzbär 2 überzeugt mit einem warmen und runden Analogklang und umfangreichen Einstellmöglichkeiten. Die digitalen Instrumente fügen sich mit obertonreichem Sound und knackigen Transienten klanglich bestens ein. In Kombination mit dem Bass-Synth und drei Sample-basierten Instrumenten mit Analogfilter wird daraus eine flexible Groovebox mit sehr eigenständigem Klang.

1 Hybride Spaßmaschine

Die hybride Klangerzeugung besteht aus 8 analogen und 8 digitalen Instrumenten. Die erstgenannten (Kicks, Snares, Toms/Congas und Bass) klingen angenehm warm und voll. Der digitale Teil umfasst zunächst einmal eine Handvoll vorgegebener Samples in Form von Hi-Hats, Ride, Crash, Handclap und Rimshot. Es können aber auch eigene Samples importiert werden.

2 Direktzugriff

Intuitiv und funktional: Durch den direkten Zugriff auf alle wichtigen Klangparameter inklusive Instrumentenmixer mit Fadern lädt der Tanzbär 2 zum Spielen und Experimentieren ein. Über das Menü sind weitere Einstellungen möglich, tieferes Menü-Diving ist aber nicht notwendig. Klasse: Dank der zwölf Einzelausgänge können Sie die Instrumente auch einzeln abgreifen und nachbearbeiten.

3 Sequenzer

Der Sequenzer des Tanzbär 2 ist ein Garant für packende Grooves, aber auch für Basslines im TB-303-Stil. Die Taster dienen zur Step-Programmierung, als Lauflicht und als Mini-Keyboard für den Bass-Synthesizer. Als Besonderheit nimmt der Sequenzer auch Reglerbewegungen auf. Bei den Sample-Voices können sogar unterschiedliche Samples je Step verwendet werden.

www.mfberlin.de
Start: bereits erhältlich | Preis: 989 Euro

Dreadbox Erebus 3

Organischer fetter Analog-Sound mit sehr viel Charakter, Eigenständigkeit und jeder Menge 70er-Charme erwartet die Käufe des Dreadbox Erebus 3. Der paraphone spielbare Synthesizer punktet mit einer sehr guten Verarbeitung. Das Fehlen von Speicherbarkeit, MIDI-Steuerung aller Parameter, USB-Anschluss und anderen modernen Features nehmen wir für den exzellenten und eigenständigen Klang gerne in Kauf.

1 Oszillatoren

Die rein analoge Klangerzeugung des Erebus 3 beruht auf drei Oszillatoren mit individuell regelbarer Glide-Intensität. Die ersten beiden Schwingkreise sind relativ simpel aufgebaut, während der dritte deutlich flexibler ausfällt: So lässt er sich auch als LFO nutzen und bietet eine sehr organisch klingende Frequenzmodulation. Auch Pulsweiten- und Ringmodulation dürfen nicht fehlen.

2 Filter und Modulationen

Auch das Multimode-Filter vermittelt mit seinem warmen und vollen Sound den typischen Erebus-Charme. Es besitzt eine Flankensteilheit von 12 dB pro Oktave und lässt sich per Fader stufenlos zwischen Tief- und Hochpass überblenden. Für Modulationen stehen ein LFO und zwei ADSR-Hüllkurven bereit, die dank Loop-Funktion auch als flexible LFOs oder spartanische Arpeggiator genutzt werden können.

3 Echos im Patch-Feld

Mit seinem markanten LoFi-Charme eignet sich der Echo-Effekt bestens für spacige und schwebende Sounds im Stil der Klangexperimente der Siebziger. Das Soundspektrum des Desktop-Synthesizers wird durch das Steckfeld mit 35 Patch-Buchsen nochmals deutlich erweitert, das u. a. Filter- und Oszillator-FM möglich macht. Dieses bietet auch Clock- und S&H-Generator und Switcher.

www.dreadbox-fx.com
Start: bereits erhältlich | Preis: 499 Euro

Clavia Nord Drum 3P

Das Besondere an der Nord Drum ist, dass die Klänge nicht auf Samples basieren, sondern per Klangsynthese erzeugt werden. Die Möglichkeiten der potenten Klangerzeugung mit 6-fachem Multimode, deren Klänge via MIDI auch tonal wie bei einem normalen Mono-Synthesizer spielbar sind, werden aus unserer Sicht oftmals unterschätzt.

1 Digitaler Drumsynth

Alle sechs Sounds der Nord Drum 3P sind identisch aufgebaut, die Klangerzeugung basiert auf drei Komponenten. Der umfangreichste Bereich neben NOISE und CLICK ist TONE. Hier präsentiert sich die Nord Drum als waschechter Synthesizer. Die Resonant-Modi mit komplexen Klangspektren empfinden die Klangeigenschaften von Trommelfellen, Marimba, Vibraphon, Metallzungen und Becken nach, während der FM-Synthese-Modus mit vier unterschiedlich komplexen FM-Algorithmen für kristallklare und knochentrockene Sounds sorgt.

2 Integrierte Effekte

Während die Nord Drum 2 nur über ein einfaches MIDI-Delay verfügt, besitzt die Nord Drum 3P sowohl einen Halleffekt als auch ein richtiges Audio-Delay. Beim Reverb können Sie zwischen verschiedenen Hall-Algorithmen wählen, es stehen kleine und große Räume sowie natürlich und künstlich klingende Raumeffekte zur Verfügung. Hinzu kommen zwei Inserteffekte mit EQ und Distortion pro Kanal.

3 Pads mit sehr gutem Spielgefühl

Essentieller Bestandteil des Konzepts der Nord Drum 3P sind neben der Klangerzeugung die sechs Pads. Spielgefühl und Umsetzung der Dynamik sind hervorragend, ein Übersprechen zwischen den Pads ist auch bei kräftigem Spiel nicht feststellbar. Fazit: Nord Drum 3P ist ein No-Brainer für Drummer, die auch mal abseits von akustischen Kits trommeln wollen.

www.clavia.se
Start: bereits erhältlich | Preis: 595 Euro

Arturia DrumBrute Impact

Äußerlich entspricht der Impact weitestgehend einen um etwa ein Drittel geschrumpften DrumBrute. Im Gegensatz zum großen Bruder wirkt der Impact klanglich deutlich stimmiger. Nach wie vor stehen aber ganz groß Techno und Electro auf dem Speiseplan. Der neue Distortion-Effekt und die Color-Funktion ermöglichen flexiblen Sound trotz weniger Parameter.

1 Flexibler Step-Sequenzer

Pattern können bis zu 64 Steps lang sein, vier Bänke mit jeweils 16 Pattern stehen zum Speichern und späteren Abrufen zur Verfügung. Mithilfe des kleinen Touchstrips lassen sich intuitiv schnelle Wiederholungen außerhalb des gewählten Taktrasters programmieren, diese Funktion kennt man als Ratchet von analogen Sequenzern und sie ist sehr hilfreich, um spannende Hi-Hat-Muster oder Snare-Fills zu programmieren.

2 Polyrhythmen, Random

Jede der zehn Spuren des Sequenzer kann dann unterschiedliche Längen haben. Auch der Swing-Faktor ist global oder per Spur regelbar. Ebenfalls wichtig für den richtigen Groove sind Drumschläge, die nicht hart quantisiert auf dem Taktraster liegen, sondern leicht vorgezogen oder laid back erklingen. Dies lässt sich für jeden Schritt jeder Sequenzerspur individuell einstellen.

3 Der Brute-Sound!

Die rein analoge Klangerzeugung hat den typischen Brute-Klang. Sehr eigenständig und mit keinem anderen aktuellen Drumcomputer oder Vintage-Klassiker wie Roland TR-808 oder 909 direkt vergleichbar: Eher Richtung 70er-Jahre-Disco als 90er-Techno. Beim DrumBrute Impact wurden aber nicht einfach einige Sounds des großen DrumBrute übernommen, sondern eine komplette Überarbeitung der Klänge vorgenommen.

www.arturia.com | www.tomeso.de
Start: bereits erhältlich | Preis: 299 Euro

Modal Electronics Skulpt

Im Gegensatz zu CRAFT Synth 2 bietet der virtuell-analoge Synthesizer Skulpt nur eine klassische Wellenformauswahl, ist aber dafür bis zu vierstimmig spielbar. Den Reiz des Instruments machen seine vielseitige Klangerzeugung, seine einfache Bedienbarkeit und sein kompakter Formfaktor aus. Dank der flexiblen Modulationsabteilung sind komplexe Sounds und Sequenzen zwischen digital und analog seine Stärke.

1 Hardware

Das solide Gehäuse bietet Platz für 14 Drehregler und diverse Taster sowie ein Touch-Keyboard mit 16 Tasten. Der praktische mitgelieferte Schutzdeckel kann auch genutzt werden, um eine erhöhte Arbeitsfläche für das Gerät zu schaffen. Wie CRAFT Synth2 gestattet Skulpt den Batteriebetrieb. Auch für diesen Synth gibt es einen komfortablen Software-Editor für macOS, Windows, iOS und Android.

2 Oszillatoren

Skulpt läst sich mono-, duo- und polyphon spielen. Die acht Oszillatoren pro Stimme erlauben dabei das Morphing zwischen verschiedenen Wellenformen, wodurch auch eine Pulsweitenmodulation möglich ist. Dank FM und Ringmodulation lassen sich zudem metallische, disharmonische und glockenartige Klänge erzielen. Fett: Mit der Unison-Funktion können Sie alle 32 Oszillatoren für besonders voluminöse Sounds schichten.

3 Modulation

Komplexe Modulationen sind dank der 8-Slot-Matrix, drei Hüllkurven sowie zwei Audio-Rate-LFOs ein Kinderspiel. Darüber hinaus kann der 256-Step-Sequenzer vier Klangparameter modulieren. Außerdem ist ein nicht minder flexibler Arpeggiator an Bord. Das resonanzfähige Filter erlaubt das Morphing zwischen Tief-, Band- und Hochpass, dank des Overdrive-Effekts gelingen auch bissige Sounds mit Bravour.

www.modalelectronics.com
Start: bereits erhältlich | Preis: 300 Euro

Modal Electronics CRAFT Synth 2

In seiner zweiten Inkarnation präsentiert sich der monophone Wavetable-Klangerzeuger CRAFT synth in einem robusten Gehäuse mit modernem Design. Neben den 12 Drehreglern sticht das Touch-Keyboard mit acht Tasten ins Auge. Mit einer flexiblen basierten Klangerzeugung, facettenreichem Sound, kompaktem Formfaktor und Batteriebetrieb setzt sich das Gerät wohltuend von der Masse an Neuerscheinungen ab.

1 Klein, aber fein!

Der digitaler Synthesizer wartet mit acht Oszillatoren auf, wobei Sie insgesamt zwei Wellenformen anwählen können. Mit acht Bänken mit fünf morphbaren Wellenformen zeigt sich der CRAFT synth sehr vielseitig, zumal Sie den Oszillatorklang mit einem von 16 Modifikatoren wie Frequenz- und Ringmodulation, Hard-Sync, Derez/Bitcrush, Wavefolder und Waveshaper bearbeiten können.

2 Animation!

Eine achtfache Unison-Option liefert bei Bedarf sehr fette Sounds und das resonanzfähige Multimode-Filter kann kräftig zupacken. Dabei können Sie zwischen den verschiedenen Filtertypen überblenden. Dank drei Hüllkurven, zwei Audio-Rate-LFOs und einer achtfachen Modulationsmatrix sind auch komplexe Modulationen möglich. Mit der frei erhältlichen Editor-Software/App haben Sie alle Parameter im direkten Zugriff.

3 Sequenzer und Effekte

CRAFT synth 2 kann über die kleine Klaviatur mit unterschiedlichen Skalen, aber selbstverständlich auch über MIDI gespielt werden. Mit dem Arpeggiator/ Sequenzer lassen sich im Nu eindrucksvolle Sequenzen erzielen. Von den 64 Presets wissen insbesondere die brillanten Arpeggios, Lead-Sounds und Chords zu gefallen. Eine Bereicherung sind auch der Distortion-Effekt sowie das Delay mit modulierbarer Verzögerungszeit.

www.modalelectronics.com
Start: in den nächsten Monaten | Preis: 150 Euro

Nozoid MMO-3

Der digitale Desktop-Synth Nozoid MMO-3 bietet auf Modulationen im Audiobereich basierende Klangerzeuger und eignet sich insbesondere für schräge, atonale und experimentelle Sounds, von langen atmosphärischen Drones bis hin zu Noise-Grooves. Seine Haptik und Bedienung sind etwas gewöhnungsbedürftig, Experimentierfreudige finden in dem Gerät aber eine tolle Inspirationsquelle für ganz spezielle Klänge.

1 Eigenwilliges Konzept

Nicht nur die Klangerzeugung des MMO-3 ist ungewöhnlich, sondern auch das das Benutzerinterface des kleinen Desktop-Synths: Die Platine ist direkt in einen Holzrahmen eingelassen, ein klassisches Gehäuse aus Metall oder Plastik fehlt. Die Taster sind in Form eines Keyboards mit zwei Oktaven angeordnet und lassen sich auch zum Spielen des Synths nutzen. Der Joystick kann dabei Modulationen steuern.

2 Experte für Audiomodulation

Dass der MMO-3 kein subtraktiver Synth ist, merkt man sofort am Fehlen jeglicher Filter. Die Klangerzeugung stützt sich auf drei Oszillatoren, die nur Sinuswellen erzeugen, Obertöne werden durch die Audiomodulationen hinzugefügt. Jeder Oszillator besitzt drei Parameter, die Sie beliebig mit Modulatoren verknüpfen können. So sind Kombinationen aus FM, AM und PM sowie Waveshaping möglich.

3 Klangexperimente galore

Zu den insgesamt neun Modulationsparametern der Oszillatoren gesellen sich drei LFOs, deren Frequenz weit in den Audiobereich reicht. Diese bieten einige Spezialitäten wie die Amplituden- und Frequenzmodulation untereinander, Wellenform-Morphing sowie rhythmische Verläufe und einfache Step-Sequenzen – perfekt für Klangforscher! Als weitere Modulationsquelle steht eine ADSR-Hüllkurve zur Verfügung.

www.nozoid.com
Start: bereits erhältlich | Preis: 499 Euro

Yamaha Montage 2.0

Yamaha hat seinem Synthesizer-Flaggschiff Montage ein umfangreiches Update spendiert, das neben einer optimierten Bedienung auch dem erleichterten Import von Sounds und Samples ermöglicht, inklusive Presets der Yamaha MOTIF Workstations, DX7, TX802 und weiteren Synths. Damit haben Sie Zugriff auf die wohl größte bestehende Soundlibrary.

1 Soundmaschine

Die Klangerzeugung des Montage basiert auf den beiden bekanntesten Syntheseformen Yamahas. Die AWM2-Synthese bedient sich aus einem 5,7 GB großen Sample-Speicher, eigene Samples laden Sie in den 1,75 GB großen Flashspeicher. FM-X bietet acht Operatoren, 88 Algorithmen und sieben „Spectral Forms“ statt nur einer einfachen Sinuswelle. Die Klangerzeugung ist jeweils 128-fach polyphon. Mit Multimodefilter, EQ, LFO und Effekten formen Sie die Klänge.

2 SampleRobot

In Zusammenarbeit mit der Berliner Firma Skylife präsentiert Yamaha auch eine spezielle Version der Software SampleRobot. Damit übertragen Sie ohne viel Aufwand die favorisierten Sounds Ihrer Lieblingssynthesizer oder Plug-ins in den Montage und haben sie dort sofort spielbar zur Verfügung, in allen erforderlichen Dynamikstufen. Insbesondere für Live-Gigs ein riesiger Vorteil.

3 Verbesserte Bedienung

Neben 99 neuen Performances bietet das Update auch zahlreiche Detailverbesserungen. Die Bedienung wurde in vielen Bereichen gestrafft, um schneller zum gewünschten Ziel zu kommen. Auch in Sachen Übersichtlichkeit wurde nachgebessert, vor allem in Bezug auf die Zuordnung der Controller zu bestimmten Parametern. Gut hat uns auch gefallen, dass den Sounds jetzt eigene Audition-Files zugeordnet werden können.

www.yamaha.de
Start: bereits erhältlich | Preis: 2.399 Euro

Twisted Electrons TherapKid

Fans von Retro-Sounds und der guten alten Brotbox namens C64 dürfen sich freuen: Mit TherapKid bekommt der TherapSid aus gleichem Hause ein Geschwisterchen. Der Synth ist ein gutes Stück kleiner und abgespeckter, doch das Grundprinzip bleibt das gleiche: Rauer, knackiger 8-Bit Sound und die unvergleichlichen SID-Arpeggios. Doch natürlich kann der Synth ein wenig mehr als sein Vorbild …

1 Voices und Oszillatoren

Die beiden Voices des TherapKid sind nur auf den ersten Blick gleich: Sie warten mit je vier Oszillatoren auf, die sich individuell abmischen und verstimmen lassen, um Akkorde, Dronen und andere Soundteppiche zu formen. Beide bieten die typischen C64 Rechteck- und Noise-Wellenformen, Voice 1 dazu Dreieck, Sägezahn und Glide, Voice 2 hingegen Sinus, invertierten Sägezahn und einen Ringmodulator.

2 Sounddesign

Gespielt wird der Synthesizer entweder monophon mit beiden Voices zusammen oder im duophonen Modus, der zwei Noten gleichzeitig erlaubt. Zwei LFOs bringen mit bis zu 48 Modulationszielen Leben in die Bude, das Multimodefilter sorgt für den gewünscht knackigen LoFi-Sound und bratzige Bässe, und der Arpeggiator kann sowohl gewohnte Kost als auch die beliebten C64-Pseudo-Arps, die den Sound so populär gemacht haben.

3 Für wen gemacht?

Dank günstigem Preis und kleinem Format dürfte der TherapKid nicht nur für Live-Performances eine gute Partie sein, sondern durchaus auch für Klangbastler, denn der Synth kann mehr als seine Größe aussagen mag. Natürlich definiert er sich über seinen 8-Bit-Style, doch der ist -wohldosiert eingesetzt -in jedem Musikstil zuhause.

www.twisted-electrons.com
Start: Mai 2019 | Preis: 300 Euro

Behringer MS-101

Nun ist er endlich da, Behringers lang erwarteter Nachbau des Kult-Synthesizers Roland SH-101. Auch das Re-Issue ist in drei Farben erhältlich. Wie sein Vintage-Vorbild spielt das kompakte analoge Gerät seine Stärken vor allem bei Bässen, Leads, einfachen Sequenzen und Percussion-Sounds aus. Dabei klingt er druckvoll und lebendig und punktet mit einer eingängigen und einsteigerfreundlichen Bedienung.

1 Hardware

Der solide verarbeitete MS-101 bietet ein Keyboard mit 32 halbgewichteten Tasten und neben MIDI- und USB-Schnittstellen auch CV/Gate-Ein- und Ausgänge zur Verbindung mit einem Modularsystem. Mit dem Bender können Sie wahlweise die Tonhöhe, Filterfrequenz oder LFO-Intensität steuern. Dank des montierbaren Handgriffs mit Pitchbend-Rad und Pitch-Modulation-Trigger können Sie auch auf der Bühne richtig losrocken!

2 Mix it!

In dem Mixer des MS-101 können Sie die verschiedenen Wellenformen des VCOs sowie Rauschgenerator, Suboszillator und ein externes Audiosignale kombinieren. Auch die Pulsweitenmodulation weiß klanglich zu überzeugen. Dank der knackigen Hüllkurve eignet sich der Synthesizer auch bestens für Perkussives und mit dem schnellen LFO lassen sich markante Modulationen im Audiobereich erzielen.

3 Inspiration auf Knopfdruck

Einen wichtigen Anteil an dem durchsetzungsfähigen und charaktervollen Sound hat das resonanzfähige 24-dB-Tiefpassfilter. Es lassen sich sechs verschiedene Quellen zur Modulation der Filterfrequenz nutzen, wodurch bissige und experimentelle Sounds möglich werden. Der Arpeggiator und der einfache, aber effektive 32-Step-Sequenzer mit Speicherplatz für 64 Patterns, sorgen im Nu für Inspiration.

www.musictribe.com
Start: bereits erhältlich | Preis: 299 Euro

Behringer Vocoder VC340

Mit dem VC340 bildet Behringer das Kultgerät Roland VP-330 Vocoder Plus aus dem Jahre 1979 nach. Das Instrument kombiniert auf sehr musikalische Weise Vocoder und String Machine. Mit seinem warmen und lebendigen Achtziger-Klang weckt es wohlige Erinnerungen an Vangelis-Soundtracks wie Bladerunner. Der VC340 bildet diesen charmanten Charakter bemerkenswert authentisch in einem modernen und zuverlässigen Instrument nach.

1 Hardware

Während das Hardware-Vorbild ein 49-Tasten-Keyboard hat, kommt der VC340 mit 37 halbgewichteten Tasten aus, die aber nun anschlagdynamisch sind. Über den XLR-Eingang lässt sich jedes beliebige dynamische Mikrofon anschließen, um die Synthesizer-Sounds zu modulieren. Das stabile Metallgehäuse mit Holzseitenteilen beherbergt eine Vielzahl an Reglern, um den Klang anzupassen.

2 Träger und Modulator

Als Trägersignal stehen verschiedene Human-Voice- und String-Sounds zur Auswahl, die sich layern oder auf der Tastatur verteilen lassen. Natürlich darf man hier keine realistischen Nachbildungen von Chor und Streichern erwarten, sondern synthetische Varianten mit einer gehörigen Portion Retro-Charme. Bei Bedarf kann auch ein externer Synthesizer das Trägersignal liefern.

3 Klang

Mit nur 10 Frequenzbändern bietet der Vocoder natürlich nicht die Sprachverständlichkeit moderner Software-Vocoder, aber dafür umso charaktervollere Sounds, vor allem, wenn man diese mit dem hervorragend klingenden analogen BBD-Chorus veredelt. Das Timbre lässt sich mit dem Tone-Regler anpassen, des Weiteren integriert der Vocoder VC340 ein in Intensität und Rate regelbares Vibrato.

www.musictribe.com
Start: bereits erhältlich | Preis: 499 Euro

Teenage Engineering Pocket Operator Modular

Teenage Engineering konnte bislang mit ausgefallenen Produkten punkten. Die neue Modular-Serie macht hier keine Ausnahme und führt das Prinzip noch ein Stückchen weiter, denn hier werden nicht nur die Module zusammengestellt, sondern auch selbst gebaut. Dank liebevoller Anleitungen und einfacher Strukturen eine Leichtigkeit für Jedermann. Die batteriebetriebenen Systeme sind übrigens komplett kompatibel zum Eurorack-Format.

1 Modular 400

Das 400er System ist das größte der bis dato verfügbaren Geräte. Drei Oszillatoren, Noise, Zufallsgenerator, Hüllkurven, ein LFO, Filter, Mixer und Sequenzer formen einen vollwertigen Synthesizer, der dank Speakern an Bord sogar für romantische Lagerfeuer-Sessions am Strand taugt. Seiner niedrigen Höhe zum Trotz liefert das durchdachte System beeindruckend fette Bässe oder aber auch kranke FM-Sounds.

2 Schlaue Features

Neben einem übersichtlichem Aufbau überzeugt das System vor allem mit praxisnahen Features, wie beispielsweise multiplen Outs pro Oszillator. Damit lassen sich die Klangquellen ohne Umwege sowohl als Soundspender als auch Modulatoren nutzen. Da sie sich weit über- und unterhalb des hörbaren Spektrums bewegen können, geben sie auch gute LFOs ab. Lediglich das Finetunen mit nur einem winzigen Regler kann schon mal zur Geduldsprobe werden.

3 Modular 170

Modular 170 ist eine abgespeckte Variante des 400 mit nur einem Oszillator, dafür mit umfangreicherem Sequenzer und einem Mini-Keyboard. Das Credo bleibt das gleiche: anfassen und schrauben. Dank Eurorack-Kompatibilität ist das Gerät auch eine praktische Ergänzung für bestehende Systeme.

www.teenageengineering.com
Start: bereits erhältlich | Preise: 549 Euro (400), 399 Euro (170), 159 Euro (16)

Flame Mäander

Mäander mag mit einer schlichten Oberfläche daher kommen, doch der Eindruck täuscht über den vorhandenen Tiefgang hinweg. Die Sounds werden von einem vierstimmigen Wavetable-Oszillator erzeugt, durch eine zwölffache Filterbank gejagt und vom 16-spurigen Sequenzer automatisiert. Akkorde und Note-Repeats inklusive. Das klingt schon nach mehr, oder?

1 Wavetable-Oszillator

Grundlage der Mäander-Sounds sind der einleitend erwähnte Wavetable-Oszillator, ein Noise-Modul oder aber auch der Audio-Eingang (Line oder Hi-Z für Gitarren). Der Grundklang erinnert an den Waldorf PPG, gewinnt seinen wahren Charakter jedoch erst durch die vierfache Polyphonie. Im Sequenzer lässt sich jede seiner Stimmen separat ansteuern, was Akkorde und vertrackte Melodien ermöglicht.

2 Filterbank

Das Filter bietet acht Typen mit zwölf Bändern und jeweils eigener AR-Hüllkurve, die sich nicht nur gezielt abmischen und per LFO modulieren, sondern über zwölf individuelle Spuren im Sequenzer automatisieren lassen. Die Resultate sind digital kühle, aber sehr bewegte Sounds, wie perlende Arpeggios, Vocoder-artige Sequenzen und eisige Pads. Dank Audio-Eingang lässt sich Mäander außerdem als reine Filterbank und Effektgerät verwenden.

3 Sequenzer

Hier dreht sich alles um lebendige Sounds und dank dem 16-spurigen Sequenzer wird das zum Kinderspiel. Sowohl die vier Oszillator-Stimmen als auch Noise, Audio-Eingang und die zwölf Filter-Bänder lassen sich hier nach Belieben automatisieren. Dazu kommen ein Arpeggiator, Skala-Modus und eine umfangreiche Note-Repeat-Funktion. Mehr Live-Feeling in einem Synthesizer geht kaum.

www.flame-instruments.de
Start: Mai 2019 | Preis: 1.050 Euro

Korg Volca Modular

Der Korg Volca Modular arbeitet nicht nach dem Prinzip der subtraktiven Synthese, sondern macht einen Abstecher an die Westküste Amerikas und orientiert sich an den Synthese-Ansatz von Don Buchla – auch als „Westcoast Style“ bekannt. Aus diesem Grund findet man am neuen Volca-Mitglied Frequenzmodulation für die komplexe Klangerzeugung und zwei Lowpass Gates für die Klangformung.

1 Patchen

Generell besitzt jedes Modul des Volca einen eigenen Satz an Ein- und Ausgängen, wodurch man sich inmitten der kreativen Freiheiten eines Modularsystems befindet. So sind unkonventionelle Dinge im Handumdrehen möglich, wie beispielsweise Rückkopplungen, das Clock-Signal als Trigger für das Filter und so weiter. Im Unterschied zu gewöhnlichen Modularsystemen verzichtet der Volca Modular aus Platz- und Design-Gründen auf 3,5-mm-Verbindungen und nutzt stattdessen ultra-kleine Pin-Verbindungen.

2 Sequenzer

Das Eingeben von Noten erfolgt wie auch bei den anderen Volcas über die Folientastatur, die zugleich als Step-Sequenzer mit 16 Schritten daherkommt. Wer „falsche Noten“ im Vorfeld ausschließen möchte, kann sich für eine Skala entscheiden, „in die Tasten“ hauen und eine Performance aufzeichnen. Das Tolle: „Motion Recording“ wird auch von diesem Volca unterstützt und erlaubt das Aufzeichnen von Parameter-Änderungen für dynamische Klangverläufe.

3 Sounddesign

Auf der klanglichen Ebene kann der Volca Modular durchaus überzeugen, denn der raue und obertonreiche Klangcharakter passt hervorragend zum Synthese-Ansatz von Buchla – provokante, düstere und schräge Sounds liegen dem Winzling sehr. Dementsprechend entpuppt sich der Volca Modular als hervorragender Klanggeber für experimentelle Musik, Ambient und auch harte Gangarten.

www.korg.com | www.korgmore.de
Start: bereits erhältlich | Preis: 199 Euro

Korg Volca Drum

Mit dem Volca Drum präsentiert nach dem analogen Volca Beat und dem sample-basierten Volca Sampler den bisher eigenständigsten Drumcomputer, nicht nur in Bezug auf die Volca-Serie. Volca Drum besitzt eine digitale Klangerzeugung, die Analog- und Physical-Modeling kombiniert und per DSP sechs Drumsounds gleichzeitig erzeugen kann.

1 Sechs Parts, zwei Layer

Die Parts sind identisch aufgebaut und bestehen aus zwei Layern mit je einem Oszillator, der eine Sinuswelle, Sägezahnwelle oder drei Rauschvarianten mit Hoch-, Tief- und Bandpassfilter erzeugt. Klanglich folgt der Volca Drum keinem bestimmten Vorbild. Am ehesten lässt sich der Klang mit dem genialen Microtonic von Sonic Charge vergleichen.

2 2 FX & Physical Modeling

Der Waveguide Resonator des Volca Drum basiert auf Physical Modeling und fügt dem Sound mitschwingende Frequenzen hinzu. Neben der Nachbildung akustischer Instrumente lässt sich der Resonator auch schön zum Design unkonventioneller Sounds nutzen. Bitcrusher, Waveshaper und Overdrive sind separat in der Intensität regelbar und können gleichzeitig genutzt werden, um den Klang aufzurauen, anzufetten oder zu zerstören.

3 Polyrhythmen & Live-Features

Das Volca-typische Motion-Record, die Aufnahme von Reglerbewegungen im Pattern, besitzt auch der Volca Drum. Bis zu 69 Parameter lassen sich automatisieren, was äußerst lebendige Pattern erlaubt. Jede Spur verfügt außerdem über eine Accent-Funktion zur Betonung einzelner Steps in 16 Stufen. Auch lässt sich eine Wahrscheinlichkeit von 1 bis 99 Prozent einstellen, dass der Step bei einem Durchlauf des Pattern erklingt. So werden automatisch zufällige Variationen des Pattern bei jedem neuen Takt erzeugt.

www.korg.com | www.korgmore.de
Start: bereits erhältlich | Preis: 169 Euro