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Spezial.GALLERY WEEKEND: DER GLANZ DER STADT


Monopol - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 18.04.2019

Berlin geht immer, aber jetzt erst recht: Vom 26. bis 28. APRIL öffnen 46 Galerien gemeinsam ihre TOPAUSSTELLUNGEN des Jahres. Zum GALLERY WEEKEND verwandelt sich die Stadt in eine einzige Riesenausstellung, die man am besten radelnd besucht – dann ist nicht nur die Kunst, sondern auch das Fitnessprogramm gratis. In unserem SPEZIAL finden Sie Tipps für die besten RUNDGÄNGE sowie die NEWS aus der Kunststadt Berlin – wir sehen uns dort


Artikelbild für den Artikel "Spezial.GALLERY WEEKEND: DER GLANZ DER STADT" aus der Ausgabe 5/2019 von Monopol. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Monopol, Ausgabe 5/2019

Helga Maria Klosterfelde Edition: JORINDE VOIGT, AUS „PROTO TYPES AND MULTIPLES“, WORK IN PROGRESS


RUNDGANG CHARLOTTENBURG

Wentrup: FLORIAN MEISENBERG, AUS DER SERIE „SPEAKING ...

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... SANSKRIT WITH A GERMAN ACCENT (CHAPTER VII VOCALIZING)“, 2019


Alle wollen auf einmal nach Charlottenburg. Vor ein paar Jahren noch galt die City West, wo ein Galerist wie Clemens Fahnemann in der Fasanenstraße vor Jahrzehnten ein Kunstzentrum für Westberlin etablierte, als solide-schnarchig, inzwischen hat sie mit großbürgerlicher Grandezza die Herzen des Szenevolks erobert.

Kicken Berlin: SAUL LEITER „UNTITLED (NUDE)“, O. J.


Die Liste der Neu-Charlottenburger wird jedenfalls immer länger. Auch darauf vermerkt:WENTRUP , dieGALERIE CRONE undMEYER RIEGGER – alle drei sind Teilnehmer des Gallery Weekend. Wentrup hat sich in ein schmuckes Backsteingebäude an der noch schmuckeren Knesebeckstraße eingenistet. Die ehemalige Postschalterhalle, erbaut im Jahr 1928, wurde von Sebastian Herkner, dem deutschen Produktdesigner der Stunde, so hübsch umgestaltet, dass sich die Kunst Mühe geben muss, dagegen anzustinken. Zum Gallery Weekend versuchen dasFLORIAN MEISENBERG undDAVID RENGGLI ganz klassisch mit Farbe auf Leinen, Leinwand oder Jute.

Neu in der Fasanenstraße ist die Galerie Crone und setzt dort ebenfalls auf Malerei.CLEMENS KRAUSS bestückt die gar nicht mal so großen Räume der Galerie gleich mit 100 Ölgemälden. Jedes von ihnen zeigt pastos gepinselte Genitalien beschnittener oder verstümmelter Männer und Frauen. Krauss, von Hause aus auch Mediziner und Psychoanalytiker, zielt auf die Verletzlichkeit des Menschen und sensibler Körperregionen.

Galerie Friese: SAUL STEINBERG „OHNE TITEL“, 1946


Streng genommen schon in Wilmersdorf liegt das neue Domizil von Meyer Riegger. Mitte März lud die Galerie nach zehn Jahren am unteren Ende der Friedrichstraße erstmals in das Gründerzeiteckhaus an der Schaperstraße. Jetzt lässt sieDANIEL KNORR – genau, der Daniel Knorr, der zur Documenta weißen Rauch über Kassel aufsteigen ließ – dieses in einer ortsspezifischen Arbeit näher erkunden.

Galerie Friese: WILLIAM N. COPLEY „TOWERING INFERNO“, 1975


AuchKICKEN schnuppert Westberliner Luft und macht am Fasanenplatz mit derGALERIE FRIESE gemeinsame Sache. In den Beletage-Räumen Frieses treffen Gemälde vonWILLIAM N. COPLEY und Zeichnungen vonSAUL STEINBERG auf Fotografien vonSAUL LEITER undROBERT FRANK . Ihr gemeinsames Thema: die Alltagskultur der US-amerikanischen Nachkriegsgesellschaft.

Zurück zur Malerei und damit zuCFA , die mit zwei Ausstellungen zweier gleichaltriger Maler aufwartet: In den herrschaftlichen Wohnräumen im ersten Stock grüßen groteske Gestalten von den Leinwänden, gemalt vonTAL R . Im vergleichsweise cleanen Erdgeschoss hängen neue Arbeiten vonEBERHARD HAVEKOST – solche, die der Künstler „reproduktiv“ nennt (bei denen die Bildvorlage zu erkennen ist) neben solchen, die er „realistisch“ nennt (mit dem Farbspachtel aufgetragene Abstraktionen). Um es den Besuchern leichter zu machen, auch bei Letzteren die Motive zu dechiffrieren, hat CFA eine Art Gebrauchsanweisung produziert, einen Katalog mit Texten zu jedem einzelnen Bild. Ein vorbildlicher Service.

RUNDGANG POTSDAMER Straße

Galerie Barbara Wien: KIM YONG-IK„ENDLESS DRAWING“, SEIT 2013


Spätestens seit im vergangenen Jahr der britische Modedesigner Paul Smith seine erste Berliner Boutique auf der Potsdamer Straße eröffnete, scheint dort in Sachen Aufwertung nichts mehr unmöglich. In dem Ladenlokal wurden zuvor Devotionalien verkauft, jetzt gibt es statt Heiligenbildchen karierte Blazer für 1000 Euro, während ein paar Hundert Meter weiter südlich der Erotikmarkt LSD mit angrenzendem Straßenstrich und das Billigkaufhaus Woolworth die alte Ranl-uahne hochhalten.

Kein Teil Berlins hat sich in den vergangenen Jahren rasanter verändert, mitbefeuert durch die Galerien, die seit den Nullerjahren sukzessive an der Potse ihre Zelte aufschlugen.

Blain/Southern: BERNAR VENET „CONTINUOUS CURVES“, 2018


Früh dabei warHELGA MARIA KLOSTERFELDE EDITION , wo aktuellJORINDE VOIGT beweist, dass sich ihre Reflexionen über Musik, Philosophie oder naturwissenschaftliche Phänomene, die sich normalerweise in anmutigen Zeichnungen auf Papier manifestieren, hervorragend auch in den dreidimensionalen Raum ausdehnen lassen. Dabei entstehen Objekte, die man als Tische, Paravents oder Kissen benutzen könnte. Letztere bezieht sie beispielsweise mit farbigen Stoffen, deren Komposition auf ausgeklügelten Analysen der Farbwahrnehmung bestimmter Blumen oder Pflanzen basieren, was natürlich bestens zum Frühling passt und als Einstimmung in den Schöneberger Kiezspaziergang.

Wahrscheinlich sprießt das eine oder andere jener Gewächse auch im Garten vonBERNAR VENETS Anwesen in Südfrankreich. Mehr noch ist es aber das Interesse an der Mathematik sowie am Zufall, das Venet und Voigt verbindet. Venet bespielt die imposanten Räumlichkeiten vonBLAIN/SOUTHERN in den Mercator-Höfen, und zwar nicht nur mit Variationen seiner „Indeterminate Line“-Skulpturen – monumentale Rostspiralen, mit denen er bekannt wurde –, sondern auch mit kurvenförmigen Wandarbeiten aus Stahl. Platz ist in der zweigeschossigen Halle, in der einst der „Tagesspiegel“ gedruckt wurde, ja genug.

Weiter oben im musealen White Cube vonESTHER SCHIPPER spielt die Kunst Mäuschen.RYAN GANDER präsentiert dort unter anderem eine Weiterentwicklung seiner Animatronikmaus, die mit der Stimme seiner neunjährigen Tochter nach Worten ringt.

Ganz andere Geschöpfe haben esVEIT LAURENT KURZ angetan. In seinen gruselig- idyllischen Fantasiewelten, die er am Schöneberger Ufer beiISABELLA BORTOLOZZI aufbaut, tummeln sich sogenannte Dilldapps. Der Sage nach stammen diese aus dem Hunsrück, in der kurzschen Interpretation handelt es sich um sinistre Männchen, die eine Partydroge namens Herba-4 brauen.

Galerie Isabella Bortolozzi: VEIT LAURENT KURZ, INSTALLATIONSANSICHT DER GALERIE ISABELLA BORTOLOZZI BEI DER PARIS INTERNATIONALE, 2018


Statt davon zu kosten, bietet es sich an, zum Abschluss nebenan beiBARBARA WIEN Bekanntschaft mit dem südkoreanischen KünstlerKIM YONG-IK zu machen. Dessen erste Ausstellung in Deutschland verschafft Überblick über sein 40 Jahre umfassendes Werk. Ihr Titel: „This is not the answer“. Nur: Was war noch gleich die Frage?

Esther Schipper: RYAN GANDER „THE PARADIGM CONVULSED“, 2019


RUNDGANG MITTE

Ein selten nutzloses Gebäude ist das „Haus“, dasPETER FISCHLI undDAVID WEISS 1987 bei den Skulptur Projekten Münster erstmals in den Stadtraum stellten: zu groß für ein Modell, zu klein, es zu bewohnen. Fischli und Weiss zielten auf die Mittelmäßigkeit spätmodernistischer Architektur ab. Heute, 30 Jahre später in Berlin-Mitte präsentiert, kommen einem davor eher die irren Auswüchse der Immobilienpreise in Berlin in den Sinn. Auch in den beiden anderen Ausstellungen beiSPRÜTH MAGERS werden Dinge neu verortet.ANDREA ROBBINS undMAX BECHER halten auf ihren Fotografien fest, wie fremde oder ferne Bräuche zur Projektionsfläche werden.REINHARD MUCHA wiederum arrangiert eigene frühere Arbeiten um.

Dittrich & Schlechtriem: JULIAN CHARRIÈRE „AS WE USED TO FLOAT – USS SARATOGA PENETRATION 01“, 2018


Nächster Stopp in Mitte:EIGEN + ART , woMARTIN EDER undSIGNE PIERCE gen Zukunft blicken. Eders dystopisch-malerischen Hässlichkeiten in der Galerie setzt Pierce im Lab ihren kreischbunten Technofeminismus entgegen – und das von allen Seiten und mit allen Sinnen. Immersion lautet das Stichwort. Tatsächlich tauchen war wieder einmalJULIAN CHARRIÈRE . Wer dessen Einzelausstellung in der Berlinischen Galerie mochte, findet gewiss schnell den Weg an den Rosa-Luxemburl-ulatz zuDITTRICH & SCHLECHTRIEM , wo Charrière Foto grafien, Videoaufnahmen und Skulpturen installativ verwebt, die mit seinen Expeditionen in die Tiefen des Meeres vor Mexiko in Verbindung stehen. Dort ist die Unterwasserwelt zum Glück nicht atomar verstrahlt wie am Bikini-Atoll, dafür kaum weniger geheimnisvoll und mythisch aufgeladen.

Capitain Petzel: STEFANIE HEINZE „VIM“, 2019


Wie ja auch die Figur der Künstlerin. An dieser wie dem wachsenden Druck in der Karrierehölle arbeitet sich ums Eck beiBQ RAPHAELA VOGEL ab. Wie die Beine einer zu groß geratenen Vogelspinne bohren sich Chromstangen durch die Galerie, ohrenbetäubender Noise dröhnt aus Boxen und mitten drin läuft ein Video mit Vogel selbst auf dem sprichwörtlichen Fels in der Brandung, im Morgenmantel, Akkordeon spielend. Sich selbst in Szene setzen konnte auchJAMES LEE BYARS . Bis Ende Mai verlängert hatKEWENIG die absolut sehenswerte Ausstellung mit Werken des 1997 verstorbenen Exzentrikers und Künstlers. In „The Palace of Perfect“ glänzen ganze Räume vor Blattgold, auf einem seidigen Rüschenthron ruht der riesige Stoßzahn eines Narwals. Magischer könnte man den Mitte-Spaziergang kaum ausklingen lassen.

Wer dennoch nicht genug hat, dem sei die erste Soloschau der MalerinSTEFANIE HEINZE beiCAPITAIN PETZEL ans Herz gelegt, oder ein Besuch am neuen Standort vonKONRAD FISCHER . Schon im vergangenen Jahr zum Gallery Weekend konnte man das denkmalgeschützte, ehemalige Umspannwerk in der Neuen Grünstraße besichtigen – allerdings noch vor dem Umbau. Nun ist alles zurechtgezimmert für die Kunst vonRICHARD LONG , der zum Einstand mit rotem Granit und Schlamm arbeitet, als Verweis auf die Backsteinfassade des Industriebaus.

BQ: RAPHAELA VOGEL „MUSIC LOST ITS TIME“, 2019, VIDEOSTILL


Sprüth Magers: ANDREA ROBBINS UND MAX BECHER „IMPROVED ORDER OF RED MEN“, 2017


RUNDGANG KREUZBERG

Galerie Barbara Weiss: FRIEDA TORANZO JAEGER „DIE WUNDEN SIND TIEFER IM ROLLS-ROYCE“, 2019


Kotti kann jeder. Wer wissen will, wo Kreuzberg tatsächlich noch rau und kein bisschen hip ist, beginnt seine Tour am Mehringplatz gleich hinter dem U-Bahnhof Hallesches Tor. Das Betonrondell wurde Ende der 60er-Jahre vonHANS SCHAROUN geplant und von der Boulevardpresse immer wieder gerne als „Schandfleck“ bezeichnet, dabei frittiert der Libanese dort die besten Falafel der Stadt.

KOW: CLEGG & GUTTMANN „CARDINAL RED (COLLABORATION WITH FRANZ ERHARD WALTHER), VERSION III“, 1993


Derart gestärkt, findet man sich nach ein paar Schritten in der Galerie vonDANIEL MARZONA wieder, in der man sich gleich noch viel weiter wegträumen kann.AXEL HÜTTE , der seit mehr als zwei Jahrzehnten die Welt bereist wie ein zeitgenössischer Alexander von Humboldt, präsentiert dort seinen „Kosmos Tropical“. Wo der konkret liegt, spielt eigentlich keine Rolle, vielmehr geht es um Hüttes Idee von Landschaft. Mit seiner Plattenkamera schafft er es, Momente einzufrieren, die Wäldern, Wipfeln oder Wiesen dramatische Imposanz verleihen. Man muss sich erst zurechtgucken, um zu erkennen, was sich hinter Nebelschwaden verbirgt oder was sich gerade worin spiegelt.

Die Perspektive verdrehen kann einem auch die vier Meter hohe Skulptur vonALICE AYCOCK – sie soll die wirbelnde Bewegung von Windenergie darstellen. Ausgestellt ist sie im sogenannten Corner Space derGALERIE THOMAS SCHULTE . Heißt: Man kann sie schon von außen sehen, was zu hektischen Gallery-Weekend-Zeiten seine Vorteile hat. Nur wer reingeht, hat allerdings die Chance, auchJONATHAN LASKERS Malerei zu begutachten.

Nach dieser kleinen Schleife nach Mitte geht es in die Lindenstraße, wo sichKOW in den ehemaligen Räumen von Konrad Fischer niedergelassen hat. Die Galerie blickt zum Neustart zurück auf ihre Anfänge im Jahr 2009 und zeigt wie damalsFRANZ ERHARD WALTHER , 2019 jedoch gemeinsam mit dem KünstlerduoCLEGG & GUTTMANN .

BeiCHERT LÜDDE schwelgtSOL CALERO in Erinnerungen an die Sommer ihrer Kindheit im Landhaus ihrer Großmutter, die dort gemeinsam mit einer Schar Kinder aus der Umgebung malte und Kunsthandwerk betrieb – und lässt das Gallery-Weekend-Publikum netterweise sinnlich daran teilhaben. Es ist Caleros erste Einzelausstellung in der Galerie, sie ist neu im Programm. Genauso neu bei Chert Lüdde ist der hauseigene Projektraum Bungalow, der vonJUAN ANTONIO OLIVARES bespielt wird.

Galerie Thomas Schulte: JONATHAN LASKER „MEMORIES OF A REVISED PAST“, 2017


Nicht mehr weit ist es im Anschluss zuBARBARA WEISS : Ob die junge MalerinFRIEDA TORANZO JAEGER die Inspiration für ihre neuesten Arbeiten, in denen sie den maskulin geprägten Automobilfetisch mit feministischem Blick auseinandernimmt, an der Kottbusser Straße fand, über die der Weg führt? Gut möglich. Ge tunte Schlitten mit aufheulendem Motor gehören dort schließlich zum Kreuzberger Standardrepertoire.

Chert Lüdde: JUAN ANTONIO OLIVARES „VESPULA VULGARIS“, 2019


Fotos: © Roman März, Courtesy und Copyright Studio Jorinde Voigt, © VG Bild-Kunst, Bonn 2019 (vorherige Doppelseite). © Courtesy the artist and Wentrup, Berlin. © Eric Tschernow, William N. Copley © VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Courtesy Galerie Friese, Berlin. Saul Steinberg © VG Bild-Kunst, Bonn 2019, © Courtesy Galerie Friese, Berlin & The Saul Steinberg Foundation. © Saul Leiter Foundation / Courtesy Howard Greenberg Gallery, New York & Kicken Berlin

Fotos: © Julian Charrière, VG Bild-Kunst, Bonn 2019, Courtesy DITTRICH & SCHLECHTRIEM, Berlin. Courtesy BQ, Berlin und Raphaela Vogel. © Lepkowski Studios, © the artist, Courtesy Capitain Petzel, Berlin. Copyright Andrea Robbins and Max Becher, Courtesy Sprüth Magers

Fotos: Courtesy the artist and Galerie Barbara Weiss, Berlin. Courtesy of the artist and Galerie Thomas Schulte, Berlin. Courtesy die Künstler & KOW, Berlin. Courtesy the Artist