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Spezifizier te Wirtsbaumarten des Asiatischen Laubholzbockkäfers


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Naturschutz und Landschaftsplanung - epaper ⋅ Ausgabe 11/2021 vom 04.11.2021

Abstracts

Der asiatische Laubholzbockkäfer Anoplophora glabripennis (ALB) ist ein gefürchteter Quarantäneschädling, der eine breite Palette von Laubholzbaumarten befällt und gemäß eines EU-Beschlusses in Befallsgebieten ausgerottet werden muss. Dazu liegt eine Liste spezifizierter Wirtspflanzen vor, die in Befallszonen komplett abgeholzt werden müssen. Der ALB zeigt jedoch deutliche Vorlieben für bestimmte Baumarten: Über 95 % aller ALB-Befälle in Deutschland wurden an Bäumen aus nur fünf der 15 spezifizierten Gattungen nachgewiesen. Linden und Buchen werden so gut wie nie befallen, sind aber dennoch gelistet. In Zeiten des Klimawandels sollte die spezifizierte Wirtspflanzenliste anhand der langjährigen Daten aus den zwölf Befallsgebieten in Deutschland neu bewertet werden, damit in Zukunft nicht weiterhin ganze Straßen baumalleen (die Linde ist mit Abstand die häufigste Straßenbaumart) gefällt ...

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... werden und Kahlschläge in Parks mit Altbestand erfolgen.

Specified host plants of the Asian long-horned beetle (Anoplophora glabripennis) – are lime and beech trees really at risk?

The Asian long-horned beetle Anoplophora glabripennis (ALB) is a quarantine pest species threatening a large number of broadleaf tree species. According to an EU Directive, it needs to be eradicated in infested areas. On this basis, a number of specified host plants has been listed that have to be completely cut down in infestation zones. However, ALB shows clear preferences for certain tree species: over 95 % of all ALB infestations in Germany have been recorded on only five of the 15 specified tree genera. Limes and beeches are almost never attacked, nevertheless they are listed as specified. In times of climate change, the specified host plant list should be re-evaluated on the basis of the longterm data of the 12 infestation areas in Germany to prevent further felling of whole tree avenues (limes are by far the most common city trees) and parks with mature stands.

1 ALB – ein Neozoe mit hohem Gefährdungspotenzial

Neben dem Klimawandel begünstigt auch der internationale Warenverkehr die Ausbreitung gebietsfremder Arten, sogenannter Neozoen, die in einheimischen Ökosystemen große Schäden anrichten können. Ein bekanntes Beispiel ist der Asiatische Laubholzbockkäfer Anoplophora glabripennis (kurz ALB, Abb. 1), der in China und der Koreanischen Halbinsel beheimatet ist und aufgrund seines breiten Wirtspflanzenspektrums ein großes Schadpotenzial besitzt (Hoppe et al. 2020, Williams et al. 2004). Meist wird der ALB über Paletten mit Granitsteinen eingeschleppt. In nicht sachgerecht behandeltem Holzverpackungsmaterial gelangt der Schädling als blinder Passagier in Form von Larven oder Puppen in andere Länder, wo er sich zum vollständig adulten Käfer entwickeln kann (Hoppe et al. 2020). Gelangen mehrere Individuen auf diese Weise an einen neuen Ort, so kann die dort gebietsfremde Art eine Population begründen.

Der erstmalige Nachweis eines ALB außerhalb seines ursprünglichen Verbreitungsgebiets wurde 1996 in den USA festgestellt (Novak et al. 2001). 2001 wurde der erste Fund eines ALB in Europa im oberösterreichischen Braunau bestätigt, 2004 folgte dann auch der erste Fund in Deutschland in Neukirchen/Inn. Seit diesem Fund wurden in Deutschland (Stand April 2021) zwölf Quarantänegebiete mit dem Ziel der Ausrottung des Schadorganismus eingerichtet (JKI 2021, Tab. 1).

Der ALB tritt vor allem im Siedlungsbereich auf, zum Beispiel dort, wo die Waren mit entsprechenden Paletten lagern oder umgeschlagen werden, aber auch dort, wo der Granit verbaut wird.

Seit dem 9. Juni 2015 findet der EU-Durchführungsbeschluss 2015/893 in den Mitgliedstaaten überall dort Anwendung, wo ein Befall mit dem ALB bestätigt ist. Ziel dieses Beschlusses ist, durch die Durchführung bestimmter Maßnahmen den eingeschleppten Schadorganismus an seiner Ausbreitung zu hindern und ihn auszurotten. Konkret bedeutet dies, dass ein Quarantänegebiet, bestehend aus Befalls-, Fokus- und Pufferzone mit einem Radius von 2.000 m um befallene Bäume eingerichtet wird (JKI 2016).

In der Befallszone mit einem Radius von 100 m um alle befallenen Bäume sind die Maßnahmen am deutlichsten sichtbar, da innerhalb dieser Zone ausnahmslos alle Gehölze, die den Gattungen der sogenannten 15 spezifizierten Pflanzen angehören, gefällt werden (Tab. 2). Dieser Liste spezifizierter Gattungen liegt die Übersichtsarbeit von Van der Gaag & Loomans (2014) zugrunde, in der sämtliche Ergebnisse zu den weltweit befallenen Baumarten sowie der Art des an ihnen beobachteten Befalls und der festgestellten Entwicklungsstadien des ALB ausführlich dargestellt sind. In Bayern wird aufgrund eines Befalls an einer Mehlbeere zusätzlich die Gattung Sorbus in der Befallszone entnommen.

Alle gefällten Gehölze werden gründlich auf Befallssymptome des ALB untersucht (siehe Tab. 3). Hierbei wird neben äußeren Merkmalen am Holz wie etwa Eiablagestellen sowie Einbohr- und Ausbohrlöcher überprüft, ob sich lebende oder tote Stadien des ALB wie etwa Eier, Larven, Puppen oder Käfer im Holz befinden. Das Holz wird anschließend gehäckselt und umgehend in einer Entsorgungsstätte verbrannt. In den anderen beiden Zonen wird ein intensives Monitoring durchgeführt. Die Daten zu den befallenen Baumarten und den entsprechenden Befallssymptomen werden detailliert dokumentiert und an das Julius-Kühn-Institut (JKI) weitergeleitet (LfL 2021). Das JKI sammelt die erhobenen Daten und übermittelt sie anschließend weiter an die EU.

Mit den genannten Maßnahmen war die Ausrottung des ALB in Befallsgebieten bisher sehr erfolgreich (Tab. 1).

2 Stark gefährdete Wirtsbaumarten

Es steht außer Frage, dass der ALB eine breite Palette auch vitaler Laubbäume befällt, an denen er eine vollständige Entwicklung durchläuft und zu schweren Schädigungen der Bäume bis zu deren Absterben führen kann (Abb. 2 und 3). Zu diesen Bäumen gehören insbesondere verschiedene Ahornarten und Kastanien, aber auch Pappeln, Weiden, Birken und weitere Laubbaumarten. Über 95 % aller ALB-Befälle in Deutschland wurden an Bäumen aus den fünf genannten Gattungen nachgewiesen (JKI 2016). Hier müssen radikale Maßnahmen zur Ausrottung des Quarantäneschädlings angewandt werden. Aber müssen dazu alle spezifizierten Wirtsbaumarten gefällt und vernichtet werden? Sind sie wirklich ALLE vom ALB bedroht?

3 Sind Linden und Buchen wirklich gefährdet?

In den Städten dominieren meist mit über 40 % Linde und Ahorn als Straßenbäume (siehe etwa Knopf 2016, Thiel et al. 2016; München: 64 %, Schlingsog, Grünflächenamt, persönliche Mitteilung). In Parks findet sich eine breitere Auswahl von Baumarten, die sich bei Altbeständen häufig aus Ahorn, Eiche, Buche, Esche, Kastanie und Linde zusammensetzt.

In Zeiten des Klimawandels mit zunehmender Anzahl von Trocken- und Hitzeperioden in den Sommermonaten spielen Alleeund Parkbäume eine immer wichtigere Rolle als „Klimaanlagen“ und Schattenspender, neben anderen Ökosystemleistungen, aber auch als „Erholungszentren“ für die städtische Bevölkerung, wie sich in Coronazeiten in den städtischen Anlagen überdeutlich abgezeichnet hat. Allerdings können diese Ökosystemleistungen in vollem Umfang nur von alten, ausgewachsenen Bäumen erbracht werden, die auch als wertvolle Habitatbäume für seltene Insekten- und Wirbeltierarten dienen. Bäume dieser Größenordnung finden sich vornehmlich in alten Parkanlagen. Liegen Parks mit einem solchen Altbaumbestand in einer ALB-Befallszone, kommt es aufgrund der spezifizierten ALB- Wirtsbaumliste häufig zum partiellen oder kompletten Kahlschlag, wie zuletzt 2020 in Miesbach geschehen (Abb. 4). Neben einem wertvollen Altbaumbestand prägen auch viele Hecken, in vielen Fällen Buchenhecken, den Siedlungsbereich. Sie dienen nicht nur als Sichtschutz, sondern tragen auch zur Lärmminderung bei. Fällmaßnahmen mindern nicht nur die Aufenthaltsqualität betroffener Orte, sondern nehmen Vögeln und anderen Wirbeltieren auch Versteck- und Nistmöglichkeiten.

Nachdem die umfassende Übersichtsarbeit von Van der Gaag & Loomans (2014) der spezifierten Wirtspflanzenliste dem EU- Durchführungsbeschluss zugrunde gelegt wurde, stellt sich jedoch die Frage, warum auch Linden auf der Liste aufgeführt sind. Sowohl Van der Gaag & Loomans (2014) als auch Sjöman et al. (2014) betonen in ihren Übersichtsarbeiten, dass an Linden bisher keine vollständige Entwicklung oder Ausbohrlöcher des ALB beobachtet wurden. Unterstützt wird dies auch durch Ric et al. (2007) und Smith et al. (2009), die übereinstimmend berichten, dass Junglarven des ALB nicht in der Lage sind, in den Holzkörper von Linden vorzudringen, sondern noch im Kambialbereich absterben. Während unserer langjährigen Mitarbeit bei der Bekämpfung des ALB am Institut für Pflanzenschutz an der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft ist uns aus den sieben bayerischen Befallsgebieten kein einziger ALB-Befall an Linden bekannt, ebenso wenig wie in der Schweiz (Hölling, Forschungsanstalt WSL, persönliche Mitteilung, 2021).

Auch an Buchen wurde unseres Wissens in Bayern nie ein Befall festgestellt. Laut Van der Gaag & Loomans (2014) gibt es bislang nur einen einzigen Nachweis an Buchen aus einem Befallsgebiet in Österreich. Ein vollständiger Entwicklungszyklus wird in der Originalliteratur erwähnt, aber nicht näher ausgeführt (etwa durch die Anzahl an Ausbohrlöchern, lebenden Larven etc.; Hoyer- Tomiczek & Cech 2008). Laut Hérard et al. (2005) handelte es sich bei den befallenen Buchen um die seltenen Sorten Fagus sylvatica ‘Atropunica‘ und Fagus sylvatica ‘Asplenifolia‘. Weitere Befälle an Buchen, insbesondere der reinen Art, sind aus anderen Befallsgebieten nicht bekannt. Wie Sjöman et al. (2014) anhand der als hochanfällig geltenden Pappeln ausgeführt haben, sind unterschiedliche Pappelarten und -sorten unterschiedlich anfällig für den ALB, und zwar von sehr anfällig über gelegentlich befallen bis zu völliger Resistenz. Dies könnte auch für Buchen und ihre Sorten gelten.

In beiden Fällen, aber auch für weitere Baumarten der spezifizierten Pflanzenliste, die nicht zu den häufig befallenen Wirtsbaumarten zählen, sollten von Seiten des Julius- Kühn-Instituts, dem sämtliche Daten der Befallsgebiete in Deutschland vorliegen (siehe Tab. 1), folgende Daten ausgewertet, veröffentlicht und für eine Neubewertung herangezogen werden:

Fazit für die Praxis

• Der ALB ist ein gefürchteter Quarantäneschädling mit einer breiten Palette von Wirtsbaumarten.

• Nicht alle spezifizierten Wirtsbaumgattungen, deren zugehörige Baumarten laut EU-Beschluss gefällt werden müssen, werden gleichermaßen vom ALB befallen.

• Linden und Buchen etwa werden so gut wie nie befallen.

• Nicht alle Baumarten einer Gattung sind (gleich) anfällig.

• Der Klimawandel erfordert den besonderen Schutz von (alten) Bäumen und Gehölz strukturen wie Hecken.

• Eine Neubewertung der spezifizierten Baumarten und -gattungen ist dringend notwendig.

Anzahl gefällter Bäume je Baumart,

Anzahl befallener Bäume je Baumart,

Anzahl gefundener Stadien je Befallsbaumart (nach Tab. 3). Totfunde sollten zusätzlich vermerkt werden.

Aufgrund der Erkenntnisse der umfangreichen aus den deutschen Befallsgebieten vorliegenden Daten sollte dann die spezifizierte ALB-Wirtspflanzenliste adaptiert und in den entsprechenden EU-Gremien eingebracht werden, um zu einer generellen Neubewertung der spezifizierten Wirtsbaumarten zu kommen. Das Fällen von Linden und Buchen sollte bis zu einer abschließenden Neubewertung ausgesetzt werden.

Damit könnte in Zukunft verhindert werden, dass ganze Straßenbaumalleen (die Linde ist mit Abstand die häufigste Straßenbaumart in Deutschland), aber auch über 100 Jahre alte Buchen und Linden in Parks oder Privatgärten gefällt werden (Abb. 5und 6).

Literatur

Hérard, F., Krehan, H., Benker, U., Boegel, C. et al. (2005): Anoplophora in Europe: infestations and management responses. In: Proceedings of the 16th U.S. Department of Agriculture interagency research forum on gypsy moth and other invasive species. GTR-NE-337: 35-40. USDA Forest Service, Newton Square, Pennsylvania, USA.

Hoppe, B., Wilstermann, A., Becker, M., Fornefeld, E., Schrader, G., Schröder, T. (2020): Quarantäneschadorganismen an Gehölzen – was hat sich geändert, was kommt auf uns zu? Jahrbuch der Baumpflege 2020, 32-45.

Hoyer-Tomiczek, U., Cech, T.L. (2008): Situation der Quarantäne-Schadorganismen im Jahr 2007. Forstschutz Aktuell 42, 11-14.

JKI (2016): https://pflanzengesundheit.julius-kuehn. de/dokumente/upload/b1e3c_ll-alb2016banz-jki. pdf

– (2021): Anoplophora glabripennis – pflanzengesundheit.julius-kuehn.de

Knopf, D. 2016: Stadt- und Straßenbäume im Klimawandel – Stadtbaumkonzept für die Stadt Jena. Forstwiss. Beiträge Tharandt 18, 16-30.

LfL (2021): Asiatischer Laubholzbockkäfer: Vorkommen in Deutschland und Europa: http://www.lfl.bayern. de/cms07/ips/pflanzengesundheit/120035/index. php

Nowak, D. J., Pasek, J. E., Sequeira, R.A., Crane, D. E., Mastro, D.E. (2001): Potential effect of Anoplophora glabripennis (Coleoptera: Cerambycidae) on urban trees in the United States. J. Econ. Entomol. 94, 116-122.

Ric, J., De Groot, P., Gasman, B., Orr, M. et al. (2007): Detecting signs and symptoms of Asian longhorned beetle injury, training guide. Her Majesty in Right of Canada.

Sjöman, H., Östberg, J., Nilsson, J. (2014): Review of host trees for the wood-boring pests Anoplophora glabripennis and Anoplophora chinensis: an urban forest perspective. Arboriculture & Urban Forestry 40, 143-164.

Smith, M. T., Turgeon, J. J., De Groot, P., Gasman, B. (2009): Asian Longhorned beetle Anoplophora glabri pennis (Motschulsky): lessons learned and opportunities to improve the process of eradication and management. American Entomologist 55, 21-27.

Thiel, D., Meyer, E., Löbel, S. (2016): Die Umsetzung der Straßenbaumkonzeption Dresdens. Forstwiss. Beiträge Tharandt 18, 5-15.

Van der Gaag, D. J., Loomans, A. J. M. (2014): Host plants of Anoplophora glabripennis, a review. OEPP/EPPO Bulletin 44, 518-528.

Williams, D. W., Lee, H-P., Kim, I-K. (2004): Distribution and abundance of Anoplophora glabripennis (Coleoptera: Cerambycidae) in natural Acer stands in South Korea. Environ. Entomol. 33, 540-545.

KONTAKT

Dr. Susanne Böll ist seit 1998 an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau tätig und seit 2009 Projektleiterin des Forschungsprojekts „Stadtgrün 2021“. Von 2015 bis 2020 war sie zudem an der LfL, Abteilung Pflanzenschutz, in der Arbeitsgruppe „Bekämpfung des Asiatischen Laubholzbockkäfers“ beschäftigt.

Studium der Biologie an den Universitäten Göttingen, Chapel Hill, North Carolina, USA und Würzburg, dort Promotion auf dem Gebiet der Stressökologie.

> susanneboell@gmail.com

Sebastian Helmer ist seit Mai 2021 als Naturschutzfachkraft bei der Unteren Naturschutzbehörde am Landratsamt in Dachau tätig. Davor war er mehr als sechs Jahre bei der Landesanstalt für Landwirtschaft angestellt und betreute verschiedene Befallsgebiete des Asiatischen Laubholzbockkäfers in Bayern. Studium zum Diplom-Ingenieur der Landschaftsplanung an der TU Berlin und Abschlussarbeit zum Thema „Naturentwicklung auf Berliner Friedhöfen des 19. Jahrhunderts“.

> sebastian_helmer@gmx.net