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SPIEGELREFLEX-VS. SYSTEMKAMERA: DUELL DER: HALBSTARKEN


DigitalPHOTO - epaper ⋅ Ausgabe 9/2019 vom 02.08.2019

KAUFBERATUNG | Spiegellose Kameras mit Wechselobjektiv – kurz CSCs–haben klassischen Spiegelreflexkameras den Rang abgelaufen. Doch ist die Systemkamera stets die bessere Wahl? Wir haben drei CSCs von Canon, Nikon und Sony ins herstellerinterne Duell gegen das vergleichbare DSLR-Modell geschickt. CSCs von Fujifilm und Panasonic runden das Rennen ab: Welches ist das beste Modell der Semiprofis?


Artikelbild für den Artikel "SPIEGELREFLEX-VS. SYSTEMKAMERA: DUELL DER: HALBSTARKEN" aus der Ausgabe 9/2019 von DigitalPHOTO. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: DigitalPHOTO, Ausgabe 9/2019

CANON EOS 6D MARK II


Acht Modelle im direkten Schlagabtausch

SONY ALPHA 77 II


FUJIFILM X-E3


PANASONIC LUMIX G91


NIKON Z 6


CANON EOS 6D MARK II

09|2019

SEHR GUT

Canon EOS 6D Mark II

Die EOS 6D Mark II kam 2017 auf den Markt ...

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... und ist auch heute noch verfügbar. Das gegenüber der Mark-I-Version (die seinerzeit die 2.000-Euro-Hürde für Vollformatkameras unterschritt) leicht modifizierte Modell bietet einen 26,2-Megapixel-Vollformatsensor, 45 Autofokusfelder mit Dual-Pixel-CMOS-AF, ein variables Touchdisplay, GPS, WLAN, Bluetooth sowie ISO 50-102.400. Insgesamt ist die Ausstattung der rund 700 Gramm schweren Spiegelreflex aber eher durchschnittlich.Der Sucher deckt zum Beispiel nur 98 % des Bildfelds ab, gefilmt wird maximal in nicht mehr zeitgemäßem Full HD, und verarbeitet werden die Daten von einem betagten DIGIC-7-Bildprozessor. Auf der Habenseite stehen indes die riesige EF-Objektivvielfalt und die Vorteile des großen Sensors (z. B. Spiel mit der Schärfentiefe). Und trotz Testergebnis: Wir würden bei der Wahl zwischen der Canon-DSLR und -CSC klar zu Letzterer greifen.

TESTLABOR

Ebenso erfreulich ist das Bildergebnis bei ISO 100. Die Testaufnahmen punkten mit viel Struktur und natürlichen Farben.

TECHNISCHE DATEN

CANON EOS RP

09|2019

SEHR GUT

Canon EOS RP

Mit einem vergleichsweise aggressiv niedrigen Preis will Canon seine Kunden für das neue R-System begeistern und zum Kauf der EOS RP bewegen. Egal, ob potenzielle Spiegelreflexwechsler oder Systemkameraneukunden, beide erhalten mit der RP eine grundsolide Kamera mit dem 26,2-Megapixel-Vollformatsensor der 6D Mark II und einem Dual-Pixel-CMOS-AF. Einschränkungen gibt es in Sachen Akkulaufzeit. Hier kommt die spiegellose EOS laut CIPA nur auf magere 250 Fotos, während die 6D Mark II locker 1.200 Aufnahmen ablichtet, bis ihr der Saft ausgeht. Mindestens ein Ersatzakku ist bei der RP also Pflicht. Gefilmt wird modern in 4K – allerdings mit Beschnitt, was vor allem Profifilmer nicht begeistern wird. Pluspunkte der Systemkamera sind ihr geringes Gewicht und ihr klarer 100%-OLED-Sucher. Weiterer Vorteil: Durch den EF-Adapter lassen sich alle Canon-EF-Objektive auch an der RP nutzen.

TESTLABOR

Die EOS RP setzt praktisch auf den gleichen Sensor der EOS 6D Mark II – mit entsprechendem Resultat.Beide erreichen 90%.

TECHNISCHE DATEN

Gegenüber der EOS 6D Mark II bringt die EOS RP einen Augensensor mit, der automatisch auf das rechte oder linke Auge scharf stellt.


DSLR für Foto-Begeisterte, für Hobbyfotografen oder für Erfahrene. So oder ähnlich bezeichnen Hersteller wie Canon, Nikon oder Sony die Klasse der semiprofessionellen Kameras mit Wechselobjektiv. Modelle, die sich über den günstigen Einsteigern und unter den hochpreisigen Profis einsortieren. Ihr Preisbereich erstreckt sich von etwa 750 bis 1.500 Euro. Viele bieten dabei Technologien, die normalerweise den Profikameras vorbehalten sind, etwa ein ausgefeilteres Autofokussystem oder einen schnelleren und leistungsstärkeren Bildprozessor. Damit sind die Kameras dieser Klasse tatsächlich prädestiniert für Foto-Enthusiasten mit gewachsenen Ansprüchen.Der perfekte Spagat zwischen gewünschter Leistung und bezahlbarem Preis. Neben der Wahl der Kamera-und damit Preisklasse stellt sich dabei heute insbesondere die Frage, auf welches System man setzen sollte: klassische Spiegelreflex-oder moderne Systemkamera? Denn Fakt ist, dass Letztere der DSLR mittlerweile in Sachen Beliebtheit den Rang abgelaufen hat. Im ersten Halbjahr 2019 wurden mehr kompakte Systemkameras – kurz CSCs – verkauft als DSLRs. Eine Trendwende deutet sich immer stärker an. Auch forciert durch die entsprechenden spiegellosen Modelle wie die R und RP von Canon sowie die Z 6 und Z 7 von Nikon. Damit Sie bei Ihrer Kaufentscheidung richtig liegen, haben wir für Sie den aktuellen Markt durchleuchtet und herstellereigene Duelle geschnürt. Zudem stellen wir Ihnen auch vergleichbare Alternativen von Fujifilm und Panasonic vor.

Spiegelreflex unter Druck

Gerade der Kameramarktführer Canon verfolgt relativ konsequent die Strategie, zu jeder DSLR auch eine vergleichbare kompakte Systemkamera herauszubringen. Etwa die EOS RP als Gegenangebot zur EOS 6D Mark II oder die EOS M50 als Pendant zur EOS 80D.Bei Nikon sind indes die Z 6 und Z 7 im Profilager positioniert. Die Z 7 als spiegellose D850-Alternative, während die Z 6 am ehesten mit der D610 gleichzusetzen ist, sodass wir sie für unser herstellerinternes Duell folglich auch gegeneinander antreten lassen. Zum einen finden Sie in den jeweiligen Infoboxen alle Testergebnisse und technischen Daten zu allen Kameras, inklusive der Bewertungen aus dem Testlabor.

PREISTIPP FUJIFILM X-E3

Die kleine Fujifilm glänzt mit tollen Farben und hoher Schärfe.


Das typische Duell Spiegelreflex-gegen Systemkamera entfällt bei Fujifilm naturgemäß, da keine DSLR-Alternativen vom Hersteller angeboten werden. Ein klares Statement der Japaner zur modernen, spiegellosen Technik. Für Semiprofis steht unter anderem die Fujifilm X-E3 bereit. Die Kamera verbindet großartige Bildqualität in einem äußerst kompakten Gehäuse. Ambitionierte Einsteiger und Fortgeschrittene, denen vor allem diese beiden Eigenschaften wichtig sind, finden mit der X-E3 eine passende Kamera. Kompromisse müssen Sie allerdings mit dem starren Monitor und dem beiliegenden Aufsteckblitz eingehen. Eine lohnenswerte Alternative ist die etwas höher angesiedelte Fujifilm X-T30, die aktuell für um die 950 Euro über die Ladentheke geht. Diese besitzt einen beweglichen Touch-Monitor sowie ein praktisches Steuerkreuz auf der Kamerarückseite, sodass sich der Fokuspunkt komfortabler und schneller auf die jeweilige Aufnahmesituation anpassen lässt. Doch zurück zur X-E3: Fotografiert und in maximal 4K gefilmt wird mit einem 24-Megapixel-X-Trans-CMOSSensor und dem X-Prozessor-Pro. Unser Testurteil zur Bildqualität: hohe Detailtreue und ein geringes Bildrauschen bis einschließlich ISO 3200 – top! Preis: um 750 Euro.

BEWERTUNG

BEWERTUNG

09|2019

SUPER

Nikon D610

Im Oktober 2013 kam die D610 auf den Markt, nur ein gutes Jahr nach der D600, Nikons erster FX-Kamera für unter 2.000 Euro. Die D610 ist weitgehend mit ihrer Vorgängerin identisch, schneidet aber mit einer besseren Gesamtperformance in unserem Test ab. So bietet sie eine höhere Bildrate, den Modus „Leise Auslösung“ und einen verbesserten Weißabgleich.Des Weiteren wurde der Verschluss modifiziert, um eine Ölverschmutzung des Sensors zu verhindern. Die sehr gute Ausstattung und das hervorragende Handling haben sich indes nicht beziehungsweise nur marginal gegenüber der D600 verändert: Das Display ist weiterhin starr verbaut, der Sucher deckt wie gehabt 100 % des Bildfelds ab, und das AF-Modul bietet 39 Messfelder. Macht am Ende eine Gesamtwertung von 92,7 %, Testurteil „Super“ und Platz 2 unter den Semiprofis insgesamt – auch 2019. Spannend: der Preis unter 1.000 Euro.

TESTLABOR

Die Nikon D610 löst unser Testchart mit 1725 Linienpaaren (ISO 50) hoch auf und erzielt damit satte 86 % der möglichen Leistung.

TECHNISCHE DATEN

NIKON Z 6

09|2019

SUPER

Nikon Z 6

Der Vergleich zur D610 ist etwas unfair, da die Z 6 bei uns als Profikamera geführt wird. Mangels Alternativen in Nikons spiegellosen Semi-Pro-Bereich lassen wir sie aber dennoch gegeneinander antreten. Die Z 6 überzeugt in unserem Testlabor mit großartiger Bildqualität. Bis ISO 3200 sind rauschfreie Fotos möglich. Die Auflösung ist in niedrigen wie hohen ISO-Stufen fantastisch. Zudem kann sich die Ausstattung der Kamera mehr als nur sehen lassen. Es macht schlichtweg Freude, mit dem spiegellosen System von Nikon zu arbeiten.Der größte Wermutstropfen: der XQD-Kartenslot. Hier wäre eine SD-Karten-Alternative deutlich preiswerter ausgefallen. Auch der zweite Kartenslot, den die D610 bietet, fehlt ebenso. Eine Vollformat-Systemkamera, die das bietet, ist bislang ausschließlich bei Sony (A7 III, A7R III) und Leica (SL) zu finden. Nichtsdestotrotz: Wir würden die Z 6 der D610 – trotz Preisdiffferenz – vorziehen.

TESTLABOR

Kein Anlass zu Kritik: Die Fotos im Digital-PHOTO-Testlabor überzeugen sowohl in den Testergebnissen als auch optisch.

TECHNISCHE DATEN


Wir würden grundsätzlich eher zur modernen, spiegellosen Systemkameras greifen als zur klassischen DSLR.


Benjamin Lorenz, Stv. Chefredakteur

Unser Rat: Treffen Sie eine Kaufentscheidung nicht nur auf Basis der nackten Zahlen. Entscheidend sollte auch die Überlegung sein, auf welche Technologie Sie vertrauen wollen: auf die über Jahrzehnte hinweg bewährte Spiegelreflexkonstruktion oder auf die noch verhältnismäßig junge spiegellose. Qualitativ liegen beide mittlerweile gleich auf – mit leichten Vorteilen bei der Systemkamera. Die meist moderneren Sensoren und schnelleren Bildprozessoren münden zumeist in schärferen und kontrastreicheren Bildern, wie unsere Labortests zeigen.

ALLROUNDER LUMIX G91

Gefühlt klingt jede Lumix stets wie eine eierlegende Wollmilchsau. So auch die G91, Jahrgang 2019, die wir Ihnen als Panasonic-Semi-Pro-Modell vorstellen. DSLRs gibt es, ebenso wie bei Fujifilm, nicht. Ausgestattet mit dualer Bildstabilisierung, 4K-Videomodi und einem dreh-und schwenkbaren Touchmonitor bietet die G91 viele technische Finessen. Als Sensor dient der 20,3-MP-Live-MOS ohne Tiefpass. Die Bildqualität kann sich – bis ISO 1600 – sehen lassen. Top ist die duale Sensorbildstabilisierung, etwa mit dem im Kit verfügbaren G Vario Lumix 12-60mm F3.5-5.6 ASPH. Power O.I.S.Der Preis: um 950 Euro.

SONY ALPHA 77 II

09|2019

TESTSIEGER

Sony Alpha 77 II

Genau so schrieben wir es bereits im Fühjahr 2014: Da ist sie also, unsere neue Nummer eins im Semiprofi-Bereich – das Verblüffende: Die Aussage gilt auch heute noch! Trotz der fünf Jahre, in denen es hätte gelingen können, die Alpha 77 II vom Thron zu stoßen. Die A-Mount-Kamera mit teildurchlässigem, starrem Spiegel (Single Lens Translucent) punktet vor allem durch Detailverbesserungen gegenüber ihrer Vorgängerin. Die hervorragende Bildqualität, der schnelle Autofokus samt flinker Serienbildfunktion, die robuste Hardware und die praktischen, wenn auch nicht mehr zeitgemäßen Videofunktionen bereiten Freude. Die Bedienung fällt dagegen mitunter etwas zu komplex aus. Schade ist der Verzicht auf einen Touchscreen und ein GPS-Modul. Doch trotz Testsieg und Bestwertung: Raten würden wir keinem zum Kauf der SLT-A77 II. Hauptgrund: der A-Mount. Auf diesen legt Sony keinen Fokus, sondern spezialisiert sich ganz auf den E-Mount.

TESTLABOR

Bei deaktivierter Rauschminderung erreicht die Alpha 77 II mit 1811 Linienpaaren satte 91 % der möglichen Leistung (ISO 50).

TECHNISCHE DATEN

SONY ALPHA 6500

09|2019

SUPER

Sony Alpha 6500

Die spiegellose Semi-Pro-Alternative im Sony-Portfolio ist die Alpha 6500, die das Trio der spiegellosen Kamerareihe mit Halbformatsensor sinnvoll komplettiert. Die Bildqualität ist wie schon bei der Vorgängerin sehr gut und das Autofokussystem – mit satten 594 Messfeldern – extrem leistungsstark. Ebenso gefällt uns die Touchfunktionalität des rückseitigen Displays. Sony ließ sich die Neuerungen zum Start 2016 allerdings teuer bezahlen. Über 1.600 Euro wurden für den Body fällig – das hat sich zum Glück relativiert. Aktuell werden um die 1.000 Euro für das kompakte Kameragehäuse aufgerufen. Ein fairer Preis für viel Leistung.Beachten sollten Sie allerdings, dass eine mögliche Nachfolgerin in den Startlöchern stehen könnte. Zumindest pfeifen dies im Moment die Spatzen von den Dächern. In dem Fall könnte die A6500 noch einmal im Preis nachlassen, sodass sich ein Kauf noch stärker lohnen könnte.

TESTLABOR

Beim Test am Digital-PHOTO-Testchart überzeugt die neue Spiegellose von Sony mit scharfer, natürlicher Bildwiedergabe.

TECHNISCHE DATEN

Mit 594 AF-Felder ist spontane Action für die Sony Alpha 6500 keine schwierige Herausforderung.


Ebenfalls eine – oder vielleicht die wichtigste – Überlegung betrifft den Sucher. Hier treten klassischer optischer gegen elektronisches Pendant an. Während Ersterer das Motiv ungefiltert und natürlich zeigt, blicken Sie beim E-Sucher auf ein elektronisches Abbild. Dafür werden Ihnen hier direkt Zusatzinfos eingeblendet, wie das Histogramm, und das Ergebnis wird genau so sein, wie Sie es im E-Sucher betrachten. In zu dunkler Umgebung wird allerdings das elektronische Sucherdisplay aufgehellt, was zu einem mehr oder weniger starkem Bildrauschen führen kann. Auf der anderen Seite können Sie in der Dunkelheit mit dem optischen Sucher meist gar nichts mehr sehen.Beachten sollten Sie in jedem Fall beim Blick auf die Semi-Pro-Klasse, dass nicht jede DSLR automatisch einen Sucher mit 100%-Bildfeldabdeckung anbietet. Hier müssen Sie im Zweifelsfall Einschränkungen in Kauf nehmen.Beherzigen Sie folglich den entsprechenden Eintrag unter den technischen Daten.Der E-Sucher bietet indes immer eine 100%-Ansicht.

DSLR vor CSC?

Gehen wir von den nackten Ergebnissen unseres Vergleichs aus, liegen die DSLRs vor den CSCs. EOS 6D Mark II schlägt EOS RP, Nikon D610 die Nikon Z 6 und Sony SLT-A77 II ihre Schwester Alpha 6500. Und dennoch würden wir in allen drei Fällen immer zur neuen, spiegellosen Technik greifen. Das geringere Gewicht und die moderne Technik würden für uns den Ausschlag geben.

DITITAL PHOTO FAZIT

Die Klasse der semiprofessionellen Kameras hat ihren ganz besonderen Reiz. Für einen (mehr oder weniger) geringen Aufpreis erhalten Sie Kameras mit Technologien, die sonst den Profimodellen vorbehalten sind. Vor allem Autofokus, Sensor und Bildprozessor sind ein echter Trumpf. Das Gute: mit allen Modellen lassen sich hervorragende Fotos aufnehmen. Zudem stehen sowohl Modelle mit APS-C-und Vollformatsensor zur Wahl. Die wichtigste Entscheidung aber bleibt: DSLR oder CSC?