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SPIEL SITZ & SIEG


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Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 12/2022 vom 03.06.2022

Gaming-Stühle

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Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 12/2022

SECRETLAB TITAN EVO 2022 519 EURO

E gal ob zockend oder bei der Arbeit:Wer einen Großteil des Tages (oder der Nacht) sitzend verbringt, braucht einen ergonomischen Stuhl. Ansonsten drohen Verspannungen und fiese Rückenschmerzen. Hier kommen Gaming-Stühle ins Spiel, die nicht nur bei Zockern hoch im Kurs stehen. Worauf es beim Kauf dieser Stühle ankommt und wie gut sie wirklich sind, klärt COMPU-TER BILD im Test von 13 aktuellen Modellen.

Auf zum Probesitzen

Eine Sache vorweg: Selbst wenn ein Gaming-Stuhl Top-Bewertungen einfährt, bedeutet das nicht, dass er garantiert für jeden optimal ist. Denn jedes Modell kann sich nur an ein bestimmtes Spektrum an Körpertypen anpassen.

Wie man den richtigen Stuhl findet? Entscheidend sind vor allem folgende Punkte: Sitztiefe und Sitzhöhe, Armlehnen und ihre Einstellbarkeit sowie die Rückenlehne und ihre Stützeigenschaften. Manche Stühle gibt’s in verschiedenen Größen. In diesen ...

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... Fällen hat COMPUTER BILD jeweils die Medium-Variante getestet. Andere Größen sind abgesehen von den Maßen vergleichbar, die Erkenntnisse aus dem Test auf sie übertragbar. Warum die Größe so wichtig ist, zeigt sich etwa, wenn sich eine schmale Person unter 1,75 Meter Größe auf die üppigen Sitzflächen der hier geprüften Modelle Razer Enki Pro oder Secretlab Titan 2022 setzt. Der Sitzende füllt die Fläche dann kaum aus. Das wäre aber wichtig, denn Sitz und Rückenlehne müssen Halt bieten, und das klappt nur, wenn Zocker-Körper und Stuhl-Größe zueinanderpassen.

Stämmige oder hochgewachsene Personen haben hingegen mit dem Medion Erazer oder DXRacer Robas Lund Probleme, weil die Rückenlehnen der Stühle nichts für breite Schultern sind.

Das liegt an der Rennsitz-Form mit Flügeln, die eigentlich stützen sollen. Nur stützen sie eben nicht, wenn die Schultern draufliegen.

Der DXRacer Robas Lund OH/ FD01/NR schrumpft seine Zielgruppe sogar noch weiter. Die niedrige Sitzhöhe des Stuhls von 43 Zentimetern (mit Hub 51 Zentimeter) macht es großen Menschen unmöglich, eine gesunde Sitzposition einzunehmen. Daher sollte es sich für Hersteller eigentlich lohnen, einen großen Hub einzubauen. Bei den meisten Modellen im Test beträgt er 8 oder 10 Zentimeter. Dass auch mehr geht, zeigt der Backforce One Plus mit 12. Neben der Sitzhöhe ebenfalls wichtig: Zwischen Sitzkante und Knie sollten vier Finger passen. Bei einer Sitztiefe von 50 Zentimetern wie beim Titan brauchen Zocker lange Beine. Und was passiert, wenn ein Sitz zu tief für die Statik des Stuhls ist, zeigt der Diablo X Player 2.Als sich ein Redakteur hier auf die Vorderkante der 55 Zentimeter tiefen Sitzfläche gesetzt hat, ist er mit dem Stuhl umgekippt. Das ist ein Konstruktionsfehler, der nicht passieren darf, daher hat COMPUTER BILD den – sonst ordentlichen – X Player 2 auf „mangelhaft“ abgewertet.

Wandelbare Armlehnen

Wie bereits erwähnt, ist die Position der Armlehnen wichtig. Sie sollte für eine gute Ergonomie auf Höhe des Schreibtischs oder leicht darunter liegen. Bei den meisten Stühlen lässt sich das problemlos einstellen, weil die Hersteller auf sogenannte 4D-Armlehnen setzen. Die sind vertikal, horizontal, nach innen, außen, vorwärts sowie rückwärts verstell- und sogar um circa 45 Grad drehbar. Noch mal einen drauf setzt der Recaro Exo Platinum, der bei der Ergonomie die Note „sehr gut“ erreicht: Seine Armlehnen lassen sich horizontal um 360 Grad drehen und seitlich nach hinten wegklappen – das kann kein anderer.Auch die Verarbeitung der Armlehnen ist dank angenehmem Polster und wertigen Knöpfen mehr als solide. Allerdings lassen sie sich kaum feststellen, da eine Arretierung fehlt.

Das ist aber Kritik auf sehr hohem Niveau, es geht nämlich auch deutlich schlechter. Etwa wie bei den Armlehnen vom DXRacer: Die sind wackelig, klein und lassen sich nur hoch- und runterfahren. Die Armlehnen von Klim, One und Diablo haben zwar mehr Funktionen, sind aber auch extrem wackelig und nerven mit billigen Knöpfen. Deutlich wertigere Bauteile nutzen Secretlab, Razer und Com4Gaming. Der Secretlab Titan sticht hier mit sei- nen magnetischen Armlehnenpolstern heraus. Wenn hier etwa ein Cola-Unfall passieren sollte, lassen sie sich abnehmen und säubern oder sogar ersetzen. Das geht bei keinem anderen Hersteller. Durchgefallen sind die funktionslosen Hartplastik- Lehnen des Ikea-Stuhls.

Der Songmics kommt auch mit funktionslosen, aber immerhin weichen Armlehnen.

RAZER ENKI PRO 999 EURO

Schmerzen ade?

Von den Armen zum Rücken: Der Mensch hat zwei natürliche Krümmungen in der Hals- und Lendenwirbelsäule, in der Fachsprache Lordose genannt. Gaming-Stühle sollen diese Krümmungen ausfüllen und Verspannungen der Muskulatur vorbeugen.

Der Titan von Secretlab und der Backforce One Plus machen das am besten, denn sie verfügen über eine Drehmechanik, die es ihrem Besitzer erlaubt, den Stuhl an die eigene Lordose anzupassen.

Beim Recaro Exo Platinum ist die ausgesprochen angenehme Lordosenstütze fest in der Rückenlehne verbaut und bewegt sich beim Einstellen mit. Gleichzeitig ist der Gamer auf dem Sitz rutschfest fixiert. So hält der Stuhl den Körper in einer gesunden Position, auch wenn die Bewegungsfreiheit etwas darunter leidet.

In der Praxis überwiegen klar die Vorteile dieses Prinzips: Der Exo Platinum ist idiotensicher – es ist praktisch unmöglich, auf dem Recaro-Stuhl falsch zu sitzen, er bleibt immer ergonomisch.

Die teilweise mit Memoryfoam gefüllte Lehne des Razer Enki Pro funktioniert so ähnlich, passt sich aber nicht an jeden Körpertyp perfekt an. Alle anderen Kandidaten sind mit unterschiedlichsten Kissen ausgestattet. Die Stühle von One und Klim kommen mit einem großen Rückenkissen, das die Lordose aber praktisch kaum unterstützt.

Und der Nacken? Um den zu stabilisieren, setzen alle Hersteller auf Kissen. Razer und Secretlab gefallen hier mit magnetischen Memoryfoam-Kopfkissen, sodass lästige Haltegurte entfallen. Alle anderen bieten hier die üblichen, mit Watte gefütterten rechteckigen Nackenkissen.

Hart oder weich?

Die 13 Testkandidaten tun also durchaus was für die Ergonomie.

Aber sitzt es sich auf den Gaming-Stühlen auch komfortabel? Der Secretlab erfüllt alle ergonomischen Bedingungen, die Polsterung fühlt sich aber hart an. Das lässt sich auch an den Druckpunktmessungen erkennen (siehe Seite 58). Gleiches gilt für den Backforce. Ob das bequem oder unbequem ist, das muss auch der Hintern des Käufers entscheiden.

Geschmäcker sind hier verschieden. Der Songmic ist der weichste Stuhl im Test, er fühlt sich ganz passabel an, aber seine Ergonomie ist eine Katastrophe. Im Gegensatz zum Recaro Exo Platinum: Der ist saubequem und ergonomisch tadellos.

Wertig bedeutet teuer

Der Exo Platinum ist auch eine gute Wahl für alle, denen Verarbeitung und Materialqualität wichtig sind. Dafür müssen Käufer allerdings tief in die Tasche greifen: Satte 1236 Euro ruft Recaro für den Testsieger auf. Mit dem Secretlab überzeugt zwar auch ein Stuhl um 500 Euro mit wertiger Bauweise. Die meisten anderen Testkandidaten haben aber Makel. Beim Material sparen die Hersteller besonders gern: Das Kunstleder des Medion-Stuhls etwa ist eine billig wirkende noppige Masse, die schnell aufheizt.

Der Songmics kostet nur 129 Euro, da überraschen die schwachen Nähte und das billige Material nicht. Wohl aber beim Gaming-Stuhl von Klim: Der 399-Euro-Sitz hat die eine oder andere schiefe Naht, das Kunstleder wirkt billig. Und die Verzierungen sind aus einfachem Plastik. Für den Preis darf man mehr erwarten. Der Argon für 431 Euro ist zwar auch kein Edelmann, aber deutlich besser verarbeitet. Positiv aufgefallen ist auch das wertige metallische Fußkreuz des Backforce One Plus.

[pn]

FAZIT

Gaming-Stühle unterscheiden sich nicht nur in Design und Ergonomie – auch die Preisspanne ist gewaltig.

Der Testsieger Recaro Exo Platinum ist nahezu perfekt, aber er kostet auch satte 1236 Euro. Dennoch: Wer viel sitzt, ist damit gut beraten – und tätigt eine gute Investition in die eigene Gesundheit. Aber es gibt auch günstigere Stühle mit ordentlichen ergonomischen Eigenschaften und gutem Komfort: etwa der 431 Euro teure Com4Gaming Argon, der den Preis-Leistungs-Sieg in diesem Vergleich einheimste und mit einem Lüfter die Sitzfläche kühlt.

DER HITZETEST

Wie heiß werden die Stühle beim Zocken? Die Redaktion hat mit einer Wärmebildkamera die Hitzeentwicklung nach 15-minütiger Benutzung dokumentiert. Die großen Bilder zeigen das Ergebnis, die kleinen Bilder eine Vergrößerung des Materials des jeweiligen Gaming-Stuhls. Luftundurchlässiger Kunststoff wie beim Klim sorgt für schwitzige Temperaturen an Rücken und Gesäß: bis zu 40 Grad. Der Com4Gaming erreicht mit aktiver Kühlung nur 33 Grad. Der Recaro wird dank seinem luftdurchlässigen Stoff nur leicht wärmer.

COM4-GAMING ARGON 431 EURO

Der Recaro Exo Platinum erlaubt dank Stoffmaterial eine halbwegs ordentliche Luftzirkulation. Es wird trotzdem warm am Gesäß, aber längst nicht so sehr wie bei den Kunststoff-Konkurrenten.

An den rot-weißen Stellen ist es beim Klim besonders warm. Wegen des luftdichten Kunststoffs staut sich die Wärme und heizt dem Gamer-Hintern zusätzlich ein.

Unter dem perforierten Material der Sitzfläche ist ein Lüfter angebracht. Dadurch zirkuliert die Luft besser, und der Argon bleibt kühler. Einziges Problem: Der Lüfter braucht Strom.

DER AUFBAU

Einen Gaming-Stuhl aufzubauen, ist meist kein Hexenwerk und läuft in Regel nach dem immer gleichen Muster ab. COMPUTER BILD zeigt es exemplarisch am Preis-Leistungs-Sieger Argon von Com4Gaming. Zunächst ist es für den Überblick ratsam, die Einzelteile auszupacken und sauber auszubreiten 1. Als Erstes ist das Fußkreuz dran: Die Rollen haben Spitzen, die in die dafür vorgesehenen Löcher am Fußkreuz gehören 2 . Nun gilt es, die Gasfeder in das Loch im Fußkreuz zu montieren. Achtung: obere und untere Seite nicht verwechseln!

Wer mag, darf eine Verkleidung über die Gasfeder stülpen. Danach kommt die Rückenlehne an den Sitz mit je zwei Schrauben an den Seiten 3. Jetzt wird die Mechanik 4 an die Sitz-Unterseite geschraubt. Dann darf der fertige Gaming-Stuhl auf das vormontierte Fußkreuz. Zum Schluss sind nur noch die Abdeckungen und Griffe zu montieren. Fertig!

RICHTIGES SITZ-V ERHALTEN

Sitzen Sie in 90-Grad-Winkeln

Generell gilt: Wählen Sie eine Sitzposition, die für Sie auch über längere Zeit bequem ist. Die 90-Grad-Regel ist dabei ein guter Anhaltspunkt: Rücken und Oberschenkel sowie Ober- und Unterschenkel bilden einen 90-Grad-Winkel. Beim Kniegelenk ist aber mehr erlaubt, hier sind für viele Menschen Winkel um 110 Grad deutlich angenehmer.

Machen Sie Pausen – und bewegen Sie sich

Wer zockt, kennt das Problem: Man vergisst die Umgebung und bleibt über längere Zeit in derselben Position sitzen. Das sollten Sie unbedingt vermeiden. Egal ob beim Zocken oder bei der Arbeit:

Stellen Sie sich einen Timer auf 55 Minuten, und stehen Sie auf, sobald die Uhr klingelt. Ein kurzer Gang reicht schon aus, noch besser sind ein paar Kniebeugen oder gar Liegestütze.

Dehnübungen helfen: Hüftbeuger strecken

Der Hüftbeuger ist ein Muskel, der im Alltag in Bewegung bleiben sollte.

Wer viel sitzt, riskiert eine Verkürzung des Hüftbeugers. Die Konsequenz: regelmäßige Schmerzen im unteren Rückenbereich.

Damit das nicht passiert, sollten Sie täglich kurze Dehnübungen einstreuen.

Ganz besonders dann, wenn Sie lange gesessen haben.

SITZ IM HÄRTETEST

COMPUTER BILD hat auch getestet, wie gut sich das Gewicht auf dem Stuhl verteilt, was Rückschlüsse auf den Komfort erlaubt.

Zwei COMPUTER BILD-Mitarbeiter traten zur Sitzprobe an (siehe oben rechts). Das Spezial-Sitzkissen mit eingebauten Sensoren kommt von der Firma CMV Hoven GmbH, Mönchengladbach. Das BPMS-System misst die Verteilung des Körperdrucks an Auflageflächen; die dazugehörige Software stellt die Ergebnisse grafisch dar. Blau bedeutet wenig, rot großer Druck.

SO TESTET COMPUTER BILD

Kaum ausgepackt, beginnt auch schon der Test: Die Experten von COMPUTER BILD messen die Zeit, die die Montage eines Stuhls braucht. Eine gute Anleitung und wertiges mitgeliefertes Zubehör sind hier von Vorteil.

Danach holen die Tester den Zollstock raus und messen genau nach: Wie tief, breit und hoch ist der Stuhl? Wie groß ist der Sitzhub, und wie flexibel lassen sich die Armlehnen anpassen? Alles wichtig für die Ergonomie.

Die Rückenstütze

Ebenfalls sehr wichtig ist die Lordosenstütze. Was das ist? Der Mensch hat eine natürliche Krümmung in der Hals- und in der Lendenwirbelsäule; sie heißt fachsprachlich Lordose. Gaming-Stühle sollten diese Bögen ausfüllen, so die Muskulatur entlasten und Verspannungen vorbeugen. Viele Hersteller bieten hierfür nur spezielle Kissen, andere setzen auf teilweise aufwendige Mechaniken.

Experten am Werk

Um solche komplexen Details zu bewerten, hat sich die Redaktion Unterstützung von Ärzten, Physiotherapeuten sowie Präventionstrainern der Schön Klinik in Hamburg geholt. Sie halfen mit ihrem Fachwissen bei der Bewertung der Testkandidaten-Ergonomie. Schließlich geht es hier um die Gesundheit. Da Gaming-Stühle vor allem für die zockende Zunft gemacht sind, darf natürlich auch deren Expertise nicht fehlen. Deshalb sprachen die Tester auch mit Streamern darüber, was eine Sitzgelegenheit deren Meinung nach mitbringen müssen.

Schließlich sitzen Profis oft als zehn Stunden vor dem PC. Auf genannte Kriterien wie „nicht zu weiche Polster“ legten die Tester dann besonderes Augenmerk.

Schwitzige Angelegenheit

Bei heißen Matches kommen Gamer mitunter ins Schwitzen. Aber manchmal liegt es schlicht an der Polsterung des Stuhls. Auch das untersuchte COMPUTER BILD.

Mit einer Wärmebildkamera haben die Experten ermittelt, wie heiß die Stühle nach zehnminütigem Sitzen sind und wie stark sie nach drei Minuten abkühlen.

So lässt sich ablesen, wie luftdurchlässig das verwendete Material ist.