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SPIELE-MONSTER


IMTEST - Das Verbraucher Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 8/2021 vom 06.08.2021

Artikelbild für den Artikel "SPIELE-MONSTER" aus der Ausgabe 8/2021 von IMTEST - Das Verbraucher Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: IMTEST - Das Verbraucher Magazin, Ausgabe 8/2021

Game Over: Das lang ersehnte Spiel ist gekauft, ausgepat, installiert, gestartet, do statt Grafikprat kommt die große Ernüterung: Es läuft nit flüssig. Je na Spiel kann die Anforderung an die Hardware enorm sein. Und je na Rener sind Grafikkarte, Prozessor oder Arbeitsspeier dann zu langsam. Das sind Probleme, die Konsolen nit kennen. Dafür sehen Spiele auf ihnen in der Regel au nit so atemberaubend aus wie auf einem tauglien Gaming-Computer. Gegenüber ihren mobilen Verwandten, den Gaming-Notebooks, liefern sie außerdem mehr Leistung. Das Gehäuse bietet mehr Raum für eine bessere Belüftung und größere Chipsätze. Zudem kann man es unkompliziert öffnen, meist au ohne Sraubenzieher. So lassen si Komponenten na Belieben austausen. Der Spiele-Rener erreit damit ein neues Hardware-Level, der Austaus mat einen Neukauf viele Jahre überflüssig. Tenis gibt es dabei kaum eine Grenze na oben – au preisli nit. ...

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... Aber wie viel muss man nun für einen ordentlien Spiele-Rener ausgeben? Die Ausstattungen sind vielseitig, je na Prozessor, Spei- er, Grafikkarte und vielen Extras. IMTEST hat fünf Spielemonster von 1.399,99 Euro bis 3.449,99 Euro getestet und verrät, wer das Spiel gewinnt.

Jede Menge Rechenleistung

Von Vorteil ist die Reen-Power übrigens nit nur bei Spielen: Ob Videosnitt, Foto-Bearbeitung, Surfen oder Office-Programme: Wahre Reen-Monster bewältigen jede Aufgabe. Dafür zeinen neben der Grafikkarte vor allem der Prozessor und der Arbeitsspeier verantwortli, die das System antreiben. Der Alienware Aurora R10 und der One AN03 setzen auf den neusten AMD-Prozessor Ryzen 9 5900X. Im Programm Geekben, das die Leistung der Chips anhand fordernder Abläufe bewertet, liefert der Prozessor der beiden PCs sehr gute Werte von über 12.000 Punkten und übertrifft damit die Konkurrenten im Testfeld um rund 40 bis 50 Prozent. Neben der reinen Reenleistung darf es nit an einer snellen Festplatte fehlen, die genügend Speierplatz bietet, von dem Spiele sehr viel benötigen. Heutige Rener setzen auf eine moderne SSD (So-lid State Drive), die die klassise HDD (Hard Disk Drive) um ein Vielfaes an Geswindigkeit übertrifft. Der Grund: HDDs lesen ein Magnetband aus, ähnli einem Video- oder Tonbandgerät. Das kostet Zeit. Die SSD funktioniert rein elektronis. Jeder Zugriff auf die Daten ist erhebli sneller. Damit ist eine SSD-Festplatte eine ete Empfehlung au für alle, die ihren alten PC wieder etwas flott maen wollen. Das Plus an Geswindigkeit ist son mit dem ersten Windows-Start bemerkbar und braut nit nur bei Spiele-Computern zwisen 10 und 20 Sekunden (siehe Tabelle Seite 25). Für Spieler wirkt si die snelle Festplatte insbesondere auf die Installationsdauer von Spielen aus. Zudem verkürzt eine SSD Ladezeiten deutli. Am snellsten snitt im Test die SSD des One AN03 ab, mit Datenraten von bis zu 5 Gigabyte die Sekunde. Dessen Festplatte ist mit 2 Terabyte (TB) zwar groß bemessen, allerdings gibt es keine zweite. Besser mat es Dell mit seinem Alienware R10, der über insgesamt 3 TB Speier verfügt. Etwas wenig Speier bietet der günstigere One-Rener AN14 mit nur 1 TB. Hier müssen fleißige Spieler mit zusätzliem Speier aufrüsten, wenn sie für neue Spiele nit die alten lösen wollen.

Gute Karten für beste Grafik

Der witigste Untersied zum heimisen Dursnitts-Rener: Grafikleistung. Spiele mit aufwendigen Animationen und 3D-Grafiken benötigen leistungsfähige Prozessoren und Grafikkarten, die den Re- enaufwand au stemmen können. Vor allem die Grafikkarte ist gefordert. Zuständig für alle dreidimensionalen Berenungen, entseidet sie darüber, ob bestimmte Spiele auf dem PC flüssig laufen oder nit. Ruelt das Spiel oder sieht es einfa nit ansehnli aus, lohnt meist son ein Austaus der Grafikkarte. In den getesteten PCs kommen untersiedlie Modelle zum Einsatz, jedo alle der renommierten Marke Nvidia. Die GeForce RTX 3060 des One AN14 liefert gute Leistung und hält au den Preis des Reners verhältnismäßig gering. Wo ihre Grenzen liegen, wurde bei den Spiele-Tests klar. Hier kam es auf die Auflösung an: In Full-HD (1.929 x 1.080 Pixel) liefen die Games butterwei. In 4K-Auflösung (3.860 x 2.160 Pixel) kam die Spielekiste ins Stottern. Möte der Nutzer also 3D-Kraer in höster Auflösung und auf höster Detailstufe flüssig spielen, braut es son eine RTX 3080 wie im R10 von Alienware. In Full-HD war der Untersied kaum messbar, aber in 4K liefen die Spiele bis zu 70 Prozent flüssiger. Mit weiteren 35 Prozent Leistungszuwas belegt der One AN03 den ersten Platz unter den Testkandidaten, in dem die Nafolger-Karte RTX 3080 Ti verbaut ist. Da die Auflösung großen Einfluss darauf hat, wie viel Renerleistung benötigt wird, sollten si Nutzer vor dem Kauf fragen, ob sie Spiele in Full-HD oder 4K-Auflösung spielen möten. Die höhere 4K-Auflösung bringt ein vierfa särferes Bild. Allerdings hat das au seinen Preis, wenn man die Ansaffung des Reners mit geeigneter Grafikkarte plus passendem, hoauflösenden Monitor bedenkt.

Optik ist nicht alles

Nit nur das Spiel, sondern au der Spiele-PC möte eine Augenweide sein. Moderne Gaming-PCs fahren mit allerhand bunter Beleutung auf und setzen damit Lüfter, Arbeitsspeier und das gläserne Gehäuse ritig in Szene. Aber nit jeder mag so eine Sreibtis-Disko. Angenehm unauffällig fällt die Omen-Serie von HP auf. Fans des gepflegten Understatements wissen das minimalistise Design zu sätzen, ebenso wie die dezent weiße Beleutung einzelner Elemente, etwa das Omen-Logo oder die aktiven Lüfter. Der Alienware R10 von Dell gefällt mit einem futuristisen Design, ähnli einer Turbine. Ein eter Hingu- er, aber au eine Gesmasfrage. Keine Gesmasfrage bleibt die Funktionalität des Gehäuses. Wer in einen Ga-ming-Rener investiert, möte ihn viele Jahre nutzen und bei Bedarf au Teile wie die Grafikkarte austausen. Das Öffnen des Gehäuses über die Seitenwand und der Zugang zur Hardware zwisen all den Kabeln sollte leit von der Hand gehen, der innere Aufbau übersitli sein. Bei den Omen-PCs von HP ist nur ein Knopfdru nötig, um an das Innenleben zu gelangen. Bei dem Rener von Dell reien zwei Hebel und eine Sraube. Die One-Rener sind mehrfa versraubt, allerdings bedarf es keines Sraubenziehers. Viel Ordnung und einen guten Zugang zu den Komponenten im Inneren bieten fast alle getesteten Rener. Der Innenraum des Alienware R10 ist aufgrund des aufwendigen Kühlsystems etwas gedrängt.

In der Hitze des Gefechts

In virtuellen Gefeten, Hogeswindigkeitsrennen oder Fußball-Turnieren kann es heiß hergehen – nit nur auf dem Bildsirm. Ein Prozessor kann bis zu 95 Grad Celsius erreien. Kleine Ventilatoren und metallise Wärmeleiter führen die Hitze ab und kühlere Luft zu. Das erzeugt Lärm – je mehr Leistung gefordert ist, desto mehr. Hier braut es also nit nur ein effektives Lüftungssystem, sondern au ein leises. Ansonsten stört ein lautes Dröhnen, Summen und Pfeifen den Spielspaß. Beeindruend cool bleiben die Rener von One. Mit nur 43 und 44 Dezibel (db) sind sie au unter Volllast sehr leise und erreien eine dursnittlie Temperatur von nur 67 Grad Celsius. Beim teuren Modell AN03 gibt es sogar eine Wasserkühlung. Über ein Slausystem absorbiert die ständig zirkulierende Flüssigkeit die Wärme direkt am Prozessor und ist damit besonders effektiv und leise. Sehr leise arbeitet au das günstige Modell von HP, der Omen 25L. Der Alienware R10 und der HP Omen 30L sind beim Spielen über 50db und damit doppelt so laut wie die genannten Modelle. Auf dem Sreibtis in unmittelbarer Nähe des Spielers sollte sie dann nit stehen, außer es sind Kopfhörer im Einsatz, mit denen si der erhöhte Geräuspegel getrost überhören lässt.

FAZIT

Von wegen Game Over: Alle Kandidaten liefern gute bis sehr gute Ergebnisse, wenn es um die Spieleleistung geht. Der Teufel steckt wortwörtlich im Detail: Wer in den Genuss der knackscharfen 4K-Auflösung kommen möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Nur die besten Rechner liefern bei anspruchsvollen Spielen genug Bilder pro Sekunde, um eine flüssige Darstellung zu garantieren. Die verbrauchen aber auch den meisten Strom und werden schnell heiß. Hersteller One zeigt mit beiden Rechnern eine gelungene Kombination aus Leistung, Lüftung und Lautstärke.