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Sport


Der Spiegel - epaper ⋅ Ausgabe 3/2019 vom 11.01.2019

Dynamisch, schnell, aggressiv. Handball wirkt wie geschaffen für moderne Zeiten. ‣ S. 90


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Bildquelle: Der Spiegel, Ausgabe 3/2019

Lindsey Vonn und Mikaela Shiffrin haben Großes vor: Die beiden Amerikanerinnen wollen die erfolgreichsten Skifahrer der Geschichte werden. Die Abfahrtspezialistin Vonn, 34, könnte in diesem Winter Ingemar Stenmark als Weltcuprekordsieger ab - lösen. Langfristig dürfte jedoch die Technikerin Shiffrin nicht aufzuhalten sein. Sie gewann bereits über 50 Weltcuprennen – mit gerade einmal 23 ...

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Lindsey Vonn und Mikaela Shiffrin haben Großes vor: Die beiden Amerikanerinnen wollen die erfolgreichsten Skifahrer der Geschichte werden. Die Abfahrtspezialistin Vonn, 34, könnte in diesem Winter Ingemar Stenmark als Weltcuprekordsieger ab - lösen. Langfristig dürfte jedoch die Technikerin Shiffrin nicht aufzuhalten sein. Sie gewann bereits über 50 Weltcuprennen – mit gerade einmal 23 Jahren. Abgeschlagen die besten Deutschen: Felix Neureuther brachte es bisher auf 13 Siege und liegt in der ewigen Bestenliste auf Platz 70. Katja Seizinger ist die erfolgreichste deutsche Frau: Mit 36 Siegen hält sie Platz 17.

Magische Momente: »Normalerweise hast du keine Chance«

Der ehemalige Fußballer Thorsten Fink, 51, über goldene Zeiten der SG Wattenscheid 09

THOMAS HAUMER / PICTURE ALLIANCE


SPIEGEL: Die SG Wattenscheid 09, Ihr ehema - liger Verein, steht vor dem Aus. Bis Montag müssen mindestens 350000 Euro an Spenden zusammenkommen, sonst wird der Spielbetrieb wohl ein - gestellt.
Fink: Das ist unglaublich schade. Ich habe die besten Erinnerungen an den Klub, habe ihm sehr viel zu verdanken.
SPIEGEL: Sie kamen 1989 von Borussia Dortmunds Amateuren zu Wattenscheid in die zweite Liga. Gleich in Ihrer ersten Saison stiegen Sie auf.
Fink: Ein Riesending – solche kleinen Vereine gibt es heutzutage ja gar nicht mehr in der Bundesliga, und wir haben uns damals vier Jahre in der Liga gehalten. Da hat der Verein Großes geleistet.
SPIEGEL: Was waren die Gründe für den Erfolg?
Fink: Wir waren eine Einheit, es ging sehr familiär zu. Unser Mäzen Klaus Steilmann hat uns enorm unterstützt. Und wir hatten mit Hannes Bongartz einen Trainer, der ein Gespür für die richtigen Leute hatte. Wir waren eine der ersten Mannschaften in Deutschland, die konsequent mit Viererabwehrkette gespielt haben, wie man es damals vom AC Mailand kannte.
SPIEGEL: Wie wichtig war Bongartz für Sie persönlich?
Fink: Er hat den größten Anteil an meiner Entwicklung, hat mich von Anfang an gefördert, ohne ihn wäre ich vielleicht nie zu Bayern München gekommen. Nach dem ersten Training kam er zu mir und fragte: »Hömma, kannst du das jeden Tag so machen wie heute?« Ich meinte: »Klar, kein Problem.« Wir hatten einen guten Draht zueinander.
SPIEGEL: Sie schossen 1990 Wattenscheids erstes Bundesligator, eine Woche später saßen Sie im »Aktuellen Sportstudio« bei Günther Jauch, in türkisfarbener Trainingshose …
Fink: … und T-Shirt in Pink, ich weiß. Das Video spielt man mir noch heute immer wieder vor und lacht sich kaputt über mich.
SPIEGEL: Am 32. Spieltag ging es im Bochumer Ruhrstadion gegen den FC Bayern München, für den Sie später sieben Jahre lang spielten. Sie konnten das Spiel ausgeglichen gestalten, dann starteten Sie in der 89. Minute beim Stand von 2:2 einen Konter.
Fink: Souleyman Sané legte mir im Strafraum den Ball vor, ich schoss aus knapp elf Metern ein, wir gewannen 3:2. Normalerweise hast du keine Chance mit Wattenscheid gegen die Bayern. Es hat uns gezeigt, was man mit positivem Denken erreichen kann.
TNE

Fink bei Siegtor 1991


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