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Spot on für Best-Ager


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GOLF MAGAZIN - epaper ⋅ Ausgabe 120/2022 vom 14.11.2022

BEST AGER

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Bildquelle: GOLF MAGAZIN, Ausgabe 120/2022

Der eigentliche Adressat dieses Artikels bin ich selbst. Jahrgang 60, Golfer seit 1966. Als Amateur war ich Hochleistungsgolfer, aber als ich 1984 meinen Beruf als Teaching-Professional begann, spielte ich viele Jahre nicht mehr ambitioniert. Ich wog ungefähr 108 kg, war sehr unbeweglich und gab gute Ratschläge zu Ernährung und Fitness. Vor sechs Jahren erhielt ich dann eine ungünstige Diagnose: Krebs suchte mich heim und ich magerte durch die Bestrahlung auf 88 kg ab. Der Schicksalsschlag war zugleich ein Weckruf für mich und ich startete mit regelmäßigem Fitnesstraining. Momentan wiege ich konstant zwischen 95 und 96 kg, der Gewichtszuwachs sind Muskeln. Meine gesamte Körperhaltung hat sich positiv verändert. Gleichzeitig habe ich mein Golfspiel wieder aufgenommen. Da auch wir Professionals seit 2021 ein Handicap führen dürfen, bin ich noch stärker motiviert, meine jetzige Vorgabe von ...

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... 5,4 auf eine konstante 3 zu spielen. Die Tipps in dem Artikel nutze ich selbst und freue mich auf meine Entwicklung.

Fast zum niederknien Bei dieser Übung wird der lange Rückenstrecker aktiviert. Greifen Sie den Schläger von unten und stellen sich schulterbreit hin. Aus dieser Position vollziehen Sie gleichzeitig eine tiefe Kniebeuge und heben die getreckten Arme weit über den Kopf (Fotos 1+2).

Warm-Up für mehr Geschmeidigkeit

Ab dem 35. Lebensjahr verschlechtern sich – wenn man nichts dagegen unternimmt – Beweglichkeit und Muskulatur. Daher ist es eine absolute Pflicht, vor jeder Runde und auch vor dem Training, bestimmte gymnastische Übungen zu absolvieren. Untersuchungen haben nachgewiesen, dass dann weniger Verletzungen vorkommen und sich die Leistung steigert. Allerdings ersetzen diese Übungen nicht das normale Training im Fitnessstudio. Achten Sie vor der Runde darauf, sich eher zu mobilisieren, anstatt zu stark zu dehnen. Bei den hier ausgewählten vier Übungen empfehlen sich sechs bis acht zügige Wiederholungen.

Gestärkte Schultern Fassen Sie mit beiden Händen den Schläger jeweils weit außen an den Schlägerenden und strecken Ihre Arme über den Kopf. Ziehen Sie dann Schläger und Arme nach unten. Dabei wird der Trapezmuskel zwischen den Schulterblättern aktiviert (Fotos 3+4).

Golf-Ausfall-Schritt Mobilisieren Sie Ihre Brustwirbelsäule und aktivieren gleichzeitig die Wadenmuskulatur, indem Sie Ihre Füße einen weiten Schritt auseinander und parallel, hinstellen. Ihren Schläger halten Sie, wie auf Foto 5 zu sehen, vor der Brust. Verlagern Sie Ihr Körpergewicht weit nach vorne, wobei die hintere Ferse fest am Boden bleibt. Diese Position behalten Sie bei, während Sie Ihre Brustwirbelsäule nach links und nach rechts rotieren. Und den Seitenwechsel nicht vergessen (Fotos 5+6).

Warm-Up für mehr Geschmeidigkeit

Golfer-Paddel Halten Sie den Schläger wieder nahe der Schlägerenden vor sich, ähnlich wie ein Paddel. Die untere Hand (auf dem Foto die linke) schwingt nach hinten, der Oberkörper dreht mit – ähnlich wie bei einer Paddelbewegung. Während der Oberkörper weiter gedreht wird und die Arme schwingen, wird gleichzeitig das entgegengesetzte Bein (auf dem Foto das rechte) nach hinten gestellt. Dann wird die Seite gewechselt (Fotos 7+8).

Feingefühl fürs Putten

Eines der größten Phänomene bei den meisten Spielern: Alle wissen, wie entscheidend »gutes« Putten für den Score ist, dennoch üben die wenigsten systematisch; Leistungsspieler ausgenommen. Putten ist an keine physiologischen Notwendigkeiten gekoppelt, außer dass man sich zum Üben häufiger aufraffen sollte. Zwei Fähigkeiten haben den größten Einfluss auf den Putt-Score: Lange Putts zu beherrschen und Breaks richtig lesen und anspielen zu können.

Ein-Meter-Radius für lange Putts

Die richtige Dosierung ist der Schlüssel für weniger Drei-Putts. Ziel der Distanzputts zwischen sieben und 15 Metern sollte sein, dass der Ball in einem Ein-Meter-Radius um das Loch liegen bleibt (Foto 9). Versuchen Sie systematisch mit zwei oder drei Bällen aus verschiedenen Distanzen (von sieben, zehn und mehr Metern) in einen Kreis zu putten und wechseln nach jedem Schlag die Entfernung.

Gefälle lesen lernen

Bei Break-Putts »unterliest«, also unterschätzt, so gut wie jeder Amateur die gelesene Linie. Lernen Sie mit Hilfe von zwei Toren (Foto 10), die man sich mit Tees stecken kann, die unterschiedliche Dosierung. Ich putte abwechselnd durch das hohe und das niedrigere Tor und erfühle so, welchen Speed ich dem Ball geben muss, damit er ins Loch fällt oder nahe am Loch liegen bleibt. Das obere Tor gewinnt meistens, weil der Ball langsamer rollt.

Der Kniff fürs Up-and-Down

Der Chip ist eine Schlagtechnik, die ab einer Distanz von 50 Metern eingesetzt werden sollte. Vom Eisen 8 bis zum Sand-Wedge können alle Schläger genutzt werden. Hinsichtlich der Technik kommt der Balllage eine hohe Bedeutung zu:

Chippen aus guter Lage Liegt der Ball gut, sollte er leicht links der Mitte (bei Rechtshändern) positioniert werden und der Schlägerschaft aufrecht gehalten werden (Foto 11a). Dann besteht keine Gefahr, mit der vorderen Schlägerkante im Boden hängen zu bleiben. Beim Ausholen bleibt der Unterkörper ruhig, während das Schulter-Arm-Dreieck in den Rückschwung pendelt (Foto 11b). Beim Durchschwung verlagert sich der Körper auf das zum Ziel vordere Bein. Die Schlägersohle streift im Treffmoment den Boden und der Loft des gewählten Schlägers bringt den Ball in die Höhe (Foto 11c). In der Endstellung sind der linke Arm und der Schläger auf einer Linie und das Gewicht ruht auf dem linken Bein (Foto 11d).

Chippen aus schlechterer Lage Liegt der Ball im tieferen Gras, auf einer kahlen Stelle oder im Divot, gilt der Grundsatz: Je schlechter desto rechter! Bedeutet: Der Ball wird in der Ansprechposition weiter hinten im Stand positioniert (weiter rechts für Rechtshänder) und der Schaft wird Richtung Ziel geneigt (Foto 12a). Bei kürzeren Schlägen sollte das Gewicht von vornherein links sein. Auch hier wird beim Ausholen auf das Arm-Schulter-Dreieck geachtet, wobei aber die Hände vorm Schläger bleiben (Foto 12b). Zum Treffmoment hin, ist der Körpereinsatz etwas stärker, als bei Chips aus guten Lagen. Bei trickreichen Lagen möchte man den Ball in einer leichten Abwärtsbewegung treffen (Foto 12c). Der Ball springt dann aus dem Gras und fliegt flacher als sonst auf das Grün. Dass dabei weniger Backspin entsteht, sollte bei der Wahl des Landepunkts einkalkuliert werden. In der Endstellung sollten die Hände immer noch vor dem Schlägerschaft sein, wobei der Schlägerkopf die Hände nicht überholen darf (Foto 12d).

Knackige Eisen

Mit zunehmendem Alter nehmen die meisten Spieler ihre Eisen nur noch aus Entfernungen von 120 Metern und weniger. Für weitere Distanzen werden Hybrids oder Fairwayhölzer genutzt (Foto 13). Die landläufige Meinung ist, dass man bei einem Eisen »nach unten« schlagen müsse, damit das »berühmte« Divot entsteht. Doch das ist falsch! Der Eintreffwinkel bei Profis mit einem Eisen 8 beträgt nur minimale 3,5 Grad. Somit entsteht das Divot nicht durch den Schlag nach unten, sondern der Ball drückt beim Impact den Schläger circa einen Zentimeter in den Boden, wodurch der Grasfladen rausgeschält wird. Im Folgenden ein paar Eisen-Tipps, die für knackigere Ballkontakte sorgen:

† Im Set-up ist es wichtig, sich schmal und stolz hinzustellen. Der Schlägerschaft sollte fast gerade nach unten zeigen, damit die Sohle den Boden streifen kann (Foto 14).

† Der letzte Blick gilt dem Ziel. Die Hände werden durch einen »Waggle« gelockert und dann geht’s los (Foto 15).

† Vor dem Treffen sollte das Gewicht auf dem vorderen Bein liegen, damit der Ball vor dem Boden getroffen wird. Fokussieren Sie sich beim Treffen auf ein Durchgleiten des Schlägers, dann spürt man weniger Widerstand durch den Boden (Foto 16).

† Nur ganz selten sieht man Profis, die im Finish ihre Arme samt Schläger oberhalb des Kopfes haben. Das liegt daran, dass der Hauptfokus bei Eisenschlägen auf der Körperdrehung liegt und nicht auf dem Arm-Hand-Schwung . Wichtig ist, im Finish auf dem zum Ziel näheren Bein zu stehen (Foto 17).

Drei auf einen Streich

Leider haben viele Amateure keine Fairwayhölzer mehr im Bag, da sie glauben, das Hybrid würde das kleine Holz ersetzen. Dabei ist dieser Zwitterschläger eher ein Eisenersatz, mit dem man nicht so weit schlagen kann, wie mit dem Fairwayholz. Allerdings verzeiht ein Hybrid den häufigsten Schwungfehler: zu steil an den Ball kommen. Wendet man die richtige Schwungtechnik an, fliegt der Ball mit einem Fairwayholz mindestens 15 Meter länger, als mit einem Hybrid derselben Nummer.

Der Bau des Fairwayholzes gibt vor, wie es zu spielen ist: die Sohle ist breit und die Höhe gering. Somit ist geboten, den Schläger flach an den Ball zu schwingen (Foto 18). Mein Tipp: Stellen Sie sich vor, Sie würden drei Bälle gleichzeitig weg schlagen (Foto 19). Der Schlägerkopf sollte die gesamte Strecke der drei Bälle über den Boden streifen. Bereits die Ansprechhaltung zeigt diese Absicht: der Schlägerschaft wird senkrecht nach oben gehalten, der Ball liegt unter dem linken Schlüsselbein. Der Stand ist schulterbreit.

Zaudern Sie nicht nach dem Treffen. Versuchen Sie, den Schläger immer noch weiter zu beschleunigen (obwohl das physikalisch nicht möglich ist) und schwingen Ihre Arme frei weiter bis ins hohe Finish, bei dem das gesamte Körpergewicht auf dem linken Bein ruht (Fotos 20 – 22).

Königsdisziplin Drive 

So sieht der optimale Treffmoment für einen langen Drive aus (Foto 23): Der Schlägerkopf schwingt drei bis 5 Grad nach oben. Der Oberkörper ist leicht nach rechts gebeugt. Die Hände sind direkt über dem Ball, wobei die rechte Hand noch nicht ganz »entwinkelt« ist und ihre Kraft noch in den Ball bringen kann.

Die Formel für weite Drives lautet: maximales Tempo + hoher Abflugwinkel + minimaler Spin = hoher und weiter Flug und langes Ausrollen. Da bei uns Best Agern die Beweglichkeit und die Kraft geringer sind, müssen wir ein paar Tricks anwenden, um die Schlägerkopfgeschwindigkeit zu erhöhen. Das beginnt im Set-up, bei dem man sich etwas breiter als Schulterbreit hinstellt und den Schlägerkopf circa fünf bis zehn Zentimeter vor den Ball stellt, dabei wird der Schlägerschaft gerade gehalten.

Der Ball sollte so hoch aufgeteet werden, dass mindestens die Hälfte, eher zwei Drittel, über die Krone ragt. Die maximale Teehöhe liegt bei 10,16 cm. Wem es gelingt, davon gute Drives zu spielen wird belohnt werden. Für das Training eines positiven Eintreffwinkels für mehr Länge, kann ein zweiter Ball hinter den Spielball gelegt werden (Foto 24). Ziel der Übung: von unten nach oben zu schwingen.

Zur Verlängerung der Ausholbewegung sollte die vordere Ferse komplett vom Boden gelöst werden (Foto 25). Wichtig ist, dabei den Körper nicht aufzurichten, die Körperwinkel beizubehalten und nicht zu weit in die Ausholbewegung reinzuschwanken (Rechtshänder nach rechts). Wussten Sie, dass über 70 Prozent der weit schlagenden Profis beim Drive die linke Ferse vom Boden abheben? Doch diese Bewegung bedarf etwas Training, schließlich muss im Treffmoment das Gewicht wieder auf das zum Ziel nähere Bein (für Rechtshänder das linke) bewegt werden.

Mit einer zweiten Änderung kann man noch mehr Tempo erzeugen: Der hintere Fuß wird um circa eine halbe Fußbreite zurückgestellt. Damit ist die rechte Hüfte schon etwas vorgedreht (Foto 26) und das erleichtert das weitere Aufdrehen. Dieser Trick gibt auch ein wenig die Durchschwungrichtung von innen nach außen vor, schließlich soll der Ball in der Aufwärtsbewegung getroffen werden. Anstatt den Schlägerkopf direkt nach innen zu ziehen, sollte er parallel zur gewünschten Startrichtung geschwungen werden (Foto 27). Hat man dann noch den richtigen, an die eigene Schwunggeschwindigkeit und den Schwungstil angepassten Driver, steht einem langen und mit einer leichten Drawkurve fliegenden Ball nichts mehr im Wege.

Mit Taktik und Köpfchen

Spielsituation im Hardenberg: 100 Meter zur Fahne, 85 Anfang Grün (Foto 28). Die Fahne steht links auf dem Grün, dahinter lauern Abhang und Aus-Grenze. Trotzdem sehe ich viele Spieler, die direkt zur Fahne zielen und auf den besten Schlag ihrer Karriere hoffen. Gedankenexperiment: Spielen Sie gedanklich den Schlag zehn Mal durch und addieren dazu alle Schläge, die Sie nach dem Schlag machen werden. Zielen Sie direkt auf die Fahne, wird Ihnen vielleicht ein Up-and-down gelingen, bei allen weiteren Versuchen werden es sicherlich vier bis fünf Folgeschläge.

Zielen Sie aber auf die Mitte des Grüns, wird die Summe aller zehn Versuche bei 30 liegen (Foto 29). Denn wenn Sie kurz bleiben oder auch mal rechts das Grün verfehlen, sind die Annäherungsschläge immer deutlich leichter, als auf eine kurz gesteckte Lochposition. Daher gilt: »Aim for the fat part of the green, not the flag!«

Tee-Box: Nach vorne bitte

Die Gretchenfrage: Von welchen Abschlägen wurde gespielt? Noch immer wird bei der Frage nach der richtigen Tee-Box geschlechterspezifisch differenziert. Weltweit wird auf vielen Golfplätzen der passende Abschlag in Abhängigkeit des Handicaps definiert. Meiner Meinung nach ergibt es aber mehr Sinn (und deutlich mehr Spaß), wenn die passende Tee-Box an die durchschnittliche (und realistische) Drivelänge gekoppelt wäre. So ist beispielsweise ein Par 3 mit einer Länge von 180 Metern für die meisten Amateurspieler (und älteren Jahrgänge) unsinnig und frustrierend; ebenso Par- 4-Löcher, die länger als 350 Meter sind. Untersuchungen zeigen eindeutig, dass für Amateurspieler nicht das Loch zu klein, sondern die Plätze zu lang sind.

Wer vorne aufteet, hat mehr Freude! Leider gibt es noch zu viele Plätze mit nur zwei Abschlägen in den klassischen Farben Gelb und Rot. Aber es sollte keinem Senior eine Zacke aus der Krone fallen, von den roten Abschlägen zu spielen (Foto 30). Es macht einfach mehr Spaß! Und Seniorinnen sollten orangefarbene Tees fordern, denn zumeist wird in Clubs nur auf die vorderen Tees für Herren geachtet.

Stefan Quirmbach, Jahrgang 1960, ist Masterprofessional der PGA of Germany und wurde mit den zwei höchsten Preisen der europäischen PGA geehrt. In der Stefan Quirmbach Golfschule im Golf Resort Hardenberg bietet das sechsköpfige Coaching-Team Einzelunterricht und Kurse von »Schmerzfrei Besser Golfen« bis »Ladies Only« an. Weitere Infos: oder gchardenberg.de