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SPRACHFEATURE: Bei der Deutsch-Prüfung bestehen


Deutsch perfekt - epaper ⋅ Ausgabe 6/2019 vom 08.05.2019

Goethe-Institut, DSH, telc, Test Daf – es gibt viele verschiedene Anbieter von Deutsch-Zertifikaten. Aber die Kategorien Lesen, Schreiben, Sprechen und Hören sind ein Teil von jeder Prüfung. Dafür braucht es eine gute Vorbereitung. Von Guillaume Horst; Illustrationen: Sebastian Schwamm


MITTEL

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Bildquelle: Deutsch perfekt, Ausgabe 6/2019

Als Daniel Moore zu seiner C1-Prüfung antrat, fühlte er sich sehr sicher. „Das hat viel Geld gekostet, deshalb dachte ich mir schon, dass ich die Prüfung bestehen muss. Aber ich war trotzdem nicht nervös“, erklärt er. Der 33-jährige Brite spricht fließend Deutsch. Er lernt die Sprache nämlich, seitdem er zehn Jahre ...

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... alt ist. Seit 2010 wohnt er in Deutschland. Das Zertifikat brauchte Moore, weil er ein deutscher Staatsbürger werden wollte. Dafür ist das Niveau B1 eigentlich genug. „Aber ich dachte: Ich mache einfach C1 und schaue, wie es geht“, sagt er und lacht.

Auch wenn er die Sprache heute sehr gut kann, meint Moore: „Deutsch ist eine schwere Sprache.“ Speziell die vielen Unregelmäßigkeiten und die Geschlechter der Nomen findet er kompliziert: „das ganzedie ,das ,des ,der ,dem ,den – das ist manchmal immer noch ein Problem für mich.“ Deshalb empfiehlt er anderen Deutschlernern, sich auf die Grammatik zu konzentrieren. „Dass ich die Regeln der deutschen Sprache kenne, war für mich früh sehr wichtig. Wenn man das kann, kommt alles andere automatisch.“

Grammatik für die Prüfung
Zu viel Zeit sollte man mit Grammatiklernen aber nicht verbringen, findet Christoph Krekeler, Professor für Deutsch als Fremdsprache an der Hochschule Konstanz. Denn so schlimm ist es nicht, wenn man kleine grammatische Fehler macht. Bei zwei der vier Prüfungsteilen spielt die Grammatik nämlich keine Rolle. „Bei den Prüfungsteilen Hör- und Leseverstehen steht in den Prüfungsordnungen, dass die sprachliche Form nicht berücksichtigt wird“, erklärt Krekeler. Es geht in diesen Segmenten also nur darum, wie gut man Deutsch versteht.

Außerdem unterscheiden Prüfer vor allem beim Sprechen auch zwischen sogenannten Performanzfehlern und Kompetenzfehlern. Performanzfehler passieren, wenn man eine Regel kennt, aber beim Sprechen nicht daran denkt, sie zu benutzen. Solche Fehler sind meistens nicht schlimm – sogar Muttersprachler machen sie regelmäßig. Anders ist es bei Kompetenzfehlern. Da fehlt einem einfach das Wissen.

„Ab einem bestimmten Niveau sollte man keine Kompetenzfehler auf der Grundstufe mehr machen. Man sollte zeigen, dass man das im Prinzip beherrscht“, sagt auch Krekeler. So ist es sicher nicht gut, wenn ein Prüfling zum Beispiel immer wieder das Verb falsch positioniert. Dass auch ein weit fortgeschrittener Deutschlerner wie Moore noch Probleme mit den deutschen Artikeln hat, findet der Professor dagegen normal: „Das deutsche Artikelsystem ist und bleibt ein Lernproblem – nicht nur für Anfänger, sondern auch für Fortgeschrittene.“ Vor der Prüfung sollte man also nicht zu viel Zeit damit verbringen, die Geschlechter von Substantiven zu lernen. Hier sehr viele Fehler zu machen, ist zwar sicher nicht gut. Aber ein paar kleine Irrtümer werden toleriert.

Die wichtigsten Tipps

⋅⋅Keine Angst vor der Grammatik: Kleine Fehler sind normal und werden toleriert.

⋅⋅Lernen Sie das Testformat kennen. Dann überrascht Sie keine Frage.

⋅⋅Nicht nur alleine mit alten Tests üben! So lernen Sie nicht aus Ihren Fehlern.

⋅⋅Finden Sie heraus, mit welchen Kategorien Sie Probleme haben – und üben Sie diese besonders.

⋅⋅Reden Sie in den Monaten vor dem Test möglichst viel Deutsch mit Muttersprachlern.

⋅⋅Machen Sie beim Test zuerst alle Aufgaben, die Sie gut können!

⋅⋅Lesen Sie die Aufgabenstellungen sehr genau – auch wenn Sie glauben, dass Sie eine Aufgabenform schon aus alten Tests kennen.

⋅⋅Wählen Sie für eigene Textproduktionen möglichst einfache Themen.

Das Testformat kennen

Früh in der Vorbereitung auf eine Deutschprüfung sollte man den Test kennenlernen. „Man sagt immer: Beschäftige dich mit dem Format, damit du weißt, welche Prüfungsteile und Aufgabentypen es gibt“, erklärt Krekeler. Auf den Webseiten der meisten Prüfungsanbieter ist es möglich, alte Prüfungen herunterzuladen. Allerdings ist es auch kein guter Plan, sich nur alte Tests zu holen und diese dann alleine zu machen. „Das reine Wiederholen der Prüfungsteile hat keinen Sinn, wenn es kein Feedback gibt“, sagt Krekeler. Wer nämlich nicht mit Muttersprachlern über die Übungen spricht, der wird weiter die gleichen Fehler machen. Besser ist es, die Übungen zu korrigieren und noch einmal zu schreiben.

Große Unterschiede zwischen den verschiedenen Testanbietern sieht Krekeler nicht. „Die Formate sind ziemlich angeglichen. Den Unterschied findet man vor allem bei der mündlichen Prüfung: BeimTest Daf ist das eine Aufnahme. Bei den Goethe-Instituten sitzt man einem Prüfer gegenüber.“ Aber sonst sind die Tests ähnlich, und man kann wirklich nicht sagen, dass sie bei einem Anbieter einfacher sind als bei einem anderem.

Die vier Kategorien

Hören, Lesen, Schreiben, Sprechen – diese vier Teile gibt es bei jeder Deutschprüfung. Aber welcher ist am schwersten? Für Moore ist die Antwort klar: „Ich fand die Hörübung am schwersten. Man darf alles nur einmal hören, und teilweise ist es ein bisschen schwierig zu verstehen.“ Am einfachsten fand der Brite das Schreiben. „Da hatte ich mehr Zeit, zu überlegen, und konnte meine Fehler korrigieren.“

Akane Nanasawa hat im März eine A2-Prüfung gemacht. „Ich fand das Lesen am einfachsten“, sagt sie. Denn einen Text zu verstehen, fällt der Japanerin leicht. Selbst etwas zu produzieren ist für sie dagegen schwieriger.

Doris Lütjen ist Lektorin für Deutsch im Sprachzentrum der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder. Sie hat gemerkt, dass Prüflinge vor allem mit zwei Kategorien Schwierigkeiten haben:

„Das Hören – oft sagen sie, dass sie das Thema nicht kennen. Und auch beim Schreiben gibt es oft Probleme, viele fallen deshalb durch“, erzählt sie.

Verschiedene Schüler finden also verschiedene Kategorien schwierig oder einfach. Das bestätigt auch Professor Krekeler. „Man kann nicht allgemein sagen, welcher Prüfungsteil den Bewerbern am schwersten fällt“, sagt er. Letztendlich muss also jeder, der eine Deutschprüfung schreiben möchte, selbst merken: Was kann ich gut? Was nicht? Dann sollte er die Aspekte, die ihm die größten Probleme bereiten, am intensivsten üben. Krekeler rät außerdem dazu, sich auch zu überlegen, warum man sich bei einer bestimmten Kategorie schwertut. So haben viele Bewerber nur Probleme beim Sprechen, weil sie zu introvertiert sind.

„Es ist natürlich schwer, seine Persönlichkeit zu ändern. Aber die Kandidaten könnten sich mindestens vornehmen, etwas extrovertierter zu sein“, sagt Krekeler. Denn wer keine Angst davor hat, auf Deutsch zu kommunizieren, wirkt beim Sprechen automatisch überzeugender.

Sich mit der deutschen Kultur beschäftigen

Ein Problem, das Lütjen bei vielen Prüfungsteilnehmern sieht: Viele reden in der Zeit vor dem Termin nicht genug mit Deutschen. „Man muss Kontakt zum authentischen Deutsch suchen“, empfiehlt sie. „Vor einem Deutschtest sollte man die eigenen Landsleute möglichst meiden.“

Moore hat auf diesen Rat gehört. „Im Büro ist die Sprache Deutsch. Ich habe auch deutsche Freunde und beschäftige mich jeden Tag mit der deutschen Sprache.“ Durch den Kontakt mit Deutschen lernt man auch die deutsche Kultur und Mentalität besser kennen. Auch das kann helfen, eine Prüfung zu bestehen.

Zwar sollen die Fragestellungen immer so sein, dass man sie mit normalem Allgemeinwissen beantworten kann. Aber manchmal ist etwas, das die Deutschen für Allgemeinwissen halten, für Menschen aus anderen Ländern sehr kurios.

„In einer Prüfung gab es das Thema Lärm. Man denkt als Deutscher: Lärm ist ein weltweites Problem“, erzählt Krekeler. Aber viele Menschen, die nach Deutschland kommen, sehen Lärm hier gar nicht als Problem. Deshalb konnten einige Prüflinge diese deutsche Mentalität wirklich nicht verstehen. Also gaben sie nicht die Antworten, die die Prüfer erwarteten.

Während der Prüfung

Auch während des Tests können kleine Tricks helfen, eine bessere Note zu bekommen. Prüflinge sollen dafür etwas anwenden, das Krekeler „test wiseness“ nennt. Das heißt, dass sie die Prüfung mit einer guten Strategie bearbeiten.

„Zuerst sollte man den Test überfliegen und dann die Aufgaben machen, die man sicher lösen kann“, empfiehlt Krekeler. Es ist nämlich ärgerlich, eine Frage nur deshalb nicht zu beantworten, weil die Zeit fehlte – obwohl man die Lösung eigentlich kannte. Einen großen Unterschied macht auch die Art, wie man die verschiedenen Aufgaben angeht. „Beim Leseverstehen gehen gute Testteilnehmer zuerst die Aufgabenstellung durch, und schauen sich dann die Fragen an. Erst dann lesen sie den Text“, sagt Krekeler. So kann jeder viel Zeit sparen.

Es ist auch wichtig, nicht zu denken, dass man spezifische Fragen schon kennt, weil sie in Übungstests vorgekommen sind. „Die Aufgaben können sich ändern. Die Aufgabenstellung genau zu lesen, ist die erste Voraussetzung, um eine Frage korrekt zu beantworten“, sagt Krekeler.

Der Professor empfiehlt außerdem, Textproduktionen nicht zu kompliziert zu machen. „Wenn ich über Krankheiten schreiben oder sprechen soll, dann wähle ich nicht das Pfeiffersche Drüsenfieber“, sagt er. Einfacher ist es, sich für ein leichtes Thema wie eine Erkältung zu entscheiden. „Mit guter Sprache und simplen Wörtern wieSchnupfen ,Husten ,Schmerzmittel nehmen oderim Bett bleiben kann man schon sehr viel punkten“, erklärt Krekeler.

In jedem Test gibt es auch Auswahlantworten: Aus mehreren Möglichkeiten muss man die richtige Variante wählen. Hier gibt es Strategien, wie Prüflinge ihre Chancen erhöhen können, die korrekte Antwort zu finden – vor allem, wenn sie fast keine Zeit mehr haben oder wenn sie die Lösung nicht wissen. Zuerst sollten sie Antworten ausschließen, die sicher falsch sind. Besonders oft sind Antworten falsch, die Wörter wieimmer odernie enthalten. „Nichts passiert immer oder nie“, erklärt Krekeler. „Oft ist auch die längste Antwort richtig, weil die Wirklichkeit einfach komplexer ist.“

Aber Achtung: Bei den Auswahlantworten ist es keine gute Idee, immer nur die längste zu nehmen. „Aber wenn man nicht weiterweiß oder keine Zeit mehr hat, ist die Ratestrategie schon zu empfehlen“, sagt Krekeler mit einem Lächeln.

Spaß an der Sprache haben

Das Format des Tests kennenlernen, Grammatik und Wortschatz wiederholen, den Kontakt zu Muttersprachlern suchen und kleine Tricks während der Prüfung benutzen – das hilft sicherlich, die Chancen auf Erfolg zu maximieren. Aber für Krekeler ist etwas anderes wichtiger: „Es geht am Ende um die Sprache. Lerne sie, kommuniziere, erkenne Regeln der Sprache, konzentriere dich auf die Freude am Spracherwerb und behalte diese Freude – dann kommen die guten Ergebnisse in der Prüfung“, sagt der Professor.

Daniel Moore stimmt Krekeler zu: „Diese Sprache hat mir von Anfang an gut gefallen. In der Schule hatte ich in Deutsch meine besten Noten. Also habe ich weitergemacht, ohne darüber nachzudenken. Heute lebe ich in Deutschland und werde deutscher Staatsbürger.“ Bei der Prüfung erreichte er 97 Prozent der möglichen Punkte. Jetzt wartet Moore auf seinen deutschen Pass.

Die wichtigsten Zertifikate

Goethe-Zertifikat : Das Goethe-Institut bietet Prüfungen für alle Stufen, vom leichtesten Niveau A1 bis C2 für die sehr weit Fortgeschrittenen, an. Es gibt Zertifikate für Jugendliche (Fit in Deutsch ) genauso wie für den Beruf (BULATS ). Seit 2012 bietet das Institut auch dasGoethe-Zertifikat C2 an, das „Große Deutsche Sprachdiplom“. Damit dürfen ausländische Studierende an deutschen Hochschulen und Universitäten lernen. Unterwww.goethe.de gibt es mehr Informationen, Prüfungstrainings und Modellprüfungen.

In Österreich und in anderen Ländern gibt es dasÖSD-Zertifikat (für alle Stufen von A1 bis C2). Man hat damit die gleiche Qualifikation wie mit demGoethe-Zertifikat . Außerdem gibt es eigene Kurse für Jugendliche und ein ZertifikatWirtschaftssprache Deutsch auf dem Niveau C2. Die Prüfungen können an den Prüfungszentren des Vereins Österreichisches Sprachdiplom Deutsch abgelegt werden. Diese gibt es nicht nur in Österreich, sondern auch in sehr vielen anderen Ländern. Termine und Modellprüfungen stehen unterwww.osd.at .

Viele Immigranten, die von außerhalb der Europäischen Union kommen, müssen in Deutschland Sprachkenntnisse auf dem B1-Niveau mit demDeutsch-Test für Zuwanderer nachweisen. Auf diesen Test bereiten die offiziellen Integrationskurse vor. Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge gibt Auskunft aufwww.bamf.de . Modelltests zum Üben gibt es dort oder aufwww.goethe.de undwww.telc.net .

Der Sprachtestanbietertelc hat Zertifikate auf verschiedenen Niveaus von A1 bis C2 und für verschiedene Lerner im Programm. Auch im Angebot: Zertifikate für Kinder und für den Beruf, zum Beispiel spezielle Prüfungen für Berufe im Gesundheitswesen. Die Tests können an Volkshochschulen und Sprachschulen gemacht werden. Übungstests gibt es auf der Websitewww.telc.net .

Auf den Niveaustufen B2 bis C1 liegt derTest DaF . Hochschulen und Universitäten in Deutschland akzeptieren dieses Zertifikat bei ausländischen Studierenden. Kandidaten können den Test an Goethe-Instituten, bei DAAD-Lektoraten, Hochschulen und Sprachschulen auf der ganzen Welt machen. Mehr Informationen und Modellprüfungen gibt es unterwww.testdaf.de .

Deutsche Hochschulen bieten dieDeutsche Sprachprüfung für den Hochschulzugang (DSH ) an. Teilnehmen können ausländische Studienbewerber, die schon eine Zulassung für eine dieser Hochschulen haben. Es gibt drei unterschiedliche Niveaus:DSH-1 ,DSH-2 undDSH-3 .DSH-1 ist das leichteste. WerDSH-2 besteht, kann sich für jeden Studiengang einschreiben. Dafür muss man bei der Prüfung mindestens 67 Prozent erreichen. Der Test ist an jeder Hochschule ein bisschen anders. Der DAAD rät, sich bei der Gasthochschule zu informieren und sich von ihr Prüfungsbeispiele schicken zu lassen.