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STADLEXKLUSIV: Mein KLEINER BRUDER erdet mich total!


StadlPost - epaper ⋅ Ausgabe 8/2019 vom 03.12.2019

2019 lief grandios für die Kärntnerin. Und 2020 wird noch viel besser: Melissa über Neid, Heimweh und wo sie Kraft tankt


Support Act bei Helene Fischer in Hofgastein

Artikelbild für den Artikel "STADLEXKLUSIV: Mein KLEINER BRUDER erdet mich total!" aus der Ausgabe 8/2019 von StadlPost. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: StadlPost, Ausgabe 8/2019

In der SKY Bar im STEFFL Department Store im Herzen der Wiener Innenstadt greift die Sängerin spontan in die Tasten des Klaviers


STADLPOST: Liebe Melissa, 2019 war definitiv mega für dich. Stichwort unter anderem: Helene Fischer …
MELISSA: Ich glaube, ich war noch nie so stolz und glücklich, meinen Namen auf einem Plakat zu lesen! Als ich die Nachricht bekommen habe, das ich ihr Support Act werde, sind erst mal Freudentränen geflossen. Dass ...

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STADLPOST: Liebe Melissa, 2019 war definitiv mega für dich. Stichwort unter anderem: Helene Fischer …
MELISSA: Ich glaube, ich war noch nie so stolz und glücklich, meinen Namen auf einem Plakat zu lesen! Als ich die Nachricht bekommen habe, das ich ihr Support Act werde, sind erst mal Freudentränen geflossen. Dass ich mit meiner harten Arbeit wieder einmal so ein Glück habe, ist ein Jackpot! Ich bin ohnehin ein großer Helene-Fischer-Fan und freue mich auf das Konzert. Wenn ich nicht selbst auftreten würde, wäre ich sowieso hingefahren(lacht) .

STADLPOST: Das ist ja das einzige bisher bestätigte Konzert von ihr, oder?
MELISSA: Schauen wir einmal, was passieren wird. Ich denke, dass viele aus Deutschland kommen werden – und Deutschland ist auch das nächste Ziel für uns. Ich glaube aber auch, dass viele meiner Landsleute da sein werden und mich tatkräftig unterstützen, um Schlagerkönigin Helene die „Bergbauern Musi“ schmackhaft zu machen!

STADLPOST: Viele sehen dich schon als ihre Nachfolgerin …
MELISSA: Man kann das Rad nicht neu erfinden. Sie werden sich denken „blond und jung“ und es braucht mal wieder etwas Neues. Aber mit so einer tollen Künstlerin darf ich mich nicht messen. Es ist schon ein Kompliment, wenn man so verglichen wird. Aber ich lasse mal lieber die Kirche im Dorf und arbeite Schritt für Schritt weiter. Ich möchte Melissa bleiben und schauen, dass die Bergbauern-Familie weiter wächst.

Blick auf den Stephansdom: STADLPOST- Reporterin Melanie Windbüchler traf Melissa in der SKY Bar in Wien


STADLPOST: Musst du wegen deines großen Erfolgs manchmal auch Neid aushalten?
MELISSA: Ich bin schon dankbar, dass da einige ein bissl neidisch sind, denn das ist die höchste Form der Anerkennung. Am Anfang hat mich das schon ab und zu etwas aus der Bahn geworfen oder vielleicht sogar verletzt. Aber mittlerweile weiß ich einfach echt, dass du schon was geschafft hast, wenn sie neidisch werden.

STADLPOST: Gibt es Momente, in denen du Heimweh hast?
MELISSA: Heimweh begleitet mich eigentlich von Anfang an. Aber inzwischen geht es besser, denn mein Papa ist ja oft mit dabei. Und mein Tour-Team, das ist wie eine Familie. Überall, wo ein bissl Lederhose und a bissl Dirndl ist, ist das für mich Heimat!

Melissa mit ihrem kleinen Bruder Tobias. Ein Nachzügler, der sie ganz schön auf Trab hält. Vor allem mit Autogrammwünschen aus seiner Schule


„Das war ein Konzert, das ich nie vergessen werde – hat mir wahnsinnig gut getan“: Melissa beim Donauinselfest 2019. Getragen vom Jubel der begeisterten Fans


STADLPOST: Und deine Familie daheim – die erdet dich ja auch …
MELISSA: Ja, zum Beispiel mein Bruder Tobias. Der ist gerade mal 13 – und ich bewundere ihn sehr. In der Schule würde er nie damit prahlen, dass er mein Bruder ist. Er ist ein ganz selbstständiger Bursch und macht seinen Weg. Er ist total cool und es ist ihm völlig wurscht, dass seine Schwester so viele Leute kennen.

STADLPOST: Wollen nicht viele seiner Mitschüler an Autogramme kommen?
MELISSA: Also, mit meiner Musik hat er gar nichts am Hut. Aber oft kommt er heim und sagt: Der will ein Autogramm von dir und der. Aber er versteht gar nicht so richtig, was da gerade abläuft. Obwohl in seiner Schule überall „I steh auf Bergbauernbuam“ gesungen wird. Wenn ich zu ihm sag, hol mir mal einen Tee, sagt er zu mir: Deine Diener hast du, wenn du unterwegs bist(lacht) . Das hält mich echt am Boden, da hebst nicht ab.

STADLPOST: Wohin gehst du, wenn du deine Ruhe haben willst?
MELISSA: Dann fahr ich zu meiner Oma und meinem Opa auf einen Kaffee! Den beiden dabei zuzuschauen, wie sie mit 90 und 91 Jahren noch zanken – meistens darüber, bei wem ich jetzt länger gesessen bin und bei wem nicht –, das ist Wellness für mich. Früher nannte die Oma mich immer , Geburtstagskind‘. Bis sie irgendwann meinte, ich sei jetzt doch eine Frau. Aber ich will doch für immer das Kind bleiben!

SINGLE-TIPP: Passend zur Jahreszeit jetzt die Single-Auskopplung aus Melissas aktuellem Album „Wirbelwind“. Bei dem Titel „So a Wunder“ kommen selbst Weihnachtsmuffel so richtig in Feststimmung! Label: Ariola (Sony Music)

FOTOCREDITS: MELANIE WINDBÜCHLER (2), SKYBAR (2), PRIVAT