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Stadthaus mit Aussicht


Homes & Gardens - epaper ⋅ Ausgabe 1/2021 vom 27.01.2021

Trish und Matthew Allen verliebten sich nicht nur ineinander, sondern auch in ein viktorianisches Haus inmitten von London.


Zu Hause bei…

BEWOHNER:Matthew undTrish Allen mit ihren beidenKindern Theo (6) und Noa (4)
LAGE:Das viktorianische Haus von 1890 befindet sich imLondoner Stadtteil Battersea.
BESONDERHEIT:Die neueDachterrasse, welche die einzigein der Nachbarschaft ist und alsruhiger Rückzugsort dient.

Artikelbild für den Artikel "Stadthaus mit Aussicht" aus der Ausgabe 1/2021 von Homes & Gardens. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Homes & Gardens, Ausgabe 1/2021

HIMMLISCH Grau-Blau ist die Lieblingsfarbe im Hause Allen – und so präsentiert sich auch die Wohnzimmerwand mit einem passenden Ton von Farrow & Ball.


OBEN LINKSDer Ottomane vonMade.com dientauch ...

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OBEN RECHTSAuf den Regalenhinter dem Sofawurde ein kleinerProjektor platziert.


Zwei Amerikaner in London –wür-den Trish und Matthew Allen einBuch über sich selber schreiben, wä-re dies der passende Titel für ihre Geschichte.Über zehn Jahre ist es her, dass sich die beidenganz zufällig in der britischen Hauptstadt ken-nengelernt haben. Matthew, ursprünglich aufge-wachsen in Nord-Kalifornien, zog es damals be-ruflich in die quirlige Metropole. Ebenso wieTrish, die eigentlich aus Chicago stammt. Nach-dem sie sich ineinander verliebt hatten, beschlos-sen sie, London dauerhaft zu ihrem Zuhause zumachen. Zunächst wohnte das Paar in einerWohnung im Stadtteil Marylebone. Als es zwi-schen den beiden jedoch ernster wurde und dasThema Familienplanung im Raum stand, ent-schieden sie, nach einem Haus zu suchen. „Eswar im Jahr 2011“, erinnert sich Matthew, dermittlerweile eine eigene Firma für nachhaltigeEnergieversorgung gegründet hat. „Wir besich-tigten dieses viktorianische Stadthaus im ViertelBattersea. Vier Schlafzimmer, klassische Struktu-ren und viel Platz –wir waren restlos begeistert!“

Das zweistöckige Domizilbefindet sich mittenin einer Straßenkurve, was das Paar besondersattraktiv findet: „Vom oberen Bereich aus hatman einen atemberaubenden Blick auf die anderen Häuser rechts und links von uns undderen Gärten“, schwärmt Trish, die als Verkaufs-leiterin arbeitet. Und so trafen die beiden eineschnelle Entscheidung und kauften das Objekt,obwohl sie wussten, dass eine Renovierung not-wendig sein würde, damit das Haus ihren indi-viduellen Bedürfnisse vollständig gerecht wird.

UNTEN RECHTSOriginale Decken-leisten erinnern anvergangene Zeiten.


WOHNTIPPS

VON TRISH ALLEN

■ KUNSTWERKE: Wer gerne bunte Gemälde in seinem Zuhause zur Schau stellt, sollte die Wände an sich dezent gestalten, damit der Gesamteindruck harmonisch ist. So fällt der Blick auf die Kunst.
■ STILE KOMBINIEREN: Um dem klassischen Look einen modernen Touch zu verleihen, arrangiert man auf ausgeglichene Weise originale Elemente mit neuen Möbelstücken.
■ GEMÜTLICHKEIT: Teppiche halten auch größere Räume von der Optik her zusammen und verleihen ihnen zusätzliches Wohlfühl-Flair. Ideal: alle Möbel passen darauf.

OBEN LINKS Durch den Anbau ist nun Platz für einen Esstisch in der Küche. Hier dekoriert Trish gerne mit gläser-nen Accessoires.


RECHTSTrish hat eine klassische Küche der FirmaNeptune gewählt,die sie dann durchweitere Elemente,wie z. B. die Glas-schränke an derWand, stimmig vergrößert hat.


Doch bevor das Umbauprojekt losging lebten Matthew und Trish noch ein Jahr in dem Haus mit seinem urigen Look. „Es war zwar alles in ei-nem guten Zustand, aber trotzdem fehlte uns die Modernität“, berichtet Matthew. „Zum Bei-spiel gab es orangefarbene und grüne Fliesen, ein alter Teppichboden zog sich durch alle Räu-me und verschiedene Elemente waren einfach in die Jahre gekommen.“ Zum Glück konnte das Paar historische Details wie den originalen Ka-min, die Fensterläden und alle Deckenleisten im ursprünglichen Zustand übernehmen. „Man muss bedenken, dass das Haus im Jahr 1890 ge-baut worden ist“, wirft Trish ein. „Wir hatten es quasi mit einer alten Dame zu tun und gingen sehr behutsam vor. Wir wollten den klassisch-traditionellen Look behalten und ihm einen modernen Touch verleihen.“ Während der Re-novierungsphase war die Wahl-Britin bereits mit ihrem ersten Kind schwanger. Da die letzten zwei Monate des Umbaus turbulent waren, zog das Paar in dieser Zeit vorübergehend sogar aus.
Die ersten Maßnahmen wurden für das Dach getroffen, denn hier sollte ein Loft entstehen, das als Gäste-Schlafzimmer und Home-Office fungiert. „Das war noch der einfachste Part“, erinnert sich Trish. „Der Umbau ging da wirk-lich schnell. Während der Bereich offen war, ge-sellten sich ein paar Tauben zu uns, die uns dort Gesellschaft leisteten und das alles ganz span-nend fanden.“ Eines Tages hatte einer der Bau-arbeiter eine Idee. „Seiner Meinung nach bot es sich an, eine Dachterrasse zu integrieren – wenn man schon mal beim Renovieren war“, sagt Matthew. „Wir waren etwas überrumpelt, dennniemand in der Nachbarschaft hat eine Dach-terrasse. Aber als wir den Vorschlag erst einmalsacken gelassen hatten, fanden wir immer mehrGefallen daran.“ Und so entstand eine zehnQuadratmeter große Dachterrasse, die das Paarheute bei schönem Wetter als Rückzugsort mitAusblick nutzt. Die Veränderung ist auch vonaußen sichtbar: Wo sich früher einmal einSchrägdach befand, wartet heute ein Flachdachauf. „Die Entscheidung haben wir nie bereut,auch wenn wir jetzt optisch herausstechen“, be-tont die heute zweifache Mutter. Auf der erstenEtage wurde ein kleinerer Raum zu einem An-kleidebereich samt Ensuit-Bad umfunktioniert,der vom Hauptschlafzimmer aus begehbar ist.Das Familienbadezimmer erhielt eine kompletteModernisierung, Kinderschlaf- und Spielzim-mer wurden zudem integriert. Im Erdgeschossließ das Paar gläserne Doppeltüren anbringen,um den Übergang zum Outdoor-Bereich flie-ßend zu gestalten. Den originalen Boden imWohnzimmer entdeckten die zwei, als sie denTeppich entfernten. Er wurde vollständig wiederhergegestellt. „Für mich hat dieser Raumbesonders viel Charme“, gesteht Trish. „Die originalen Elemente, wie z. B. der Kamin, erin-nern an vergangene Zeiten. Mir war es wichtig,die Harmonie nicht durch einen großen Fernse-her zu zerstören. Deswegen haben wir einenkleinen Projektor und beamen die Filme einfachan die Wand.“ Zum Schluss wurde schließlichnoch die Küche erweitert, indem vom Außenbe-reich seitlich etwas Fläche genommen wurde.

OBEN RECHTS Durch die zart bestickten Stuhl-hussen in Creme mutet der Bereich wie ein vornehmer Speisesaal an.


GANZ OBEN Taupe und Weißgeben im Schlaf-zimmer den Ton an.


OBEN Liebevoll:Mit der gestreiftenTapete von AlbanyWallpaper wirktdas Kinderzimmerleicht verspielt. DerSchaukelstuhl vonJohn Lewis lädtzum Kuscheln undVorlesen ein.


OBEN Das hübsche Bild über dem Kamin ist das Geschenk eines Freundes.


LINKS Im Familienbad ist dem Paar Schlicht-heit sehr wichtig.


RECHTS Eine florale Tapete ziert das Gäste-schlafzimmer im großen Loftbereich unter dem Dach.


OBENDer Outdoor-Bereich hinter der Küche ist mit Porzellan-Kacheln ausgelegt.


LINKS Einladend:das viktorianische Reihenhaus mitten in London.


TERRASSEN-IDEEN

VON MATTHEW ALLEN

■PFLANZEN:Für kleinere Außenbereicheeignen sich z. B. Olivenbäume, da sie wenigPlatz brauchen. Eine nach Süden ausgerich-tete Terrasse ist für sie der beste Standort.
■ SICHTSCHUTZ:Bei niedrigen Mauern bieten sich hübsche Rankgitter als Verlänge-rung an. Sie sorgen zudem für Privatsphäre.
■ SITZGELEGENHEIT:Um den Bereichnicht zu überladen, kann man eine lange Bankan einer Seite der Terrasse errichten. So istman bei der Nutzung des Areals flexibler.

LONDON„Das war der intensivste Teil“, bekennt Trish.„Aber wir lieben es, zu kochen und Gäste zu be-wirten. Vor allem die Kochinsel ist mein ganzerStolz. Und der Esstisch mit Ausblick verzaubertmich immer wieder.“ Obwohl alle vier in demrenovierten Zuhause glücklich sind, tauschenMatthew und Trish immer mal wieder ihr Do-mizil mit dem anderer Familien, um fremdeStädte zu erkunden –auch wochenlang. „Mannennt das hier ‘house-swapping’. Solange dieKinder noch nicht schulpflichtig sind, nutzenwir die Chance“, lacht Trish.