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Stalins groteskes Ende: Helfen? Zu gefährlich!


G Geschichte Porträt - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 28.02.2020

Weil jedes Wort, jede Geste zum Todesurteil führen kann, traut sich niemand an den Diktator heran, als der mit Schlaganfall gefunden wird. So wird Stalin ein Opfer seines eigenen Terrorregimes


Artikelbild für den Artikel "Stalins groteskes Ende: Helfen? Zu gefährlich!" aus der Ausgabe 1/2020 von G Geschichte Porträt. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: G Geschichte Porträt, Ausgabe 1/2020

Zahllose Menschen wollen den aufgebahrten Leichnam des Diktators sehen. Mehr als hundert werden dabei zu Tode gequetscht — eine lange verschwiegene Tragödie


28. Februar 1953, 19.00 Uhr

Stalin sitzt in der ersten Reihe des Kreml-Kinos. Der Diktator liebt Filme. Die Auswahl obliegt Filmminister Iwan Bolschakow. Er hat schreckliche Angst, einen Fehlgriff zu tun, denn seine beiden Vorgänger sind auf Stalins Befehl hin ...

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... erschossen worden.

Es ist aber auch nicht einfach, in Moskau an die Filme zu kommen, die Stalin bevorzugt. Er mag Hollywood-Streifen. Clark Gable, Spencer Tracy, »Tarzan« Johnny Weissmüller. Zum Glück haben die sowjetischen Truppen nach dem Krieg eine große Sammlung von US-Produktionen in Berlin beschlagnahmt. Sie gehörte mal Propagandaminister Joseph Goebbels. John Wayne, den Darsteller zahlloser Westernhelden, bewundert Stalin besonders. Weil der Schauspieler aber ein überzeugter Antikommunist ist, hat er den Befehl gegeben, ihn zu ermorden.

Die englischsprachigen Filme sind nicht synchronisiert, aber das ist egal, denn Stalin redet sowieso die ganze Zeit. Er kommentiert die Geschehnisse auf der Leinwand, aber auch politische Fragen. Deshalb muss man genau zuhören.

An diesem Samstagabend ist nur die engste Führungsriege mit dabei. Vier Männer. Vier Massenmörder. Das größte Ungeheuer ist Geheimdienstchef Lawrenti Beria, ein aufgedunsener Glatzkopf mit Kneifer. Auf der Konferenz von Jalta hat Stalin ihn dem US-Präsidenten Franklin D. Roosevelt als »unseren Himmler« vorgestellt. Beria foltert gern eigenhändig und lässt schöne junge Frauen von der Straße weg entführen, um sie zu vergewaltigen.


»Sagt niemandem etwas vom Zustand des Genossen Stalin!« Geheimdienstchef Lawrenti Beria


Georgi Malenkow, der seiner hohen Stimme und breiten Hüften wegen als »Malanja« verspottet wird, ist Stalins Stellvertreter als Vorsitzender des Ministerrats und gilt deshalb als die Nummer 2 im Staat. Drittes Mitglied im Führungszirkel ist ein bulliger, lauter Mann mit kleinen Augen: Nikita Chruschtschow, Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU). Der unscheinbare Vierte heißt Nikolai Bulganin, ein ehemaliger Geheimpolizist, jetzt Marschall der Sowjetunion. Spitzname: »Der Klempner«. Er war mal für die Kanalisation von Moskau zuständig.

28. Februar 1953, 23.00 Uhr

In einer Wagenkolonne rast Stalin mit seinen vier Paladinen zu seinem Hauptwohnsitz, der sogenannten »nahen Datscha« in einem Moskauer Vorort. Das düstere Gebäude hat die Ausstrahlung eines Jungeninternats. In Stalins Lieblingsraum, dem Kleinen Esszimmer, beginnt ein ausgedehntes Abendessen. Die Speisen werden nicht serviert, sondern einfach abgestellt – schließlich ist man unter Proletariern.

Man tut gut daran, keinen Moment zu vergessen, dass man hier dem gefährlichsten Mann der Welt gegenübersitzt. Am besten ist es, ihm direkt in die Augen zu sehen, sonst kann es sein, dass er fragt: »Warum weichen Sie meinem Blick aus?« Andererseits darf man ihn aber auch nicht zu lange fixieren, sonst kommt ihm schnell der Verdacht, dass man ein Spion des feindlichen Westens ist, der seine Geheimnisse ergründen will.

Der Abend endet mit einem Trinkgelage. Wer viel verträgt, findet Stalins Anerkennung. Irgendwann schaltet er das Grammophon ein, dann müssen die obersten Bonzen des Sowjetreichs für ihn tanzen. Das ist schlimm, vor allem, wenn man am nächsten Morgen arbeiten muss, aber noch viel schlimmer ist es, zu den Zusammenkünften nicht mehr eingeladen zu werden, so wie der frühere Außenminister Molotow.

Das kann nämlich nur bedeuten, dass man in Ungnade gefallen ist. Molotows Todesurteil soll bereits geschrieben sein. So ist es schon vielen alten Freunden des Diktators ergangen – irgendwann setzt er sie auf die Todesliste.

1. März 1953, 4.00 Uhr

Ein beschwipster Stalin bringt seine Gäste zur Tür. Er summt eine Melodie, piekst Chruschtschow zum Abschied mit dem Finger in den Bauch und sagt zu ihm: »Ich gehe jetzt schlafen. Sie können auch ein Nickerchen machen. Ich werde Sie nicht anrufen.«

Als alle abgefahren sind, zieht sich Stalin in seine Räumlichkeiten zurück. Er lebt allein. Meistens schläft er im kleinen Esszimmer auf dem Sofa.

1. März 1953, 12.00 Uhr

Jetzt müsste Stalin langsam mal aufstehen. Aber es ist nichts zu hören.

1. März 1953, 18.00 Uhr

Das Licht im kleinen Esszimmer wird angemacht. Die Wachen atmen auf: Alles in Ordnung. Jetzt wird er sie gleich rufen.

1. März 1953, 22.00 Uhr

Immer noch nichts. Oberst Starostin, der ranghöchste Leibwächter, versucht, seinen Vize Peter Losgatschew zu überreden, reinzugehen und nach dem Rechten zu sehen. Losgatschew entgegnet: »Sie sind der Vorgesetzte, also gehen Sie!« Starostin gesteht: »Ich habe Angst.« Losgatschew: »Was meinen Sie, was ich bin? Ein Held?« Stalin kann höchst ungnädig auf Störungen reagieren.

Doch nun ergibt sich ein glücklicher Umstand: Briefe aus dem Zentralkomitee treffen ein. Losgatschew erklärt sich bereit, Stalin die Post zu bringen. Vor Betreten des Allerheiligsten macht er bewusst viel Lärm, damit der Boss nicht das Gefühl hat, überrascht zu werden. Unter großer Anspannung öffnet er die Tür zum kleinen Esszimmer. Stalin liegt in kurzer Pyjama-Hose und Unterhemd in einer Urinlache. Seine Haltung ist seltsam verdreht. Er ist bei Bewusstsein. »Was fehlt Ihnen, Genosse Stalin?« Der 74-Jährige versucht etwas zu sagen: »Dsch …« Er bekommt es nicht heraus. »Soll ich den Arzt rufen?« Wieder: »Dsch …«

Losgatschew alarmiert Starostin und die Haushälterin Matrena Butusowa. »Legen wir ihn aufs Sofa!« Sie hieven ihn hoch. Stalin ist kaum größer als 1,60 Meter, aber hat sich die letzten Jahre einen ganz schönen Bauch angefressen. Die Haare und der Schnäuzer sind ausgedünnt, die Gesichtsfarbe ist fahl.

Stalin wird auf das Sofa im Hauptspeisesaal gelegt. Er zittert vor Kälte, deshalb decken sie ihn vorsorglich zu. Unterdessen wird der Kreml alarmiert.

1. März 1953, 23.00 Uhr

Geheimdienstchef Beria ist am Telefon. »Sagt niemandem etwas vom Zustand des Genossen Stalin!«, befiehlt er.

2. März 1953, 3.00 Uhr

Beria und Malenkow treffen ein. Malenkow stellt fest, dass seine Schuhe knarren, und zieht sie daraufhin aus, um Stalin nicht zu verärgern. Sie finden ihn auf dem Sofa. Er schnarcht. »Offenbar schläft der Boss friedlich«, stellt Beria fest. Losgatschew protestiert: Nein, nein, Genosse Stalin sei krank. »Belästigen Sie uns nicht«, herrscht ihn Beria an. »Und stören Sie den Genossen Stalin nicht!«

Die Befürchtung des Geheimdienstchefs: Wenn er jetzt Ärzte holt und Stalin daraufhin dann doch wieder aufwacht, wird er womöglich fuchsteufelswild sein. Seinen Leibarzt hat er foltern lassen, nachdem der sich die Dreistigkeit herausgenommen hatte, ihm Ruhe zu verordnen. Der große Wodsch (Führer) zeigt niemals Schwäche.

2. März 1953, 5.00 Uhr

Losgatschew und Starostin rufen Malenkow an und flehen ihn ein weiteres Mal an, Stalin untersuchen zu lassen. Malenkow will, dass sich Haushälterin Butusowa den weiterhin vor sich hin schnarchenden Generalissimus noch einmal anschaut. Ihr Urteil: »Das ist kein normaler Schlaf.« Daraufhin telefoniert Malenkow mit Beria. Die beiden ringen sich dazu durch, doch einen Arzt einzuschalten. Aber welchen bloß? Der Leibarzt sitzt im Knast, und die namhaftesten Moskauer Ärzte sind ebenfalls in den Folterkellern gelandet. Stalins neueste Terrorwelle richtet sich nämlich gegen eine angebliche »Ärzteverschwörung«. Schließlich wird der Gesundheitsminister eingeschaltet: Er soll ein paar Ärzte auftreiben, die noch frei herumlaufen.

2. März 1953, 7.00 Uhr

Der eilig zusammengetrommelte Ärztestab trifft am Krankenbett ein – seit Stalins Zusammenbruch sind etwa zwölf Stunden vergangen. Die Herren Doktoren zittern vor Angst. So sehr, dass es ihnen noch nicht einmal gelingt, dem Patienten das Unterhemd auszuziehen. Der leitende Professor wagt es auch nicht, seinen Puls zu fühlen. »Sie sind doch Arzt, oder?«, brüllt ihn Beria an. »Los, fassen Sie seine Hand richtig an!«

Stalin wird untersucht. Ergebnis: Er hat eine Gehirnblutung erlitten, die rechte Seite ist gelähmt. Die Ärzte verordnen ihm »absolute Bettruhe, kalte Kompressen auf der Stirn und Blutegel hinter den Ohren«.

Politgrößen aus der UdSSR und dem kommunistischen Ausland folgen Stalins Sarg


Stalins Tod ist für die internationale Presse eine Top-Nachricht. Der »Daily Mirror« spricht dabei süffisant von »Krokodilstränen«


2. März 1953, 10.40 Uhr

Das Politbüro kommt im Kreml zusammen. Nur Stalins Platz bleibt leer.

Hinter den Kulissen tobt schon der Kampf um die Nachfolge. Beria hat sich mit Malenkow verbündet, Chruschtschow mit Bulganin. Ständig eilen sie zwischen Stalins Krankenlager in der Datscha und dem Kreml hin und her. Nur ja nicht den entscheidenden Moment verpassen!

Einmal, als ihm gerade warme Suppe eingeflößt wird, kommt Stalin noch einmal zu sich. Er zeigt auf ein Foto an der Wand, auf dem ein kleines Mädchen ein Lamm füttert, und lächelt. Seine Getreuen lächeln linkisch zurück. Chruschtschow erklärt, was Stalin ihnen damit sagen will: »Ich bin in der gleichen Lage wie das Lamm.« Beria fällt auf die Knie und küsst Stalins Hand ab.

4. März 1953

Aus den Zeitungen und dem Radio erfahren die Menschen in der Sowjetunion, dass Stalin einen Schlaganfall erlitten habe.

5. März 1953, 20.00 Uhr

Gemeinsame Versammlung des Zentralkomitee-Plenums, des Ministerrats und des Präsidiums des Obersten Sowjets im Großen Kremlpalast. Etwa 300 Menschen sitzen zusammen, aber es herrscht Totenstille. Zusammen beschließen sie die Abberufung Stalins als Generalsekretär des Zentralkomitees und Vorsitzender des Ministerrats. Noch zu Lebzeiten ist der Diktator entmachtet.

5. März 1953, 21.40 Uhr

Stalin im Todeskampf. Seine Gesichtszüge sind bis zur Unkenntlichkeit entstellt, seine Lippen haben sich schwarz gefärbt. Nach dem Eindruck seiner herbeigeholten Tochter Swetlana scheint er langsam zu ersticken. Doch da öffnet er noch einmal die Augen. Der Blick erscheint ihr »halb wahnsinnig, halb zornig, voll Entsetzen vor dem Tode«. Und da geschieht es: Der Diktator hebt die linke Hand! Swetlana deutet es als eine letzte Drohgeste. Im nächsten Moment ist er tot.

Wie artige Schüler stellen sich seine Vasallen in Zweierreihen am Totenbett auf und küssen ihn der Reihe nach. Chruschtschow und Malenkow schluchzen, Beria strahlt übers ganze Gesicht. »Den Wagen!«, ruft er mit durchdringender Stimme. Dann ist er entschwunden. Da wissen auch die anderen, dass sie sich beeilen müssen. Eine halbe Stunde später ist der tote Stalin allein.

DVD-TIPP

Armando Iannucci: »The Death of Stalin – Hier regiert der Wahnsinn«. Concorde 2017, ca. € 6,99

Die Realität toppt jede Fiktion

Im Film »The Death of Stalin« von 2017 (Szene rechts) bekommt der Diktator die Hirnblutung beim Lesen einer handschriftlichen Notiz, die seine Politik kritisiert. Doch die meisten Absurditäten in dieser schwarzen Komödie rund um Stalins Tod mussten gar nicht erfunden werden. Die Wirklichkeit war wahnwitziger als alles, was Drehbuchautoren hätten erfinden können.

Wer jetzt Gedanken lesen könnte! Stalins engster Kreis bei der Trauerfeier


Strammstehen vor dem Toten

1 Svetlana Stalina Stalins Tochter ist bei dessen Tod 27 Jahre alt. Sie nimmt den Nachnamen der Mutter an, Allilujewa. 1967 flieht sie in den Westen, später kehrt sie zeitweise zurück. Sie stirbt 2011.

2 Lawrenti Beria Der Chef der sowjetischen Geheimdienste ist wie Stalin Georgier und ein Hauptakteur des Terrors gegen die Bevölkerung. Beria foltert gerne eigenhändig. Noch in Stalins Todesjahr wird er erschossen.

3 Georgi Malenkow Stalins zweiter Mann wird heimlich wegen seiner hohen Stimme verspottet. Er verliert nach dessen Tod rasch an Einfluss und wird 1961 aus der KPdSU ausgeschlossen. 1988 stirbt er eines natürlichen Todes.

Die Verehrung … Auf dem Prager Stalin-Denkmal führt der Diktator das Volk an


… endet mit einem Knall 1955 eingeweiht, wird es bereits 1962 wieder gesprengt


Entstalinisierung: Nach dem Tod wird aufgeräumt

Chruschtschow


Die Delegierten schweigen erstaunt an diesem 25. Februar 1956, als Nikita Chruschtschow auf dem 20. Parteitag der KPdSU eine Rede hält, wie wohl niemand sie für möglich gehalten hätte. Knapp drei Jahre nach Stalins Tod vollzieht der neue Regierungschef eine eindeutige, vierstündige Abrechnung mit den Verbrechen des Diktators. Damit beginnt in der Sowjetunion die Zeit der Entstalinisierung: Hunderttausende Opfer werden rehabilitiert, zudem wird die Zensur gelockert und gegenüber dem Westen eine Politik der »friedlichen Koexistenz « ausgerufen. Auch andere osteuropäische Länder wenden sich vom Stalinismus ab. Während es noch im selben Jahr in Ungarn zu einem Volksaufstand kommt, beginnt in Prag eine immer lautere Debatte über das größte je errichtete Stalin-Denkmal: Das 15,5 Meter hohe und 22 Meter lange Monstrum aus 17 000 Tonnen Granit thront oberhalb der Stadt (Bild oben). 1962 wird es unzeremoniell gesprengt.


BILDNACHWEIS: UIG/FOTOFINDER.COM, ULLSTEIN/TOPFOTO, WIKIMEDIA/JONS PICS, WIKIMEDIA/MILITARYACE, WIKIMEDIA/MIROSLAV VOPATA/KROKODYL