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Star Wars Jedi: Fallen Order


PC Games Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 12/2019 vom 27.11.2019

Das letzte Einzelspieler- Abenteuer für Star-Wars-Fansliegt lange zurück. Das Warten hat sich gelohnt, denn Fallen Order weiß zu überzeugen.


Artikelbild für den Artikel "Star Wars Jedi: Fallen Order" aus der Ausgabe 12/2019 von PC Games Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: PC Games Magazin, Ausgabe 12/2019

Der ewige Konflikt zwischen heller und dunkler Seite der Macht spielt auch in Fallen Order eine Rolle.


Genre: Action-Adventure
Entwickler: Respawn Entertainment
Hersteller: Electronic Arts
Termin: 15. November 2019
Preis: ca. 60 Euro
USK: ab 16 Jahren

Ein wenig Zweifel blieben bis zuletzt durchaus bestehen. Was die Entwickler von Respawn Entertainment mit Star Wars Jedi: Fallen Order präsentierten, klang fast schon zu gut, um wahr zu sein. Zu oft wurden ...

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... Star-Wars-Fans in den letzten Jahren bitter enttäuscht. Nach dem Durchspielen des Action-Adventures stellen wir zunächst erst einmal erfreut fest, dass Fallen Order genau das ist, was uns versprochen wurde. Ein reinrassiger Singleplayer- Titel ohne irgendwelche Monetarisierungs-Hintergedanken oder Game-as-a-Service-Elemente. Stattdessen hat man sich von großen Einzelspieler-Marken unserer Zeit inspirieren lassen, um in einer Mischung aus Dark Souls, Tomb Raider, Uncharted und God of War ein echtes Star-Wars-Abenteuer zu erzählen.

Jedi auf der Flucht

Fünf Jahre nach dem Aufstieg des Galaktischen Imperiums und der Vernichtung des Jedi-Ordens versteckt sich der ehemalige Padawan Cal Kestis auf dem Schrottplaneten Bracca. Durch einen Zwischenfall wird er jedoch gezwungen, seine Macht einzusetzen, was natürlich sofort die Inquisitoren des Imperiums auf ihn aufmerksam werden lässt. Bei seiner waghalsigen Flucht bekommt er unverhofft Hilfe von der ehemaligen Jedi Cere Junda und dem Piloten Greez Dritus mit seinem Raumschiff Mantis. Cere ist ebenfalls eine Überlebende der Jedi-Säuberung. Sie hat zwar selbst die Nutzung der Macht aufgegeben, sich jedoch zum Ziel gesetzt, den Jedi-Orden wieder aufzubauen. Mit Cal an ihrer Seite soll dieses Vorhaben nun endlich gelingen. Allerdings lässt sich das imperiale Inquisitorius nicht so leicht abschütteln und ist den beiden stets auf den Fersen oder gar einen Schritt voraus.

Dieser überspannende Handlungsstrang dient als tragendes Gerüst für eine Erzählung, in der es im Kern vor allem um die persönlichen Schicksale von Cal und Cere geht. Beide Jedi haben mit den Dämonen ihrer Vergangenheit zu kämpfen. Es wird Schritt für Schritt sehr schön immer deutlicher, wie sehr das Leben unter dem Imperium für die einstigen Hüter des Friedens von Opfern, Schuldgefühlen und Reue über vergangene Taten geprägt ist. Dabei kommt es auch zu Konflikten zwischen den Gefährten, die sich durch das eigentliche Ziel der übergeordneten Handlung aber doch stets zusammenraufen.

BD-1, Cere, Greez und Cal (v.l.n.r.) haben ein gemeinsames Ziel, tragen aber jeweils auch ihre eigenen Probleme mit sich herum.


Verbindungen zum restlichen Star-Wars-Universum, wie der Auftritt von Saw Gerrera, werden nicht überstrapaziert.


Bei jedem Gegner müssen wir Schwächen ausfindig machen. Der neunten Schwester brauchen wir zum Beispiel nicht mit frontalen Lichtschwertangriffen zu kommen.


Ihre stärksten Momente hat die Handlung, wenn sie in direktem Zusammenhang mit bekannten Ereignissen und Figuren aus den Filmen und Serien steht. In diesen Situationen ist meist auch am deutlichsten die unverkennbare Musik von John Williams wahrzunehmen, was für richtig starke Star-Wars-Atmosphäre sorgt. Jedi: Fallen Order versucht aber in weiten Teilen auch auf eigenen Füßen zu stehen und sich nicht zu sehr auf Anknüpfungspunkte mit vorhandenem Material zu verlassen. Aber natürlich muss alles, was im Spiel passiert, in den Gesamtkanon des Universums passen. Daher waren wir besonders auf die Auflösung der Geschichte gespannt. Zwar lieferte das Spiel in seinem letzten Abschnitt noch einige der epischsten Momente der gesamten Story, aber nach der abschließenden Cutscene blieben wir doch eher enttäuscht zurück, denn als Spieler hat man das Gefühl, nicht wirklich etwas erreicht zu haben, sondern dass alle Aktionen der vorangegangenen rund 30 Stunden völlig bedeutungslos waren. Das Schicksal der Charaktere bleibt so offen, dass es schon förmlich nach einem Sequel schreit.

Geschicklichkeits-Kampfsystem

Hervorragend gelungen ist den Entwicklern das Kampfsystem, das nicht nur auf gnadenlose Action setzt. Blocken, Parieren und Ausweichen spielen eine genauso wichtige Rolle wie gezielte Schläge mit dem Lichtschwert und der Einsatz von Machtkräften. Welche Aktionen zum Erfolg führen, hängt dabei auch ganz stark vom Gegner ab. Mit verschiedensten Typen von Sturmtruppen, Droiden und Tieren wird eine sehr gute Gegnervielfalt geboten, bei der die meisten Feinde unterschiedliche Taktiken erfordern. Im Verlauf des Spiels lernt Cal Kestis, entweder bedingt durch die Story oder durch Freischaltungen im Skill-Baum, viele neue Kampffähigkeiten, die dem Spieler ein stetiges Gefühl von der steigenden Macht des Protagonisten vermitteln.

Unser Held ist aber kein Übermensch. Er heilt sich zum Beispiel nicht auf wundersame Weise, nachdem ein Kampf vorüber ist. Stattdessen müssen wir zur Auffrischung unserer Lebenspunkte stets ein Stimpack benutzen, von denen wir aber nur eine begrenzte Anzahl dabeihaben. In der Spielwelt verteilt finden wir sogenannte Meditationspunkte. Hier können wir nicht nur unsere Skillpunkte verteilen und das Spiel speichern, sondern auch eine Rast einlegen. Dabei werden die Lebenspunkte und der Stim-Vorrat wieder aufgefüllt, aber auch alle Gegner im Level respawnt.

Damit das anspruchsvolle Kampfsystem auch für Spieler zu meistern ist, die weniger Wert auf das Erlernen der perfekten Bewegungsabläufe legen, verfügt Fallen Order über vier Schwierigkeitsgrade. Auf der normalen Stufe bietet das Spiel eine gute Herausforderung, wird aber nie so schwer wie ein Dark Souls. Auf dem leichtesten Schwierigkeitsgrad spielt es sich schon fast wie ein Actiontitel, bei dem man kaum auf etwas achten muss. Die beiden höheren Stufen sind dagegen richtig knackig und dürften auch für Veteranen eine harte Nuss darstellen.

Das Besondere an den Schwierigkeitsgraden ist, dass die Entwickler den Gegnern nicht einfach mehr Lebenspunkte verpassen und diese damit zu Schadensschwämmen machen. Auch auf der höchsten Stufe soll ein Stormtrooper genauso leicht aus den Latschen kippen. Der Unterschied liegt vielmehr im vom Gegner ver ursachten Schaden sowie dem Zeitfenster, das dem Spieler für Parier- und Ausweichbewegungen zur Verfügung steht. Ein makelloses Timing ist also essenziell, um auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad zu bestehen. Das trifft besonders auf die Bosskämpfe zu, bei denen es in der Regel noch deutlich intensiver zur Sache geht. Diese besonderen Gefechte setzt das Spiel jedoch recht sparsam und meist auch zu erzählerischen Zwecken ein.

Cal bekommt es auch mit aggressiver Fauna zu tun. Mit dem richtigen Einsatz seiner


Kräfte können wir diesem Riesenfrosch unter anderem die Zunge abschlagen.

Normale Sturmtruppen stellen für einen Jedi keine große Bedrohung dar, wenn man ihre Schüsse im richtigen Moment reflektiert.


Die Karte ist ein wichtiges Tool, damit wir uns in den verschachtelten Gebieten nicht verlaufen. Die rot, gelb und grün markierten Durchgänge zeigen an, wo wir noch nicht lang können bzw. was wir noch nicht erkundet haben.


Geheimnisse und Rätsel

Neben Kämpfen spielt die Erkundung der Spielwelt eine ebenso wichtige Rolle. Zwar muten die Levels zunächst recht linear an, entpuppen sich aber mit der Zeit als teils sehr intelligent verschachtelte Gebiete, die zudem größer ausfallen, als man es zunächst vermutet. Der volle Umfang der Karten lässt sich in der Regel erst viel später ausschöpfen, da wir ähnlich einem Metroidvania immer wieder vor Wegen stehen, die uns mit unseren aktuellen Fähigkeiten noch nicht offenstehen. Insgesamt bereisen wir mit Cal und seiner Crew fünf Planeten, die sich in Größe und Umfang stark unterscheiden. Die meisten Planeten besuchen wir im Verlauf der Handlung mehrfach, sodass wir auch vom Spiel dazu verleitet werden, uns die zuvor noch nicht erkundbaren Bereiche einer Karte erneut anzuschauen. Dabei hätten wir uns jedoch zumindest eine gewisse Art der Schnellreise zu bereits entdeckten Meditationspunkten gewünscht.

Als Belohnung für gründliches Erkunden finden wir immer wieder Kisten, aus denen wir kosmetische Gegenstände erbeuten. Besonders gut versteckt sind sogenannte Geheimnisse. Dabei handelt es sich in der Regel um Verbesserungen für Lebenspunkte, Machtvorrat oder die Tragekapazität von Heilpacks. Um an diese entlegenen Winkel zu gelangen, die auch nicht immer auf der Karte ersichtlich sind, ist häufig der geschickte Einsatz verschiedener Fortbewegungsmethoden in Kombination mit Machtkräften gefragt. Auch bei diversen schön gestalteten Umgebungsrätseln ist immer wieder der Einsatz der eigenen grauen Zellen gefragt. Wenn man nicht weiterkommt, kann man sich zwar Hinweise geben lassen, diese fallen jedoch meist recht vage aus. Die Lösung wird dem Spieler also nicht direkt auf die Nase gebunden. Wo Cal mit seinen Kräften nicht weiterkommt, steht ihm sein kleiner Droiden-Freund BD-1 zur Seite. Der putzige Begleiter kann elektrische Anlagen manipulieren, versorgt uns mit einer Holokarte, wirft uns auf Knopfdruck rettende Heilpacks zu und mischt sich sogar in Kämpfe ein, indem er geschwächte Droiden übernehmen kann. Die Beziehung zwischen Cal und BD-1 geht aber schnell über die eines Werkzeugs und seines Benutzers hinaus und verleiht dem Protagonisten dadurch eine menschliche, warme Seite. Dazu trägt auch bei, dass es den Entwicklern gelungen ist, dem kleinen Droiden durch seine Bewegungen und sein Verhalten sichtbare Emotionen zu verleihen.

Über eine Holo-Karte im Raumschiff Mantis können wir jederzeit frei zu den einzelnen Planeten reisen.


Das Erkunden der Spielwelt wird mit diversen kosmetischen items belohnt. Damit können wir u. a. das Design unseres Lichtschwerts anpassen.


Im Skillbaum investieren wir Fähigkeiten-Punkte, um unsere Machtkräfte, Lichtschwert-Angriffe und Überlebenstalente zu verbessern.


Viel zu lernen du hast

Neben den angesprochenen kosmetischen und passiven Belohnungen lohnt sich das gründliche Erkunden der Spielwelt noch aus einem anderen Grund. Dabei lassen sich nämlich mit Abstand die meisten Erfahrungspunkte verdienen. Immer wieder kann BD-1 Gegenstände oder spezielle Elemente der Umgebung scannen, außerdem kann Cal mit Machtechos interagieren, die Einblicke in vergangene Ereignisse gewähren. Beide Aktionen füllen unsere Datenbank mit Hintergrund-Infos, aber vor allem unsere Erfahrungsleiste. Die durch besiegte Gegner gewonnene XP fällt dagegen in der Regel vergleichsweise gering aus.

Benötigt werden die Erfahrungspunkte, um die dadurch verdienten Skillpunkte in die Bereiche Macht, Lichtschwert und Überleben eines Talentbaumes zu investieren. Hier schalten wir neue Angriffe oder Verbesserungen sowie passive Boni frei. Ein Rollenspiel sollte man dabei allerdings nicht erwarten. Im Spielverlauf lassen sich genug Skillpunkte verdienen, damit am Ende auch der komplette Baum freigeschaltet werden kann. Das System dient also eher dazu, den Spieler Schritt für Schritt an immer komplexere Mechaniken heranzuführen. Auch sonst rennt das Spiel keinem der vielen RPGTrends hinterher, die in immer mehr Action-Adventures Einzug halten. Es gibt weder ein Crafting-System noch irgendwelche Ausrüstung mit spielrelevanten Werten.

Helle und dunkle Seite der Technik

Anders als bei den meisten anderen EA-Produktionen der letzten Jahre kommt in Fallen Order nicht die hauseigene Frostbite-Engine zum Einsatz. Stattdessen setzt Respawn Entertainment auf die Unreal Engine 4. Diese zaubert eine schicke und stimmige Star-Wars-Atmosphäre auf den Bildschirm. Richtig umgehauen hat uns die grafische Darstellung aber nie wirklich. Zu sehr tollen Wasser- und Nebeleffekten gesellen sich an anderer Stelle wiederum wenig detailreiche Texturen und ein allgemein sehr körnig wirkender Look – selbst mit deaktivierter Filmkörnung.

Bei Rätseln kommt es meist auf unsere Parkour- und Machtfähigkeiten an. So müssen wir diesen Feuerbehälter sicher durch feuchte Abschnitte bringen, um an anderer Stelle etwas in Brand setzen zu können.


Die PC-Version macht allgemein einen etwas schärferen und glatteren Eindruck als ihre Konsolen- Pendants. Allerdings hatten wir unabhängig von den gewählten Grafikeinstellungen an einigen Stellen mit unschönen Frameeinbrüchen zu kämpfen, die sich sogar reproduzieren ließen. Bei einem Spiel, das viel Wert auf Präzision und gutes Timing legt, ist das nicht gerade hilfreich.

Mit Ladezeiten hat man in Fallen Order im Grunde nie zu kämpfen. Bis auf den Start des Spiels oder einen Respawn nach dem Ableben des Charakters bekommt man es im Spiel nie mit einem Ladebildschirm zu tun. Um das zu erreichen, haben die Entwickler aber auch tief in die Trickkiste gegriffen. Viele potenzielle Ladestellen wurden mit Levelpassagen kaschiert, in denen sich Cal zum Beispiel durch einen engen Spalt zwängen muss. Zwischen den einzelnen Planeten dient der Hyperraumflug des Raumschiffes inklusive der Unterhaltungen zwischen Greez und Cere als interaktive Ladezeit.

Gut gelungen ist die Steuerung, für die in jedem Fall ein Gamepad zu empfehlen ist. Das machen auch die Entwickler direkt beim Start der PC-Version deutlich. Wer sich dennoch für Maus und Tastatur entscheidet, wird unserer Erfahrung nach vermutlich ein wenig Eingewöhnungszeit benötigen, um das Handling der teils präzise erforderlichen Eingaben zu beherrschen. Immerhin lassen sich alle Tasten und Funktionen frei belegen. Das Gleiche gilt übrigens auch für die Controller-Steuerung – sehr vorbildlich.

MEINE MEINUNG

Matthias Dammes


„Die gelungene Rückkehr des Star-Wars- Solo-Abenteuers.“


Ja, Star Wars Jedi: Fallen Order ist kein perfektes Spiel. Besonders das Ende der eigentlich ganz ansprechenden Story hat mich dann doch etwas enttäuscht. Aber das ist mir im Grunde gar nicht so wichtig. Ich bin einfach nur froh, dass ich wieder mal ein richtiges Solo-Abenteuer im Star-Wars-Universum erleben durfte – komplett ohne irgendwelchen Schnickschnack. Die Durststrecke bis hierhin war einfach viel zu lang. Umso schöner natürlich, dass das Spiel auch noch verdammt viel Spaß macht. Die Mischung aus herausfordernden Kämpfen, interessant gestalteten Welten und tollen Rätseln lässt mich hervorragend in diese Star- Wars-Welt eintauchen. Schön sind für Kenner wie mich natürlich auch die Anspielungen und Verweise auf bereits bekannte Geschichten und Ereignisse aus anderen Medien. Ich finde es aber auch gut, dass die Entwickler diese Fanservice-Elemente nicht zu häufig einsetzen und sich lieber darauf konzentrieren, ihren eigenen Platz im Universum zu etablieren. Das ist ihnen auf jeden Fall gelungen. Die Wertungsfindung ist mir bei diesem Spiel aber nicht leichtgefallen. Mit abgesetzter Fan-Brille reicht es nicht für mehr, aber als Hardcore-Star-Wars-Fan darf man gerne einen Punkt draufrechnen.

PRO UND CONTRA

+ Interessante Charaktere
+ BD-1
+ Abwechslungsreiche Planeten
+ Herausforderndes Kampfsystem
+ Große Gegnervielfalt
+ Skillsystem verleiht Gefühl von stetig steigender Macht
+ Clevere Puzzles, die Machtkräfte nutzen
+ Lohnenswertes Erkunden
+ Super Star-Wars-Atmosphäre
+ Vier Schwierigkeitsgrade
+ Erstaunlich persönliche Geschichte …
- … die am Ende aber etwas enttäuscht
- Keine Schnellreise
- Kein freies Speichern
- Grafische Schwächen
- Performance nicht immer stabil