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STAR WARS: SQUADRONS


Games Aktuell - epaper ⋅ Ausgabe 9/2020 vom 19.08.2020

ACTION Endlich wieder Weltraumschlachten wie in den alten Tagen. Nichts weniger wollen die Entwickler von Motive erreichen. Wir konnten nun erstmals selbst ins Cockpit steigen.


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Bildquelle: Games Aktuell, Ausgabe 9/2020

Bei Star Wars, zu Deutsch Krieg der Sterne, steckt es eigentlich schon im Namen, dass hier ein fester Bestandteil des Universums die kriegerische Auseinandersetzung in den Weiten des Weltraums ist. Aber mal abgesehen von vereinzelten in Spiele integrierten Modi wie Starfighter Assault in Battlefront 2 spielte sich doch vieles im Bereich der Star-Wars-Videospiele in den letzten Jahren auf der Oberfläche von Planeten ab. Fans von ...

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... Raumkampf-Simulationen blicken daher noch heute wehmütig auf die 90er- und anfänglichen 2000er-Jahre zurück, als Titel wie die X-Wing-Reihe und die Rogue-Squadron-Reihe – oder abseits des Franchise auch Wing Commander – für eine epische Raumschlacht nach der anderen sorgten.

Mit Star Wars: Squadrons erscheint Anfang Okober nun seit langem wieder ein Spiel, das sich ausschließlich der Faszination Raumkampf im Krieg-der-Sterne-Universum widmet. Entstanden ist der Titel laut Creative Director Ian Frazier aus den Ideen einer kleinen Gruppe von Entwicklern bei Motive Studios, die ebenfalls große Fans der Raumkampfspiele der 90er-Jahre waren. Im Mittelpunkt stand die Frage, was es bedeute, ein Pilot in Star Wars zu sein, nicht mehr und nicht weniger. Im Rahmen eines virtuellen Anspielevents konnten wir nun erstmals selbst ins Cockpit steigen und die ersten Schlachten am Steuer von X-Wing, TIE Fighter und Co. schlagen.

Eine Staffel aus fünf Piloten, das Squadron, ist das zentrale Markenzeichen des Spiels, um das sich alle Spiemodi drehen.


Bei der Wahl des Schiffes kommt es auf persönliche Vorlieben und die Rolle, die man in der Schlacht erfüllen möchte, an.


IMPERIUM GEGEN NEUE REPUBLIK
Auch Star Wars: Squadrons wird seinen Platz im Gesamtkanon der Sternensaga einnehmen, daher zunächst ein paar Worte zur „historischen“ Einordnung des Titels. Das Spiel setzt unmittelbar nach der Schlacht von Endor und dem Ende von Star Wars Episode 6: Die Rückkehr der Jedi-Ritter an. Der zweite Todesstern wurde also gerade zerstört, der Imperator und Darth Vader sind tot und das galaktische Imperium hat in der Folge ein Machtvakuum in seiner Führungsspitze. Ein leichter Gegner ist der Feind der ehemaligen Rebellion, die sich inzwischen zur Neuen Republik geformt hat, damit aber noch lange nicht.

Und so kommt es weiterhin zu Auseinandersetzungen zwischen den Flotten beider Parteien. Die Geschichte dahinter wird in der Einzelspieler-Kampagne von Star Wars Squadrons erzählt. Bei dieser verfolgen die Entwickler einen ganz besonderen Ansatz: Ihr erlebt die Handlung nämlich sowohl aus Sicht des Imperiums als auch aus Sicht der Neuen Republik. Dazu erstellt ihr euch zu Beginn des Spiels für jede Seite jeweils einen eigenen Piloten. Einen umfangreichen Charaktereditor solltet ihr dabei allerdings nicht erwarten. In unserer Anspieldemo hatten wir die Wahl aus jeweils fünf männlichen und fünf weiblichen Gesichtern und Stimmen, die wir frei mit männlichem oder weiblichem Körperbau kombinieren konnten.

Im Verlauf der Kampagne wird dann immer wieder zwischen diesen beiden Charakteren gewechselt. Einen ersten Eindruck konnten wir davon in der Prologmission gewinnen, die noch einige Zeit vor der eigentlichen Handlung des Spiels angesiedelt ist. Dieser Auftakt dient vor allem dazu, einige wichtige Charaktere der recht ansehnlich inszenierten Handlung einzuführen. Dabei setzen die Entwickler auch Figuren wie Rae Sloane und Hera Syndulla ein, die bereits aus dem erweiterten Universum bekannt sind. Darüber hinaus bietet der Prolog natürlich auch gute Gelegenheit, um den Spieler erstmals an die Steuerung eines Raumjägers heranzuführen. Daher fliegen wir zunächst auch nur eine Patrouille, bevor uns das Spiel die ersten Gegner vors Fadenkreuz schickt.

Als imperialer Pilot machen wir zunächst Jagd auf einige Flüchtlingstransporte, die sich im Getümmel einer vielbesuchten Raumstation verstecken. Dabei kommt es unter anderem zum Kampf mit den Verteidigungsanlagen der Station. Als wir dann auf die Seite der Neuen Republik wechseln, spielen wir nicht einfach die gleichen Ereignisse noch einmal aus einer anderen Perspektive, sondern setzen da an, wo wir das Geschehen verlassen haben. Wir sind nun Teil einer Verstärkungsstaffel, die dem bereits unter Beschuss geratenen Konvoi zu Hilfe eilt. Es entwickelt sich dann eine größere Raumschlacht, an der sich auch republikanische Korvetten und imperiale Zerstörer beteiligen. Mit dem erfolgreichen Ende der Mission endet dann leider auch schon unser kurzer Einblick in die Story-Kampagne, der auf jeden Fall Lust auf mehr gemacht hat.

Auf der linken Seite dieses X-Wing-Cockpits seht ihr die Energieverwaltung (blaue, rote und grüne LED-Leisten). Wir haben derzeit volle Power auf die Schilde gelegt.


In der Story greifen die Entwickler auch auf bereits etablierte Charaktere wie Hera Syndulla (grüne Twi’lek) zurück.


STERNENJÄGER-STAFFEL
Wie der Titel des Spiels bereits andeutet, steht nicht nur in der Kampagne, sondern auch im restlichen Spiel das Squadron, also die Staffel im Mittelpunkt des Gameplays. Eine Staffel besteht in Star Wars Squadrons immer aus fünf Piloten. In der Kampagne sowie den Einzelspieler-Varianten der verschiedenen Spielmodi werden eure Flügelmänner und -Frauen von der KI gesteuert, im Mehrspieler sind dies natürlich jeweils andere Spieler. Entsprechend sind auch die beiden Mehrspieler-Modi Dogfight und Fleet Battles auf den Kampf fünf gegen fünf ausgelegt.

Neben guter Zusammenarbeit kommt es dann auch auf die Zusammensetzung der 5er-Teams an. Sowohl dem Imperium als auch der Neuen Republik stehen vier Sternenjäger in den Klassen Kämpfer, Abfangjäger, Bomber und Unterstützer zur Verfügung. Während sich die einzelnen Pendants wie TIE Fighter und X-Wing oder TIE Interceptor und A-Wing zwar in ihren Eigenschaften ähneln, herrscht innerhalb der Schiffsklassen keine symmetrische Balance. So verfügen X-Wings zum Beispiel über Schilde, die ein TIE Fighter nicht hat. Dafür macht der imperiale Jäger diesen Nachteil durch eine stärkere Hülle und andere Vorteile wieder wett.

Über verschiedene Schiffskomponenten lassen sich das Verhalten und die Fähigkeiten der einzelnen Jäger zudem noch gezielt auf einen bevorzugten Spielstil anpassen. So verfügt der X-Wing zum Beispiel über zwei Slots für Zusatzausrüstung. Hier können wir wahlweise zum Beispiel Reparaturdroiden, Erschütterungsraketen oder Protonentorpedos installieren. Bei der Auswahl der Komponenten soll es aber nicht darum gehen, welches Bauteil nun besser ist. Jedes wird Vor- und Nachteile haben. Denn im Mittelpunkt des Erfolgs im Raumkampf soll der Skill des Spielers stehen, also wie gut dieser mit den ihm zur Verfügung stehenden Mechaniken umgehen kann.

Dazu gehört auch das Energiemanagement des eigenen Schiffes. Zu jeder Zeit kann der Pilot seine Energie wahlweise ausbalancieren sowie auf Schilde, Waffen oder den Antrieb umleiten. Das gibt dann entsprechend Boni für die Schutzwirkung, den Schaden oder die Geschwindigkeit. Profis können in den Optionen sogar ein erweitertes Energiemanagement aktivieren, mit dem sich die Verteilung stufenlos individuell auf die einzelnen Komponenten einstellen lässt. Durch das richtige Energiemanagement lassen sich zudem spezielle Fähigkeiten aktivieren. Volle Power auf den Antrieb lädt zum Beispiel einen Booster auf, der, wenn ausgelöst, nochmal einen zusätzlichen Schub in Form eines Nachbrenners liefert. Mit dem richtigen Einsatz all dieser Möglichkeiten sollen Flugmanöver möglich sein, die den Pilotenassen aus den Filmen in nichts nachstehen. So geht Podracing!

Wenn man nicht aufpasst, machen große Schiffe schnell Altmetall aus unserem Jäger, was uns die Kill-Cam direkt auch nochmal unter die Nase reibt.


Im Dogfight Mann gegen Mann kommt es auf fliegerische Fähigkeiten an, darunter auch die Ausnutzung der Umgebung, die als Deckung oder Hindernis dienen kann.


Beim Anflug auf Großkampfschiffe gilt es auf einiges zu achten. Neben dem Feuer der Geschütztürme (grüner Laserstrahl) hat man ja auch weiterhin die feindlichen Jäger an der Backe (Raketenwarnung in der Mitte).


DOGFIGHTS
Nichts eignet sich besser, seine fliegerischen Skills zu schärfen als klassische Dogfights. Hinter diesem Spielmodus verbirgt sich nichts anderes als ein Team-Deathmatch, bei dem jeweils eine Staffel des Imperiums gegen eine Staffel der Neuen Republik antritt. Für jeden Abschuss sammelt die eigene Staffel Punkte und die Seite, die zuerst eine bestimmte Punktzahl erreicht hat, gewinnt. Wir spielen in unserer ersten Runde auf Seiten der Neuen Republik und schwingen uns in einen flinken A-Wing. Die Schlacht findet im Esseles-System statt, wo das Imperium einen Horchposten inmitten eines Asteroidenfeldes versteckt hat.

Unsere Staffel und die Flieger des Imperiums schwirren also um die gewaltige Station herum, die nicht nur als Kulisse dient, sondern durch verschiedenen Öffnungen, Gräben und Aufbauten auch taktisch genutzt werden kann. Besonders wenn man feindliche Raketen abschütteln will und keine Gegenmaßnahmen mehr hat, kommt ein gewagtes Manöver durch das Innere der Basis vielleicht gerade recht. Natürlich sollte man dabei Kollisionen mit der Struktur vermeiden, denn lange macht das eigene Schiff solche Zusammenstöße nicht mit. Insgesamt wirkt die Karte ausreichend groß, um Möglichkeiten zum Verschnaufen zu finden, aber dennoch kompakt genug, um jederzeit wieder schnell in der Action zu sein.

FLOTTENKAMPF
Ganz anders sieht es dagegen beim Herzstück des Spiels aus, dem sogenannten „Fleet Battle“-Modus. Auch hier treten jeweils fünf Piloten in einer Staffel auf jeder Seite gegeneinander an. Diesmal jedoch nicht auf sich allein gestellt, sondern als Teil einer größeren Flotte, die in einen riesigen Raumkampf verwickelt ist. Dieser läuft dabei in mehreren Phasen ab. Beide Seiten starten mit ihren Jägern vom Flaggschiff der eigenen Flotte aus, welches zusätzlich von jeweils zwei kleineren Kreuzern begleitet wird. In der ersten Phase treffen sich beide Staffeln in der Mitte des Schlachtgebiets und kämpfen zunächst um das sogenannte Momentum in der Schlacht.

Schafft es eine Seite die Oberhand zu gewinnen, geht die Flotte zum Angriff auf die beiden Begleitkreuzer über. Diese Schiffe haben bereits ordentlich starke Schilde, Panzerung und diverse Geschütztürme. Die richtige Anflugstrategie, Energieverteilung und gekonnte Flugmanöver tragen zu längerem Überleben bei. Und natürlich die Koordination mit den eigenen Staffelmitgliedern. Die Gefahr eines übermächtigen Großkampfschiffes ist natürlich schneller überwunden, wenn alle im Team abgestimmt vorgehen. Dazu stehen im Spiel Voice- und Textchat sowie ein spezielles Ping-System zur Verfügung. Mit Letzterem lassen sich Gegner für Angriffe und Verbündete zur Verteidigung markieren.

Bei all der Konzentration auf die feindlichen Kreuzer dürfen aber die feindlichen Jäger nicht aus dem Blick verloren werden. Sollte es ihnen gelingen, durch vermehrte Abschüsse wieder die Oberhand zu gewinnen, wird das eigene Team zurückbeordert, um die eigenen Kreuzer vor Angriffen zu schützen. So kann das Momentum während einer Schlacht mehrmals hin und her schwenken, was zu einem sehr dynamischen und spannenden Verlauf des gesamten Kampfes führt. Sobald es einem Team gelungen ist, die beiden Begleitkreuzer zu zerstören, ist der Weg zum Flaggschiff des Gegners frei. Bei diesen gewaltigen Pötten gilt es nicht nur, Schaden auf die Hülle zu bringen, sondern verschiedene Komponenten wie Schildgeneratoren, Ziel- und Energiesysteme zu zerstören, die sich jeweils entsprechend einzeln anvisieren lassen.

Auch dabei gilt wieder, darauf zu achten, nicht durch zu viel eigene Verluste das Momentum der Schlacht zu verlieren. Im Dogfight-Modus kommt es sehr stark auf die individuellen Fähigkeiten jedes einzelnen Piloten an. Das spielt zwar in den Fleet Battles auch weiterhin eine große Rolle, aber hier kommt die Komponente des Teams noch als sehr starker Faktor hinzu. So ist zum Beispiel eine ausgewogene Zusammensetzung der Staffel von Vorteil. Bomber, die für den Schaden an den Großkampfschiffen sorgen, Jäger, die den Bombern den Rücken freihalten, und Unterstützer, die zum Beispiel an der Front für Munitionsnachschub (Raketen, Gegenmaßnahmen) sorgen.

Die Cockpits der einzelnen Schiffe lassen sich diversen Objekten verzieren. Die dafür benötigte Währung verdient man sich durch Herausforderungen.


Durch Abschüsse von Spielern und KI-Jägern beeinflusst man während des Flotten-gefechts das sogenannte Momentum der Schlacht (Anzeigen in der Mitte oben).


CROSSPLAY, VR UND HOTAS
Mit erfolgreichen Schlachten verdient man sich Erfahrungspunkte, um im Rang aufzusteigen. Es war allerdings noch nicht ganz ersichtlich, welche Auswirkungen das hat. Mit besonderen Aktionen während der Schlacht werden zudem verschiedenste Herausforderungen abgeschlossen. Damit lässt sich unter anderem eine Ingame-Währung verdienen, die im Hangar zum Kauf von kosmetischen Upgrades verwendet werden kann. Alle Schiffe lassen sich nämlich mit verschiedenen Farbkits, Wappen und Cockpit-Verzierungen individuell gestalten. Auch für die Piloten gibt es diverse Anpassungsoptionen.

Doch keine Sorge, es wird keine Mikrotransaktionen geben. Die Währung für die optischen Gegenstände ist ausschließlich im Spiel zu verdienen. Allgemein verfolgen die Entwickler mit Star Wars: Squadrons keinen Service-Game-Ansatz. Was am 02. Oktober erscheint, soll das gesamte Paket sein. Es gäbe derzeit keine Pläne für weitere Inhalte, erklärt der Creative Director Ian Frazier. Ebenfalls erfreulich ist die vom Start weg vorhandene Crossplay-Funktionalität über alle drei Plattformen. Spieler auf PC, PS4 und Xbox One können sich also gemeinsam in die Weltraumschlachten stürzen. Entsprechend wird auch der im Spiel integrierte Voice-Chat über alle Plattformen funktionieren.

Die Crossplay-Funktionalität geht sogar so weit, dass diese auch den VR-Modus mit abdeckt. Star Wars: Squadrons kann auf PC und PS4 komplett in VR gespielt werden und auch diese Spieler genießen die Verbindung mit allen anderen Zockern. Etwas schade ist, dass HOTAS-Joysticks zunächst nur auf dem PC unterstützt werden. Der Creative Director versicherte uns zwar, dass man derzeit die Möglichkeit des Supports auch für Konsolen prüft, wollte in dieser Richtung jedoch nichts bestätigen.

MEINUNG

Matthias Dammes

Als Star Wars: Squadrons angekündigt wurde, war ich recht skeptisch. Ich habe eine einfache Auskopplung des rudimentären Raumkampfes aus Battlefront 2 erwartet und da Motive Studios auch in ebenjenem Spiel für die sehr enttäuschende Kampagne zuständig waren, habe ich so meine Zweifel was die Qualität des Singleplayer-Modus angeht. Meine Bedenken bezüglich der Story konnten noch nicht zerstreut werden, dazu habe ich bisher schlicht zu wenig gesehen. Umso positiver überrascht war ich aber vom Gameplay der Raumkämpfe, das mehr Tiefe hat als erwartet und so vermutlich seit den großen Zeiten der 90er Jahre nicht mehr in einem Star-Wars-Spiel zu sehen war. Nun bin ich kein ausgewiesener Flugsimulationsexperte und was ich hier bereits als komplexes, auf Spielerskill basierendes Spielsystem empfinde, könnte für den einen oder anderen Fliegerprofi vielleicht noch nicht weit genug gehen. Aber das taktische Management der Schiffsenergie, die unterschiedlichen Raumjäger mit ihren verschiedenen Konfigurationsmöglichkeiten und das Zusammenspiel in der Staffel sind eine hervorragende Grundlage für packende Weltraumgefechte. Besonders die Flottenkämpfe mit immer wieder wechselndem Momentum haben mir beim Anspielen viel Spaß bereitet. Ich hoffe nur die Entwickler bieten im fertigen Spiel ausreichend Abwechslung durch eine Vielzahl an Maps, damit die beiden Spielmodi nicht zu schnell von ihrer Faszination verlieren. Und auch für die Einzelspieler-Kampagne wünsche ich mir einen ordentlichen Umfang mit spannender Erzählung, die mich nicht nur eine Handvoll Stunden bei der Stange hält.

Darauf basiert unsere Meinung

Wir konnten rund drei Stunden mit dem Spiel verbringen und dabei die Mehrspieler-Modi und den Prolog der Kampagne ausprobieren.

FAZIT

Erfreulich durchdachte Weltraumkämpfe, mit Fokus auf Spielerskill.