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STARGESPRÄCH: Sylvie Meis (42) steht zu ihren Schönheitsbehandlungen: Ich bin immer offen und ehrlich


Welt der Frau - epaper ⋅ Ausgabe 4/2021 vom 12.02.2021

Sie ist eine der schönsten Moderatorinnen im deutschen TV. Mit uns plaudert sie darüber, was sie alles tut, um so toll auszusehen, und was sie derzeit so glücklich macht


Seit Jahren verzaubert uns die hübsche Holländerin nicht nur mit ihrem Aussehen, sondern auch mit ihrem herzlichen Wesen und ihrem offenen Umgang mit Schicksalsschlägen, Problemen und Glücksmomenten. Zu dieser authentischen Art passt, was sie im Gespräch mit WELT der FRAU erzählt.

Liebe Sylvie, Sie haben vor Kurzem zum ersten Mal darüber gesprochen, dass Sie Ihre Tränenrinne mit Hyaluronsäurefillern haben behandeln lassen. Wie kam es ...

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Bildquelle: Welt der Frau, Ausgabe 4/2021

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... dazu?
Sylvie Meis: Die Entscheidung habe ich getroffen, weil mich vor einem Jahr Juvéderm, eine weltweit führende Marke für Gesichtsfiller, gefragt hatte, ob ich ihr Testimonial werden will. Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Ich sagte mir, für diese Firma stehe ich offenbar für Beauty, Stärke, Selbstbewusstsein. Das ist ja ein großes Kompliment. Da dachte ich mir, dass es an der Zeit ist, dass eine Person in meiner Position - der Öffentlichkeit - offen und ehrlich darüber spricht, dass Filler eine Möglichkeit sein können, etwas zu unternehmen, wenn Unsicherheiten entstehen, wenn man Dinge an sich nicht so mag. Ich hatte auch schon lange das Gefühl, ich will offen ansprechen, dass ich etwas gemacht habe, bin der Frage in der Antwort zuvor immer charmant ausgewichen.

Was haben Sie denn machen lassen?
Sylvie Meis: Ich habe schon rein genetisch eine Neigung zu Augenringen. Und dann habe ich mit Mitte 30 nach meiner Brustkrebserkrankung und der schmerzlichen Trennung von Rafael eine Zeit gehabt, in der ich mich - natürlich auch durch das viele Weinen und schlaflose Nächte - nicht mehr wohlgefühlt habe und mir meine Augen nicht mehr gefallen haben. Wenn man dann immer noch darauf angesprochen wird, was für Augenringe man hat und wie müde man aussieht, belastet einen das. Das war viel Druck für mich, obwohl es damals eigentlich für mich noch gar kein Social Media gab. Ich habe dann meine Augen-Partie mit Hyaluron behandeln lassen. Nur ganz wenig, sodass es nicht „gemacht“ aussah. Das gab lange ein schönes Ergebnis.

Sie sieht einfach toll aus. Von Natur aus. Aber ein kleines bisschen hat sie nachgeholfen und steht dazu!


Und was passierte dann?
Sylvie Meis: Das Thema kam zurück in mein Leben, als vor zwei Jahren ein Selfie mit mir und einem Rapper in einem Stadion auftauchte. Ich hatte auf dem Bild stark aufgequollene Augen und zu diesem Zeitpunkt auch keine Ahnung, warum. Lymphstau, weil ich wegen der Krebstherapie einige Lymphknoten entfernen lassen musste? Ich wusste es nicht … Ich bin dann zu meiner Ärztin, und sie stellte fest, dass es Reste der alten Filler waren, die Wasser zogen. Sie hat zunächst die Reste entfernt und mich dann mit den richtigen Fillern von Juvéderm behandelt. So konnte ich mich wieder frei fühlen und wunderschön in Italien heiraten. Damals bei diesem Selfie kam neben den alten Filler-Resten einfach alles zusammen: schlecht geschlafen, vielleicht etwas zu viel Rotwein am Abend davor und zu viel salziges Essen, schlechte Beleuchtung, ein ungünstiger Winkel. Und es gab eine wahre Explosion in der Presse. Ich war wirklich geschockt. Denn alle sagten ja immer: Sylvie, du musst doch nicht immer perfekt sein. Ist doch alles egal! Und dann taucht ein schlechtes Bild auf, und schon wird man in der Öffentlichkeit geköpft …

Wie hat Ihr Mann Niclas auf die behandelten Augen reagiert?
Sylvie Meis: Mein Mann - ich habe sowieso den t o l l s t e n Mann der Welt -, der lässt mich ich sein. Er hat sich ja auch schon in mich verliebt, als ich noch geschwollene Augen hatte. Und er liebt mich immer. Er merkt jetzt natürlich, wie gut es mir geht, wie strahlend ich meine Arbeit mache, wie selbstbewusst ich bin, das freut ihn. Aber er findet mich immer schön, und so soll es ja auch sein.

Was war Ihnen wichtig?
Sylvie Meis: Frisch, ausgeruht aussehen, der Haut zurückgeben, was ihr verloren ging. Ich wollte mich nicht extrem verändern, sondern das, was verloren ging, wiederherstellen. Ich möchte, dass das Ergebnis natürlich aussieht. Die Extreme kann ich nicht empfehlen. Wenn es um die Kosten geht: Spar lieber länger und nimm lieber ein Topprodukt wie Juvéderm und einen guten Arzt.

Weiß Ihr Sohn Bescheid?
Sylvie Meis: Ja, das weiß er. Es ist wichtig, seinem Kind gegenüber ehrlich zu sein. Ich bin immer offen und ehrlich.

Täuscht der Eindruck, dass Sie sich 2020 verändert haben? Sie wirken so entspannt und in Ihrer Mitte wie noch nie!
Sylvie Meis: Das ist wirklich so. Ich bin meinem Wohlfühl-Ideal ganz nah, ich fühle mich befreit, das Thema mit den Augen war belastend. Was aber wirklich auch viel für mich verändert hat, ist, dass ich meine Liebe gefunden habe, verheiratet bin. Ich fühle mich angekommen, beschützt. Ich weiß, wo ich hingehöre. Ich fühle mich von den Leuten geliebt. Mein Sohn ist meine ganze Welt, ich bin einfach total glücklich. Ich habe auch aufgehört, mir immer nur Sorgen zu machen, was die anderen von mir denken. Es ist doch so: Am Ende des Tages stehe ich allein vor dem Spiegel. Und man liegt im Bett mit seinen eigenen Gedanken. Und dann muss man einfach in erster Linie mit sich selbst zurechtkommen. Das war ein langer, steiniger Weg, dahin zu kommen. Aber ich bin wirklich endlich angekommen. Und das spüre ich. Schön, dass man das auch von außen merkt!


Fotos: Juvéderm