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STARG’SCHICHT: Mit bunten Rüben gegen den Winterblues


StadlPost - epaper ⋅ Ausgabe 9/2020 vom 15.12.2020
Artikelbild für den Artikel "STARG’SCHICHT: Mit bunten Rüben gegen den Winterblues" aus der Ausgabe 9/2020 von StadlPost. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: StadlPost, Ausgabe 9/2020

Die Schwestern sind auf einen kalten Winter bestens vorbereitet


In ihrer Heimat, dem Salzkammergut, nennt man Rote Bete auch „Rauna“. Die Rübe ist ein wahrer Gesundbrunnen


Gesund, lecker, vielfältig, günstig und regional

Die kalte, nasse, dunkle Jahreszeit ist für unser Immunsystem jedes Mal aufs Neue eine kleine Herausforderung. Zum Glück schenkt uns die Natur viel Gutes, um fit und gesund durch den Winter zu kommen. Die Auswahl an leckerem Obst und Gemüse ist auch zum Ende des Jahres sehr groß. Unsere Favoriten sind rote Rüben, Karotten, Stangensellerie und ...

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... Walnüsse. „Rote Rüben“, also „Rote Bete“, nennt man in jeder Region ein bisschen anders. In der Schweiz sagt man „Rande“, in Österreich, Bayern und Südbaden „Rahne“, „Ronen“, „Randig“ oder Ähnliches zu diesem aromatischen Wintergemüse. Genauso vielseitig wie der Name ist auch der positive Effekt auf unsere Gesundheit. Rote Rüben enthalten zum Beispiel viel Vitamin B, Kalium, Eisen und Folsäure, senken den Blutdruck und das Cholesterin, beugen Arterien- und Herzkrankheiten vor und verbessern unsere Hirnfunktion. Sogar Profi-Sportler schwören darauf, weil sie angeblich die Ausdauer fördern. Ganz klassisch kann man den „Rauna“ – so wie man bei uns zu Hause zu diesem wertvollen Gemüse sagt – als Salat genießen. So essen wir beide ihn auch am liebsten. Aber natürlich sind der Zubereitung keine Grenzen gesetzt. Von einer Roten-Rüben-Suppe oder warmen Gemüsebeilage über Risotto bis hin zur Verarbeitung in einem Schokoladenkuchen – die Geschmäcker sind verschieden, und alles ist möglich und erlaubt …

Jeden Morgen ein frisch gepresster Saft aus Gemüse und Obst – köstlich!


Rote Rüben kann man auch als Saft trinken. Wenn wir beide allerdings von einem frisch aus Gemüse gepressten Saft sprechen, dann sind wir ausnahmsweise mal nicht einer Meinung. „Ich liebe Karottensaft, Sigrid schwört auf den eher außergewöhnlichen Geschmack von dem Saft aus Stangensellerie“, verrät Marina. Beides ist ohne Frage sehr gesund, weil es viele Vitamine und Mineralstoffe enthält.

Karotten sind nicht nur für die Augen gut, sondern auch für Haut und Herz und sie können vor Diabetes, Arteriosklerose und Krebs schützen. Der Stangensellerie wird wiederum zum Beispiel gerne zum Entschlacken verwendet, hat eine entspannende und beruhigende Wirkung und soll der Entstehung von Bluthochdruck vorbeugen. Aber manchmal geht es gar nicht so um den gesundheitlichen Vorteil, sondern einfach nur um den aromatischen Geschmack!

Apropos: Walnüsse dürfen bei uns im Winter auch nicht fehlen. Daraus machen wir am liebsten unseren Nussstrudel, der bei jedem sehr gut ankommt und mehrere Tage frisch bleibt, obwohl das meistens nicht notwendig ist, weil er schon vorher von der ganzen Familie aufgegessen wird. Aber nicht nur der Genuss von Walnüssen ist besonders, sondern auch der gute Einfluss auf unsere Gesundheit. Man sollte sie zwar nur in Maßen genießen, weil sie einen hohen Fettgehalt haben, aber das Gute ist, dass die darin enthaltenen Fette ausgesprochen gesund sind. Auch Walnüsse sollen angeblich helfen, Krankheiten wie Krebs oder Arteriosklerose zu bekämpfen, Blutfettwerte positiv zu beeinflussen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen.

Man sieht schon, die Auswahl an gesunder Ernährung im Winter ist reichlich. Mit Sicherheit gibt es für jeden das richtige Obst und Gemüse , das einem schmeckt und noch dazu unserem Körper etwas Gutes tut. Freuen wir uns also auf die kalte Jahreszeit und erleben wir bewusst, was die Natur uns schenkt.
Alles Liebe!
Eure Sigrid & Marina

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