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Starke Umsatzsteigerungen


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sanitär + heizung news - epaper ⋅ Ausgabe 14/2022 vom 12.08.2022

Uponor Uponor hat im ersten Halbjahr 2022 seinen Umsatz um 12,6 Prozent auf 745,7 Mio. Euro steigern können (Vorjahr: 662,5 Mio. Euro). Der operative Gewinn sank allerdings von 94,0 auf 89,6 Mio. Euro. Der vergleichbare operative Gewinn stieg dagegen von 95,7 auf 97,7 Mio. Euro. CEO Michael Rauterkus sagte, Uponor habe höhere Kosten durch Preisanhebungen komplett kompensieren können. Vor allem im Segment Building Solutions – Europe seien das starke Wachstum des Nettoumsatzes und der verbesserte operative Gewinn auf erfolgreiche Preisaktionen zurückzuführen. Der Ausstieg aus dem Russland-Geschäft schlug sich auf den operativen Gewinn mit 6,2 Mio. Euro negativ nieder. In Russland will Uponor eine Lösung mit lokalen Eigentümern finden. Insgesamt zog Rauterkus eine positive Bilanz. Er sei froh über den Fortschritt, den das Unternehmen im ersten Halbjahr gemacht habe.

LIXIL LIXIL konnte den Umsatz im ...

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... ersten Quartal des Geschäftsjahres 2023 (1.4.22 – 31.3.23) im Vergleich zum Vorjahr um 4 Prozent auf 360,3 Mrd. Yen (2,61 Mrd. Euro) steigern. Die Japaner führen dies auf Wechselkurseffekte, Wachstum der Umsätze im japanischen Renovierungsmarkt und Fortschritte bei der wirtschaftlichen Erholung im asiatisch-pazifischen Raum zurück. Der Umsatz des internationalen Geschäfts von LIXIL Water Technology (LWT), zu dem auch die Marke GROHE gehört, veränderte sich gegenüber dem Vorjahr in lokaler Währung kaum und stieg um 9,3 Prozent auf 121,8 Mrd. Yen (881,1 Mio. Euro). Der Umsatz in der Region EMEA ging aufgrund logistischer Herausforderungen insbesondere im April um 3 Prozent in lokaler Währung zurück. Im Rahmen von Initiativen zum Aufbau einer widerstandsfähigeren Lieferkette und zur Bekämpfung der gestiegenen Logistikkosten wurden in der Region zwei neue Vertriebszentren eröffnet. Jonas Brennwald, Leader LIXIL EMENA, kommentierte: „Während das makroökonomische Umfeld weiterhin volatil bleibt, setzen wir in der EMENA-Region weiterhin Maßnahmen um, die eine widerstandsfä- higere Lieferkette schaffen werden.“ Die Nachfrage nach der Marke GRO-HE sei nach wie vor stark und die differenzierte Go-to-Market-Strategie werde zum Erfolg von LIXIL beitragen. Die Kernergebnismarge brach um 63 Prozent auf 5,9 Mrd. Yen (42,68 Mio. Euro) ein. Dies sei unter anderem auf die Auswirkungen der gestiegenen Kosten zurückzuführen, so LIXIL. Die Kerngewinnspanne verschlechterte sich ebenfalls um 9,4 Prozentpunkte auf 4,8 Prozent, erhole sich jedoch seit April jeden Monat. Grund seien „Preisoptimierungen zur Bewältigung der anhaltenden Kostensteigerungen“. Die volle Wirkung der Preisoptimierungsmaßnahmen werde sich ab Oktober dieses Jahres bemerkbar machen. Darüber hinaus werden die positiven Auswirkungen des jüngsten Rückgangs der Rohstoff- und Brennstoffkosten erst im nächsten Jahr zum Tragen kommen. Anzeichen dafür sind jedoch bereits jetzt in Form von verbesserten Gewinnspannen zu erkennen.

Masco Der US-amerikanische Masco-Konzern hat im zweiten Quartal seinen Umsatz in Nordamerika um 11 Prozent erhöhen können. Die internationalen Umsätze der Hansgrohe-Mutter stiegen dagegen nur um 8 Prozent. Der Geschäftsbereich Sanitär konnte nur ein Plus des Netto-Umsatzes um 3 Prozent erreichen. Das war zum Teil auch Währungsverlusten geschuldet. Denn in lokalen Währungen sowie ohne Akquisitionen und Deinvestitionen lag der Zuwachs bei 8 Prozent. Insgesamt setzte Masco im Berichtszeitraum 2,352 Mrd. US-Dollar um. Der operative Gewinn verringerte sich um 7 Prozent auf 408 Mio. US-Dollar. Das Netto-Einkommen pro Aktie dagegen stieg von 0,14 auf 1,18 Dollar. CEO Keith Allman erwartet für das zweite Halbjahr ein moderates Wachstum, das vor allem von Preiserhöhungen getrieben wird.

KSB Der Umsatz des Frankenthaler Pumpen- und Armaturenherstellers KSB ist im ersten Halbjahr 2022 mit rund 1,146 Mrd. Euro um 3,0 Prozent (+ 33,7 Mio. Euro) gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Während im Segment Pumpen der Umsatz mit 608,0 Mio. Euro (+ 0,2 Prozent) nahezu auf Vorjahresniveau lag, wuchs er im Segment Armaturen um 15,2 Prozent auf 160,1 Mio. Euro und im Segment KSB SupremeServ auf 377,6 Mio. Euro (+ 3,0 Prozent). Das Ebit von 53,5 Mio. Euro liegt auf Vorjahresniveau (53,6 Mio. Euro). Bei der Bewertung müssen die widrigen Rahmenbedingungen wie die Corona-Pandemie und die daraus resultierenden Beschränkungen, die zu Beeinträchtigungen der Lieferketten und zu Produktionsausfällen führten, sowie ein schwerer Hagelschaden im Armaturen-Werk in La Roche-Chalais, Frankreich, und Einmalkosten aufgrund des Cyber-Angriffs in Betracht gezogen werden. Der Auftragseingang betrug in den ersten sechs Monaten rund 1,487 Mrd. Euro und liegt um 238,2 Mio. Euro höher als im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einer Steigerung um 19,1 Prozent.

Zehnder Die Zehnder Group erhöhte ihren Umsatz im ersten Halbjahr 2022 um 15 Prozent (organisch 5 Prozent) auf 399,6 Mio. Euro. 55 Prozent des Umsatzes entfielen auf das Lüftungs- und 45 Prozent auf das Heizkörpersegment. Damit nahm der Anteil des Lüftungsumsatzes am Gesamtumsatz der Gruppe gegenüber der Vorjahresperiode um weitere 3 Prozentpunkte zu. Im Segment Lüftungen stieg der Umsatz auf 219,9 Mio. Euro. Durch den Beitrag der jüngst akquirierten Unternehmen war das ein Wachstum von 20 Prozent (organisch 4 Prozent). Der Mangel an elektronischen Komponenten schränkte die Lieferfähigkeit für Lüftungen stark ein. Das Segment Heizkörper erzielte Erlöse in Höhe von 179,8 Mio. Euro. Dies entspricht einem Wachstum von 8 Prozent (organisch 7 Prozent). Nachdem im Vorjahr der hohe, pandemiebedingte Auftragsbestand zu starken Umsätzen geführt hatte, normalisierte sich die Nachfrage im ersten Halbjahr 2022. Das Ebit der ersten sechs Monate 2022 belief sich auf 36,9 Mio. Euro und lag damit 2 Prozent unter dem Wert der Vorjahresperiode. Der Reingewinn sank von 33,0 auf 29,4 Mio. Euro.

Ariston Das italienische Heiztechnikunternehmen Ariston hat im ersten Halbjahr 2022 einen Umsatz von 1,135 Mrd. Euro generiert. Das war ein Plus von 24,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ariston führt dies auf das starke zweite Quartal sowie die Akquisition des israelischen Unternehmens Chromagen zurück. Den stärksten Umsatzzuwachs für Ariston gab es in der Region Asien/Pazifik & MEA mit 53,1 Prozent. Es folgen Europa (+ 17,9 Prozent) und Americas (+16,6 Prozent). In absoluten Zahlen bleibt Europa mit 740,4 Mio. Euro Umsatz der stärkste Markt. Das adjustierte Ebit konnten die Italiener um 5,9 Prozent auf 94,7 Mio. Euro verbessern. Der Nettogewinn im ersten Halbjahr lag bei 66,3 Mio. Euro. Die Unternehmensführung sieht in den Zahlen eine Bestätigung der strategischen Entscheidung, auf Lösungen wie Wärmepumpen zu setzen.

Pentair Der Pentair-Konzern generierte im zweiten Quartal 2022 einen Umsatz von 1,06 Mrd. US-Dollar. Das war ein Zuwachs von 13 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Der operative Gewinn der Mutter von Jung Pumpen verbesserte sich um 18 Prozent auf 191 Mio. US-Dollar. Zum guten Ergebnis trug vor allem das Segment Consumer Solutions mit einem Umsatzwachstum von 19 Prozent bei. Der Unternehmensbereich Industrial & Flow Technologies konnte dagegen nur um 4 Prozent zulegen. Mit den Zahlen gab Pentair auch einen Umbau des Konzerns bekannt. Das Pool-Geschäft, das bisher zum Bereich Consumer Solutions gehört, wird ein eigener Geschäftsbereich. Begründet wird dies mit dem signifikanten Wachstum des Segments seit 2019. Neu gegründet wird der Geschäftsbereich Water Solutions. Der Unternehmensbereich Industrial & Flow Technologies bleibt bestehen.

Meier Tobler Meier Tobler, Nebikon/Schweiz, weist für das erste Halbjahr 2022 einen Nettoumsatz von 258,3 Mio. CHF (Vorjahr 240,1 Mio. CHF) aus. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 7,6 Prozent. Treiber für das Wachstum ist nach Angaben des Unternehmens insbesondere die ausserordentlich hohe Nachfrage nach Wärmepumpen bei Heizungssanierungen. Die Lieferfähigkeit sei trotz der gegenwärtigen Herausforderungen in den Lieferketten zu grossen Teilen intakt, so Meier Tobler. Die massiv gestiegenen Einkaufspreise sowie höhere Energieund Transportkosten könnten mehrheitlich durch Verkaufspreiserhöhungen kompensiert werden. In einem leicht rückläufigen Baumarkt habe Meier Tobler seine führende Position im Handelsgeschäft weiter gestärkt. Insbesondere das schweizweite „Marché“-Netz mit 47 Verkaufsstellen sowie der e-Shop tragen zu dieser positiven Entwicklung bei, betont der Konzern. Das Ebitda steigerte sich um 70,8 Prozent auf 22,3 Mio. CHF deutlich (Vorjahr 13,1 Mio. CHF). Der Ebit beträgt 14,9 Mio. CHF (Vorjahr 6,0 Mio. CHF). Der Konzerngewinn von 11,5 Mio. CHF hat sich im Vergleich zur Vorjahresperiode verdreifacht (Vorjahr 3,7 Mio.) CHF.

Systemair GmbH Trotz der prekären Situation auf den Beschaffungsmärkten und der weiterhin präsenten Corona-Situation hat die Systemair GmbH, Boxberg, „ein sehr gutes Geschäftsjahr 2021/2022 hinter sich“, so das Unternehmen. Das Umsatzziel konnte mit einem Plus von 14,6 Prozent auf 126 Millionen Euro (Vorjahr 110 Millionen Euro) deutlich übertroffen werden. Sowohl auf dem Inlandsmarkt mit einer Steigerung von 11,6 Prozent auf 67,2 Millionen Euro, als auch im Exportbereich mit einem Anstieg von 18,1 Prozent auf 58,8 Millionen Euro, konnten deutliche Umsatzzuwächse realisiert werden. Der Anteil des Inlandsmarktes am Gesamtumsatz lag gleichbleibend bei rund 53 Prozent. „Wir können mit Stolz auf ein gutes Geschäftsjahr zurückblicken“, so Geschäftsführer Stefan Fischer. „Unsere Ziele waren sehr ambitioniert und wir haben vieles geschafft. Ein für uns wichtiges Bestreben war es, das Umsatzziel von 125 Millionen Euro zu erreichen, welches wir sogar übertreffen konnten. Im März 2021 hatten wir, durch Corona verursacht, unsere letzten Tage mit Kurzarbeit. Im April 2021 kam das Geschäft mit aller ,Wucht‘ und zu unserer großen Freude zurück.“

Wienerberger Die Wienerberger Business Unit Piping Solutions hat im ersten Halbjahr 2022 ihren Wachstumstrend weiter fortsetzen können. Auch im Infrastrukturbereich verzeichnete die Business Unit Piping Solutions in den ersten sechs Monaten des Jahres erneut eine starke Nachfrage nach Komplettsystemlösungen für das Wasser- und Energiemanagement, so Wienerberger in der Halbjahresbilanz. Das Geschäft mit Inhouse-Lösungen verbuchte eine stabile Nachfrage auf gutem Niveau. Der Außenumsatz der Wienerberger Piping Solutions stieg um 30 Prozent auf 742,2 Mio. Euro (Vorjahr: 569,7 Mio. Euro). Das operative Ebitda verbesserte sich um 56 Prozent auf 92,7 Mio. Euro (Vorjahr: 59,4 Mio. Euro). Insgesamt erzielte der Wienerberger-Konzern in der ersten Jahreshälfte 2022 eine Steigerung des Konzernumsatzes um 38 Prozent auf 2,572 Mrd. Euro, während ein operatives Ebitda von 545 Mio. Euro erwirtschaftet wurde – ein Plus von 79 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2021. ■

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In dieser sanitär+heizungnews-Rubrik finden sich Meldungen, über die wir auf unserer Internet-Seite berichten, kurz zusammengefasst. Die Langfassung finden sie auf www.sanitaernews.de

ZVSHK-Hauptgeschäftsführer Helmut Bramann hat die Änderung der Fördersätze für die energetische Gebäudesanierung scharf kritisiert. Er sprach von einem „Eigentor“ der Bundesregierung.

Die Stimmung in der SHK-Branche ist insgesamt deutlich besser als in der allgemeinen gewerblichen Wirtschaft. Das SHK-Geschäftsklima liegt im 2. Quartal 2022 weiterhin deutlich im positiven Bereich.