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Starke Waffen gegen Brustkrebs


Lisa - epaper ⋅ Ausgabe 51/2018 vom 12.12.2018

Neue Wirkstoffe und Methoden retten immer mehr Leben


Artikelbild für den Artikel "Starke Waffen gegen Brustkrebs" aus der Ausgabe 51/2018 von Lisa. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Lisa, Ausgabe 51/2018

Einmal im Monat sollte jede Frau ihre Brust abtasten


Entartete Zellen bilden sich häufig in den Milchdrüsen


Mit rund 72000 Neuerkrankungen pro Jahr ist das Mammakarzinom noch immer der häufigste Krebs bei Frauen in Deutschland. Doch die Heilungschancen bei Brustkrebs haben sich in den letzten Jahren deutlich verbessert – die Überlebensrate liegt nach zehn Jahren durchschnittlich bei 80 Prozent.

Hormonblocker & Antikörper

Dafür verantwortlich sind u. a. ...

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... verbesserte antihormonelle Therapien mit neuen Wirkstoffen. Denn häufig ist Brustkrebs hormonsensitiv, das heißt, er verfügt über Rezeptoren für Östrogen oder Progesteron. Diese Hormone feuern also sein Wachstum an. Werden sie blockiert, wird das Tumorwachstum gebremst. Das gelingt mit antihormonellen Medikamenten wie Aromatasehemmern.

Bei anderen Formen von Brustkrebs verfügen die Zellen über sogenannte HER2-Rezeptoren. Diese sind Bindungsstellen für Wachstumsfaktoren, die dazu führen, dass sich die Krebszellen rasch teilen. Hier setzen Onkologen Antikörper ein, die diese Rezeptoren blockieren, etwa das bekannte Trastuzumab und einen neueren Wirkstoff, Pertuzumab.

Erfolg versprechend sind auch die relativ neuen CDK4-Inhibitoren. Dabei handelt es sich um Hemmstoffe, die den Zellzyklus der Tumorzelle durchbrechen. Sie eignen sich zur kombinierten Behandlung mit antihormonellen Substanzen von fortgeschrittenem metastiertem Brustkrebs, der hormonsensitiv ist.

Die Immuntherapie, die die eigene Abwehr gegen die Krebszellen aktiviert, eignet sich für die meisten Formen von Brustkrebs (bis jetzt) leider noch weniger. Nur für den seltenen, aber aggressiven triple-negativen Brustkrebs scheint die Therapie eine Option zu sein.

Weniger Amputationen

Dafür können belastende Eingriffe wie Mastektomie (Amputation) und Entfernung der Lymphknoten in der Achsel heute häufig vermieden werden – das Ziel ist, brusterhaltend zu operieren. Dabei ist es in den letzten Jahren gelungen, mit weniger radikalen OPs gleich gute oder bessere Heilungschancen zu erreichen als mit radikalen Verfahren. Aktuell wird nur noch bei 20 Prozent der Krebspatientinnen die betroffene Brust entfernt, früher betraf das mehr als die Hälfte der erkrankten Frauen.

Neues aus der Medizin

Erste Gen-Babys?

Wissenschaftlicher Durchbruch oder unverantwortlicher Tabubruch? Einem chinesischen Wissenschaftler zufolge wurden weltweit erstmals zwei Babys nach einer Genmanipulation geboren. Demnach hatte der an Embryonen vorgenommene Eingriff mit dem neuen Verfahren „Crispr/Cas9“ das Ziel, die Kinder resistent gegen HIV zu machen. Eine geprüfte wissenschaftliche Veröffentlichung zu dem Eingriff gibt es aber nicht.

Gefährliche Implantate

In Deutschland und anderen Teilen der Welt werden laut einer internationalen Recherche immer mehr Menschen durch Implantate verletzt oder getötet. Hierzulande seien allein im vergangenen Jahr 14034 Mal Verletzungen, Todesfälle und andere Probleme im Zusammenhang mit Medizinprodukten wie künstlichen Hüftoder Kniegelenken, Brustimplantaten oder Insulinpumpen gemeldet worden. Die Dunkelziffer dürfte sogar noch erheblich höher sein, da Hersteller, Ärzte und Krankenhäuser den Behörden nur wenige Fälle meldeten, obwohl sie dazu verpflichtet seien.

Auch Hüftgelenke bereiten Probleme



Fotos: Fotolia (2), Shutterstock