Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 8 Min.

Start-up-Szene: Produkte für mehr Lebensqualität


IKZ Haustechnik - epaper ⋅ Ausgabe 12/2019 vom 28.06.2019

Pfiffige und nachhaltige Lösungen für die SHK-Branche – Teil 2


In Ausgabe 11/2019 haben wir an dieser Stelle drei SHK-Branchenneulinge vorgestellt. Die Macher der Start-ups gehören zweifellos zu einer neuen Unternehmergeneration. Die jungen Innovatoren entwickeln Produkte, entweder weil vorhandene Marktangebote ihren Eigenbedarf nicht abdecken oder aber weil gesellschaftliche Entwicklungen veränderte bzw. nachhaltigere Strukturen erfordern. In diese Kategorie von Gründern lassen sich auch unsere heutigen drei Protagonisten einordnen. Deren Lösungen reichen von digitaler Schimmelprävention über keimfreie ...

Artikelbild für den Artikel "Start-up-Szene: Produkte für mehr Lebensqualität" aus der Ausgabe 12/2019 von IKZ Haustechnik. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: IKZ Haustechnik, Ausgabe 12/2019

Weiterlesen
epaper-Einzelheft 6,99€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von IKZ Haustechnik. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 12/2019 von Nicht in die Abmahnfalle tappen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Nicht in die Abmahnfalle tappen
Titelbild der Ausgabe 12/2019 von Pilotprojekt für digitalen Ablesedienst. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Pilotprojekt für digitalen Ablesedienst
Titelbild der Ausgabe 12/2019 von Neuheitenschauen locken über 55 000 Besucher in die GC-Häuser. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Neuheitenschauen locken über 55 000 Besucher in die GC-Häuser
Titelbild der Ausgabe 12/2019 von Strategiepapier für CO2-Bepreisung. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Strategiepapier für CO2-Bepreisung
Titelbild der Ausgabe 12/2019 von Qualifizierte Bildungsangebote auf einem Blick. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Qualifizierte Bildungsangebote auf einem Blick
Titelbild der Ausgabe 12/2019 von Ins Gespräch kommen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Ins Gespräch kommen
Vorheriger Artikel
Neuheitenschauen locken über 55 000 Besucher in die GC-H&aum…
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel Strategiepapier für CO2-Bepreisung
aus dieser Ausgabe

... WC-Bürsten bis hin zu dynamischer Wärmedämmung mit Solarfunktion. Es geht also nahtlos und spannend weiter.

Der „intelligente“ RYSTA Indoor Multisensor.


Bild: RYSTA

Schimmelsporen auf dem Schirm
Unschädliche Schimmelsporen befin-den sich in jedem Raum. Doch wenn das Verhältnis in der Luft kippt, drohen ge-sundheitliche Gefahren. Daher ist Schim-mel- und Feuchtigkeitsprävention in Ge-bäuden eine Mammutaufgabe, für Eigen-heimbesitzer ebenso wie für Mieter und Vermieter. Genau dieser Herausforderung stellt sich die Rysta GmbH mit Sitz in Ber-lin. Die digitalen „Schimmel Guard“-Sen-soren werden in Haus und Wohnung instal-liert und messen anschließend permanent und selbsttätig Temperatur und Luftfeuch-tigkeit im Raum. So wird eine kurz-, mit-tel- und langfristige Analyse ermöglicht. Der Mieter erhält zum Beispiel über die „Schimmel Guard“-App detaillierte Infor-mationen über das Raumklima in den ein-zelnen Räumen sowie Lüftungsempfeh-lungen, um Schimmelbildung vorzubeu-gen. Der Vermieter bzw. Eigentümer kann wiederum über ein spezielles Portal aggre-gierte Daten aufrufen, die einen Überblick über den Gesamtzustand der jeweiligen Im-mobilie erlauben. Im Kurzinterview erklärt Geschäftsführerin Julia Gebert, wie es zur Entwicklung von Rys ta kam.

Kurzinterview: Rysta, Julia Gebert
IKZ-HAUSTECHNIK: Wann ist Ihre Produkt-idee entstanden? Was war die Initialzün-dung dafür?
Julia Gebert: Die Idee, einen IoT 1)-Mul-tisensor zu entwickeln, entstand 2015. Im Bereich der Labortechnik war da-mals das Monitoring von Parametern wie Temperatur und Feuchtigkeit essenziell für das richtige Funktionieren und die Wertbeständigkeit der Laborgegenstän-de. Schnell wurde uns bewusst, dass eine solche Monitoring-Lösung auch in vielen anderen Branchen deutlichen Mehrwert stiften kann.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wo lag der besondere Reiz an einer Gründung in der SHK-Bran-che?
Julia Gebert: Im Laufe der Entwicklung unserer Lösung zeigte sich mehr und mehr der Wert für die SHK-Branche. Ent-standen ist das Ganze durch einen Kon-takt zu einem langjährigen Bekannten, der für den bdew 2) arbeitet und der uns mit relevanten Ansprechpartnern ver-netzt hat. Auch und gerade in diesem Be-reich lassen sich durch Daten, Datenana-lyse und den unbeschränkten Zugriff auf die Daten von beliebigen Orten Handlun-gen und Prozesse optimieren.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wie haben Sie die fi-nanziellen Herausforderungen, die mit der Gründung verbunden waren, gemeis-tert?
Julia Gebert: Wir hatten bereits bei der Gründung einen Business Angel an un-serer Seite. So konnten wir von Anfang an in wichtigen Bereichen signifikant Geld in die Hand nehmen, um ein markt-fähiges Produkt zu entwickeln. Seitdem haben wir zwei Accelerator-Programme durchlaufen und mehrere branchennahe Investoren überzeugt, darunter auch ei-nen Company Builder, der im Bereich IoT sehr erfahren ist.

IKZ-HAUSTECHNIK: Welche war die größ-te Hürde, welches das tollste Erlebnis im Gründungsprozess?
Julia Gebert: Es war anfangs schwer, für eine so vielseitig einsetzbare Lösung den Fokus zu setzen. Unsere Vision war und ist groß, dennoch ist es essenziell, sich Märkte mit Ruhe und Stück für Stück zu erar-beiten.

Zum zweiten Teil der Frage: Der tollste Moment beim Entwickeln einer Tech-Lö-sung ist immer, wenn sie zum ersten Mal funktioniert, man auf das MVP3) ansto-ßen kann. Das liegt jedoch bereits lange zurück und wir freuen uns, zu sehen, was wir seitdem erreicht haben.

1) IoT = Internet of Things, dt: Internet der Dinge, Sammelbegriff
2) bdew = Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e. V.

ProduktSagen Schimmel den Kampf an: Das RYSTA-Kern(Team) bestehend aus Sven Eliasson (Gründer & Tech Lead), Lisa Schmidt-Muschner (Head of Business Development), Julia Gebert (Gründerin & GF) sowie Juan Ocampo (GF, COO).


Bild: RYSTA

Die WC-Bürste Wunderblau wurde im März dieses Jahres auf der ISH 2019 zu einem der Gewinner des internationalen Wettbewerbs Design Plus gekürt.


Bild: Schmiddem Design

3) MVP = minimum viable product, dt: minimal überlebensfähiges ProduktSagen

IKZ-HAUSTECHNIK: Welche Pläne verfol-gen Sie im Hinblick auf das SHK Geschäft in den nächsten 24 Monaten?
Julia Gebert: Neben unserer Schimmel-präventionslösung ist unsere Monitoring-Lösung zur generellen Feuchtigkeitsde-tektion und auch zur Analyse von Heiz-verhalten, etwa der Nachtabsenkung, gut einsetzbar. Hier möchten wir gern weitere Kunden gewinnen. Zudem haben wir ge-rade eine auf Baustellen einsetzbare Ver-sion unseres Multisensors entwickelt. Es handelt sich um ein sehr robustes Gerät, das für den Einsatz auf Baustellen geeig-net ist. Dazu nur die Stichworte: low po-wer, wetterfest, mit verschiedenen für Baustellenabläufe relevanten Sensoren. Jedenfalls möchten wir in den nächsten zwei Jahren in diesem Bereich ebenfalls Mehrwert stiften. Mit unserer Hilfe kann die Baustelle endlich digitalisiert werden. So lassen sich Schäden vermeiden, Ab-läufe optimieren und energieeffizientes, nachhaltiges Bauen wird gefördert. Hier laufen bereits erste Pilotprojekte, weitere Interessenten sind aber willkommen.

Fiese Keime erleben ihr blaues Wunder
Die WC-Bürste ist traditionell ein Tum-melplatz von Keimen und Bakterien. Sie sollte daher regelmäßig ausgetauscht werden, auch dann, wenn die Borsten noch gar nicht abgenutzt aussehen. Ge-nerell gilt, eine herkömmliche WC-Bürs-te sollte aus hygienischen Gründen spä-testens alle drei Monate erneuert werden, wodurch viel vermeidbarer Plastikmüll entsteht. Somit ist die auch als Klobürste bezeichnete Putzhilfe nicht gerade ein nachhaltiges Produkt. Die Marke Wun-derblau könnte ihren Ruf jetzt deutlich verbessern. Die weltweit erste WC-Bürs-te, die mit Hilfe von UV-C Bestrahlung zu 99,99 Prozent keim- und bakterienfrei bleibt, kommt gänzlich ohne Chemie aus. Erdacht hat das Konzept und die damit verbundenen Aspekte von Funktionalität, Hygiene, Ökologie und Design Saschinka Tillner-Schmiddem aus Berlin. Im Kurzin-terview erläutert ihr Ehemann, Designer Jochen Schmiddem, was seine Frau und ihn zur Entwicklung eines solchen Pro-dukts und zur Schaffung der Marke Wun-derblau motiviert hat.

Kurzinterview: Wunderblau, Jochen Schmiddem
IKZ-HAUSTECHNIK: Wann ist Ihre Produkt-idee entstanden? Was war die Initialzün-dung dafür?
Jochen Schmidden: Mit der Geburt un-seres Sohnes Leo hatte meine Frau die Idee der absolut hygienischen und zu 100 Pro-zent sauberen WC-Bürste. Der Grund: Viele Kinder sind gerade von diesem Pro-dukt mehr als fasziniert und bespielen es gern.

IKZ-HAUSTECHNIK: Wo lag der besondere Reiz an einer Gründung in der SHK-Bran-che?
Jochen Schmidden: Das Produkt ist ein klassisches Badprodukt. Allerdings eines, was seit fast 100 Jahren nicht mehr weiterentwickelt wurde. Es wurde praktisch immer nur um das Produkt herum de-signt. Sauberer wurde es dadurch aller-dings nie. Wir leben im Hightech- Zeital-ter und washlets dieser Welt reinigen und föhnen zum Beispiel den Po blitzsauber. Dafür zahlt der Kunde je nach Modell gern zwischen 3000 und 10 000 Euro. Nach ei-ner solch sauberen Sitzung sollen die Hän-de dann eine verkeimte WC-Bürste anpa-cken? Das kann es doch nicht sein, oder? Mittlerweile werden über 4 Mio. Washlets verkauft; ein Milliardenmarkt. Wer von seinem Kunden mehrere 1000 Euro für ein hygienisches Washlet verlangt, der darf weiterdenken. Der Kunde hat unserer Mei-nung nach ein Recht auf saubere Hände nach dem Toilettengang.

Die verschiedenen Montagemöglichkeiten des Wunderblau Systems.


Bild: Schmiddem Design

IKZ-HAUSTECHNIK: Wie haben Sie die fi-nanziellen Herausforderungen, die mit der Gründung verbunden waren, gemeis-tert?
Jochen Schmidden: Nach dem Motto: Selbst ist die Frau und selbst ist der Mann. Wir wollten unabhängig diese Idee vo-rantreiben. Keine Kompromisse und kei-ne halbherzige Realisierung. Wir wollten die hundertprozentige Umsetzung un-serer Vision. Wir haben tolle Partner ge-funden, die ebenfalls von dieser Idee be-geistert waren und letztendlich auch pro-fitieren werden, wenn wir das Produkt erfolgreich vermarkten.

IKZ-HAUSTECHNIK: Welche war die größ-te Hürde, welches das tollste Erlebnis im Gründungsprozess?
Jochen Schmidden: Die größte Herausfor-derung war die Berührungslosigkeit zu realisieren. Zudem haben wir uns Jahre mit der UV-C Technologie auseinanderge-setzt. Am Anfang schien alles realistisch, dann plötzlich wieder nicht. Anderthalb Jahre später funktionierte die neue Gene-ration der UV-C LEDs dann doch. Kurzum: ein auf und ab. Aber so ist das, wenn man technisches Neuland betritt.

IKZ-HAUSTECHNIK: Welche Pläne verfolgen Sie im Hinblick auf das SHK-Geschäft in den nächsten 24 Monaten?
Jochen Schmidden: Wir sind weiterhin in Gesprächen mit internationalen Glo-bal Playern. Auf der ISH hat man uns von allen Seiten großen Respekt gezollt, vor allem hinsichtlich der ausgereiften Tech-nologie. Aber auch, weil es fast unmöglich scheint, ein neues Produkt für das Bad zu erfinden.

Viele der großen Anbieter sind sehr angetan und einer wird es letztlich neh-men. Derjenige wird mit unserer WC-Bürs-te einen unschätzbaren Vorteil gewinnen und seinem Produktportfolio einen deut-lichen Mehrwert hinzufügen. Insbeson-dere, wenn er im Bereich der Dusch-WCs aktiv ist.

Vereint: Wärme- und Sonnenschutz und Solarkollektor
Beim „I-n-Solationssystem“ handelt es sich um einen dynamisch schaltbaren Wärmeschutz, der im abgeschalteten Zustand die Sonnenstrahlung direkt auf die Gebäudekonstruktion einwirken lässt. Im angeschalteten Zustand reflek-tiert er dagegen die Sonnenstrahlung. Das System kommt – dank einer innova-tiven Bauweise unter Verwendung von Fo-lien – im schlüsselfertigen Konzept der Plusenergiewand zum Einsatz. Mit die-ser ist es möglich, die Gebäudehülle je nach Bedarf entweder als Wärme-bzw. Sonnenschutz oder als Solarkollektor zu nutzen. Dadurch werden im System die beiden bisher separierten Funktionen, nämlich Insolieren und Isolieren, mitei-nander gekoppelt. Die Plusenergiewand kann je nach Bedarf Insolieren oder Iso-lieren, also „I-n-Solieren“. Der Solarkollek-tor sorgt mit einem hohen Wirkungsgrad für einen maximalen Solarertrag und die dynamische Wärmedämmung für die Mi-nimierung der Wärmeverluste im Win-ter sowie den Schutz vor Sonne und Hit-ze im Sommer. Erfinder Sergej Kvasnin berichtet im Kurzinterview über den lan-gen und steinigen Weg bis zur Marktreife seiner Lösung.

Kurzinterview: I-n-Solation, Sergej Kvasnin
IKZ-HAUSTECHNIK: Wann ist Ihre Produkt-idee entstanden? Was war die Initialzün-dung dafür?
Sergej Kvasnin: Die Produktidee entstand, als ich mein Eigenheim renovieren ließ und mich genauer mit dem Thema Däm-mung auseinandersetzte. Ich fragte mich, wie es sein konnte, dass Fenster so viel dünner waren als Wände und sie dennoch nicht die zu erwartenden Wärmeverluste aufwiesen. An diesem Punkt begann ich mit meinen Berechnungen und die Ergeb-nisse führten mich zu weiteren Überle-gungen bis zur zündenden Idee.

Die Plusenergiewand kann je nach Bedarf Insolieren oder Isolieren, also „I-n-Solieren“.


Bild: I-N-Solation UG

Seine Idee der I-n-Solation will Ent-wickler und Erfinder Sergej Kvasnin (r.) ge-meinsam mit seinem Kollegen Peter Fokin international ver-markten und damit zu einer weitflächigen Veränderung im Sinne der Umwelt beitra-gen. Aktuell sucht das Team starke Partner für diese Aufgabe.


Bild: I-N-Solation UG

IKZ-HAUSTECHNIK: Wo lag der besondere Reiz an einer Gründung in der SHK Bran-che?
Sergej Kvasnin: Der besondere Reiz liegt für mich darin, dass die Branche viel we-niger Innovationen hervorbringt, als sie im Zuge des Klimawandels tun sollte und könnte. Die meiste Energie verbrauchen wir in unseren Häusern für die Bereit-stellung von Wärme, doch ein einzelner umweltbewusster Mensch kann an her-kömmlichen Gebäudekonstruktionen wenig ändern. Wir brauchen breitflächig neue Ansätze und Technologien im Be-reich der Gebäudetechnologie, um neue Erfolge im Umweltschutz zu erzielen

IKZ-HAUSTECHNIK: Wie haben Sie die fi-nanziellen Herausforderungen, die mit der Gründung verbunden waren, gemeis-tert?
Sergej Kvasnin: Bisher habe ich die meis-ten Prozesse aus eigener Tasche finan-ziert und aus eigener Hand die Entwick-lung des Produkts betrieben. Es kostet nämlich nicht nur Geld, sondern auch Zeit, etwa die Berechnungen durchzu-führen und die Prototypen zu konstru-ieren. Ich bin weit gekommen, doch ste-he ich nun an einem Punkt, an dem ich auf Unterstützung angewiesen bin. Ein so großes Vorhaben bedarf ein größeres Team, bessere Produktionsbe-dingungen und vor allem mehr Investi-tionen.

IKZ-HAUSTECHNIK: Welche war die größ-te Hürde, welches das tollste Erlebnis im Gründungsprozess?
Sergej Kvasnin: Die größte Hürde ist es wohl gewesen, überhaupt den Mut aufzu-bringen, sich in das ungewisse Abenteu-er der Entwicklung und der Gründung zu stürzen. Es ist mit Risiken verbunden und viel Geduld ist erforderlich. Doch das avi-sierte Ziel verliere ich – trotz der vielen Hürden – nicht aus den Augen. Es ist mir jeden Aufwand wert.

IKZ-HAUSTECHNIK: Welche Pläne verfol-gen Sie im Hinblick auf das SHK Geschäft in den nächsten 24 Monaten?
Sergej Kvasnin: Natürlich erhoffe ich mir, das Produkt irgendwann internati-onal vermarkten zu können, denn nur eine weitflächige Veränderung ist im Sinne der Umwelt eine wirkliche Verbes-serung. Bis dahin müssen aber noch viele kleine Schritte passieren. Besonders wich-tig ist es natürlich, einen guten Produkti-onspartner zu finden, um die Konstruk-tion wirklich marktfertig zu machen. Ich befinde mich aktuell auf der Suche nach tatkräftiger Unterstützung, um das Vor-haben voranzutreiben.

Fazit
Und wieder beweisen die SHK-Start-ups im Lande, dass sie mehr als bereit für die Fläche und die globalen Märkte sind. Un-sere Interviews zeigen Innovatoren, die sich mit einer natürlichen Selbstsicherheit an die Marktdurchdringung machen und dabei Freude und Spaß am Produkt sowie am Prozess selbst haben. Es wird weiter-gehen, keine Frage…

Autor. Peter Laaks, freier Journalist

https://www.rysta.de
https://www.wunderblau.net
https://www.i-n-solation.de