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Staub auf der Bundeslade: Was tun gegen den Auswertungsund Publikationsstau?


Archäologie in Deutschland - epaper ⋅ Ausgabe 1/2021 vom 16.01.2021

Ein altbekanntes Problem: Ausgegraben ist rasch, doch Auswertung und Publikation lassen auf sich warten. In Deutschland hat sich das in den letzten 20 Jahren noch verschärft. Höchste Zeit also, die Ursachen zu analysieren und Lösungen zu finden.


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Bildquelle: Archäologie in Deutschland, Ausgabe 1/2021

Entwicklung der Aus - wertung archäologischer Quellen aus Baden-Württemberg in abgeschlossenen und laufenden akademischen Abschlussarbeiten in archäologischen Fächern seit Beginn der 1970er-Jahre.


W er kennt sie nicht, die berühmte Schlussszene aus »Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes«: Nach schonungslosem Einsatz im Feld landet die Bundeslade in einem ...

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W er kennt sie nicht, die berühmte Schlussszene aus »Indiana Jones - Jäger des verlorenen Schatzes«: Nach schonungslosem Einsatz im Feld landet die Bundeslade in einem riesigen Archiv, um dort für Jahrhunderte zu verstauben. Ganz so dramatisch stellt sich die Realität zwar nicht dar, aber dieses Bild mag ein Problem veranschaulichen, das jedem Archäologen bekannt ist, in der Öffent lichkeit hingegen kaum wahrgenommenen wird: Gemeint ist die Tatsache, dass einerseits immer mehr Ausgrabungen, immer besser durchgeführt werden, anderseits wissenschaftliche Auswertung und Veröffentlichung der Ausgrabungsergebnisse damit jedoch nicht annähernd Schritt halten.

Eigentlich gilt, dass eine Ausgrabung erst mit ihrer Publikation abgeschlossen ist, die sich keineswegs auf zusammenfassende Vorberichte beschränken darf. Abgesehen von kurzen Vorberichten wird inzwischen aber eine zunehmende Zahl von Rettungsgrabungen gar nicht mehr veröffentlicht. Die betreffenden Dokumentationen und Funde landen ohne angemessene öffentliche Inwertsetzung in Archiven, obwohl es sich um wissenschaftlich oder heimatgeschichtlich bedeutende Quellen handelt, die unter hohem Einsatz ausgegraben und hervorragend dokumentiert wurden. Dadurch sind sie letztlich Wissenschaft wie Öffentlichkeit nicht oder nur sehr eingeschränkt zugänglich und laufen Gefahr, unbeachtet zu bleiben.

Konvention von Malta: Viel Segen, etwas Fluch

Mit der Unterzeichnung der Konvention von Malta (Valetta Treaty Nr. 143) im Europarat am 16. Januar 1992 wurde eine umfassende Neustrukturierung zum Schutz des archäologischen Erbes beschlossen. Deutschland ratifizierte das Vertragswerk 2003 und ist damit zur Umsetzung verpflichtet.

Ein wesentliches Element dieser Konvention ist das sogenannte Veranlasserprinzip, also die Regelung, dass derjenige, der ein archäologisches Denkmal im Rahmen von Bauvorhaben überplant und dadurch Rettungsgrabungen veranlasst, auch deren Kosten tragen muss. Die Etablierung dieses Prinzips hat, gepaart mit reger Bautätigkeit, zu einer enormen Zunahme von Rettungsgrabungen in ganz Europa geführt. In Deutschland wird inzwischen die Mehrzahl aller Rettungsgrabungen nicht mehr von öffentlichen Institutionen durchgeführt, sondern von privaten Grabungsfirmen. Derartige Firmen haben sich sowohl in den meisten Bundesländern als auch in vielen europäischen Staaten etabliert, wodurch die Spuren unseres archäologischen Erbes in den letzten 30 Jahren, einhergehend mit einer enormen Zunahme von Daten und Funden, in bislang unbekannter Dimension gesichert werden konnten.

Dass Investoren die direkten Kosten für Rettungsgrabungen im Rahmen des Zumutbaren tragen, ist heute in ganz Deutschland gesetzlich verankert und auch mehrfach gerichtlich bestätigt worden. Die Konvention von Malta regelt darüber hinaus vorausschauend, dass neben den reinen Ausgrabungskosten auch die danach anfallenden Kosten für eine wissenschaftliche Zusammenfassung der Ergebnisse sowie die vollständige Veröffentlichung der Befunde und Funde gedeckt sein müssen. Entsprechend MaltaKonvention Art. 6ii sollen die Gesamtkosten von vorneherein in den Budgets größerer Bauprojekte einkalkuliert werden.

Tatsächlich folgt die Praxis in Deutschland diesem Unterartikel der Konvention von Malta bisher in aller Regel nicht, unter anderem weil dies grundsätzliche juristische Fragen berührt, etwa die Sozialbindungspflicht des Eigentums. Da Mittel aus den Bauprojekten somit kaum zur Verfügung stehen und auch die Denkmalpflegebehörden nur über sehr begrenzte eigene Ressourcen für die Auswertung der steigenden Zahl von Rettungsgrabungen verfügen, klafft hier eine immer größer werdende Finanzierungslücke.

Zwischen 2005 und 2010 wurde bei Stettfeld im Landkreis Karlsruhe eine römische Ziegelmanufaktur mit sehr gut erhaltenen Brennöfen, Hallen, Brunnen etc. ausgegraben. Eine wissenschaft - liche Auswertung dieses mit modernsten Methoden dokumentierten Fundkomplexes steht noch aus.


Von der Tradition …

Hinzu kommt: Auch aus der Zeit vor der Konvention von Malta besteht bereits ein erhebliches Defizit bezüglich der Veröffentlichung von Altgrabungen. Dennoch gelang es bis in die 1990erJahre durch die traditionell enge Kooperation zwischen Denkmalpflege und archäologischen Hochschulinstituten viele bedeutende Fundkomplexe und ganze Fundlandschaften im Rahmen universitärer Qualifizierungsarbeiten wissenschaftlich auszuwerten, zu publizieren und damit für Wissenschaft und breite Öffentlichkeit zu erschließen.

Die 1970er und 1980erJahre waren geprägt von stark steigenden Studierendenzahlen in den archäologischen Disziplinen, wobei als uneingeschränkt berufsqualifizierender Abschluss die Promotion galt. Gleichzeitig herrschte kaum Nachfrage nach Archäologen auf dem Arbeitsmarkt; zahlreiche Studienabsolventen konkurrierten um wenige Stellen. Wer sein berufliches Risiko möglichst gering halten wollte, qualifizierte sich vorzugsweise mit einem deutschen bzw. mitteleuropäischen Dissertationsthema, denn eine nennenswerte Zahl von archäologischen Planstellen gab es letztlich nur in der Archäologischen Denkmalpflege und in jenen Museen, die sich auf Kommunal, Kreisoder Landesebene mit der einheimischregionalen Archäologie beschäftigten. Die Nachfrage nach wissenschaftlich ergiebigen Fundkomplexen, die sich zur Bearbeitung im Rahmen einer Magister oder Doktorarbeit eigneten, war bei den Universitäten entsprechend hoch. Obwohl viele Studierende das Studium abbrachen, führte dieses »System« unbestreitbar zu einer hohen Zahl von hochwertigen, nahezu druckreifen Examensarbeiten, insbesondere Dissertationen.

BadenWürttemberg ist dafür ein gutes Beispiel. So wurden archäologische Fundkomplexe aus dem Land seit Beginn der 1970erJahre im Rahmen von rund 700 abgeschlossenen Examensarbeiten erfasst, aufgearbeitet und wissenschaftlich ausgewertet. Etwa die Hälfte wurde veröffentlicht, traditionell meist in Form von Fachartikeln und Monografien in einer der wissenschaftlichen Publikationsreihen der Landesdenkmalpflege. Hinzu kommt eine beträchtliche, im Rückblick über die Jahrzehnte aber schwer bestimmbare Anzahl von Hochschulschriften naturwissenschaftlicher Fächer, in denen archaologi sches Material ausgewertet wurde. Zu nennen sind hier insbesondere Abschluss arbeiten in den Bereichen der Anthropologie, Medizin, Zoologie, Botanik oder Geologie.

Mittelalterliches Stadtviertel von Isny, 1631 abgebrannt und ab 2012 ausgegraben: Hervor - ragende Befunde und Funde harren ihrer historischen und archäo - logischen Auswertung.


Obwohl somit auch in den 1960er bis 1980er Jahren bei Weitem nicht alle Rettungsgrabungen, die in BadenWürttemberg durchgeführt worden sind, publiziert werden konnten, wurden doch die wichtigen Materialkomplexe in aller Regel detailliert veröffentlicht, sodass die betreffenden Ergebnisse und Quellen heute Wissenschaft und Öffentlichkeit zur Verfügung stehen. In den meisten westdeutschen Bundesländern stellt sich die Situation ähnlich dar.

… zum neuen System

Dieses »traditionelle System« war in Hinblick auf die Auswertung der Rettungsgrabungen zweifellos vorteilhaft, aber gleichzeitig mit Nachteilen für den akademischen Nachwuchs verbunden. Denn die Denkmalpflegeämter bzw. Museen stellten zwar wissenschaftlich attraktive Fundkomplexe zur Verfügung und sorgten gemeinsam mit den Universitätsprofessoren für eine fachliche Begleitung und Betreuung der Dissertationsvorhaben; Mittel für bezahlte universitäre Doktorandenstellen, wie man sie traditionell etwa aus den Rechts oder Naturwissenschaften kennt, wurden jedoch weder von der Denkmalpflege noch von den Universitäten vorgehalten. Wer keines der begehrten Promotionsstipendien der staatlichen, politischen bzw. kirchlichen Stiftungen ergattern konnte, war am Ende eines langen Studiums auf die familiäre Unterstützung angewiesen oder musste neben dem Promotionsstudium jobben, was den Studienabschluss zusätzlich erschwerte.

Durch die Umsetzung der Bologna Reform, aber auch durch die Etablierung von Grabungsfirmen ist der Anteil der Promotionen an den Studienabschlüssen in den einschlägigen archäologischen Universitätsfächern in den letzten zwei Jahrzehnten deutlich gesunken: einerseits, weil die Zulassung zur Promotion in aller Regel einen Bachelor und Masterabschluss voraussetzt, andererseits, weil inzwischen viele Absolventen schon mit dem Master eine Anstellung bei privaten Grabungsfirmen finden. Zwar entstehen an einigen Universitätsinstituten, z.B. in Kiel, dank der Etablierung und Finanzierung von regelrechten Promotionsstellen in Graduiertenschulen und Exzellenzclustern, immer noch zahlreiche Dissertationen. Anderenorts ist die Entwicklung aber stark rückläufig. Hinzu kommen eine zunehmende internationale Ausrichtung der universitären Ur und Frühgeschichte und die Konzentration auf Leuchtturmprojekte, wodurch die zahlreichen und breit gefächerten Neuentdeckungen der staatlichen Denkmalpflege zunehmend ins Abseits geraten.

Diese komplexen Veränderungen und Wechselwirkungen zwischen universita rer Forschung, Privatisierung des Grabungssektors und Denkmalpflege können hier nur schemenhaft skizziert werden. Festzuhalten bleibt, dass sie zu einem neuen System geführt haben, das zweifellos erhebliche Vorteile bietet: Einerseits können dank des flexiblen Einsatzes von Grabungsfirmen viel mehr archäologische Denkmale vor ihrer Zerstörung fachgerecht dokumentiert werden. Andererseits finden viele Studienabsolventen auch ohne Promotion eine Beschäftigung in der Archäologie. Beides führt jedoch gleichzeitig dazu, dass der Berg an nicht ausgewerteten und unpublizierten Ausgrabungen immer höher wird. Anders ausgedrückt: Der Wandel zu einer »MaltaBolognaArchäologie « wurde erfolgreich vollzogen, allerdings ohne ein adäquates Auswertungssystem zu etablieren.

Enorme Fundmassen werden zur Herausforderung. Ein gutes Beispiel sind die 2005 abgeschlossenen Grabungen auf einem der größten Reihengräberfelder Südwestdeutschlands - Lauchheim.


Lineare Großgrabungen wie entlang der Ethylen-Pipeline Süd-Trasse durch Bayern, Baden-Württemberg und Rheinlang-Pfalz führen zu einem enormen Zuwachs an neuen archäologischen Fundstätten und Daten. Sie bieten hohes Potenzial, ganze Fundlandschaften zu verstehen, ihre wissenschaft - liche Auswertung und Publikation müssen daher stärker gefördert werden.


Prioritäten setzen

In einigen europäischen Staaten, die die Konvention von Malta sehr früh und sehr konsequent umgesetzt haben, hat man dieses Problem bereits vor längerer Zeit erkannt und Lösungsansätze entwickelt. Zwar ist man auch dort weit davon entfernt, sämtliche Rettungsgrabungen einer detaillierten wissenschaftlichen Auswertung auf hohem Niveau zuführen zu können. Aber für alle Rettungsgrabungen werden Dossiers veröffentlicht, die neben einer Zusammenfassung der Ausgrabungsergebnisse auch einen Überblick über die Befunde und Funde bieten. Das sollte auch in Deutschland zukünftig obligatorisch sein. Es ist letztlich eine auf Länderebene zu treffende politische bzw. juristische Entscheidung, ob die dazu erforderlichen zusätzlichen Mittel durch die Budgets der einzelnen Bauvorhaben zu decken sind, wie dies die Konvention von Malta eigentlich vorsieht, oder ob die öffentliche Hand diesen Teil der Ausgrabungskosten selbst trägt. Es wäre angesichts von anhaltendem Flächenverbrauch und ungebremstem Bauboom indes unrealistisch, jede Rettungsgrabung zukünftig einer erschöpfenden wissenschaftlichen Auswertung zuführen zu wollen. Stattdessen setzt man in Frankreich, den Niederlanden und anderen archäologisch besonders gut aufgestellten Staaten Europas vermehrt auf eine Priorisierung der auszuwertenden Fundkomplexe nach wissenschaftlichen Kriterien.

Als Beispiel sei die „Programmation nationale de la recherche archéologique“ des Conseil national de la recherche archéologique (CNRA) im Ministerium für Kultur Frankreichs genannt. Als Konsequenz hat das Landesamt für Denkmalpflege BadenWürttemberg, wie andere Landesämter auch, eine entsprechende Schwerpunktsetzung initiiert, um aus der Masse der Rettungsgrabungen besonders relevante Fundkomplexe der breiten Öffentlichkeit und der Forschung zur Verfügung zu stellen (vgl. Annonce mit Angeboten auf S. 79). Diese Aufgabe kann nur im Schulterschluss mit den Universitäten und ihren Absolventen gelingen. Ein Zurück ins 20. Jh. kann es dabei nicht geben. Vielmehr muss die Archäologische Denkmalpflege heute Anreize schaffen, damit Doktoranden sich auch zukünftig spannenden landesarchäologischen Themen zuwenden können. Dazu gehören Instrumente der finanziellen Förderung, wie Kooperationsverträge mit Universitäten oder befristete Qualifizierungsstellen, ebenso wie die Unterstützung bei notwendigen naturwissenschaftlichen Untersuchungen, grafischen Arbeiten etc. Zentrales Anliegen muss dabei die Inwertsetzung wissenschaftlich besonders relevanter Fundkomplexe sein, damit diese Schätze nicht im Archiv verstauben. Steven Spielberg und Dr. Jones lassen grüßen.