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Staude des Jahres: Panicum steht 2020 im Fokus


TASPO - epaper ⋅ Ausgabe 41/2019 vom 12.10.2019

Das vom Bund deutscher Staudengärtner ausgewählte Ziergras überrascht immer wieder mit neuen und spektakulären Sorten


Panicum , die Rutenhirse, hat der Bund deutscher Staudengärtner (BdS) als Staude des Jahres 2020 ausgewählt. Attraktiv, robust und trockenheitsverträglich gehört das Ziergras zu den aktuellen Stars der Gartengestaltung und überrascht immer wieder mit neuen, spektakulären Sorten wie ‘Northwind’, ‘Warrior’ oder ‘Thunder Cloud’.

1950 warPanicum virgatum ‘Strictum’, die erste hierzulande erhältliche Sorte und stammte von dem berühmten Staudengärtner und -züchter Karl Foerster. Aber mit dem ...

Artikelbild für den Artikel "Staude des Jahres: Panicum steht 2020 im Fokus" aus der Ausgabe 41/2019 von TASPO. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: TASPO, Ausgabe 41/2019

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1950 warPanicum virgatum ‘Strictum’, die erste hierzulande erhältliche Sorte und stammte von dem berühmten Staudengärtner und -züchter Karl Foerster. Aber mit dem Präriestauden-Trend, der vor etwa 20 Jahren auch nach Deutschland schwappte, entstand hierzulande ein regelrechter Gräserboom.

Die gelbgrünen Halme der Rutenhirse ‘Warrior’ verleihen der herbstlichen Rabatte eine fröhliche Note. Lampenputzergras (Pennisetum) und Chinaschilf (Miscanthus) setzen silbrige Glanzlichter.


Vielseitig und pflegeleicht

Gestalterisch ist noch viel mehr möglich als die nach wie vor sehr beliebten Präriepflanzungen. DennPanicum passt längst nicht nur zu Scheinsonnenhut (Echinacea ), Prachtscharte (Liatris ) und Indigolupine (Baptisia ), sondern auch in klassische Staudenrabatten. Zum Beispiel zu Stauden-Pfingstrosen (Paeonia lactiflora ), von denen ja ebenfalls viele eine schöne herbstliche Laubfärbung annehmen, zu Astern oder zu Herbst-Chrysanthemen (Chrysanthemum indicum ).

Über den Standort muss man sich dabei keine großen Gedanken machen, einzig volle Sonne ist ein Muss. In der Natur istPanicum von Südkanada bis nach Mexiko verbreitet und an den unterschiedlichsten Standorten zu finden. Davon profitieren auch die Gärten: Die meisten Gartensorten gehören der ArtPanicum virgatum an und gedeihen auf allen mäßig trockenen bis frischen Böden. Für sehr leichte, sandige Böden und an Straßenrändern, wo viele Pflanzen unter Streusalzeinträgen leiden, eignet sich die Bittere Rutenhirse (Panicum amarum ) ‘Dewey Blue’ besonders gut.“

Und das nahezu ohne Pflege. Während der vierjährigen Sichtungszeit wurden die Pflanzen nicht ein einziges Mal gewässert, doch bis auf wenige sehr breitblättrige Sorten zeigten sie keinerlei Trockenschäden. Düngen ist auf den typischerweise gut versorgten Gartenböden ebenfalls überflüssig.

Das Grün der Rutenhirse ‘Squaw’ ergänzt Sonnenhut (Rudbeckia) und Mädchenauge (Coreopsis) farblich perfekt.


Auch im Winter attraktiv

Lediglich ein jährlicher bodennaher Rückschnitt ist zu empfehlen, allerdings erst im zeitigen Frühjahr. DennPanicum zeichnet sich durch seine reizvollen Winteraspekte aus. Besonders attraktiv im Winter wirkt die Sorte ‘Northwind’, aber auch die wüchsige, 1,50 Meter hohe neue und noch rare Sorte ‘Badlands’ bezaubert durch ihr fantastisches kupferfarbenes Herbstkleid.

Empfehlenswert ist beispielsweise auch die bis 2,20 Meter hohe, neue Sorte ‘Thunder Cloud’, aber ebenso die bewährte, aufrecht wachsende, sehr standfeste Sorte ‘Strictum’ mit ihren feinen Fruchtständen und der beeindruckenden Herbstfärbung.

Mehr zu den Sorten unter www.staudensterne.de und www.staudensichtung.de


Foto: GMH/Bernd Hertle

Foto: GMH/André Stade