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Stifter_In/*


Stiftungswelt - epaper ⋅ Ausgabe 3/2019 vom 26.09.2019

Die angestrebte Gleichstellung der Geschlechter hat längst die deutsche Sprache erreicht. Möglichkeiten des Genderns gibt es viele - doch für welche entscheiden Stiftungen sich? Über das Gendern in Stiftungspublikationen


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Bildquelle: Stiftungswelt, Ausgabe 3/2019

→ Schreibt man eine E-Mail an Prof. Dr. Walter Krämer, in der ein Gender-Sternchen (*innen) vorkommt, bekommt man folgende automatische Antwort: „Darf ich Sie bitten, mir Ihre Post nochmals in korrektem Deutsch zu schicken? Leider lässt mein Eingangsfilter keine Nachrichten mit Gender* durch.“ Der Professor für Wirtschafts- und Sozialstatistik an der TU Dortmund ist Erster Vorsitzender ...

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... des Vereins Deutsche Sprache und Vorstandssprecher der gleichnamigen Stiftung. Deren Motto: „Die Sprache vor Blödsinn bewahren.“

Im März dieses Jahres veröffentlichte der Verein die Petition „Schluss mit dem Gender-Unfug!“. Zum Start unterzeichneten 100 Personen den „Aufruf zum Widerstand“, inzwischen haben sich über 73.000 Menschen angeschlossen (Stand: August 2019). „Die sogenannte gendergerechte Sprache beruht erstens auf einem Generalirrtum, erzeugt zweitens eine Fülle lächerlicher Sprachgebilde und ist drittens konsequent gar nicht durchzuhalten. Und viertens ist sie auch kein Beitrag zur Besserstellung der Frau in der Gesellschaft“, schreiben die Initiatoren. „Wir empfehlen allen Vertretern einer extremen Genderei, erst mal ein gutes Lehrbuch der deutschen Grammatik zu lesen. Oder sich generell in der Linguistik etwas umzusehen“, schreibt Krämer auf meine Anfrage. „Das Ausmaß der sich hier offenbarenden Unwissenheit zum Wesen von Genus und Sexus in der Sprache ist erschreckend.“

Für ihn hat Gendern nichts mit Gleichberechtigung zu tun, wie er in einem Interview in der NZZ vom 8. März 2019 erläutert: „Viele, die unseren Aufruf unterzeichnet haben, sind Frauen“, erklärt er. „Die fühlen sich verhohnepipelt durch die Anstrengungen ihrer feministischen Geschlechtsgenossinnen. (…) Es war historisch gesehen ein Riesenfehler, ‚Genus‘ als ‚grammatikalisches Geschlecht‘ zu übersetzen.“ Der Generalirrtum: „Das Genus ist ein Mittel, um Substantive in Klassen zu ordnen. Mit Geschlecht hat das nicht das Geringste zu tun.“ Dass der Artikel auch als Geschlechtswort bezeichnet werde, sei dumm und irreführend. „Und es ist einer der Gründe für das aktuelle Übel.“ Krämer glaubt, dass die „Genderei“ so wenig Widerstand erfahre, liege im schlechten Gewissen der Männer begründet: „Frauen wurden jahrhundertelang benachteiligt, daran gibt es keinen Zweifel, auch nicht unter Männern. Deshalb laufen feministische Splittergruppen, und wenn sie noch so abwegige Forderungen erheben, überall durch offene Türen. Keiner wagt, etwas zu sagen, aus Angst, als Ewiggestriger und Frauenfeind dazustehen.“

Für die andere Seite der Medaille fragen wir nach bei Sonja Schelper, Geschäftsführerin von „filia.die frauenstiftung“. Sie antwortet: „filia ist gegründet worden aus dem Verständnis, dass Frauen in allen Bereichen und allen Teilen der Welt strukturell benachteiligt sind, ob es nun Eigentum, öffentliche Sichtbarkeit, Anerkennung ihrer Leistungen, Definitionsmacht oder Repräsentation in Politik, Wirtschaft oder Kultur anbetrifft. Und filia hat sich zum Ziel gesetzt, deswegen Frauenrechte, besonders die derjenigen, die ausgeschlossen sind, weltweit zu befördern, ihnen mehr Stimme zu geben.

Von daher ist es sicher wenig verwunderlich, dass wir in allen unseren Veröffentlichungen IMMER gendern. Wir leben in männerdominierten Gesellschaften und die ‚Bequemlichkeit‘, es bei dem generischen Maskulinum zu belassen, kommt für uns nicht in Frage. Damit wird das Bestehende gefestigt. In den Köpfen der Menschen, die etwas lesen oder hören, erscheinen entsprechend männliche Bilder. Niemand muss nachdenken, alle bleiben gedanklich in ihren Spuren und behaupten, das sei eben lesbarer.

Lange Jahre hatten wir neben der ausgeschriebenen Variante (Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) die Unterstrichvariante (Mitarbeiter_innen). Im letzten Jahr hat sich bei filia eine Gender-AG dieser Frage gewidmet und wir haben uns für die Sternchen-Variante entschieden. Mit dieser Schreibweise soll die soziale und historische Konstruktion von Geschlecht im Schriftbild verdeutlicht werden. Außerdem soll sie inklusiv für trans* Menschen sein.“

Unversöhnliche Positionen?
Die einen berufen sich auf die Regeln von Rechtschreibung und Grammatik, die anderen wollen die gesellschaftlichen und sprachlichen Normen und Regeln verändern und fühlen sich an die Regeln der Rechtschreibung nicht gebunden. Krämers Hinweis auf den Generalirrtum fruchtet bei ihnen nicht. „Das stärkste Argument für das Gendern ist für mich nach wie vor, dass mit dem Genus tatsächlich unmittelbar Bilder im Kopf entstehen, die bei der rein maskulinen Variante eben dann vorrangig männlich sind“, sagt Henrik Flor, Leiter Redaktion & Konzeption der Stiftung Bürgermut. „Die Regeln werden nun einmal nicht von der allerfortschrittlichsten Institution hierzulande gemacht. Als Stiftung sind wir nicht an die amtlichen Regeln gebunden und haben daher erfreulicherweise die Freiheit, Neues zu probieren.“

Das Bürgermut-Team gendert mit einer noch wenig verbreiteten Form: dem Doppelpunkt (Bürger:innen). „Sie beeinträchtigt den Lesefluss nur minimal, ist relativ unauffällig und politisch nicht so aufgeladen“, erklärt Flor. Die Entscheidung dafür trafen die Bürgermut-Mitarbeiter: innen einstimmig, die Variante hatten sie bei der Stiftung Neue Verantwortung entdeckt. Deren Kommunikationsmanagerin Johanna Famulok erzählt: „Als wir uns vor anderthalb Jahren dafür entschieden haben, war diese Variante noch sehr wenig verbreitet. Wenn möglich, verwenden wir aber auch geschlechtsneutrale Formulierungen. Weil Geschlechterrepräsentanz gerade in unseren Themengebieten – Politik und Technologie – sowieso schon ein großes Problem darstellt, war es uns wichtig, zumindest sprachlich für eine gerechtere Form zu sorgen, die Frauen und andere Nicht-Männer nicht nur mitdenkt, sondern sichtbar macht. Es ist leider so, dass auch 2019 der Männeranteil in vielen Berufsfeldern und Hierarchiestufen immer noch unverhältnismäßig hoch ist – und unverhältnismäßig ist alles über 50 Prozent. Das hängt miteinander zusammen: Wenn Frauen und non-binäre Geschlechtsidentitäten sprachlich nicht sichtbar sind, bekräftigt das den Status des Männlichen als ‚angenommenen Standard‘. Deshalb ist es uns wichtig, in unserer Schrift- und nach Möglichkeit auch in der gesprochenen Sprache zu gendern: weil wir die Welt nicht als per se männlich verstehen und gedeutet wissen möchten. Wir sind mit unserer Entscheidung sehr glücklich. Im Team gab es zunächst die Sorge, dass der Schreibprozess dadurch erschwert würde, das hat sich aber nicht bewahrheitet. Auch von außen bekommen wir positives Feedback.“

Wie viel Konsens brauchen wir?
Die Debatte um Gender und Sprache ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Zwar bemerkte Thomas Steinfeld am 14. März 2019 in einem SZ-Artikel, es sei „kein Zufall, dass eine geschlechtergerechte Sprache in Publikationen, die verkauft werden sollen, keine Rolle spielt“. Dennoch beschäftigt das Thema den Rat für deutsche Rechtschreibung, die Duden-Redaktion, die Sprachwissenschaft und Berufsverbände der schreibenden Zunft, etwa den Verband der freien Lektorinnen und Lektoren und den Deutschen Journalistenverband, der dem Gendern in der diesjährigen März-Ausgabe seines Magazins „journalist“ (sic!) die Titelgeschichte widmete (und das Heft für eine Ausgabe kurzerhand umbenannte).

Der Rat für deutsche Rechtschreibung, die Instanz für Regeländerungen im deutschen Sprachraum, äußerte sich 2018 mehrmals: „Geschlechtergerechte Schreibung: Herausforderung noch ohne Lösung“, ließ das Gremium am 19. Juni 2018 verlauten. Im November folgten „Empfehlungen zur ‚Geschlechtergerechten Schreibung‘“ sowie ein „Bericht und Vorschläge der AG ‚Geschlechtergerechte Schreibung‘“ des Rates. Der Duden veröffentlichte 2017 den Ratgeber „Richtig gendern. Wie Sie angemessen und verständlich schreiben“ – auch aus pragmatischen Gründen, um der kaum noch zu bewältigenden Flut von Anfragen verunsicherter Sprach-Profis zu begegnen. Wer dort verbindliche Vorgaben zu finden hofft, wird enttäuscht: Das Werk soll erklärtermaßen keine Normen setzen, sondern gibt lediglich Empfehlungen und Anregungen. Es zeigt auf, welche Möglichkeiten es gibt, welche Probleme dabei entstehen und wie man sie umschiffen kann – Material für alle, die nach einer Lösung suchen.

Wie halten es die Stiftungen?
Auch in vielen Stiftungen wird rege über das Thema diskutiert. Der Stiftung Liebenau hat der Duden-Band genützt: Er sei eine hilfreiche Orientierung gewesen, erzählt Pressesprecherin Helga Raible. Letztlich ist es wie bei der Vermögensanlage: Jede Stiftung muss ihren eigenen Weg finden, der zu ihren Satzungszwecken, Zielen, Zielgruppen und Werten passt. „Nach dem Beschluss des Rats für deutsche Rechtschreibung entspricht der Genderstern nicht der Standardsprache, nach der wir uns als Bildungsstiftung aber richten“, erklärt etwa Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft.

„Beim substantivierten Gerundium, also Zufußgehende statt Fußgänger, geht zwar die aktionale Bedeutung verloren, die das Gerundium im Deutschen gerade ausmacht. Auch ist nicht jeder Backende ein Bäcker und nicht jede Denkende eine Denkerin. Trotzdem verwenden wir bei Ausschreibungen ‚Studierende‘, denn der Begriff hat sich schlicht durchgesetzt. Vollzogenen Sprachwandel vollziehen wir mit. Zur Nennung beider Geschlechter statt des generischen Maskulinums: Diese Variante ist meist ziemlich lang. Wir verwenden sie in Ansprachen bei kurzen Substantiven und meiden sie in Berichtstexten bei explizitem Verweis auf die Lesbarkeit.“

Auch die Körber-Stiftung sieht sich nicht in der Rolle, Trends der Gendersprache zu befeuern: „Bevor wir uns entschließen, dermaßen weitgehende, unzählige Textstellen betreffende Sprachregelungen für unsere Stiftung zu beschließen wie das Gendern durch Partizip-Präsens-, Sternchen- oder Unterstrich-Konstruktionen oder Ähnliches, werden wir uns in Ruhe beraten und beraten lassen. Mir ist gründliches Abwägen hier wichtiger, als durch ein schnelles Mitgehen Signale zu setzen“, so Martin Meister, Leiter Kommunikation.

Sabine Junker, Referentin für Kommunikation beim Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds, ist beim Gendern die Ästhetik der Sprache ebenso wichtig wie die Gleichstellung: „Die Abbildung eines dritten Geschlechts ist in unserem Sprachgebrauch ein Menschenrecht und sollte selbstverständlich Berücksichtigung finden. Im besten Fall jedoch nicht, indem die Sprachästhetik verunstaltet wird. Ich finde, die Schreibweise mit Gender-Stern erweist sich immer mehr als gut einsetzbar, sowohl für die Lesenden als auch für die Hörenden, mit der kleinen Sprechpause an der Stelle des Sternchens. Und wo möglich setzen wir in unseren Texten Unisex-Formen ein.“

Gendern macht Arbeit
Das Jüdische Museum Berlin gendert schon seit einigen Jahren mit Sternchen – allerdings nicht immer und überall. „Wir haben uns dagegen entschieden, stur durchzugendern“, erklärt Marie Naumann, zuständig für Printpublikationen und zugleich Gleichstellungsbeauftragte des Museums. „Auf der Website hat es sich komplett durchgesetzt, ebenso im internen E-Mail-Verkehr und im gesprochenen Wort. Da werden entweder die männliche und die weibliche Form genannt oder es wird im Wort eine kleine Pause eingelegt, zum Beispiel Besucher – innen. In gedruckten Publikationen wie in Ausstellungskatalogen oder in unserem Magazin, dem JMB Journal, weisen wir unsere Autor*innen darauf hin und überlassen es ihnen, wie sie es handhaben wollen. Gerade bei Sachtexten zu historischen Themen ist bei jeder Formulierung zu überlegen: Trifft das hier wirklich zu? Waren da zum Beispiel tatsächlich nur Männer beteiligt? Angemessen zu gendern macht sehr viel Arbeit.“ Der Entscheidung für das Sternchen sei eine lange Diskussion vorausgegangen, erzählt Naumann. „Sie wird nach wie vor geführt, und das finde ich grundsätzlich positiv.“ Seit die Mitarbeiter*innen des Museums gendern, sei das Bewusstsein für das Thema Gender stark gewachsen, so ihr Eindruck.

Marie Naumanns Feststellung, dass es viel Zeit kostet, lesbar und angemessen zu gendern, kann zugestimmt werden. Gerade wenn man sich innerhalb der amtlichen Rechtschreibung bewegen will, ist Kreativität gefragt, um geschmeidige Lösungen zu finden. Hier macht Übung die Meisterin. Und egal wie man’s hält, wird man heute wohl damit leben müssen, dass man es nicht allen recht machen kann.

Über die Autorin Benita von Behr ist freie Redakteurin und Lektorin in Berlin.post@benita-von-behr.de www.benita-von-behr.de

Eine Übersichtsseite für Stiftungen zum Thema Gendern finden Sie in der beiliegenden Stiftungsinfo auf Seite 18/19.

Gendern im Newsroom

→ Sprache beeinflusst unser Denken und prägt unser Bewusstsein. Daher scheint es nur konsequent, die angestrebte Gleichstellung aller Geschlechter auch sprachlich abzubilden. Wie genau dies geschehen kann und soll, dazu gibt es so viele Möglichkeiten wie Meinungen. Und dennoch: Wer regelmäßig Texte schreibt, muss sich zwangsläufig für (oder gegen) eine Form entscheiden.

Auch im Bundesverband Deutscher Stiftungen beschäftigen wir uns in unseren Print- und Onlinemedien regelmäßig mit dieser Frage und haben noch keine abschließende Lösung gefunden. Deshalb nehmen wir diese Ausgabe der „Stiftungswelt“ zum Anlass, um die unterschiedlichen Möglichkeiten geschlechtergerechter Formulierungen abzubilden. In dieser Ausgabe haben wir deshalb unseren Autoren (und Autorinnen!) beim Schreiben freie Hand gelassen: Egal ob Paarform, Gender-Stern oder generisches Maskulinum – alles ist erlaubt. Das Resultat ist ein vielstimmiges Heft voller Gendervarianten. Es soll der Auftakt zu einer Diskussion über die Verwendung gendergerechter Sprache sein. Wir möchten Sie einladen, mitzudiskutieren. Auf unserer Website unter www.stiftungen.org/geschlechtergerechtigkeit haben wir dazu eine Übersichtsseite eingerichtet. Zusätzlich planen wir einen Leitfaden für Stiftungen, der als hilfreiche Unterstützung für die eigene Arbeit dienen soll. Erste Einblicke finden unsere Mitglieder schon jetzt in der beiliegenden Stiftungsinfo auf Seite 18/19.

Der Newsroom des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen


Foto: Foto Fehling