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STRAHLENDER AUFTRITT DER SKIN FLUENCERSKIN


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Grazia - epaper ⋅ Ausgabe 4/2022 vom 20.01.2022

Artikelbild für den Artikel "STRAHLENDER AUFTRITT DER SKIN FLUENCERSKIN" aus der Ausgabe 4/2022 von Grazia. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: Grazia, Ausgabe 4/2022

@ XSKINCARE ALIAS LEON

Was ist Ihr Spezialgebiet auf Instagram? 

Hautpflege auf wissenschaftlicher Basis.

Was werden wir niemals auf Ihrem Kanal sehen?

Fitness-Tipps, viel Privates und einen Instaproll.

Was haben Sie beruflich gelernt?

Ich bin nur ein Biologiestudent.

Ihr Tipp für schöne Haut?

Die Basics konstant durchziehen! Sprich: reinigen, pflegen und schützen (SPF).

Sie haben knapp 700 000 Follower auf Instagram – was ist Ihr Erfolgsgeheimnis?

Ich würde nicht von mir behaupten, dass ich erfolgreich bin, denke aber, dass Transparenz und Ehr- lichkeit wichtig sind und wertge- schätzt werden. Außerdem möchte ich meine Follower auch ein wenig unterhalten – Social Media sollte leicht verdaulich und entspannend sein.

Welches sind Ihre drei Skincare- Favoriten aus der Drogerie?

„AHA/PHA Peeling Cleanser“ und „Slow-Aging Serum“, beides von Nø Cosmetics, und das „Super UV Sonnenfluid“ von Garnier.

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Das „Hydro Plumping Serum“ von Kiehl’s, das „Take the day off Cleansing Oil“ von Clinique und das „Advanced Night Repair Serum“ von Estée Lauder.

Wie lautet Ihre Message?

Hautpflege kann jede Person betreiben und man kann viel damit bewirken – sei es mental (Zeit für sich selber nehmen, sich um sich selbst kümmern) oder um die Haut tatsächlich zu ver-bessern (mit Wirkstoffen und einer konstanten Routine).

Welche Skincare-Innovationen wünschen Sie sich?

Eine UV-Kamera für zu Hause, eine einfachere Krebserkennung und stabilere und coolere UV-Filter.

Und was halten Sie in der Beautyindustrie für Blödsinn?

Ich mag dieses ganze fancy Zeug einfach nicht: DIY-at-Home-Needling, Roller, Tuchmasken, übermäßige Routinen mit 35 Produkten, Celebrity-Skincare- Marken…

Welchen Hautpflege- Mythos glauben zu viele?

Kann sich die Haut an etwas gewöhnen oder gar abhängig werden? Die aktuelle Stu-dienlage sagt: „Nein“. Sind UV-Filter gefährlich? Nope – zu-mindest solange man sie nicht kiloweise isst. Gehen die Leute trotzdem ohne UV-Schutz in die Sonne, weil sie mal was Falsches gehört haben? Leider ja! Und von der Vitamin-D-Thematik, gerade im Bezug auf SPF, will ich gar nicht erst anfangen…

Sie sind bekannt für Ihre direkte Art auf Instagram, gab’s auch schon mal Ärger mit einer Brand?

Es gab zwei Marken, eine aus der Drogerie und eine High-End-Brand, die versucht haben, mich abzumahnen, weil ihnen meine Meinung nicht passte. Sie sind aber beide vor Gericht gescheitert. Das Schlimme daran ist, dass sie trotzdem bis heute versuchen, mich für Koops zu gewinnen.

Wie gehen Sie mit Hass im Netz um?

Viele versuchen Hass und Be- leidigung als Kritik zu verkaufen, tatsächlich ist ein Kommentar wie „Du fetter Hurensohn“ aber keine sachliche Kritik. Auf der anderen Seite wird gerne in der „Hier-ist- alles-super“-Influencer-Bubble jegliche Kritik als Mobbing dar- gestellt – also es kann auf bei- den Seiten ins Extreme gehen. Mein Tipp für Influencer: einfach blockieren, nicht meckern.

Ihr Privatleben halten Sie gänzlich aus Instagram raus…

Ja, es ist super langweilig und wen interessiert es, was ich für einen Kaffee trinke oder welche Ser-vietten ich verwende. Privates kann ruhig privat bleiben, gibt ja auch genug, die alles von sich und ihren Kindern teilen…

@ HANNA.SCHUMI ALIAS HANNA SCHUMI

Worum geht’s auf Ihrem Account?

Um Skincare und alltagstaugliches Make-up.

Wie sind Sie dazu gekommen Skinfluencerin zu werden?

Ich hab 2012 als Beautybloggerin begonnen – Beauty war schon immer meine Leidenschaft. Und da mit einer gesunden Haut auch Make-up besser aussieht, habe ich bald nach der Gründung meinen Fokus aufs Thema Hautpflege gelegt…

Woher haben Sie Ihr Beauty-Wissen?

Eine Mischung aus meinen Podcast-Folgen „Gepflegte Gespräche“, Live-Talks und Interviews mit Dermatologen und Beauty-Experten, aus Büchern und ich recherchiere. Zudem hilft: testen, ausprobieren, neugierig sein!

An wen richten sich Ihre Inhalte?

An Menschen, die eine persönliche Einschätzung und einen Wegweiser durch den Beauty-Dschungel suchen sowie schlaue Köpfe und spannende Brands aus der Beauty-Branche kennenlernen wollen.

Was wird man niemals auf Ihrem Kanal sehen?

Eine Verherrlichung der Diät-Kultur. Wir haben schon lange genug diesen Wahnsinn, Stichwort: Fatphobia, genährt.

Ihr bester Tipp?

SPF! Immer. Sonnencreme ist der beste Slow-Aging-Tipp und gleichzeitig tägliche Hautkrebs-Prävention.

Ihr Erfolgsgeheimnis?

Ich bin 100 Prozent Hanna. Habe immer ein offenes Ohr für meine Community, ein Auge für alle Preisklassen und ein gutes Händchen für die besten Marken und Produkte.

Was sind die Vorteile eines Beauty-Influencers?

Der Zugang zu Samples fast aller Beauty-Marken und gute Gesprächspartner. Ich bekomme Vieles zum Testen zugeschickt, wovon ich das meiste spende – das ist ein toller Nebeneffekt.

Und die Nachteile?

Auch ich kann mit meiner Haut nicht alles testen…

Was regt Sie am meisten an Social Media auf?

Kommentare sind geschriebene Gedanken und oft sind ganz schön viele zu schnell getippt.

Haben Sie einen Skincare-Tipp für Faule?

Das Mizellenwasser weglassen, das trocknet langfristig nur aus. Besser mit einem pH-neutralen Cleanser eine Minute mit kreisenden Bewegungen das Gesicht reinigen.

Welche Botschaft möchten Sie vermitteln?

Haut ist nicht perfekt und muss es auch nicht sein. Das sind nur vermittelte Glaubenssätze, die wir über viele Jahre abgespeichert haben.

Ein Skincare-Gerücht, das nicht stimmt? Reinigungstücher sind keine schnelle und gute Methode, um die Haut abends zu reinigen. Sie reizen die Haut, reinigen sie nicht ordentlich und produzieren auch noch unnötigen Müll. Weg damit!

Hand aufs Herz: Gab es auch schon Kooperationen, die Sie ablehnen mussten?

Na klar! Das mache ich fast täglich. Ich arbeite mit keiner Marke zusammen, die meine Werte nicht repräsentiert.

Wenn die Produkte Schrott sind oder das die x-te Instagram-Brand mit austauschbarem Inhalt ist, habe ich kein Interesse daran – egal, wie viel Geld sie bieten.

Gibt es etwas, bei dem Sie eine unpopuläre Meinung vertreten?

SPF auch im Winter. Da streiten sich die Skincare-Geister! Aber die UV-Strahlung ist auch in den kalten Monaten da – ich bin da sehr konsequent.

@ FRAUBEAUTY ALIAS SUSAN NE KRAMMER

Was zeigen Sie auf Instagram?

Tipps und Tricks zum Thema Skincare, Haare und Make-up.

Sie haben auch knapp 335 000 Follower auf TikTok – wo liegen die Unterschiede der beiden Plattformen?

TikTok ist echter. Dort gibt es sehr viel weniger Werbung und dafür Menschen, die ihr Wissen und ihre Leidenschaft teilen. Es geht um Kreativität und Ideen.

Wie sind Sie Skinfluencerin geworden?

Ich habe vor 20 Jahren eine Ausbildung zur Make-up-Artistin gemacht und dann zehn Jahre international gearbeitet. Parallel habe ich in Japan eine Ausbildung zur Kosmetologin gemacht und die Liebe zur Haut entdeckt. Nach zehn Jahren bin ich auf die redaktionelle Seite gewechselt, habe vier Jahre als Beautyleitung gearbeitet und mein eigenes Beauty-Onlinemagazin junemag. com gegründet. Parallel habe ich Marken geholfen, ihre Produkte zu entwickeln, und immer mehr über Inhaltsstoffe und Formulierungen gelernt. Durch die Pandemie habe ich mit TikTok angefangen und all mein Wissen mit meiner Community geteilt.

Ihr bester Skincare-Tipp?

Weniger ist mehr. Double Cleansing und eine gute Gesichts creme reichen vollkommen. Am Tag ist noch ein guter Sonnenschutz essenziell. Aber seitdem ich alles reduziert habe und auf die richtigen Inhaltsstoffe für meine Haut achte, habe ich keine Probleme mehr.

Mit welchen Hautproblemen hatten Sie denn zu kämpfen?

Ich hatte Neurodermitis und Pickel – eine fiese Kombination. Es hat einfach keine Hautpflege gepasst. Ich habe ewig gesucht und irgendwann meine eigene Creme entwickelt, weil ich so verzweifelt war. Seit einem Jahr habe ich keine Probleme mehr und weiß dadurch, wie groß die Last ist, die Menschen mit Hautproblemen rumtragen, und wie wunderbar es sein kann, nicht mehr unter seiner Haut zu leiden.

Was regt Sie am meisten an Social Media auf?

Das ist eine Love-Hate-Relation - ship. Wie bei jeder Beziehung gibt es super Tage und Tage, an denen ich meine Accounts löschen möchte.

Ihr liebstes Hautpflegeprodukt bei der Morgenroutine?

Kaltes, klares Wasser.

Und abends?

Double Cleansing, bestehend aus dem „Milk & Peel Balm“ von Erborian und dem „Cleanser für normale bis fettige Haut“ von CeraVe.

Welches ist Ihre liebste Skincare-Brand?

Meine eigene, die bald auf den Markt kommt… gerne weitersagen!

Welche Botschaft möchten Sie vermitteln?

Du bist schön, so wie du bist – und du kannst jede Menge Spaß mit Pflege und Make-up haben, aber nimm es nicht zu ernst. At the end of the day it’s just lipstick.

Was fehlt noch im Beauty- Sortiment?

Eine Foundation, die sich wirklich JEDEM Hautton anpasst. Das funktioniert begrenzt, aber nicht wirklich divers und inklusiv.

An welchen Hautpflege-Mythos glauben viel zu viele Menschen?

Dass Akne was mit Reinlichkeit zu tun hat. Dadurch werden viele Menschen echt stigmatisiert und glauben, dass sie sich durch aggressive Reinigung und desinfizierende Skincare ihre Pickel „wegpflegen“ können.

Und was ist noch Quatsch?

Augencreme!

@ THEORIGINALCOPY.DE ALIAS SWANTJE BERNSMANN

Worum geht’s auf Ihrem Insta-Kanal?

Tutorials, Hautpflege und Beauty-News!

Wie sind Sie Skinfluencerin geworden?

Nach meinem Job bei der Zeitschrift „Cosmo‐ politan“ habe ich mich als Beautybloggerin selbstständig gemacht und mich dadurch noch mehr mit dem Thema Hautpflege auseinander-gesetzt. Am Anfang war es noch recht ober-flächlich, aber Hautpflege wurde über die Jahre hinweg immer interessanter für mich. Neue Inhaltsstoffe, Produktversprechen und von den Marken angepriesene Haut-Effekte haben meine Neugierde geweckt…

Wer zählt zu Ihrer Zielgruppe?

Grob gesagt beautyinteressierte Frauen und Männer zwischen circa 25 und 40, die schon gewisse Vorkenntnisse in Sachen Beauty haben und/oder sich detaillierter mit dem Thema Beauty in all seinen Facetten auseinan-dersetzen wollen. Aber natürlich ist jeder bei mir willkommen!

Was wird man niemals auf Ihrem Kanal sehen?

Produkte, die stupide in die Kamera gehalten werden, ohne jegliche Erklärung zu Inhalts‐ stoffen, Wirkung oder Innovationsfaktoren.

Was haben Sie während Ihrer Zeit auf Instagram gelernt?

Schau nicht nach links und rechts, sondern mach dein eigenes Ding – alle anderen kochen auch nur mit Wasser.

Ihr bester Skincare-Tipp?

Abends gründlich abschminken – und zwar immer!

Ihr Erfolgsgeheimnis?

Ich würde sagen: Ehrlichkeit, Transparenz, eine positive Einstellung und ein gewisser Humor für das Thema Beauty.

Was sind die Vorteile eines Beauty- Influencers?

Die vielen schönen Termine, wo man Gleichge-sinnte trifft und neue Produkte hautnah erklärt bekommt. Die spannenden Reisen zu Produk- tionsstätten, Laboren, Headquartern und die daraus resultierenden Interviewmöglich- keiten mit Köpfen hinter den Produkten und Marken. Und natürlich der Zugang zu den Produkten, die ich auch nach acht Jahren immer noch gerne teste.

Was regt Sie am meisten an Social Media auf?

Wie viel Zeit es oft unbewusst frisst. Ich bin immer noch dafür, Instagram täglich ab 18 Uhr abzuschalten, damit man nicht den ganzen Abend am Handy hängt und endlos scrollt. Davon wegzukommen kostet viel Disziplin und Motivation, die auch ich selten aufbringen kann.

Auf welches Skincare-Produkt könnten Sie niemals verzichten?

Ich liebe, liebe, liebe die Augencreme „Linie T“ von Susanne Kaufmann.

Für welches Beauty-Highlight geben Sie viel Geld aus?

Für Facials und Massagen.

Wo holen Sie sich Ihre Beauty-Inspo?

Ganz ehrlich? Inzwischen nur noch auf Insta-gram und in dem einen oder anderen guten Magazin.

Welche Botschaft möchten Sie vermitteln?

Narben, Pigmentflecken, Falten – all das gehört genauso zum Thema Beauty wie schöne Haut, tolle Haare und volle Lippen!

Auf welche Erfindung für die Haut warten Sie noch?

Ich wünsche mir sehnsüchtig ein Tool oder Treatment, das die Wirkung von einem getrunkenen Liter Wasser und zehn Stunden Schlaf in die Haut schleust.

An welchen Hautpflege-Mythos glauben viel zu viele Menschen?

Dass man kein Vitamin D aufnimmt, wenn man täglich Lichtschutzfaktor trägt.

Haben Sie schon einmal eine Kooperation abgelehnt?

Ja, natürlich. Entweder waren die Konditionen unterirdisch oder ich stand einfach überhaupt nicht hinter dem Konzern oder dem Produkt. Ich kann keine Produkte bewerben, von denen ich weiß, dass sie absoluter Schrott sind oder von Konzernen kommen, deren Werte ich nicht vertrete.