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SÜD-THÜRINGER PLATZHIRSCH


Rettungsmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 2/2020 vom 28.02.2020

Nach der Wende etablierte sich die private Rettungsdienst Schmolke GmbH zum größten Anbieter im südlichen Thüringen. Heute ist das Unternehmen auch im Katastrophenschutz eine feste Größe.


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Bildquelle: Rettungsmagazin, Ausgabe 2/2020

Die Dienstmannschaft der Wache Waltershausen.


Eigentlich war alles gar nicht so geplant. Nach der Grenzöffnung im November 1989 sah Thomas Schmolke vorrangig den Bedarf für Güter- und Taxitransport in Eisenach (Thüringen).

„Das war im März 1990“, erzählt Thomas Schmolke, Gründer und Geschäftsführer des Rettungsdienst Schmolke GmbH. „Doch mein Bruder war in Hannover selbstständiger Notarzt und brachte die Idee eines ...

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... privaten Rettungsdienstes und qualifizierten Krankentransportes ein.“

Da damals eine solche Firma aus politischen Gründen in Eisenach nicht möglich schien, zog das junge Unternehmen ins rund 20 Kilometer entfernte Waltershausen. Dort, in der zweitgrößten Stadt im südlichen Landkreis Gotha, fand Schmolke eine Personengesellschaft, die ihm die Möglichkeit bot, die Firma zu ergänzen.

„Nach der Wende in den Jahren 1990 und 1991 war im Osten Goldgräberstimmung“, so die Erinnerung von Thomas Schmolke. „Da gab’s durchaus Wildwuchs. Einige der zwölf privaten Rettungsdienstfirmen, die damals in Thüringen aktiv waren, hatten sich nach meiner Beobachtung quantitativ und auch qualitativ verhoben. Die wollten eher eine schnelle Mark machen.“ Das Credo der Firma Schmolke war und ist hingegen: kleine Schritte und die fachlich fundiert.


Das Credo der Firma Schmolke war und ist: kleine Schritte und die fachlich fundiert.


In der Anfangszeit, ab der Gründung Mitte des Jahres 1991, sieht man die Schmolke-Fahrzeuge im öffentlich-rechtlichen Krankentransport. „Wir sind damals zusätzlich zum öffentlichen Rettungsdienst gefahren“, erinnert sich Schmolke. „In unserer eigenen Zentrale - als Leitstelle möchte ich sie nicht bezeichnen - haben wir von Anfang an einen engen Kontakt zur Rettungsleitstelle gehalten.“

Als „nur genehmigter Krankentransport“ tut sich Schmolke besonders schwer, im Rettungsdienst Fuß zu fassen. Sein Bruder, der ihn in der Anfangszeit unterstützte, stirbt bald nach der Gründung.

Die Fahrzeuge der Firma Schmolke fahren anfangs in grünweißem Design, Krankentransport- wie Rettungswagen. Trotzdem ist in den Medien nur von einer Patientenversorgung durch das DRK die Rede. Das junge Unternehmen Schmolke kämpft wirtschaftlich ums Überleben.

2001 gelingt der Einstieg in die Notfallrettung

Seit 2001 ist die Firma „Rettungsdienst Schmolke“ im öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst integriert. Ein Rettungswagen, ein Notarzteinsatzfahrzeug und zwei Krankentransportwagen werden anfänglich beauftragt. So werden die Wachen im südlichen Landkreis zwischen der Firma Schmolke, den Johannitern und dem DRK aufgeteilt.

Eine Studie im Jahr 2006 beleuchtet die Einsatzzahlen und die örtlichen Gegebenheiten. Die Berater empfehlen eine Neuverteilung der Rettungswachen. Daraufhin wird 2008 der Rettungsdienst neu ausgeschrieben. In Waltershausen und in Gotha stehen ab dann Fahrzeuge von Schmolke paritätisch mit denen des DRK.

Die Vorgabe ist eine Hilfsfrist von 14 Minuten ab Eingang des Notrufs in der Zentralen Leitstelle in Gotha. Das entspricht dem Thüringer Rettungsdienstgesetz. Darin enthalten sind eine Minute Dispositionszeit der Leitstelle in Gotha, eine Minute Ausrückezeit des Rettungsmittels und zwölf Minuten Fahrzeit zum Einsatzort. Diese Hilfsfrist soll in 95 Prozent der Einsätze erreicht werden.

„Das ist ambitioniert, aber machbar“, dachte sich Schmolke damals schon. „Grundsätzlich macht sich auch bei uns die allgemeine Zunahme der Einsatzzahlen bemerkbar. Zudem haben die Verlegungen von Klinik zu Klinik durch die wachsende Spezialisierung der Krankenhäuser zugenommen“, skizziert Schmolke die heutige Situation.

Die Feuerwehren sind im Landkreis organisatorisch nicht in den Rettungsdienst eingebunden. In einigen abgelegenen Dörfer haben engagierte Feuerwehren aber eine Voraushilfe im Sinne einer qualifizierten Ersten Hilfe organisiert. Die teilnehmenden Helfer haben entsprechende Notfalltrainings absolviert und sind mit automatisierten externen Defibrillatoren (AED) ausgestattet. Nach Beobachtung Schmolkes wird diese Unterstützung allerdings nur selten hinzugezogen, obwohl sie in der Leitstelle hinterlegt sei. Der Kontakt zwischen Schmolke und den Voraushelfern wird aber gepflegt: „Wir helfen hier als Rettungsdienst bei der Durchführung solcher Trainingsmaßnahmen“, erzählt Schmolke.

Nach einer neuerlichen Ausschreibung 2016 übernimmt der Rettungsdienst Schmolke die Wache in Ohrdruf süd-östlich der Kreisstadt Gotha von den Johannitern. Inzwischen werden je drei Rettungswagen von Schmolke an den Wachen in Waltershausen und Ohrdruf besetzt. Auf jeder Wache stehen zwei RTW im 24-Stunden-Dienst und ein weiterer Rettungswagen im Tagdienst (12 Stunden) zur Verfügung.

„Die 24- und 12-Stunden-Schichten sind in Absprache und Einverständnis der Mitarbeiter so vereinbart worden“, erklärt Schmolke. „Unsere 72 Mitarbeiter, bei zirka 60 Planstellen, sind in der Mehrzahl junge Kollegen mit Familie. Die genießen die langen arbeitsfreien Zeiten.“


„Die Mitglieder der Unterstützungsgruppe kommen aus allen Organi- sationen.“


Christian Kronfeld Rettungsdienstleiter und Assistent der Geschäftsführung

1991 wurde die Rettungsdienst Schmolke GmbH gegründet.

Zusätzlich sind für Schmolke zwei Krankentransportwagen von der Wache Waltershausen und ein weiterer KTW von Ohrdruf aus unterwegs. An der Klinik Friedrichroda sind tagsüber ein Rettungswagen und ein Notarzteinsatzfahrzeug stationiert, nachts wird das Einsatzgebiet durch zwei Notarzteinsatzfahrzeuge abgedeckt. Das Notarzteinsatzfahrzeug wechselt wochentags immer um 15 Uhr zur Heliosklinik nach Gotha und bedient dann den gesamten Landkreis abwechselnd mit einem NEF des DRK. Am Wochenende und an Feiertagen findet der Dienst generell von der Gothaer Klinik aus statt.

Größter privater Anbieter in Thüringen

„Als privates Unternehmen musst du 120 Prozent geben, um mit 80 Prozent wahrgenommen zu werden. Wir müssen immer besser, pünktlicher und freundlicher sein als andere“, so Schmolke. Nach eigenen Angaben ist seine GmbH der größte private Anbieter in Thüringen. Die Zusammenarbeit mit allen anderen Hilfsorganisationen, privaten Firmen und der Integrierten Leitstelle gestalte sich problemlos und kollegial. Auch der Landrat unterstütze die beauftragten Rettungsdienste im Landkreis sehr engagiert und fachkundig. Das sei anfangs zum Teil harte Arbeit gewesen. Aber, und das betont Geschäftsführer Thomas Schmolke ausdrücklich, die professionelle Kooperation am Patienten hätte nie infrage gestanden. Auch zu der Zeit, als der Rettungsdienst Schmolke „nur“ als genehmigte Rettungsdienst-Organisation tätig war.

Die Motivation der Mitarbeiter zu diesem betriebsinternen Anspruch wird über die Entlohnung, den technischen Standard, die berufliche Qualifizierung und das Betriebsklima erreicht. So liegt das mit den Krankenkassen ausgehandelte Grundgehalt beispielsweise über dem des DRK.

Die täglich auflaufenden Kosten des Personals werden mit Essensgutscheinen aufgefangen. „Mit Dumpinglöhnen kann man kein Unternehmen führen, kann man keine Mitarbeiter motivieren“, ist Schmolke überzeugt. „Als Maßstab für das Betriebsklima kann der Krankenstand herangezogen werden. Da besitzen wir eine recht gute Statistik. Wir motivieren unsere Mitarbeiter auch durch modernste Technik.“

Die Norm für Rettungswagen stellt nach Schmolkes Überzeugung nur einen Mindeststandard dar. Die reale Ausstattung der Schmolke-Rettungswagen orientiert sich nach dem, was technisch möglich ist. So waren die Fahrzeuge schon als eine der ersten in Thüringen mit KEDRettungskorsett, der EZIO für intraossäre Punktionen oder Video-Laryngoskop ausgerüstet.

Die ans eigene Unternehmen gesetzten Anforderungen finden sich im elektronischen Qualitätsmanagementsystem wieder und wurden stets durch die vorgeschriebenen Audits nach DIN ISO 9001:2015 bestätigt. „Wir sind vom elektronischen Qualitätsmanagementsystem überzeugt“, betont Schmolke. „Es stellt eine einheitliche Vorgehensweise an allen Standorten sicher“, erläutert Christian Kronfeld, Rettungsdienstleiter und Assistent der Geschäftsführung bei Schmolke.

Planspieltraining an der selbst gebauten Anlage in der Wache Ohrdruf.


Sowohl die Medikamentengabe als auch die Anwendung invasiver Maßnahmen durch Notfallsanitäter sind in den Verfahrensanweisungen für den Thüringer Rettungsdienst (VFA Thür RD) geregelt. Mit kleinen Ausnahmen wie der Gabe von Betäubungsmitteln finden sie im Landkreis Gotha komplette Anwendung. Der ärztliche Leiter Rettungsdienst trifft mit jedem Notfallsanitäter individuelle Delegationsvereinbarungen und kontrolliert diese im Dienst bzw. über die Einsatzdokumentation. Unterstützend stellt die Arbeitsgemeinschaft Thüringer Notärzte (AGTN) eine App für Notfallsanitäter zur Verfügung, die sie jederzeit zur Absicherung ihres Handelns nutzen können.

Die Notfallsanitäter erhalten in regelmäßigen persönlichen Gesprächen bzw. per Mail das notärztliche Feedback zu ihren Maßnahmen. Diese Rückmeldungen gehen nur an den entsprechenden Notfallsanitäter. Die Geschäftsführung bleibt außen vor.

Für Schmolke ist das kein Problem. „Als Chef muss ich nicht immer alles wissen. Wir würden erst einbezogen, wenn ein Fall strafrechtliche Bedeutung erhielte. Das war bisher aber noch nie der Fall.“

2001 gelang der Einstieg in den Rettungsdienst.

Wache Waltershausen

RTW: 3
(davon einer im Tagdienst)
KTW: 2

Wache Ohrdruf

RTW: 3
(davon einer im Tagdienst)

Klinikum Friedrichroda/ Gotha

NEF: 1
RTW: 1
(nur im Tagdienst)

Ehrenamtliche Kräfte für den Katastrophenschutz

Als große Herausforderung betrachtet man bei Schmolke auch die Pflege ehrenamtlicher Strukturen im Rettungswesen. Die Begleitung von Schulsanitätsdiensten sowohl an drei Gymnasien als auch einer Regelschule im Landkreis gehören bei Schmolke dazu. Analog zu den Hilfsorganisationen verfügt Schmolke zudem über eine „Jugendretter“-Gruppe, die den Nachwuchs an so wichtige Themen wie Erste Hilfe heranführt. Ihre Mitglieder bilden im besten Fall die künftige Personalbasis für die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Firma Schmolke. Diese stehen als Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) nicht nur für regionale Großschadenslagen zur Verfügung. Auch im Katastrophenschutz sind sie eine feste Größe.

„Es hat zwar lange gedauert, bis wir in diesem Bereich Akzeptanz erhielten“, so Schmolke „Nun besetzen wir aber einen ELW 2, der auch von der SEG Führungsunterstützung genutzt wird, einen KTW-Typ B sowie einen Arzttruppwagen für den Katastrophenschutz.“

In der Notfallrettung arbeitet Rettungsdienst Schmolke unter anderem mit den Teams von “Christoph 60” aus Suhl zusammen.


Durch die Ausschreibung verpflichtet sich die Rettungsdienst Schmolke GmbH, für den Landkreis Gotha acht Organisatorische Leiter Rettungsdienst (OrgL) vorzuhalten. Der diensthabende OrgL leistet im 24-Stunden-Bereitschaftsdienst diese Tätigkeit von zu Hause aus. Drei Einsatzfahrzeuge sind für diesen Dienst vorgesehen. In Stoßzeiten wird das OrgLFahrzeug auch mal als Notarzt-Zubringer alarmiert. Primär ist der OrgL allerdings in Großschadenslagen gefragt. Dann nimmt er den Leitenden Notarzt (LNA) auf, bringt ihn zur Eisatzstelle und bewältigt mit ihm gemeinsam beispielsweise einen Massenanfall von Verletzten. In diesen Fällen können OrgL und LNA auch auf die SEGFührungsunterstützungsgruppe (ELW 2) zurückgreifen.


„Als privates Unternehmen musst du 120 Prozent geben, um mit 80 Prozent wahrgenommen zu werden.“


Thomas Schmolke Geschäftsführer Rettungsdienst Schmolke GmbH

Den ersten ELW für die Führungsunterstützungsgruppe hatte Schmolke 2013 mit seinen Mitarbeitern noch selbst konstruiert und ausbauen lassen. Inzwischen ist dieser Wagen durch ein neues Modell ersetzt worden, das das Bundesland Thüringen zur Verfügung gestellt hat.

„Die Mitglieder der Unterstützungsgruppe kommen aus allen Organisationen“, präzisiert Christian Kronfeld. „Da hat sich eine gute Gemeinschaft gebildet. Zum Glück ziehen alle an einem Strang, von der Landesregierung bis zu unseren Helfern.“ Zum Einsatz kommen Fahrzeug und Führungsunterstützungsgruppe auch in ganz Thüringen bei den regelmäßigen Tunnelübungen der Deutschen Bahn auf deren ICE-Strecken.

Thüringer Wald als perfekte Übungskulisse

Die gesetzlich vorgeschriebenen und freiwilligen Fortbildungen der Mitarbeiter werden nicht nur innerbetrieblich, sondern auch öffentlich angeboten. Dazu wurde der gemeinnützige Verein ReTTop (www.rettop.de) gegründet. Der Verein hat derzeit über 80 Mitglieder.

„Wir setzen uns für eine Qualitätserhaltung und stetige Verbesserung der rettungs- und sanitätsdienstlichen Versorgungsund Organisationsstrukturen ein“, erklärt Kronfeld. „Neben der Vernetzung möglichst vieler, an der Rettung beteiligter Institutionen wie Feuerwehr, Polizei, THW und Kliniken bietet der Verein zielführende und praxisorientierte Fort- und Weiterbildungen für alle Mitarbeiter im Rettungsdienst an.“

Hier werden aber nicht nur zertifizierte Fort- und Weiterbildungen für Notfallsanitäter durchgeführt, sondern auch spezielle Fortbildung für ersteintreffende Einsatzkräfte, OrgL und LNA angeboten. So können diese immer wieder Einsatztaktik in Form eines Planspieltrainings üben. Die Schmolke-Retter bauten in Eigenregie während ruhiger Schichten solche „Miniaturwelten“ mit viel Engagement und Freude am Detail. Das gesamte Material für Modellbau wurde dabei herangezogen, um Kulissen im Maßstab 1:87 (H0) entstehen zu lassen und mit lokalen Besonderheiten zu versehen.

UNSER AUTOR: Helmut Stark (Jg. 1960), Rettungsassistent, Einsatzleiter Rettungsdienst, Dozent an einer RD-Schule, freier Journalist (Text), Schmolke GmbH (Fotos)

Informationen

Im Internet erfahren Sie noch mehr über die Aktivitäten der Rettungsdienst Schmolke GmbH unter
www.rettungsdienstschmolke.de/