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SUPER GUIDE


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Mac Life - epaper ⋅ Ausgabe 4/2022 vom 03.03.2022

iPHONE UND iPAD

Als Apple iOS 15 im September 2021 offiziell veröffentlichte, waren wir überrascht: Einige der Funktionen, die auf der WWDC 2021 angekündigt worden waren, fanden sich noch nicht in der neuen Version des Betriebssystems wieder, darunter spannende Funktionen wie SharePlay (alles über SharePlay ab Seite 72) oder das iCloud Privat-Relay. Doch mittlerweile sind zum Glück auch diese Funktionen durch Versionsaktualisierungen verfügbar.

Ist dein iPhone schon auf dem neusten Stand? Das kannst du leicht überprüfen. Gehe dafür in die Einstellungen-App und tippe auf „Allgemein > Info“.

Bei der Softwareversion sollte mindestens 15.3 stehen, damit du von allen Tipps in diesem Super Guide profitieren kannst.

Sollte dein iPhone noch nicht auf der neusten Version laufen, kannst du dies schnell ändern: Dafür gehst du einen Schritt zurück und tippst stattdessen auf Softwareupdate. Hier kannst du die ...

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Bildquelle: Mac Life, Ausgabe 4/2022

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... Aktualisierung von iOS starten.

Nutzt du FaceTime nur mit einer anderen Person, dann siehst du dein Gegenüber groß, während du dich selbst klein in einer Ecke siehst. Dies ändert sich, wenn weitere Teilnehmer:innen hinzukommen. In diesem Fall verteilt die Software die Personen auf dem Bildschirm und hebt automatisch die sprechende Person hervor. Dies kann mitunter unübersichtlich sein, sodass Apple mit iOS 15 eine Rasteransicht einführt, die alle in Zeilen und Spalten verteilt. Starte einen Anruf mit mehreren Personen und tippe am oberen Rand auf „FaceTime“. Dort kannst du nicht nur weitere Teilnehmer:innen hinzufügen, den Link teilen oder Anfragen stumm schalten, sondern mit einem Tipp auf „Rasterdarstellung“ aktivieren.

2 Weicher Hintergrund

Grundsätzlich funktioniert der Porträtmodus seit iOS 15 in Apples eigener FaceTime-App und ist dort auch direkt integriert. Dazu startest du lediglich einen Videoanruf mit der Apple-App und tippst dann auf das neue Symbol mit der Person. Mit dem Tipp wird der Hintergrund sofort unscharf gemacht. Die Stärke der Unschärfe kannst du jedoch nicht einstellen.

3 SharePlay

Um SharePlay verwenden zu können, starte einen FaceTime-Anruf mit deinen Freund:innen und/oder Verwandten. Anschließend verlässt du die Anwendung und öffnest beispielsweise die Musik-App. Starte die Wiedergabe. Du wirst gefragt, ob du die Musik nur für dich hören oder mit anderen via SharePlay teilen möchtest. Wähle Letzteres aus. Die anderen Teilnehmer:innen müssen den Vorgang bestätigen.

Alternativ kannst du deinen Bildschirm teilen, indem du in der Wiedergabesteuerung von FaceTime am oberen Bildschirmrand auf das Bildschirmsymbol mit der Person tippst und dann „Meinen Bildschirm teilen“ auswählst. Um das Teilen zu beenden, tippst du oben links auf die farbig hinterlegte Uhrzeit. Dadurch erscheint das Face-Time-Menü. Tippe rechts auf das Share-Play-Symbol. Du hörst einen Ton, der die beendete Wiedergabe bestätigt.

4 FaceTime-Einladung

Gänzlich neu für FaceTime – und ein alter Hut für die meisten anderen Konferenzlösungen – ist die Möglichkeit, andere im Voraus zu einem Gespräch einzuladen. Das machst du am besten, indem du für Termine eine klassische Kalender-Einladung anlegst und diese um einen Link zum FaceTime-Meeting zu ergänzt. Dies ist nicht nur mit vorher erstellten Links möglich, du kannst auch direkt in der Kalender-App einen neuen FaceTime-Link generieren. Alternativ dazu kannst du auch die Face-Time-App öffnen und gleich oben auf „Link erstellen“ tippen. Dort kannst du einen Namen hinzufügen und den Link direkt an deine Freund:innen versenden. Sogar Android-Nutzer:innen können diesen Link nutzen, um der Videokonferenz beizutreten.

5 Stimmisolation

Ist die „Stimmisolation“ bei FaceTime aktiviert, dann trennt die Software deine Stimme von den Hintergrundgeräuschen. Dadurch bist du während der Anrufe deutlich besser zu hören. Öffne dazu die FaceTime-App und erstelle einen Anruf. Rufe danach das Kontrollzentrum auf. Dort siehst du gleich oben zwei neue Optionen. Tippe rechts auf „Modus“ und wähle dann die „Stimmisolation“ aus. Im gleichen Bereich kannst du auch das „breite Spektrum“ auswählen. Dies funktioniert genau umgekehrt: Dein Gegenüber hört jedes Geräusch um dich herum. Damit kannst du auch leise Töne, die du hörst, mit deinen Liebsten teilen.

Erinnerungen und Notizen

6 Tags verwenden

Eine Möglichkeit, deine Erinnerungen zu ordnen, bieten Tags. Da du die Namen der Tags frei wählen kannst, eignen sie sich gut, um Erinnerungen notizenübergreifend mit einem Thema zu verknüpfen. Wähle dafür eine Erinnerung aus und tippe auf das kleine i.

Hier kannst du verschiedene Dinge an der Aufgabe ändern, aber auch Tags hinzufügen. Bei dieser Option kannst du entweder einen bereits bestehenden Tag zuweisen oder einen neuen Tag hinzufügen. Sobald du Tags angelegt hast, erscheinen sie unten auf der Startseite der App.

8 Erinnerungen teilen

Du kannst Listen für andere Benutzer:innen freigeben. Wähle dafür die entsprechende Liste aus und tippe oben rechts auf das Menüsymbol.

Wähle dann „Liste teilen“ aus. Hier kannst du verschiedene Kanäle auswählen, über die du deine Liste an deine Freund:innen oder Familie senden willst. Außerdem kannst du wählen, ob die Eingeladenen weitere Kontakte hinzufügen dürfen. Öffnest du eine geteilte Liste, siehst du unterhalb des Namens der Liste, mit wem du sie geteilt hast oder von wem sie stammt.

7 Intelligente Listen

Erinnerungen unterstützt Listen, die Einträge dynamisch nach bestimmten Kriterien zusammenstellen. Dazu gehören Tags, mit denen du Erinnerungen kategorisieren kannst. Du kannst aber auch selbst intelligente Listen anlegen. Legst du eine neue Liste an, kannst du direkt unterhalb des Namensfelds auf „In intelligente Liste konvertieren“ tippen. Dann erscheinen einige Optionen, über die du die Auswahl nach Datum, Zeit, Priorität oder anderen Kriterien festlegen kannst. Wählst du zum Beispiel Priorität aus, kannst du dir immer die Einträge der nächsten drei Tage mit hoher Priorität zeigen lassen.

9 Gemeinsame Notizen

Du kannst Menschen, mit denen du gemeinsam an einer Notiz arbeitest, nun per @-Markierung (also zum Beispiel „@Sebastian Schack“) erwähnen, sodass sie über deinen Kommentar oder Hinweis informiert werden.

Zudem gibt es nun eine Aktivitätsansicht, wie du sie vielleicht schon von anderen Tools zum kollaborativen Arbeiten kennst. Dahinter verbirgt sich ein Änderungsverlauf, in dem du jederzeit einsehen kannst, wer welche Änderungen vorgenommen hast – en Detail oder in einer Zusammenfassung.

Quick Notes

10 Du erstellst eine Quick Note, indem du auf deinem iPad mit deinem Finger oder einem Apple Pencil von der rechten unteren Ecke zur Bildschirmmitte wischst. Standardmäßig begrüßt dich eine neue Quick Note mit einer leeren Seite, sodass du direkt loslegen und Notizen erfassen kannst. Das geht wahlweise mit dem Apple Pencil, der Bildschirmtastatur (oder einem extern angeschlossenen Keyboard via Globustaste + Q) und zur Not sogar mit dem Finger.

11 Was kann in eine Quick Note? Mit der schnellen Notiz kannst du viel mehr anstellen, als einen einfachen Schmierzettel anzufertigen. Du kannst Links aus Safari oder anderen kompatiblen Apps genauso einfügen wie Bilder, Text und allem, was die Notizen App auch sonst verarbeiten kann. All dies kannst du allerdings nur mit dem iPad oder dem Mac. Auf dem iPhone kannst du Quick Notes lediglich einsehen.

12 Wo finde ich die Quick Notes? All deine Quick Notes landen in der Notizen-App, dort allerdings in einem speziellen Ordner. Sie synchronisieren sich von dort aus via iCloud auch auf deinen Mac und dein iPhone.Du kannst sie mithilfe von Tags außerdem genauso strukturieren wie normale Notizen, um sie schneller wiederfinden zu können.

Multitasking auf dem iPad

13 Split View

Die Split-View-Funktion ist bereits seit Jahren Teil von iPadOS. In der neuesten Version verbesserte Apple jedoch die Funktionsweise, sodass du die Ansicht besser kontrollieren kannst und nicht auf Verrenkungen mit deinen Fingern angewiesen bist. In jeder iPad-App siehst du nun am oberen Bildschirmrand ein Symbol mit drei Punkten. Ein Tipp darauf zeigt dir alle Fenster der App sowie die drei Optionen. Dadurch kannst du eine App in den Vollbildmodus, in Split View oder Slide Over schicken. Wählst du etwa Split View und eine Seite aus, wird die App zur Seite geschoben und du kannst bequem über den Home-Bildschirm eine zweite App auswählen. Bei Slide Over überdeckt die zusätzliche Anwendung die aktuelle App und lässt sich mit einem Wisch wieder wegschieben.

15 Multitasking per Tastatur

Du kannst Multitasking-Funktionen jetzt auch mit deiner externen Tastatur auslösen und so noch einfacher darauf zugreifen. Um diese anzuwenden, drückst du einfach die Globus-Taste auf deiner externen Tastatur und zusätzlich den Pfeil nach oben für den App Switcher, den Pfeil nach links, um zur nächsten App zu wechseln, oder den Pfeil nach rechts für die vorherige App. Apple hat in iPadOS 15 aber auch noch zahlreiche weitere Tastaturkürzel ergänzt. Etwa das Starten von Apps vom Startbildschirm aus, das Blättern durch aktive Fenster und vieles mehr. Wenn du wissen willst, welche Tastenkombinationen dir zur Verfügung stehen, drücke einfach die Globus-Taste auf deiner Tastatur und halte sie gedrückt.

14 Fenster zentrieren

Neben Split View und Slide Over bietet Apple mit dem jüngsten Update eine neue Ansicht für verschiedene Apps. Ab sofort kannst du Eingabefenster zentriert anzeigen lassen, um Texte besser eingeben zu können. Tippe und halte deine Finger auf eine E-Mail in Split View gedrückt. Wähle die Option „Im neuen Fenster anzeigen“ aus. Öffnet sich das Fenster nicht in der Mitte, tippst du oben auf das Symbol mit den drei Punkten und wählst den ganz rechten Beitrag aus, um das Fenster zu zentrieren.

16 Fensterauswahl für Apps

Du kannst seit einiger Zeit mehrere Fenster einer App öffnen. Um es dir leichter zu machen, hat Apple die Ansicht verbessert. Bei jedem Start einer App mit mehreren geöffneten Fenstern werden dir diese kurzzeitig angezeigt, bevor sie verschwinden. Jedoch lassen sie sich wieder anzeigen, indem du auf das Symbol mit den drei Punkten am oberen Bildschirmrand tippst. Alternativ dazu kannst du auch das Dock noch oben ziehen und das App-Icon erneut antippen. Oder du hältst auf dem Home-Bildschirm deinen Finger lange auf das Icon gedrückt und wählst „Alle Fenster anzeigen“ aus.

Fotos

17 Rückblicke anpassen

Im Reiter „Für dich“ findest du die „Rückblicke“, die iOS automatisch aus deinen Aufnahmen erstellt und mit Musik aufbereitet. Ab iOS 15 werden diese Erinnerungen noch interaktiver, sodass du die Diashow nicht durchlaufen lassen musst, sondern jederzeit anhalten oder zurückgehen kannst. Die Bilder synchronisieren sich automatisch zur Musik. Apropos Musik:

Solltest du ein Apple-Music-Abonnement besitzen, dann greift die Fotos-App für die Rückblicke darauf zurück, um sie mit deiner Lieblingsmusik zu unterlegen. Alternativ kannst du auch einen Song auswählen. Apple erweitert zudem die Typen, sodass Rückblicke zu Kindern, internationalen Feiertagen und sogar deinem Hund oder deiner Katze automatisch erstellt werden.

19 Texte erkennen und verwenden

Vor wenigen Jahren führte Apple die Erkennung von QR-Codes in die Kamera-App ein. Dies erlaubt dir, einfach deine iPhone-Kamera zu öffnen und direkt aus der Anwendung eine Interaktion mit dem Code durchzuführen – ohne zusätzlich Software. In iOS 15 geht Apple einen Schritt weiter und führt eine OCR-Funktion (Optische Texterkennung) ein. Öffne dazu die Kamera-App und halte die Kamera über ein Dokument oder eine handschriftliche Notiz. Je nach Ausrichtung erscheint ein Text-Symbol neben den Zoom-Buttons. Außerdem wird der Text automatisch in der Liveaufnahme markiert. Tippst du auf das neue Symbol, macht die Kamera-App eine Momentaufnahme von dem erkannten Text, den du auswählen, kopieren, übersetzen, nachschlagen, sprechen oder teilen lassen kannst.

18 Mehr Fotoinformationen

Erinnerst du dich noch an iPhoto? Dabei handelt es sich um Apples Vorgänger zur Fotos-App. Auch in iOS 15 bringt das Unternehmen weitere Funktionen der Anwendung zurück. Dieses Mal sind es die Fotoinformationen, die dir durch das Nach-oben-Wischen auf einem Foto angezeigt werden. Dort kannst du folgende Informationen ablesen: Kamera, Dateiformat, Objektiv, Brennweite, Blende, Auflösung, Größe, ISO-Wert sowie die Belichtungszeit. Dort kannst du auch weitere Metadaten deines Fotos, wie den Standort oder das Datum, ändern, indem du auf „Anpassen“ tippst.

20 Bilder aus Safari

So leicht wie die Überschrift klingt, ist das Speichern mehrerer Bilder aus dem Internet dann leider doch nicht. Stattdessen bedienen wir uns eines neuen Features: Drag & Drop. Sowohl am iPhone als auch am iPad kannst du Dateien, Texte, Apps und auch Bilder per Fingerwisch von einer App in eine andere ziehen. In Safari klappt dies ebenfalls, sodass du mehrere Bilder auswählen und sie dann per Drag & Drop in die Fotos-App bewegen kannst, ohne sie einzeln speichern zu müssen.

Safari

21 Tabgruppen nutzen

Tippe in Safari neben der Adressleiste auf das Tab-Symbol. Du siehst nun alle deine Tabs in einem übersichtlichen Raster. Unten zeigt dir Safari an, wie viele Webseiten beziehungsweise Tabs du geöffnet hast. Tippe darauf. Hier stehen die mehrere Optionen zur Auswahl. Du kannst zwischen deinen Tabgruppen wechseln, den Privatmodus aktivieren oder eine „Neue leere Tabgruppe“ beziehungsweise eine „Neue Tabgruppen aus X Tabs“ erstellen. Wähle „Neue leere Tabgruppe“ aus und gib ihr einen Namen, um den Inhalt kurz zu beschreiben. Du kannst ihn anschließend noch ändern. Halte dazu deinen Finger auf die Tabgruppe gedrückt und wähle „Umbenennen“ aus. Du kannst sie in dieser Ansicht auch löschen oder durch alle Tabs navigieren.

23 Tabs in Tabgruppen

Tabgruppen sind sehr praktisch, um deine Gedanken zu ordnen und mehrere zusammengehörige Websites an einem Ort zu sichern. Allerdings passiert es schnell, dass du eine Seite in einer falschen Gruppe öffnest. Dann kannst du auch nachträglich einzelne Tabs aus einer Gruppe in eine andere verschieben. Halte dazu im Tab-Raster einen Finger auf einen Tab gedrückt und wähle anschließend die Option „Zu Tabgruppe bewegen“ aus, in der du die neue Gruppe auswählen kannst. Einmal in dieser Ansicht, kannst du von hier aus auch deine Tabs sortieren.

Dir stehen „Tabs nach Titel anordnen“ sowie „Tabs nach Website anordnen“ zur Verfügung.

25 Startseite anpassen

Unter iOS 15 und iPadOS 15 kannst du Safari endlich individuell anpassen. Die Anpassungen lassen sich als kleines Extra auch mit deinen anderen Geräten abgleichen, sodass du sie nur einmal vornehmen musst. Entscheide dich, ob Favoriten, „Häufig besucht“, „Geteilt mit mir“, „Datenschutzbericht“, „Siri-Vorschläge“, „Leseliste“ oder deine iCloud-Tabs auf der Startseite angezeigt werden sollen. Öffne dazu einen neuen Tab in Safari, sodass die Startseite erscheint. Scrolle nach ganz unten und tippe auf „Bearbeiten“. Hier kannst du auch ein Hintergrundbild für die Startseite festlegen.

22 Seitenleiste am iPad

Mit iPadOS 15 nähert Apple den Safari-Look an den des Mac an. Wenn du in Safari oben links auf das Symbol tippst, blendet Safari eine Übersicht über deine Tabs und Tabgruppen sowie Lesezeichen ein. So kannst du dich leichter durch Safari navigieren.

24 Tab-Leiste verschieben

Apple hat den Look von Safari über alle Software-Updates hinweg deutlich verändert. Dazu gehört auch, dass die Tab-Leiste in iOS 15 von oben nach unten gewandert ist. Für manche ist das gewöhnungsbedürftig. Zum Glück lässt Apple dir die Wahl, wie du Safari nutzen möchtest, denn du kannst das Layout ändern. Gehe dafür in die Einstellungen-App und rufe „Safari“ auf.

Im Bereich „Tabs“ siehst du die Option „Tab-Leiste“ und „Einzelner Tab“. Wählst du letzteres, so erscheint Safari wieder in der gewohnten Form.

26 Erweiterungen

Am Mac hast du vielleicht schon von den praktischen Erweiterungen von Safari gehört, um beispielsweise Bildschirmfotos von ganzen Seiten anzufertigen oder Werbung zu blockieren. Die neue Aktualisierung bringt das Feature nun auch auf das iPhone und iPad. Laut Apple sollst du sogar Erweiterungen verwenden können, die ursprünglich für den Mac gedacht waren. Unter „Einstellungen > Safari > Erweiterungen“ wirst du mit einem Tipp auf „Weitere Erweiterungen“ in den App Store für neue Add-ons weitergeleitet.

Datenschutz

27 Mail-Aktivitäten

Apples Datenschutzfunktion soll deine IP-Adresse und damit auch deinen Standort verbergen, indem es die E-Mail sowie deren Inhalt im Hintergrund mittels Proxy-Diensten und einer zufälligen IP-Adresse lädt. Damit erfährt der Absender lediglich deine ungefähre Region, aber niemals deinen genauen Standort. Es gibt einen Haken: Sie muss manuell aktiviert werden. Üblicherweise fragte dich die Mail-App beim ersten Start nach dem Update auf iOS 15, aber vielleicht hast du dies übersehen. Öffne die Einstellungen-App und rufe „Mail > Datenschutz“ auf. Zieh dort den Regler neben „Mail-Aktivität schützen“ nach rechts und schon sind deine E-Mail-Aktivitäten weitestgehend geschützt. Tippst du auf einen Link und öffnest die Website des Anbieters, erfährt es dieser auch weiterhin.

29 Anonyme E-Mail-Adresse anlegen

Apple erlaubt dir das Erstellen von anonymen E-Mail-Adressen. Öffne die Einstellungen-App und tippe auf deinen Namen, um Zugriff auf deine Apple-ID zu erhalten. Wähle „iCloud“ aus. Hier siehst du „E-Mail-Adresse verbergen“. Tippe sie an und anschließend auf „Neue Adresse erstellen“. Es wird automatisch eine iCloud. com-Adresse generiert, die keine Rückschlüsse auf dich zulässt. Mit einem Tipp auf „Eine andere E-Mail-Adresse verwenden“ erstellt das System eine andere zufällige Adresse. Bist du zufrieden, dann tippe auf „Fortfahren“. Lege eine Bezeichnung fest und versieh sie mit einer Notiz. Tippe dann auf „Weiter“ und auf „Fertig“.

28 iCloud Privat-Relay

Als iCloud-Abonnent:in wird das iCloud Privat-Relay nach dem Update auf iOS 15 automatisch aktiviert. Solltest du dies nicht wünschen oder eine langsame Internetverbindung durch die kleine Umleitung bemerken, kannst du das Feature jederzeit deaktivieren. Öffne dazu die Einstellungen-App auf deinem iPhone oder iPad und tippe gleich oben auf deinen Namen.

Wähle auf der nächsten Seite „iCloud“ aus, bevor du auf „Privat-Relay“ tippst. Unter „IP-Adressen-Standort“ kannst du festlegen, ob das iCloud Privat-Relay deinen ungefähren Standort beibehalten soll oder ob du der Seite nur dein Land sowie deine Zeitzone mitteilen möchtest. Darunter ist ein Schieberegler für das „Privat-Relay“ zu finden. Zieh ihn nach links, um deinen Schutz zu deaktivieren.

30 Zwei-Faktor-Codes

Apple hat in iOS 15 einen Authen ticator integriert, der Verifizierungs-Codes für Webseiten generiert und damit für zusätzliche Sicherheit sorgt. Eine App wie Google Authenticator wird damit überflüssig. Um einen Zwei-Faktor-Authentifikations-Code zu erstellen, öffnest du „Einstellungen > Passwörter“ und wählst den gewünschten Account aus. Danach tippst du auf „Bestätigungscode konfigurieren“ und folgst der Anleitung. Zukünftig wird der Code auf der Website automatisch ausgefüllt.

31 PDF schützen

Zuzüglich der großen Neuerungen bringt Apple in einige Bereiche praktische Funktionen ein. Du kannst so etwa unter iOS 15 PDF-Dokumente mit einem Passwort versehen, ohne dass du zusätzliche Software benötigst. Jedoch funktioniert dies aktuell nur mit lokal gespeicherten Dokumenten. Für PDFs im iCloud-Speicher ist die Funktion nicht verfügbar. Um ein PDF mit einem Passwort zu schützen, öffnest du die Dateien-App und rufst es unter „Auf meinem iPhone“ auf. Tippe schließlich auf das Teilen-Symbol und wähle dort „PDF sperren“ aus. Lege ein Passwort fest und tippe auf „Fertig“.

Fokus

32 Fokus-Profile

Um ein Profil zu erstellen oder ein vorhandenes anzupassen, öffnest du die Einstellungen-App und rufst „Fokus“ auf. Tippe entweder auf ein Profil oder rechts oben auf das Plus-Symbol. Hier erhältst du eine Vorauswahl, wähle „Eigene“ aus. Gib deinem Fokus einen Namen, eine Farbe und wähle ein Symbol aus. Tippe auf „Weiter“. Nun kannst du Kontakte auswählen, die dich während deines Fokus weiterhin erreichen dürfen. Im nächsten Schritt wählst du Apps aus, die dir weiterhin Mitteilungen schicken dürfen. iOS 15 fragt dich, ob du dringliche Mitteilungen erhalten möchtest. Dies können Termine oder Benachrichtigungen deiner Überwachungskamera sein, sodass du sie nicht verpasst. So kannst du dir auch für andere Situationen jeweils einen passenden Fokus erstellen.

33 Automatischer Fokus

Als nützliches Feature kannst du eine „intelligente Aktivierung“ einschalten, die deine aktuelle Nutzung anhand von Apps, Standort oder Tageszeiten erkennt und den Modus automatisch aktiviert. Natürlich kannst du darüber auch manuell entscheiden und eine Zeit, einen Ort oder eine App für die automatische Aktivierung festlegen. Öffne dazu „Einstellungen > Fokus“ und wähle ein Profil aus. Tippe danach auf „Zeitplan oder Automation hinzufügen“. Danach tippst du lediglich noch auf „Intelligente Aktivierung“.

34 Fokus wechseln

Je nach Konfiguration brauchst du nichts zu tun, um ein Fokus-Profil zu aktivieren. Hast du jedoch keine Zeit, App, Ort oder die intelligente Aktivierung ausgewählt, dann kannst du deinen Fokus auch manuell aktivieren. Öffne dazu das Kontrollzentrum und tippe auf „Fokus“. Wähle einen Fokus aus. Tippst du auf das Symbol mit den drei Punkten, kannst du auch eine Zeit festlegen, sodass der Modus nach einer Stunde, am Abend/Morgen oder bei Verlassen des Orts wieder deaktiviert wird. Die Einstellungen erreichst du ebenfalls von hier. Ist bereits ein Fokus aktiv, dann wird es noch einfacher. In diesem Fall siehst du das Symbol direkt auf dem Sperrbildschirm. Ein langer Druck darauf bringt dich auch zu deinen Fokus-Profilen.

36 Geplante Übersicht

Neben der Fokus-Funktion hat Apple einige neue Ideen für die Informationsflut von Mitteilungen mit iOS 15 und iPadOS 15 veröffentlicht. Am wichtigsten ist die „Geplante Übersicht“. Hier landen weniger wichtige Benachrichtigungen von Apps, die du zwar einsehen, aber nicht sofort erhalten möchtest. Damit kannst du Apps gruppieren und ihre Benachrichtigungen sammeln. Im Laufe des Tages erhältst du anschließend zu festen Uhrzeiten diese Sammlungen von Benachrichtigungen. Apple schlägt „morgens“ und „abends“ vor. Du kannst darüber hinaus weitere Uhrzeiten festlegen. Manche App-Kategorien wie Messengerdienste, Kalender oder To-do-Apps haben einen weiteren Schalter, durch den sie immer priorisiert werden können.

35 Fokus-Modus als Auslöser für Kurzbefehle

Apples Kurzbefehle-App ist eine praktische Automation für dein iPhone und iPad. Damit kannst du Routinen erstellen, die dir eine Menge Arbeit abnehmen. Bisher konnten diese Kurzbefehle aber keine vollständige Automation starten, wenn du deinen Standort veränderst. Stattdessen musst du eine Bestätigung bei der Änderung deines Standortes aktivieren, damit eine Automation starten kann. Mit einem kleinen Trick und dem Fokus-Modus kannst du das nun ändern. Der Fokus-Modus kann ohne Rückbestätigung durch veränderte Standorte wechseln. Diesen Wechsel kannst du als Auslöser für Kurzbefehle hinterlegen. Das Ergebnis: Endlich vollautomatische Kurzbefehle, die sich ohne dein Zutun aktivieren.

Wo ist?

37 Kein Gerät vergessen

Öffne die „Wo ist?“-App auf deinem iPhone und rufe den Karteireiter „Objekte“ auf. Tippe auf das Objekt, das du zukünftig nicht mehr vergessen möchtest. Wähle „Beim Zurücklassen benachrichtigen“ aus und schiebe den Schalter anschließend nach rechts. Direkt darunter kannst du einen oder mehrere Orte festlegen, für die die Mitteilungen deaktiviert werden sollen.

Dies kann deine Heimadresse oder dein Arbeitsplatz sein. Wählst du deinen Standort, dann kannst du zusätzlich entscheiden, ob die Benachrichtigung in einem kleinen, mittleren oder großen Umkreis beginnen soll. Du kannst den festgelegten Ort auch für alle Objekte und Geräte übernehmen.

38 Wallet wiederfinden

Platziere dazu das Apple-Portemonnaie auf der Rückseite deines iPhone 12 oder iPhone 13 (jeweils alle Modelle). Beim erstmaligen Verbinden erscheint ein Pop-up, das dir deine Wallet in einer 3D-Animation zeigt. Folge der Bildschirmschirmanleitung, um deine neue Wallet mit dem „Wo ist?“-Netzwerk zu verbinden. Abschließend tippst du nicht wie gewohnt auf „Fertig“, sondern wählst stattdessen „In Wo ist? anzeigen“ aus. Unter Mitteilungen kannst du nun auswählen, ob du bei Abnahme benachrichtigt werden willst oder nicht. Laut Apple erfolgt die Mitteilung eine Minute, nachdem die Wallet vom iPhone getrennt ist. Nimmst du also schnell eine Karte aus dem Fach, wird die Benachrichtigung nicht erscheinen.

39 Ausgeschaltetes iPhone

iOS 15 bringt ein praktisches Feature mit, das dich dein iPhone auch dann finden lässt, wenn es ausgeschaltet oder im Energiesparmodus ist. Konkret ist dafür der Ultrabreitband-Chip „U1“ notwendig, den Apple erstmals im iPhone 11 integrierte und der seither in allen neuen Modellen außer dem iPhone SE 2 zu finden ist. Öffne die Einstellungen und tippe oben auf deinen Namen. Wähle „Wo ist? > Mein iPhone suchen“ aus und aktiviere „Wo ist?-Netzwerk“.

40 Widgets und App-Mediathek

Neben dem neuen Multitasking sind zwei der größten neuen Funktionen in iPadOS 15 die Homescreen-Widgets und die App-Bibliothek. Wie auf deinem iPhone kannst du jetzt überall auf deinem Homescreen Widgets platzieren, statt wie bisher nur im Seitenbereich der „Heute“-Ansicht.

Apple hat sogar daran gedacht, dass iPads von den meisten Menschen mal hochkant und mal im Querformat genutzt werden. Apple erlaubt dir also, zwei Layout-Konfigurationen für deine Apps und Widgets zu haben. Diese sind voneinander unabhängig, sodass die eine Einstellung die andere nicht beeinträchtigt.

Sonstiges

41 „Mit dir geteilt“

Diese App-übergreifende Funktion sorgt dafür, dass per Nachrichten-App geteilte Inhalte wie Filme, Serien, Musik, Videos, Bilder oder auch Podcasts von deinen Freund:innen in den dazugehörigen Apps erscheinen. Unter der Kategorie „Mit dir geteilt“ kannst du in Apple Music, der Fotos-oder Podcast-App diese Inhalte ansehen und aufrufen. So vergisst du nie wieder einen von Freund:innen empfohlenen Podcast oder Film.

43 Textgröße in Apps

iOS 15 erlaubt dir die Anpassung der Schriftbilder in einzelnen Anwendungen. Dies benötigt jedoch Anpassungen an deinen Einstellungen. Öffne „Einstellungen > Kontrollzentrum“ und füge dort mit einem Tipp auf das Plus-Symbol „Textgröße“ zum Kontrollzentrum hinzu. Danach rufst du eine beliebige App auf, deren Textgröße du anpassen willst. Anschließend öffnest du das Kontrollzentrum und tippst auf das „AA“-Symbol. Während du oben die Schrittgröße mit einem Regler anpassen kannst, solltest du davor darunter „Nur ‚App-Name‘“ auswählen, da du sonst die Größen in allen Apps änderst. Ziehe den Regler nach oben, um den Text in kleinen Schritten zu vergrößern.

44 Reparaturhistorie

In iOS 15.2 führte Apple ein neues Feature ein, um den Reparaturstatus deines iPhone zu überprüfen. Das neue Reparaturmenü findest du unter „Einstellungen > Allgemein > Infos“. Unterhalb der Seriennummer kannst du die Reparaturhistorie des Geräts einsehen. Diese wird nur sichtbar, wenn ein Teil ausgetauscht beziehungsweise eine Reparatur durchgeführt wurde. Du kannst dort auch nachvollziehen, ob es sich um ein Original-oder Drittanbieter-Ersatzteil handelt.

42 Überall übersetzen

iPadOS 14 führte die Übersetzen-App ein. Mit iPadOS 15 geht Apple einen Schritt weiter und integriert das Feature systemweit. Dadurch kannst du jeden Text im gesamten Betriebssystem übersetzen. Die Funktion arbeitet sogar mit dem Live Text zusammen, der Texte in Bildern erkennt. Dadurch kannst du auch abfotografierte Texte übersetzen. Wähle dazu einfach ein Wort oder einen Absatz aus und wähle aus dem Kontextmenü „Übersetzen“ aus.

45 Kurzbefehle für Podcasts

Apples Podcasts-App hat im vergangenen Jahr viele Veränderungen durchgemacht. Neben einem neuen Design und kostenpflichtigen Abos brachte iPadOS 15 zudem Shortcuts auf das iPad, die über den bisherigen Befehl „Befehlstaste + R“ zum Neuladen des Feeds hinausgehen. Insgesamt warten nun 17 Kurzbefehle auf dich, die du unter Umständen schon vom Mac kennst. Mit der Leertaste kannst du deine Wiedergabe pausieren, während dich die Befehlstaste + Rechtspfeil zum nächsten Titel springen lässt.

Bonustipp: Um dir alle Shortcuts der Podcasts-App anzeigen zu lassen, hältst du einfach die Befehlstaste kurz gedrückt. Dies funktioniert in jeder App.