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SUPER-LUXUS-SUVS


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Off Road - epaper ⋅ Ausgabe 6/2022 vom 10.05.2022

ÜBERBLICK EDEL-ALLRADLER

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Bildquelle: Off Road, Ausgabe 6/2022

Sie machen weder Sinn, noch braucht sie irgendwer. Dennoch wecken die Fahrzeuge der absoluten Oberklasse Begehrlichkeiten und beeindrucken mit Technik, Komfort und Leistung. In Zeiten des ungebrochenen SUV-Booms verwundert es nicht, dass inzwischen die Sports Utility Vehicles den Limousinen der absoluten Luxusklasse den Rang streitig machen. Zu den Klassikern vom Schlage eines Range Rover gesellen sich immer mehr neue Modelle und Hersteller. Selbst Firmen aus der Sportwagenliga wie Lamborghini oder Maserati und auch die Luxusmarken Rolls-Royce oder Bentley haben inzwischen Super-Luxus-SUVs im Programm.

ASTON MARTIN DBX

Mit dem DBX hat der britische Hersteller von Luxus- Automobilen seit dem Frühjahr 2020 ein eigenes SUV im Programm. Dessen luxuriöser und natürlich in Handarbeit gefertigter Innenraum empfängt die Passagiere mit Sportsitzen aus Vollnarbenleder – sowohl der ...

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... Dachhimmel als auch die elektrische Dachjalousie sind in einer luxuriösen Alcantara-Ausführung gehalten. Die ohnehin schon üppige Serienausstattung kann darüber hinaus mittels elf Zubehörpaketen den individuellen Anforderungen angepasst werden. So beinhaltet zum Beispiel das „Pet Pack“ unter anderem eine mobile Waschanlage für den Hund, alternativ bringt das „Snow Pack“ Stiefelwärmer in den DBX – damit gelingt jeder Skiausflug ohne kalte Füße.

Der Aston Martin DBX ist nicht nur gut fünf Meter lang und 2,3 Tonnen schwer, sondern auch entsprechend praktisch: Sein Laderaum fasst 632 Liter und lässt sich durch die dreigeteilt klappbare Rückbank noch erweitern. Optional ist sogar eine Anhängerkupplung erhältlich, mit der maximal 2700 Kilo schwere Trailer gezogen werden können.

Für standesgemäße Fahrleistungen sorgt in dem im Frühjahr lancierten DBX707 ein Vierliter-V8-Biturbo mit Zylinderabschaltung, der 707 PS Höchstleistung sowie 900 Nm maximales Drehmoment entwickelt. Damit sprintet der stärkste aller DBX in 3,3 Sekunden auf Tempo hundert, erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 310 km/h und genehmigt sich im Schnitt 14,2 Liter Super. Die Kraftübertragung erfolgt per 9-Stufen-Automatikgetriebe mit Drehmomentwandler und Allradantrieb.

BENTLEY BENTAYGA

Nicht weniger als das stärkste, luxuriöseste und exklusivste SUV der Welt soll der Bentayga nach Ansicht seiner Erbauer sein. Doch rein technisch basiert er ganz profan auf der MLB-Plattform der Konzernmutter Volkswagen, die er sich mit dem Audi Q7 und dem Porsche Cayenne teilt. Die 2,5 Tonnen Leder, Chrom und Edelholz haben im Sommer 2020 ein Facelift erhalten, bei dem nicht nur die Karosserie und das Interieur aufgefrischt, sondern auch die Antriebspalette überarbeitet wurde. Neu ins Programm kam der Bentayga Hybrid. Ihm verhilft die Kombination aus einem Elektro-Motor und einem drei Liter großen V6-Benziner mit Doppelturbo-Aufladung zu einer Höchstleistung von 449 PS und einem maximalen Drehmoment von 700 Nm – alternativ besteht die Möglichkeit, bis zu 50 Kilometer rein elektrisch zu fahren.

Als weitere Motorisierung steht ein V8-Benziner mit vier Liter Hubraum und 550 Pferdestärken zur Wahl. Wem dessen 770 Nm Drehmoment noch zu wenig erscheinen, der greift halt zum Bentagaya Speed mit einem W12-Zylinder-Benziner und 900 Newtonmeter Drehmoment sowie 635 PS Höchstleistung. Mit diesem mächtigen Sechsliter-Triebwerk läuft der Luxus-Brite 306 km/h schnell und spurtet aus dem Stand in nur 3,9 Sekunden auf Tempo hundert.

Auch bei den Individualisierungsoptionen gibt es kaum Grenzen: Die 17 Standard-Lackierungen des Bentayga können um weitere 47 Farben der Mulliner-Ausstattungslinie sowie 24 optionale Zweifarblackierungen ergänzt werden. Darüber hinaus stehen 15 Lederfarben in sechs Farbkombinationen, acht Furnierhölzer und zwei Interieur-Oberflächen in der Optionenliste.

L AMBORGHINI URUS

Der Urus basiert zwar auf der VW-Plattform für große SUV, dennoch wiegt das „Super Sport Utility Vehicle“ – so die offizielle Bezeichnung – durch die Verwendung vieler Leichtbauteile nur 2197 Kilogramm. In Kombination mit seinem Vierliter-V8-Biturbo, der 478 kW / 650 PS generiert, erzielt der Italiener fulminante Fahrleistungen: Von null auf hundert beschleunigt er in 3,6 Sekunden, 200 Stundenkilometer sind in 12,8 Sekunden erreicht und seine Höchstgeschwindigkeit liegt bei 305 km/h. Trotzdem soll er mit einem Durchschnittsverbrauch von 12,3 Liter – nach Herstellerangabe – noch relativ sparsam bleiben. Ein Permanent-Allrad mit Torsen-Zentraldifferenzial ist ebenso Serie wie das Torque-Vectoring-System, das die Antriebskraft für bessere Traktion je nach Fahrmodus, Fahrstil und Haftungssituation individuell an jedes einzelne Rad verteilt. Und selbst eine Anhängerkupplung steht als Extra in der Preisliste – eine absolute Ausnahme bei den Sportwagen aus Sant‘Agata Bolognese.

Neben der umfassenden Serienausstattung bietet der Urus bis zu zwölf verschiedene Assistenzfunktionen plus Head-up-Display. Zum Modelljahr 2021 hat der Italiener noch einen optionalen Parkassistenten erhalten, der per Knopfdruck den Urus selbsttätig einparken lässt. Zu den verfügbaren Sonderausstattungen gehört unter anderem das brandneue Premium-Soundsystem „Sensonum“ mit einem 730 Watt starken Verstärker und 17 Lautsprechern.

MASERATI LEVANTE

Sparen ist auch in der Luxusklasse angesagt. Dazu verfügt der Levante GT Hybrid über eine Antriebskombination aus einem 2,0-Liter-Vierzylinder-Benziner und einem 48-Volt-Mildhybrid-System. Dank 243 kW / 330 PS Höchstleistung und 450 Newtonmeter Drehmoment kommt das italienische Sparmobil auf 245 km/h Höchstgeschwindigkeit und sprintet in sechs Sekunden von 0 auf 100 km/h. Auch dieses Modell verfügt über einen Permanent-Allrad und soll sich mit 7,8 Liter Treibstoff auf hundert Kilometer begnügen.

Der Trofeo bildet dagegen als Top-Modell der SUV-Baureihe aus edlem Hause die Speerspitze im Levante-Programm. Der darin verbaute 3,8 Liter große V8-Twin-Turbo bringt es auf 427 kW / 580 PS, was den Trofeo in 4,1 Sekunden auf Tempo einhundert sprinten lässt und ihn weiter bis auf 302 km/h beschleunigt. Doch bereits die Basismotorisierungen in Form von drei Liter großen V6-Zylindern sorgen für sportliche Fahrleistungen. Der Sechszylinder-Benziner ist in zwei Leistungsstufen mit 257 kW / 350 PS oder 316 kW / 430 Pferdestärken lieferbar, was für eine Höchstgeschwindigkeit von 251 beziehungsweise 264 Stundenkilometer ausreicht. Ein Achtstufen-Automatikgetriebe ist bei allen Levante ebenso serienmäßig wie der Q4-Allradantrieb mit variabler Kraftverteilung und Torque-Vectoring an der Hinterachse. Diese Technik garantiert die nötigen Traktionsreserven, um auch bis zu 2,7 Tonnen schwere Hänger sicher zu ziehen.

MERCEDES-MAYBACH GLS 600 4MATIC

Der nobelste Ableger der GLS-SUV-Baureihe von Mercedes hört auf den traditionsreichen Namen Maybach – jener Edelschmiede, die bereits ab den 1920er-Jahren luxuriöse Automobile produzierte und heute eine Marke des Stuttgarter Konzerns ist. Für den standesgemäßen Vortrieb sorgt ein V8-Benziner mit vier Litern Hubraum und 410 kW / 558 PS sowie 730 Nm Drehmoment, dessen Verbrauch per 48-Volt-Mildhybrid-System im Zaum gehalten wird. Auf einer stattlichen Länge von 5,2 Metern hat der Maybach GLS ein mehr als großzügiges Platzangebot für seine Passagiere – was vor allem darauf beruht, dass das GLS-Derivat als Viersitzer mit zwei Einzelsitzen im Fond konzipiert ist. Doch das bieten andere Oberklasse-SUV ebenfalls, also hat Maybach noch ein exklusives Luxus-Feature draufgepackt: Sobald die Türen geöffnet werden, senkt sich der Wagen leicht ab und ein beleuchtetes Trittbrett schwenkt lautlos hervor.

Auch die restliche Ausstattung des Maybach GLS 600 ist ausgesprochen nobel – sogar schon in der Serienausstattung. So lassen sich die beiden hinteren Sitze elektrisch in Ruhesitze verwandeln, die Polster selbst sowie die Instrumententafel sind mit feinem Nappaleder bezogen. Ein elektrisch öffnendes Panorama-Schiebe-Hebe-Dach mit blickdichter Jalousie muss ebenso wenig zusätzlich bestellt werden wie klimatisierte Massagesitze. Doch ein bisschen mehr geht immer: So ist beispielsweise als Sonderausstattung eine Mittelkonsole für den Fondbereich lieferbar, die optional mit ausfahrbaren Klapptischen oder auch einem Kühlschrank mit Platz für Champagnerflaschen ausgestattet werden kann. Über das Zubehörprogramm sind natürlich noch passende Kelche aus Silber erhältlich.

RANGE ROVER 

Der Range Rover gilt als Inbegriff aller Luxus-SUV – schließlich begründete der Brite bereits 1970 dieses Marktsegment in Europa. Seit April diesen Jahres rollt er in der fünften Modellgeneration von den Bändern. Bei der Ausstattung besteht die Wahl zwischen den Modellversionen SE, HSE und Autobiography. Im ersten Produktionsjahr ist außerdem die auf dem Autobiography gründende First Edition verfügbar, die einen exklusiven Ausstattungsumfang mitbringt und unter deren fünf Lackfarben sich ein nur diesem Modell vorbehaltenes seidenmattes Finish in Sunset Gold Satin befindet.

Weiterhin gibt es den neuen Range Rover wie bisher mit normalem und langem Radstand. Neu ist hingegen die Option, den verlängerten Range Rover auch mit bis zu sieben komfortablen Sitzplätzen zu bestellen – neben den bekannten vier-und fünfsitzigen Alternativen. Eine Premiere stellen die elektrisch betätigten Türen dar. Sie verfügen über ein Gefahrenwarnsystem und einen Einklemmschutz sowie über die bereits bekannte Soft-Close-Automatik für sanftes Türschließen. Und selbst eine Fernbedienung für den neuen Range Rover gibt es: Sie hört auf den Namen Remote Park Assist und fungiert über eine Smartphone-App als Fernbedienung zum Einoder Ausparken. Damit kann das britische Luxus-SUV vom direkt danebenstehenden Nutzer in enge Parklücken dirigiert werden.

Das Motorenportfolio besteht in Deutschland aus den Plug-in Hybriden P440e und P510e, dem Mildhybrid-Benziner P400 sowie den Mildhybrid-Dieseln D250, D300 und D350. Gekrönt wird die Triebwerkspalette von einem neuen V8-Twinturbo-Benziner mit dem Kürzel P530, der eine um 17 Prozent höhere Effizienz besitzt als der bisherige Kompressor-V8.

ROLLS-ROYCE CULLINAN

Bescheidenheit hat die britische Nobelmarke noch nie geziert: So ist der Cullinan nach dem größten jemals gefundenen Diamanten benannt, der Bestandteil der britischen Kronjuwelen ist. Entsprechend glänzt auch das SUV-Modell von Rolls-Royce mit Superlativen: Die Preisliste beginnt erst jenseits der Dreihunderttausend-Euro-Schwelle, die vier Türen öffnen effekthaschend gegenläufig und die Rückbank kann elektrisch umgeklappt werden, um das Kofferraumvolumen von 560 auf bis zu 1930 Liter zu erweitern. Als ganz profanes, aber praktisches Extra gibt es sogar eine Anhänger-Kupplung. Noch eine Schippe drauf packt die Black-Badge-Version des Cullinan, deren Karosserie dem Namen entsprechend schwarz wie die Nacht lackiert ist. Für sie werden diverse Farb-sowie Lackschichten aufgetragen und zehnmal von Hand poliert, was die Tiefe und Intensität der Lackierung einzigartig machen soll. Das Interieur ziert darüber hinaus ein 23-teiliges „Technical Carbon-Furnier“ mit sechs Lackschichten, und auch der Zwölfzylinder erhält eine Leistungssteigerung auf 441 kW / 600 PS – das kostet im Paket gute fünfzig Tausender Aufpreis.

Als technische Basis dient dem Cullinan die Aluminium-Plattform der Luxuslimousine Phantom, auf der die 5,34 Meter lange SUV-Karosserie ruht. Unter der mächtigen Haube steckt auch der 6,75 Liter große V12-Benziner aus dem Phantom, der imposante 420 kW / 571 PS leistet, 850 Nm generiert und den knapp drei Tonnen schweren Cullinan mühelos auf 250 km/h Höchstgeschwindigkeit beschleunigt.