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SUPER SOUND & SMART


Computer Bild - epaper ⋅ Ausgabe 11/2019 vom 10.05.2019

In der Preisklasse zwischen 300 und 400 Euro tummeln sich vielesmarte Boxen mit gutem Klang. Doch welche bietet das beste Gesamtpaket?


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Bildquelle: Computer Bild, Ausgabe 11/2019

Smarte Boxen sind zwar selten um eine kluge Antwort verlegen, aber oft um guten Klang. Vor allem die ganz kleinen Modelle können kaum besser klingen als ein ähnlich großer Radiowecker. Wo soll satter Sound auch herkommen, wenn schlicht der Platz fehlt für gute Lautsprecher? Immer mehr Hersteller bieten deshalb auch größere, teurere Modelle zwischen 300 und 400 Euro an. Google, JBL, Harman Kardon, Sonos, Marshall, Apple und sogar Amazon versprechen guten Klang, gepaart ...

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... mit smarten Funktionen.

Viele Wege führen zum Stereo-Sound

Obwohl die Boxen im Test alle ähnlich viel kosten, könnten sie unterschiedlicher nicht sein: Die meisten arbeiten solo, da stecken dann Stereo-Lautsprecher in einer einzelnen Box. Amazon verspricht mit der Paarung zweier Echo 2 mit einem Subwoofer ein sogenanntes 2.1-System. Sonos wiederum verbindet zwei One-Lautsprecher zu einem Stereopaar. Google hat sich mit dem Home Max eine Box ausgedacht, die im Querformat Stereoklang aus einem Gehäuse bietet. Wer zwei Exemplare des Home Max hochkant mit genügend Abstand dazwischen platziert, hat ein richtiges Stereopaar – das kostet dann aber rund 750 Euro. In diesem Test muss sich der Home Max jedoch als Solist bewähren.

Die Hersteller versuchen zwar, sich mit cooler Optik vom herkömmlichen Lautsprecher-Design abzusetzen, aber am Ende liefern die meisten dann doch abgerundete Quader oder Zylinder mit Stoffbezügen, deren Farbspektrum von Hellgrau bis Schwarz reicht. Lediglich Marshall tanzt da aus der Reihe mit seinem Retro-Look in Gitarrenverstärker-Optik – und mit Drehreglern auf der Oberseite. Kann schon praktisch sein, wenn man die Box per Knopf leiser drehen kann, statt mit einem Sprachbefehl die angeregte Konversation beim Essen mit Freunden zu stören.

Welcher Assistent für wen?

Die Sprachassistenten in den Boxen spielen auf Zuruf natürlich nicht nur die gewünschte Musik oder referieren den Wetterbericht, Verkehrsinformationen und Kalendereinträge. Mit ihnen lassen sich auch vernetzte Heimgeräte wie Lampen, Thermostate oder Türschlösser steuern.

Die vielseitigste Plattform bietet dank einer großen Zahl an Skills noch immer Amazon Alexa, auf die sich der Amazon Echo 2 sowie die Testkandidaten von Marshall und Sonos verlassen. Aber nur in den hauseigenen Echo-Boxen bietet Amazon alle Funktionen an. Dazu zählen zum Beispiel sogenannte Routinen, die nach einem einzigen Befehl etwa am Morgen automatisch Musik abspielen und das Licht einschalten. Auch Multiroom-Gruppen lassen sich nur innerhalb der Echo-Welt bilden, um Musik synchron auf mehreren Boxen im Haus abzuspielen. Sonos-Kunden können das immerhin im Zusammenspiel mit anderen Sonos-Boxen und der Sonos-App, nicht aber über die Alexa-App.

Modelle mit Google Assistant punkten mit einer simplen Einrichtung über die Google-Home-App und intuitiven Befehlsstrukturen für Anfragen. Außerdem lassen sich die wichtigsten Smarthome-Gerätschaften steuern. Termine kann der Nutzer allerdings nur im Google-Kalender diktieren oder abfragen. Multiroom können alle Boxen ab Werk – neben dem Google Home Max also auch die Harman Citation 300 und der JBL Link 500 im Test.

Und Apple? Siri steuert nur eine Handvoll Smarthome-Geräte, die das sogenannte HomeKit-Protokoll anbieten. Auch die Abfrage von Infos ist spärlich. Besonders gut arbeitet der HomePod im direkten Zusamenspiel mit dem iPhone und ruft dann sogar SMS-Nachrichten, iMessages und Kalendereinträge ab – unabhängig vom genutzten Cloud-Dienst. Wer allerdings ein Android-Handy hat, der ist beim Apple HomePod aufgeschmissen und kann ihn nicht einmal einrichten. Ärgerlich!

Sonos und Apple punkten mit starkem Klang

Dagegen freuen sich iPhone-Nutzer über den Klang des Apple HomePod: Seine permanent arbeitende Einmessautomatik registriert Änderungen der Raum-akustik oder der Platzierung der Box und passt den Klang automatisch an. So bleibt der Sound immer ausgewogen und weiträumig, selbst tiefe Bässe kommen differenziert, wenn auch bei niedriger Lautstärke etwas aufdringlich. Die Höhen des HomePod sind klar definiert.

Da kam im Test nur das Stereo-Duett aus zwei Sonos One heran mit warmem und ausgewogenem Klang, präzisen Bässen sowie herrlich klaren und präsenten Mitten. iPhone- und iPad-Nutzer können den Klang mit der Trueplay-Option in der Sonos-App noch weiter optimieren. Die App nutzt die Mikrofone des iOS-Geräts, um sich einen genauen Eindruck von der Raumakustik zu machen und den Klang anzupassen.

Amazons Stärke ist nicht der Klang

Zwei kompakte Lautsprecher im Stereo-Doppel klingen noch besser, wenn ein zusätzlicher Subwoofer die Tiefbassarbeit übernimmt – in der Theorie. In der Praxis des Hörtests enttäuschte das 2.1-System von Amazon: Die beiden Echos tönen dumpf und muffig; weil Mitten weitgehend fehlen, verschwinden Stimmen oder Instrumente im Einheitsbrei. Die Höhen sind unpräzise, die Wummer-Bässe aus dem großen Subwoofer passen nicht zum ansonsten schwachbrüstigen Klang.

Dass das System am Ende den Testsieg holt, liegt lediglich an den smarten Funktionen und den besonders sensiblen Mikrofonen der Echos, die schon leisestes Flüstern zuverlässig erkennen.

Marshall baut den Retro-Schönling

Für den Marshall Stanmore 2 Voice legen Käufer zwar knapp 70 Euro mehr auf den Tisch als für das 2.1-System von Amazon, doch Marshall versteht sein Handwerk und baut obendrein einen smarten Lautsprecher mit schickem Retro-Design. Der Profi-Lookist aber nicht bloß Show, denn der Stanmore 2 Voice bietet ausgewogenen und warmen Klang. Die Höhen sind teils etwas spitz, die Bässe dafür gut abgestimmt und nicht aufdringlich. Das Beste am Stanmore 2 Voice: Wer Alexa nichts abgewinnen kann, bekommt den Marshall auch in einer Variante mit Google Assistant zum gleichen Preis. Dann fehlt aber leider der tolle Equalizer der Marshall-App, denn Google besteht darauf, dass zur Verwaltung der Boxen ausschließlich die Google-Home-App verwendet werden darf – und in der gibt’s keinen Equalizer.

Die beste Google-Box kommt von Harman

In diesem Vergleich sichert sich der Lautsprecher Harman Kardon Citation 300 als einzige Google-Box einen Platz auf dem Treppchen. Er steht dem Marshall klanglich kaum nach. Zudem überzeugt er mit einfacher Bedienung per Sprache und Mini-Touchscreen, sensibleren Mikros als der Google-Marshall sowie flottem Tempo.
[mwi]

FAZIT

Einfach den Testsieger kaufen, und alles wird gut – dieser Test gibt so eine klare Empfehlung leider nicht her. Er zeigt zwar, dass einige Kandidaten mit enorm vielseitigen Sprachassistenten punkten. Andere Boxen überraschen mit richtig gutem Klang. Aber leider gibt es keinen Testkandidaten, der beide Vorzüge vereint. Und so holt am Ende das Echo-2-Stereopaar mit Subwoofer den Testsieg mit seiner fast perfekten Spracherkennung. Aber leider bietet es die schwächste Klangqualität. Die beiden Kandidaten von Sonos und Apple klingen zwar am besten, aber weil ihnen Bluetooth und wichtige smarte Funktionen fehlen, landen sie auf den letzten Plätzen. So spricht am Ende viel für die Kandidaten von Harman Kardon, JBL und Marshall, die sich keine gravierenden Schwächen leisten.

Die Alexa-App bietet viele Funktionen, ist aber träge und nicht immer leicht zu bedienen.


Google-Boxen arbeiten nur mit der Google-Home-App zusammen. Sie ist übersichtlicher und flotter.


WIE BRINGE ICH MUSIK AUF DIE BOXEN?

Wer per Sprachbefehl Musik auf den Boxen hören möchte, muss ein Abonnement bei einem Streaming-Anbieter abschließen. Doch oft landet Musik auch per Bluetooth, WLAN oder AirPlay auf den Lautsprechern. Diese Übersicht bringt Licht ins Streaming-Chaos.

+ Bester KLANG

COMPUTER BILD hat mehrere Streaming-Dienste verglichen, die Musik aus dem Internet in besonders hoher Qualität streamen. Die vier Anbieter Deezer, Tidal, Qobuz und Hi-Res-Audio (HRA) müssen sich am Premium-Angebot des Branchen primus Spotify messen lassen. Wann sich die Investition in einen 20-Euro-Dienst für Audio-Gourmets lohnt, klärt der Test ab Seite 102.

SO verschieden SIND DIE BOXEN

MARSHALL STANMORE 2

Marshall ist mit dem Stanmore 2 Voice ein richtig hübscher Lautsprecher in Gitarrenverstärker-Optik und Lederklamotten gelungen. Im Test gefielen auch die Drehregler auf der Oberseite. Damit lassen sich Lautstärke, Bässe und Höhen mit einem Handgriff rauf- und runterdrehen. Kleine Taster erlauben den Wechsel der Programmquelle, pausieren die Musik und deaktivieren auf Wunsch das Google-Mikrofon. Als Einziger im Vergleich ist der Marshall Stanmore 2 Voice in einer Alexa- und in einer Google-Variante erhältlich. Die unterscheiden sich nur gering – die Alexa-Version klingt marginal besser.

GOOGLE HOME MAX

Der teuerste Google-Lautsprecher ist perfekt durchgestylt, Bedienelemente sind kaum zu erkennen. Der Ausschalter fürs Google-Mikrofon sitzt auf der Rückseite, ein schlichter Strich auf der Oberseite markiert eine Touch-Fläche: tippen zum Pausieren und Fortsetzen der Musik, nach rechts und links wischen für die Lautstärke. Mehr gibt’s nicht. Die Google-Home-App erlaubt in den Einstellungen immerhin Anpassungen für Bässe und Höhen. Ein nettes Detail ist die beigelegte Gummimatte als Unterlage für den Max – damit im Regal nicht das Geschirr klappert.

SONOS ONE

Ein Pärchen Sonos One kostet kaum mehr als ein Google Home Max. Die Stärke von Sonos ist neben guter Klangqualität die gut gemachte App mit zahllosen Musikdiensten. Amazon oder Apple Music? Kein Problem, beide Dienste sind direkt in der Sonos-App anwählbar, ebenso die großen Streaming-Anbieter Google und Spotify. Aber auch kleinere Dienste wie SoundCloud und Tidal sind mit Sonos-Boxen wie dem One verfügbar. Wer Alexa aktiviert, kann den One zudem per Sprache steuern. Die Musikauswahl beschränkt sich dann aber auf die Alexatypischen Dienste (siehe Seite 97).

Lauter, Leiser, Play, Pause, Mikro stumm – der Sonos One hat die wichtigsten Tasten an Bord.


JBL LINK 500

Das aktuelle Topmodell der JBL-Link-Reihe ist in etwa so groß wie ein Schuhkarton. Der integrierte Google Assistant reagiert sehr flott auf Befehle, allerdings ist deutliches Sprechen nötig. Flüstern reicht nicht, wie bei vielen anderen Google-Boxen auch. Lob verdienen zudem die Tasten an der Oberseite, die eine simple Steuerung ermöglichen, wenn man mal nicht mit der Box sprechen möchte. Es gibt sogar eine Taste zur Bluetooth-Kopplung etwa mit einem Smartphone. Nur eine optische Rückmeldung wie beim Harman Kardon Citation (siehe rechts) fehlt.

HARMAN KARDON CITATION 300

Der teurere Harman Kardon Citation 300 ist eine der schönsten Boxen im Vergleich und fügt sich dezent in die Einrichtung ein. Statt Tasten hat der Citation berührungsempfindliche Felder, die Lautstärke ändert sich aber nur deutlich verzögert. Besser klappt die Steuerung per Touchscreen auf der Oberseite. Der zeigt die laufende Musik inklusive Album-Cover an, Titelsprung und Pause sind per Fingertipp verfügbar, die Lautstärke lässt sich per Fingerwisch verstellen – sehr schön, wenn man nicht ständig quasseln möchte.

APPLE HOMEPOD

Der Solokämpfer aus dem Hause Apple spricht weder mit Alexa noch mit dem Google Assistant. Stattdessen kommt beim HomePod die aus dem iPhone bekannte Siri zum Einsatz. Apple legt klar den Fokus auf Klang und Musikwiedergabe. Das Thema Smarthome bedienen die Kalifornier noch unzureichend: Nur wenige Smarthome-Geräte lassen sich damit steuern. Allerdings greift der HomePod auf Wunsch als Einziger im Test auf Infos vom Handy zu und kann so iMessages oder SMS vorlesen oder als Zusatz-Lautsprecher zum Freisprechen fürs iPhone dienen. Das Touchpad auf der Oberseite zeigt nur kryptische Wölkchen und zwei Lautstärketasten an.

PRODUKTE IM VERGLEICH

1AMAZON ECHO 2 STEREOPAAR + SUB Preis: 330 Euro

Das Set aus zwei Amazon Echo 2 und dem Tieftöner Amazon Echo Sub sichert sich den Testsieg, ohne zu überzeugen. Der Klang ist schwach, die Boxen verschlucken Mitten und Stimmen, der Subwoofer trägt zu dick auf. Amazon punktet im Test mit vielen smarten Funktionen und der Verbindung mit nützlichen Skills. Doch dafür genügt eben ein einzelner Echo.

+ System fügt sich nahtlos ins Smarthome ein, viele Zusatzfunktionen

- Klang enttäuscht, per Bluetooth nur Mono-Klang

2HARMAN KARDON CITATION 300 Preis: 400 Euro

Schon erstaunlich, wie viel Bass Harman Kardon dem ziemlich kompakten Lautsprecher entlockt. Eine leichte Betonung am unteren Ende bei 60 Hz gaukelt den Ohren aber tiefere Bässe vor, im Regal kann das ein wenig dröhnen. Ansonsten spielte der Citation verfärbungsfrei mit angedeutetem Stereo-Effekt. Außerdem sieht er mit seinem Wollmantel schick aus.

+ sehr laut, guter Klang, Einrichtung einfach per Google-App

- wenige Anschlüsse, Lautstärketasten reagieren verzögert

3JBL LINK 500 Preis: 320 Euro

Der Stereo-Regallautsprecher JBL Link 500 gefiel im Test mit gutem, ausgewogenem Klang. Auch hohe Lautstärken und tiefe Bässe gab er korrekt wieder. Musik bezieht er aus dem Netz oder per Bluetooth, weitere Zuspielmöglichkeiten fehlen wie so häufig bei smarten Lautsprechern. Die Box reagiert erfreulicherweise auf normale Sprechlautstärke und setzt Befehle flott um.

+ guter, ausgewogener Klang, simple Bedienung und Steuerung

- nur Bluetooth-Eingang, keine Ausgänge vorhanden

4MARSHALL STANMORE 2 VOICE ALEXA Preis: 400 Euro

Der Marshall Stanmore 2 Voice mit Alexa reagiert auf Sprachbefehle zwar teils etwas langsam. Dafür ist der Klang aber fürs noch kompakte Format gut mit satten, aber nicht überzogenen Bässen und angenehm warmer Tönung. Als einziger Kandidat hat er zudem einen Stereo-Eingang etwa für TV-Ton. Wer Alexa nicht mag: Es gibt auch eine optisch identische Google-Version.

+ Design schön und durchdacht, Klang gut, viele Quellen, guter Equalizer

- keine Ausgänge, reagiert etwas langsam auf Sprachbefehle

5GOOGLE HOME MAX Preis: 370 Euro

Der Google Home Max bietet ordentlichen Klang. Die Bedienung per Sprache wirft keine Fragen auf, die berührungsempfindlichen Schaltflächen an der Oberseite zunächst schon. Stereo-Ausgänge fehlen leider. Clever: Eine Gummimatte bewahrt das Geschirr vorm Klappern im Schrank. Aufrecht gestellt lässt sich der Home Max auch als teures Stereo-Doppel verwenden.

+ Klang in Ordnung, Matte schützt vor Klappern, Verwaltung gut

- vergleichsweise teuer, Stereo-Ausgang fehlt, erfordert lautes Sprechen

6SONOS ONE (STEREOPAAR) Preis: 400 Euro

Das Stereo-Paar aus zwei Sonos One bietet mit richtiger Stereo-Abbildung den besten Klang im Test. Er ist sehr natürlich mit unverfälschten Mitten und sauber differenzierten Bässen ohne wummernde Bassbetonung. Die Sonos-App bietet zudem jeden Streaming-Dienst, den das Herz begehrt. Die gegenüber Amazon-Boxen eingeschränkte Alexa-Bedienung kostete jedoch Punkte.

+ sehr gute App, ordentliche Bedienung, guter Klang fürs Format

- keine Integration in Alexa-Routinen, keine Ein- oder Ausgänge

7APPLE HOMEPOD Preis: 300 Euro

Beim HomePod hat Apple klar auf Klang gesetzt. Der ist, dank Einmessautomatik, unabhängig von der Platzierung und von der Hörerposition immer gut. Nur die Bässe tragen dick auf, ein Sideboard mit viel Platz drumherum ist für den HomePod besser als ein Regal. Sehr smart ist der HomePod aber nicht – Apples Smarthome-Plattform HomeKit spricht mit zu wenigen Geräten.

+ einfache Bedienung, guter Klang, Musik per AirPlay 2 zuspielbar

- Musik per Sprachauswahl nur von Apple Music, Siri ist schwach