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SUV MAGAZIN Titeltest: RANGE ROVER en vogue


SUV Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 5/2019 vom 08.10.2019

Mit der zweiten Generation des Range Rover Evoque hält Land Rover den 2010 eingeschlagenen Kurs bei und setzt vor allem auf ein stylisches Aussehen, gepaart mit einer noblen Ausstattung. So trifft die britische Traditionsmarke wieder einmal perfekt den Nerv der Zeit …


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Bildquelle: SUV Magazin, Ausgabe 5/2019

► IM DETAIL: Außen-Design

FUNKTIONALER STLYE: Die Matrix-LED-Scheinwerfer kosten 900 Euro, für die schwarzen 20-Zoll-Felgen werden 417 Euro fällig.

DEZENT: Am Heck veredeln schmale LED-Leuchten den Auftritt, die Türgriffe verschwinden beim Verriegeln in der Karosserie.

WER GUT AUSSIEHT, HAT ES IM LEBEN LEICHTER. So traurig diese Erkenntnis ...

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WER GUT AUSSIEHT, HAT ES IM LEBEN LEICHTER. So traurig diese Erkenntnis auch sein mag, sie lässt sich wissenschaftlich untermauern und liefert damit das theoretische Grundgerüst für eine Gesellschaft, in der man mit einem Selfie-Stick sowie einem gut gemachten Instagram-Account Weltruhm erreichen kann. Im ersten Moment liegt der Verdacht nahe, dass auch der Erfolg des Range Rover Evoque lediglich in seiner Schönheit begründet liegt. Immerhin halten sich hartnäckig die Gerüchte, Land Rover habe für das Design der ersten Generation des SUV Victoria Beckham, selbsternannte Mode-Ikone und Ex-Spice, verpflichtet. Aber egal ob mit oder ohne „Posh-Spice“: Der Evoque schlug ein wie die sprichwörtliche Bombe. Wer im Kom pakt-SUV-Seg ment hip unterwegs sein wollte, griff zum Evoque. Daran hat sich seit dem Start der Baureihe im Jahr 2010 nicht viel geändert. Und so scheint es nur konsequent, dass die Neuauflage des kleinen Briten wieder eine rollende Augenweide ist. Eine bullige Karosse, schmale Fenster und die gelungene Linienführung haben das Design des Ur-Evoque aufgegriffen und stimmig modernisiert. So fliegen dem Evoque ebenso die Blicke zu wie manch einem Insta-Model. Doch anders als bei den meisten „Influencern“ hat der neue Evoque deutlich mehr zu bieten als nur ein schönes Äußeres. Denn im Innenraum wartet der Brite mit einer ansehnlichen Mischung aus Luxus und Komfort auf. Wertige Materialien und eine ansprechende Verarbeitung demonstrieren den Passagieren eindrucksvoll, dass der Evoque mehr sein will als ein optisches Highlight.In einem Range Rover soll man sich wohlfühlen und komfortabel an sein Ziel kommen. Genau das ermöglicht der Evoque – vorausgesetzt, man ordert bei der Bestellung nicht das Basis-Modell und gönnt sich das eine oder andere Luxus-Feature. Wie beispielsweise das 1470 Euro teure Panorama-Glasdach für ein besseres Raumgefühl im Kompakt-SUV oder die Sitze mit Premium-Textilbezügen. Diese treiben den Kaufpreis zwar um stolze 2560 Euro in die Höhe, fühlen sich aber viel angenehmer an als so manche Lederausstattung. Pas send zu einem Fahrzeug, das den Vergleich mit der Generation Insta gram geradezu provoziert, hat Land Rover natürlich auch eine Digi talisierung vorgenommen. Schon ab der Aus stattungs variante S sorgen neben dem digitalen Instrumententräger zwei weitere Displays mit Touch-Funktion für eine moderne Optik ohne viele Knöpfe und Drehregler.


Der neue Evoque bleibt seiner gelungenen Linienführung treu.


► IM DETAIL: Digitale Anzeigen

DER PERFEKTE WINKEL
Ab der Ausstattungsvariante SE präsentiert sich der Range Rover Evoque als digitale Komplettlösung. Zum Bildschirm hinter dem Lenkrad kommen mit dem System „Touch Pro Duo“ in der Cockpit-Mitte zwei 10-Zoll-Touchscreens, über die alle Infotainment- und Komfort-Funktionen des modernen Kompakt-SUV gesteuert werden können. Um allen Piloten eine optimale Sicht auf das Navi zu bieten, lässt sich der Neigungswinkel des oberen Touchscreens individuell anpassen.

VIELSEITIG NUTZBAR
Trotz der vielen Touchdisplays wollte Land Rover im Evoque nicht auf zwei große Drehregler verzichten. Durch die Positionierung dieser Regler im unteren 10-Zoll-Display ändert sich je nach angewähltem Obermenü die Funktion der Wahlräder. So lassen sich über das vom Fahrersitz aus gut erreichbare Element nicht nur die wichtigsten Klimaanpassungen, sondern beispielsweise auch die Wahl des gewünschten Fahrmodus vornehmen. Eine sinnvolle und elegante Lösung.

► IM DETAIL: Motor und Getriebe

Ingenium Sd4: DAS TOPMODELL

Mit 240 PS und einem maximalen Drehmoment von 500 Newtonmetern ist der Evoque D240 die stärkste Version des stylischen Briten. Angesichts des relativ hohen Gewichts wirkt der Range Rover trotzdem nicht sinnlos übermotorisiert. Im Regelfall kommt der Turbodiesel mit rund neun Litern auf 100 Kilometer aus.

ZF 9HP: LEICHT VERWIRRT

In der Regel sind ZF-Getriebe für ihre Präzision bekannt. Das Zusammenspiel zwischen dem ZF 9HP und dem Quermotor will aber nicht wirklich glücken. Die Gangwechsel fühlen sich mitunter ruckelig an und ergeben in puncto Vortrieb nicht immer Sinn.

► IM DETAIL: Offroad-Assistent

ClearSight Ground View: DER VOLLE DURCHBLICK

Wer mit dem Evoque die Straße verlässt, wird ein Feature besonders lieben, nämlich die „ClearSight Ground View“-Motorhaube. Drei Kameras zeichnen die Landschaft rund um den kleinen Range Rover auf, der diese Informationen auf dem zentralen Display zu einem Bild zusammenführt. Die Software blendet dabei das größte Sichthindernis, den Vorderbau, komplett aus und ermöglicht einen ungetrübten Blick auf den Untergrund. So kann der Pilot durch die Motorhaube hindurchsehen.

► IM DETAIL: Cockpit

DIGITAL: Das Erscheinungsbild der Instrumente lässt sich jederzeit verändern.


ETWAS ZÄH: Die Automatik meistert den Gangwechsel selten ruckfrei.


HEISSE SACHE: Der Metallring sieht gut aus, heizt sich in der Sonne aber auf.


KONSEQUENT: Den stylischen Grundcharakter der Karosserie findet man auch im Cockpit wieder. Verarbeitung und Materialien sind einwandfrei.


INTERIEUR
↑ Tolle Verarbeitung, modernes Cockpit-Design, hochwertige Materialien, aufgeräumtes Armaturenbrett
→ Der Metallring am Lenkrad wird im Sommer sehr heiß.

BEDIENBARKEIT
↑ Wenige Knöpfe, ansehnliche Grafiken, gute Erreichbarkeit aller Bedienelemente, logisch aufgebaute Menüstruktur
→ Teils lange Ladezeiten bei den einzelnen Displays

Wer mit seinem Evoque nicht nur gut aussehen, sondern auch etwas erleben will, kommt ebenfalls voll auf seine Kosten. Als Evoque R-Dynamic in der Ausstattungsversion SE offenbart der Brite, wie viel tatsächlich hinter der schönen Hülle steckt. In Kom bination mit dem stärksten Diesel-Aggregat treiben 240 PS die zwei Tonnen schwere Schönheit nach vorne. Wie für Land Rover typisch darf natürlich auch ein Allradsystem nicht fehlen. Wem das noch nicht reicht, der kann die Variabilität des Evoque noch durch adaptive Dämpfer und ein Sportprogramm namens Dynamic-Modus erhöhen. Allzu sportlich, wie man anhand der Begrifflichkeiten vermuten darf, geht es im Evoque aber nicht zu. Hier steht dem SUV einfach sein relativ hohes Gewicht im Weg. Trotzdem geht es beim Kickdown zügig vom Fleck, die 500 Newtonmeter des Selbstzünders treiben den Range Rover gleichmäßig nach vorne. Die direkt abgestimmte Lenkung und das hohe Gripniveau erlauben dem Piloten aber auch in Kurven hohe Geschwindigkeiten ohne ständiges Korrigieren des Lenkwinkels. Die adaptiven Dämpfer bieten viel Fahrkomfort und geben erst im Sport-Setting Bodenwellen in die Fahrgastzelle weiter. Das Cruisen liegt dem Evoque aber deutlich mehr als der allzu forsche Ritt über die Autobahn. Allerdings verstärkt das Wechseln in den Eco-Modus ein Grundproblem des Briten: Der Quermotor und das Neungang-Automatikgetriebe sind sich nicht immer einig und gerade beim Runterschalten im niedrigen Geschwindigkeitsbereich kann es schon mal ziemlich ruckeln. Daher empfiehlt es sich, den Drang zum Spritsparen hintanzustellen und das etwaige Effizienzpotenzial des Spar-Programms zu ignorieren. Mit rund neun Litern auf 100 Kilometer liegt der Verbrauch im Alltag zwar deutlich über der Werksangabe, bewegt sich angesichts der 240 Pferde und des hohen Gewichts des Evoque aber noch in einem vollkommen akzeptablen Bereich.

► IM DETAIL: Bedienbarkeit

STYLISCHE MODERNITÄT: Die Ingenieure haben das Konzept komplett durchgezogen und auch den Innenraum des Evoque modern gestaltet. Daher erscheint es nur logisch, dass viele Knöpfe durch wenige, große Touchdisplays ersetzt wurden.


KOMFORTZONE: Über die Displays lassen sich alle Luxusfeatures steuern.


SOLIDE: Wer nicht größer als 1,80 Meter ist, hat genug Platz im Fond.


ETWAS EINGESCHRÄNKT: Der Kofferraum war schon immer die Achillesferse der Evoque-Baureihe. Durch das bullige Design und die geringe Länge bleibt im Heck nicht viel Platz für großes Gepäck. Lediglich 72 Zentimeter trennen den Dachhimmel vom Kofferraumboden. Da muss man mitunter geschickt laden.


► IM DETAIL: Laderaum und Platzverhältnisse

ETWAS UNPRAKTISCH: Mit einem maximalen Ladevolumen von 1383 Litern gehört der Evoque nicht gerade zu den praktischsten SUV. Auch die hohe Ladekante macht den Großeinkauf mit dem Briten zu einer anstrengenden Sache.


FOND UND KOFFERRAUM
↑ Tolle Sitzbezüge, weiche Polsterung, gute Beinfreiheit, leicht umlegbare Rückbank, großes Glasdach
→ Geringes Ladevolumen, eingeschränkte Kopffreiheit

TEUER: Die edlen Velour-Textil-Bezüge kosten stolze 2560 Euro extra.


VERSTECKT: Unter der Mittelkonsole ist noch ein Staufach platziert.


Dämpfer und Lenkung sorgen für ein tolles Fahrgefühl.


► IM DETAIL: Dynamik und Komfort

IM FAHRVERSUCH
↑ Gute Beschleunigung, hohes Drehmoment, präzise Lenkung
→ Ruckeln beim Gangwechsel

FLACH UND BREIT: Die horizontalen Designelemente und die flachen Rück leuchten lassen den Evoque noch breiter wirken.

ALLES DRIN: Von dynamisch bis geländetauglich beherrscht der Range Rover alle Gangarten.

Wer die zweite Paradedisziplin neben dem komfortablen Cruisen erfahren will, muss sich vom glatten Asphalt verabschieden. Auf losem und unebenem Untergrund zeigt der Evoque, dass er ein Teil der Land Rover-Familie ist. Eine Bodenfreiheit von mindestens 210 Millimetern und das schnell regelnde Allradsystem erlauben dem Fahrer auch Ausflüge jenseits der befestigten Pisten. Hierfür hält das System „Terrain Response 2“ gleich drei Offroad-Fahrmodi bereit und sorgt durch gezielte Eingriffe in den Antriebsstrang für das Maximum an Haftung auf allen Untergründen. Wird es einmal kniffliger, präsentiert der Evoque noch ein weiteres digitales (und enorm nützliches) Feature: Drei Kameras im Front- und Seitenbereich zeichnen die Umgebung konstant auf und erlauben dem Fahrer mit Offroad-Ambitionen einen ungetrübten Blick auf Hindernisse auf dem Boden. Der „ClearSight Ground View“ genannte Assistent wird im Alltag wohl nur äußerst selten zum Einsatz kommen, kann im Ernstfall aber größere Beschädigungen am Fahrzeug verhindern. Angesichts des Test wagenpreises von 80850 Euro ein äußerst sinnvolles Gadget. Und gerade bei einem so schönen Fahrzeug wie dem Beschädigungen am Fahrzeug verhindern. Angesichts des Test wagenpreises von 80850 Euro ein äußerst sinnvolles Gadget. Und gerade bei einem so schönen Fahrzeug wie dem wieder als mobiles Instagram-Model herhalten muss.

► IM DETAIL: Alle verfügbaren Felgen

17-Zoll-Leichtmetallfelge


17-Zoll-Leichtmetallfelge


18-Zoll-Leichtmetallfelge


18-Zoll-Leichtmetallfelge


20-Zoll-Leichtmetallfelge


20-Zoll-Leichtmetallfelge


20-Zoll-Leichtmetallfelge


20-Zoll-Leichtmetallfelge


20-Zoll-Leichtmetallfelge


21-Zoll-Leichtmetallfelge


21-Zoll-Leichtmetallfelge


21-Zoll-Leichtmetallfelge


► IM DETAIL: Geländetauglichkeit

GELÄNDEFAHRT
↑ Gute Bodenfreiheit, Offroad-Fahrmodi, schnell regelndes Allradsystem
→ Keine Luftfederung ab Werk

GELÄNDE-DNA: Auch der kleine Evoque profitiert von der Offroad-Affinität der Land Rover-Familie.


Trotz des hohen Preises lohnt sich eine kleine Offroad-Tour.


► IM DETAIL: Alle verfügbaren Farben

Silicon Silver


Eiger Grey


Nolita Grey


Firenze Red


Indus Silver


Kaikoura Stone


Santorini Black


Yulong White


Carpathian Grey


Fuji White


Seoul Pearl Silver


Narvik Black


Bewertung ★★★★★

KOSTEN / ÖKONOMIE

+ Faire Grundausstattung, Allrad fast immer Serienausstattung

- Sehr teure Zusatzfeatures, hoher Grundpreis

KAROSSERIE / PLATZVERHÄLTNISSE

+ Stylisches Karosseriedesign, modernes Cockpit mit clever positionierten Bedienelementen, gute Kopf- und Beinfreiheit vorn, bequeme Polster und wertige Sitzbezüge, durchgängig hohe Bodenfreiheit

- Schlechte Sicht nach schräg hinten, 360-Grad-Kamerasystem beim Rangieren etwas überfordert

FAHRKOMFORT / FAHRLEISTUNG

+ Hohes Drehmoment, gleichmäßige Leistungsentfaltung des Diesels, gute Beschleunigung, kein Turboloch, direkte und präzise Lenkung, hohe Variabilität durch verschiedene Fahrmodi, komfortable Grundabstimmung des Fahrwerks

- Hohes Fahrzeuggewicht, spürbares Ruckeln bei Gangwechseln

■ FAZIT
Hauptproblem des Evoque ist die fehlende Harmonie zwischen Motor und Automatik. Wen das nicht stört, der kann den konsequenten Style des eleganten Briten in vollen Zügen genießen.


FOTOS: Markus Kehl/Land Rover