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SWEETHEART ODER HORROR-BOSS ?


Grazia - epaper ⋅ Ausgabe 3/2022 vom 13.01.2022

10 HOT STORIES

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Artikelbild für den Artikel "SWEETHEART ODER HORROR-BOSS ?" aus der Ausgabe 3/2022 von Grazia. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

SANDRA BULLOCK Der Star aus „Ein Boss zum Verlieben“ ist selbst eine nette Arbeitgeberin. So zahlt Sandra ihrem Team regelmäßig fette Boni aus und denkt an Geburtstage und Jubiläen. Nice!

JENNIFER LOPEZ Erst rastete sie aus, dann feuerte sie Make-up-Artist Scott Barnes, weil JLo annahm, er hätte private Infos an die Presse geleakt. Als später herauskam, dass ein anderer ihre Geheimnisse ausgeplauderte hatte, brachte sie dennoch kein „Sorry!“ über ihre (von einem anderen) geschminkten Lippen.

BLAKE LIVELY Wochenbett hin oder her: Als ihre persönliche Assistentin heiratete, schleppte Neu-Mama Blake Lively sich in die Kirche. Nette Geste! Auch sonst soll die Schauspielerin ein Super-Boss sein. Glauben wir sofort.

NA, HABEN SIE AUCH SCHON MAL DAVON GETRÄUMT, ihrem Lieblingsstar gaaaanz nahe zu sein? So nahe, dass der A-Lister mit Ihnen seine intimsten Geheimnisse teilt? Sowie die ...

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... ungefragt zugesandten Champagner-Pakete oder edlen Handtaschen? Für die persönlichen Assistenten der Stars ist das Alltag. Doch so richtig traumhaft fühlt sich das Leben im Dunstkreis der Reichen und Schönen oft nicht an.

Ex-Celebrity-Assistentin Lauren Modery erinnert sich mit Grauen an den vermeintlichen Glamour- Job: „Meine Haare begannen auszufallen. Ich nahm mein Handy mit ins Bett, für den Fall dass meine Chefin mich um drei Uhr nachts anrufen würde. Ich hatte drei Panikattacken, bei denen ich mich wie ein tollwütiger Hund auf dem Boden herumwälzte. Ein Jahr lang ging ich sogar zum Therapeuten, um nicht den Verstand zu verlieren.“

Okay, nicht alle PAs – wie man die Jobbezeichnung Personal Assistent in der Filmstadt abkürzt – leiden derart krass unter ihren berühmten Vorgesetzten. Doch in Hollywood kursieren auffällig viele Horrorstorys um miese VIP-Chefs und -Chefinnen. Zwischen Red-Carpet-Stress, Bodydruck und dicht gepackten Terminplänen bleibt offenbar bei vielen Superstars die Empathie auf der Strecke. Und wenn’s hart auf hart kommt, plaudern die stillen Helfer der Celebritys eben doch. Und das kann für die Stars ziemlich peinlich werden. So verriet eine PA im „New York Magazine“, sie habe im Namen ihrer Chefin mit deren Freund Schluss machen müssen. Die Schauspielerin habe sie in etwa so gebrieft: „Wir haben unseren gemeinsamen Film abgedreht, das wird nicht wirklich funktionieren. Ich treffe jetzt auch einen anderen. Kannst du ihm einfach sagen, er soll sich vom Acker machen und mich in Ruhe lassen?“ Warum unangenehme Gespräche führen, wenn man die Trennung outsourcen kann?

CHRISTIAN BALE

„Ich brauchte fünf Jahre Therapie, um über Christian Bale hinwegzukommen“, beschwerte sich sein Ex-Angestellter Harrison Cheung über den Darsteller. Sein Therapeut diagnostizierte Bales Assistenten sogar eine post‐traumatische Belastungsstörung. Immerhin inspirierte die Erfahrung Cheung dazu, ein Buch über sein Leben als PA zu schreiben.

LINDSAY LOHAN

Wer bei Lindsay anheuert, muss nicht nur mit Diva-Verhalten und plötzlichen Wutausbrüchen rechnen, sondern sogar mit körperlicher Gewalt. Einst kickte der „Mean Girls“-Star eine Assistentin unsanft aus ihrem Auto. Mit einer anderen Mitarbeiterin lieferte sie sich eine lebensgefährliche Verfolgungsjagd auf der Straße, nachdem diese gekündigt hatte.

JUSTIN BIEBER

Der Popstar predigt als gläubiger Christ Nächstenliebe. Wie ernst er das meint, bewies Justin, als er seine Mitarbeiter mit Luxusschmuck im Wert von 250 000 Dollar beschenkte. Die großzügigen Präsente kamen sogar pünktlich zu den Weihnachtsfeiertagen beim glücklichen Bieber-Team an.

MARIAH CAREY

Windeln wechseln? Igitt! Das hat die Pop- Diva (oben links) stets den Nannys überlassen: Doch wehe, eine versteht sich zu gut mit ihren Kids… Ex- Kinderfrau Simonette DaCosta drohte Mariah deshalb mit Kündigung.

LADY GAGA

Unbezahlte Überstunden gehören zu einem Job bei Lady Gaga (links) dazu. Außerdem hat sie seeehr genaue Vorstellungen, etwa bei der Länge der Strohhalme. Oh, und Ex-Assi Jennifer O’Neill musste mit der Sängerin in einem Bett schlafen.

RIHANNA

Familienmensch Rihanna (links) behandelt auch ihre Angestellten wie Schwestern und Brüder. Nie würde die Fenty-Gründerin den Geburtstag eines Teammitgliedes vergessen, sich im Ton vergreifen oder unbezahlte Überstunden verlangen, heißt es aus ihrem Umfeld. Vorbildlich!

KENDALL JENNER

Das Model (rechts) vermeidet direkten Blickkontakt mit Servicepersonal, verrieten auf TikTok Kellnerinnen und Flughafenpersonal. Servicekraft Blaine Morris berichtet, der Kardashian-Spross habe erst „vergessen“, seine Rechnung zu zahlen – und sie dann wütend mit Geldscheinen beworfen. Tobsuchts-Alarm!

KEANU REEVES

Nach Ende der Dreharbeiten zu „John Wick 4“ spendierte der Schauspieler (unten rechts) jedem Crew-Mitglied eine Freundschafts-Rolex mit persönlicher Gravur. Er selbst gönnte sich auch eine – als Zeichen seiner Verbundenheit.

Genau deshalb sind PAs regelmäßig Überbringer schlechter Nachrichten. Umso unangenehmer, wenn sie selbst Sündenbock spielen müssen. Eine Assistentin berichtete in der US-Ausgabe der „Cosmopolitan“, sie musste die Durchfallattacke ihres berühmten Schützlings vertuschen, indem sie vorgab, deren Termine durcheinander gebracht zu haben. Und dann gibt es ja noch die realistätsvergessenen Luxusprobleme, die Hollywoods Working Class um den Verstand bringen. Während PAs, Fahrer oder Reinigungskräfte sich trotz ihrer 24/7-Jobs gerade mal eben so über Wasser halten können, schmeißen die VIPs ihr Geld aus dem Fenster. Dann muss die PA schon mal acht Smoothies kaufen, weil Madame sich nicht entscheiden kann, welche Sorte ihr zusagt. Und ja, die anderen sieben wandern in den Mülleimer. Ähnlich laissez-faire orderte eine Musikerin in einer Boutique die kompletten Kollektionen der Saison – nur um ihre PA dann den Großteil der Klamotten retournieren zu lassen.

Soweit zum Thema Traumjob. Doch zum Glück gibt es neben Horrorbossen auch jede Menge echte Sweethearts. Aber vielleicht reicht es, aus der Ferne auszuchecken, wer in welches Lager gehört… ■