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Switch Lite: Nintendo Switch Lite


N-Zone - epaper ⋅ Ausgabe 9/2019 vom 21.08.2019

Hardware Nintendo lüftet den Schleier: Switch Lite heißt das neue Mitglied der Konsolenfamilie – und es gibt einige Unterschiede zum herkömmlichen Modell. Wir liefern alle Infos!


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Bildquelle: N-Zone, Ausgabe 9/2019

Jede Menge Gerüchte gab es in den letzten Monaten zum Thema Nintendo Switch. Von einem Pro-Modell war die Rede, von einer Switch Mini, einer Switch im zusammenklappbaren DS-Design oder sogar von einer gleichzeitigen Veröffentlichung mehrerer Sondermodelle. Nur einer von all den Leakern behielt am Ende anscheinend recht: Im April dieses Jahres stellte ein User auf Twitter ein Foto online, das eine türkisfarbene Switch-Konsole von ...

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... hinten zeigt – ohne abnehmbare Joy-Cons und genau in dem Farbton, den eine Version der Switch Lite offensichtlich tragen wird. Damals ging das Posting zwischen all den anderen Gerüchten schnell wieder unter. Heute sind wir weitaus schlauer und können euch endlich alle Informationen zum neuen Modell namens Nintendo Switch Lite liefern.

Leichtgewicht Lite

Die Switch Lite ist leichter und kleiner als das herkömmliche Modell, statt 398 Gramm (mit angesteckten Joy-Cons) wiegt die Lite nur 275 Gramm. Das soll für höheren Komfort beim portablen Spielen sorgen, und genau das ist auch die alleinige Aufgabe des neuen Konsolenmodells. Denn: Die Switch Lite kann nicht wie die normale Switch an ein Dock angeschlossen und so in eine stationäre Konsole verwandelt werden! Damit verliert die Switch Lite ihr Alleinstellungsmerkmal und führt ihren Namen gewissermaßen ad absurdum. Ob wir in näherer Zukunft mit Dritthersteller-Docks rechnen können, welche die Lite doch wieder in eine Hybrid-Konsole zwischen Handheld und Heimgerät verwandelt, wird sich noch zeigen. Die Entscheidung zum radikalen Schritt hin zum reinen Handheld dürfte bei Nin- tendo lange und heiß diskutiert worden sein. Allerdings ist die Entscheidung auch nachvollziehbar, schließlich hat der 3DS langsam ausgedient und mit einem günstigeren Modell der Erfolgskonsole Switch kann man weitere Spieler erreichen. Ein neuer Name für die Lite-Konsole, in der ja doch das gleiche Innenleben wie in der Switch steckt, hätte wohl für zu viel Verwirrung bei der Kundschaft gesorgt. Der genaue Preis der Lite steht hierzulande nach wie vor nicht fest. Beim Online-Händler Amazon konnte man die Switch Lite für etwa 220 Euro vorbestellen (inzwischen ist dies nicht mehr möglich), oft ist auch die Rede von einem angepeilten Preis von etwa 200 Euro. Kunden in Nordamerika und Japan kommen wie so oft günstiger weg, dort kostet die Konsole umgerechnet ungefähr 180 Euro. Im Vergleich zu den 300 bis 320 Euro, die man für eine herkömmliche Switch auf den Tresen legen muss, bedeuten 200 bis 220 Euro zwar eine deutliche Ersparnis, jedoch würde ein Preis von unter 200 Euro sicher für noch mehr Kaufbereitschaft bei der Spielergemeinde sorgen. Zumal auf die Käufer einer Lite unter Umständen noch ein paar Extra-Investitionen zukommen.

Auf Bastelspaß mit Labo müsst ihr bei der Switch Lite weitestgehend verzichten, die Bastelformen sind auf das Format der herkömmlichen Switch ausgelegt.


Der große Bruder der Switch Lite ist schwerer und etwas unhandlicher als die verkleinerte, kostengünstigere Fassung von Nintendos Konsole.


Lass es stecken

Denn: Nicht nur das Dock wurde als Zubehör gestrichen, bei der Switch Lite fehlen außerdem die abnehmbaren Joy-Cons. Stattdessen sind die Eingabegeräte fest im Gehäuse verbaut. Und anstelle der Vierergruppe von Knöpfen auf der linken Seite der herkömmlichen Switch hat die Switch Lite ein Steuerkreuz an der entsprechenden Stelle. Mit der integrierten Steuerung kann es natürlich nicht passieren, dass ein Joy-Con wegen Produktionsfehlern oder Abnutzung zu „wandern“ beginnt, aber für schnelle Runden zu zweit vor einer Konsole ist die Lite nicht mehr geeignet. Nicht nur fehlen der Konsole ja ein Ständer und die Docking-Funktion, beim Kauf der Hardware erhält man außerdem keine zwei Joy-Cons, mit denen man ohne weitere Investitionen gemeinsam an einem Bildschirm spielen kann. So günstig ist die Switch Lite dann plötzlich gar nicht mehr, wenn man noch die etwa 70 Euro für ein Set Joy-Cons zu den Anschaffungskosten addieren muss – die passende Ladestation nicht zu vergessen, denn an der Lite können die Joy-Cons ja keinen Saft tanken!

Weniger schmerzlich vermissen als die abnehmbaren Controller an den Seiten dürften Spieler das Feature HD Rumble. Die Funktion ist nur bei sehr wenigen Spielen essenziell wichtig für das Erlebnis, darunter zum Beispiel 1-2-Switch. Ebenfalls den Sparmaßnahmen zum Opfer gefallen ist der Infrarot-Bewegungssensor, der jedoch ohnehin meistens nur als Gimmick genutzt wird. Bezüglich des Innenlebens gibt es keine eklatanten Unterschiede zur normalen Switch, allerdings wird der Akku etwas stärker sein als beim Standardmodell. Breath of the Wild zum Beispiel soll auf der Lite etwa vier Stunden am Stück spielbar sein, während die normale Switch nur drei Stunden verkraftet. Dieses Plus relativitiert sich aber schon später in diesem Jahr, denn dann werden die ersten Modelle der herkömmlichen Switch mit einem verbesserten Akku in die Läden wandern. Die Hardware-Revision sorgt für bessere Optimierung und Performance, sodass mit dieser „neuen“ Switch fünfeinhalb Stunden mobiles Zelda-Zocken möglich sein sollen.

Kleiner, aber feiner

Das Display der Switch Lite ist von den 6,2 Zoll der normalen Switch auf 5,5 Zoll geschrumpft. Das ist tatsächlich ein Vorteil, denn bei gleichbleibender Auflösung von 720p ist die Pixeldichte auf dem kleineren Bildschirm höher. Das Bild sollte somit ein wenig schärfer wirken. Ob das in der Praxis tatsächlich auffällt, ist noch unklar, da wir die neue Konsole bislang noch nicht selbst ausprobieren konnten. Das reduzierte Gewicht und die kleineren Maße sollten aber dafür sorgen, dass sich das mobile Spielen auf Dauer komfortabler anfühlt als mit der normalen Switch. platz: Nach wie vor muss man sich mit lausigen 32 GByte internem Speicher zufriedengeben oder mithilfe einer SD-Karte zusätzlichen Platz für Daten bereitstellen. Immerhin unterstützt die Lite genau die gleichen Speicherkarten wie die normale Switch. Online hat man als Lite-Besitzer auch keine Einschränkungen zu fürchten, das funktioniert alles genau wie üblich. Die gleichzeitige Nutzung einer normalen Switch sowie einer Switch Lite mit dem gleichen Account ist möglich, indem etwa die Speicherstände aus der Cloud geladen werden – die Mitgliedschaft bei Nintendo Online ist dafür allerdings Voraussetzung. Der Hype um die Amiibo-Figuren scheint zwar inzwischen abgeklungen, die Switch Lite unterstützt dennoch weiterhin das Feature, via NFC deren Chips auszulesen und so diverse Boni in Spielen freizuschalten.

Mario Party ist wegen der fehlenden Docking-Funktion der Switch Lite auf der neuen Konsole nicht ordentlich spielbar.


In Just Dance (erscheint im November) seht ihr auf eurem Fernseher im Dock-Modus die Tanzschritte – deshalb verträgt sich das Spiel nicht mit der Switch Lite.


MEINUNG Lukas Schmid

„Ich sehe die Idee hinter der Lite, für mich ist sie aber definitiv nix.“

Aus Sicht Nintendos ergibt die Switch Lite vollkommen Sinn. Der 3DS hatte und hat eine riesige installierte Basis und bei Weitem noch nicht alle Besitzer des betagten Handhelds sind auf die Switch umgestiegen. Das liegt zum einen am hohen Preis, zum anderen daran, dass diese sich zu einem Gutteil aus Gelegenheitsspielern zusammensetzende Gruppe mit den Features der Switch nicht viel anfangen kann. Diese Spieler wollen ein günstiges, einfaches, robustes und rein mobiles Gerät – und das liefert ihnen die Switch Lite! Und den Faktor Farbauswahl sollte man auch nicht außer Acht lassen, das ist für mehr Leute, als man denkt, ein entscheidender Punkt. Für mich persönlich hingegen ergäbe die Anschaffung der Lite keinen Sinn. Ich spiele primär im Dock, ich steh’ auf die ganzen Kinkerlitzchen der „vollwertigen“ Switch und ich bin lieber bereit, ein wenig mehr Geld auszugeben als Kompromisse einzugehen. Heißt im Umkehrschluss: Sollte eine Switch Pro angekündigt werden, stehe ich am Morgen des Releasetages vor dem Laden.

1-2-Switch gehörte zu den ersten Spielen der Konsolengeneration. Durch den Fokus auf HD Rumble funktioniert das Spiel auf der Lite ohne Zusatz-Joy-Cons nicht.


Breath of the Wild soll auf der Lite vier statt drei Stunden lang spielbar sein und somit ein ganzes Stück länger als auf der herkömmlichen Switch ohne verbesserten Akku.


Ein neues Farbkonzept

Optisch unterscheidet sich die Lite nicht nur durch die veränderten Maße vom großen Bruder. Die drei Farbvarianten, die zum Verkaufsstart am 20. September 2019 (einen Tag vor dem Release von The Legend of Zelda: Link’s Awakening) erhältlich sein werden, heben sich stark vom Konzept der normalen Switch ab. Dort geht es mit dunklen, gedeckten Tönen, die mit Neonfarben kombiniert werden, plakativer zu, die Lite hingegen präsentiert sich in den drei zarten Pastellfarben Türkis, Gelb und Grau. Kurz vor der Veröffentlichung von Pokémon Schwert und Schild wird außerdem eine limitierte hellgraue Sonderedition auf den Markt gebracht, bei der die Buttons und Sticks als Farbkleckse in Rot und Blau für Kontrast sorgen. Auf der Rückseite der Konsole sind die beiden neuen, legendären Pokémon Zamazenta und Zacian zu sehen.

Lob und Kritik

Was ist nun mit der Switch Pro? Nintendo hat bereits verlautbart, dass in diesem Jahr kein weiteres, neues Modell der Switch mehr erscheinen wird. Das schließt wiederum nicht aus, dass nächstes Jahr wirklich eine aufgebohrte Variante der Konsole auf den Markt gebracht wird. Sicherlich ist die Lite nicht unbedingt das, was sich jeder Fan des Unternehmens gewünscht hat. Das Feedback zur Ankündigung fiel somit geteilt aus. Von derber Kritik bis zu Lobgesängen war alles dabei, am kontroversesten wurde die fehlende Docking-Möglichkeit diskutiert.

Lohnt sich die Anschaffung der Lite für euch? Das hängt davon ab, für welche Zwecke ihr die Konsole einzusetzen gedenkt. Wer in erster Linie unterwegs spielt, aber ab und zu trotzdem gerne abends mit Freunden eine Runde Mario Kart genießen möchte, sollte dennoch den Mehrpreis für die herkömmliche Variante der Konsole blechen. Auch über die Unterstützung von Spielen, die noch erscheinen, muss man vor der Anschaffung einer Lite nachdenken. Vor allem Minispielsammlungen und Party-Games setzen auf Funktionen wie HD Rumble, die bei der Lite fehlen, und natürlich auf das gemeinsame, lokale Spielen, für das man schon alleine aus Komfortgründen die Dock-Möglichkeit der Switch nutzen sollte. Wer sowieso lieber alleine, nur online und unterwegs spielt, für den ist die Lite tatsächlich eine günstigere Alternative. Ärgerlich allerdings, dass die preiswertere Fassung nicht den gleichen optimierten Akku bekommt, den die normale Switch ab September ihr Eigen nennt. Denn unterwegs macht es auf langen Reisen schon einen deutlichen Unterschied, ob man sich auf vier oder fünfeinhalb Stunden Spielspaß verlassen kann. Für die jüngsten Spieler ist die Lite eine schöne Option, Eltern kommen aber günstiger davon, wenn sie ihren Zöglingen einen 3DS oder 2DS spendieren. Diese Handhelds weisen nach wie vor eine großartige, umfangreiche Spielebibliothek auf und sind dank des zuklappbaren Gehäuses (bei der herkömmlichen Variante) beim Transport auch besser geschützt als die Switch.

MEINUNG Johannes Gehrling

„Die Lite ist nachvollziehbar, muss aber günstiger werden.“

Die Nintendo Switch Lite ist das Ergebnis sehr klar nachvollziehbarer unternehmerischer Entscheidungen und beantwortet die Frage: Wie erreichen wir die nächsten 40 Millionen potenziellen Switch-Käufer? Gut, ob es dann ganz so viele werden, sei einmal dahingestellt, aber grundsätzlich sehe ich in der Switch Lite schon großes Potenzial. Wer noch keine Switch hat und sowieso nicht am TV zocken will, wer ein handlicheres Modell sucht, Familien, bei denen es schon eine normale Switch zum gemeinsamen Zocken gibt und einige weitere vielversprechende Kundengruppen fallen mir da ein. Meiner Ansicht nach muss der Preis hierzulande aber noch etwas nach unten wandern. Für 199 Euro inklusive einem Top-Nintendo- Game wie Zelda, Mario Kart oder Pokémon geht die Lite zum Weihnachtsgeschäft weg wie warme Semmeln. Für über 200 Euro ohne Game ist der Unterschied zur „großen“ Switch aber zu gering; dann nimmt man besser gleich diese.

Wenn ihr Joy-Cons zur Lite hinzukauft, müsst ihr auch eine Ladehalterung anschaffen. An der Konsole bekommen die Controller keinen Saft!


Mario & Sonic bei den Olympischen Spielen 2020 (erscheint im November) sollte auf der Switch Lite mit reiner Tastensteuerung spielbar sein.


Ohne Sensor fällt die Bewegungssteuerung in The Elder Scrolls 5: Skyrim bei der Lite flach. Immerhin ist das kein wirklich schlimmer Verlust.


Wie geht es weiter?

Adieu, lieber 3DS: Mit der Veröffentlichung der rein portablen Switch Lite ist das Ende des Handheld quasi besiegelt. Es erscheinen ohnehin kaum noch Spiele.


Eine Switch, die nicht switchen kann – damit haben wohl die wenigsten gerechnet. Wir sind schon sehr gespannt, wenn wir die neue Hardware selbst in Betrieb prüfen können. Dabei ist nicht nur interessant, wie viel leichter und handlicher sich die Lite-Konsole anfühlen wird, sondern auch, wie die Verarbeitung von Sticks und Steuerkreuz ausfällt. Die Frage ist nun natürlich: Ist Nintendos Switch Lite für euch interessant? Seid ihr enttäuscht von der Ankündigung? Oder denkt ihr, dass Nintendo mit der Switch Lite den richtigen Weg eingeschlagen hat? Ab diesem September wird sich zeigen, wie gut die Leichtgewicht-Konsole bei der Kundschaft ankommt, denn dass die Vorbesteller-Kontingente ausverkauft sind, ist bei der Ankündigung neuer Hardware nicht unbedingt ungewöhnlich oder eine Garantie für Erfolg. Und nun warten wir schon auf die nächsten Leaks, Gerüchte und Fakes zum Thema Switch Pro, die wohl spätestens zum Ende dieses und Anfang des nächsten Jahres das Internet wieder fluten werden.
Katharina Pache

MEINUNG Katharina Pache

„Mit der Lite hatte ich nicht gerechnet, ich halte sie aber für eine gute Idee.“

Oder sagen wir es so: Ich habe vermutet, dass Nintendo gemeinsam mit einem abgespeckten Modell (also quasi einer Lite) eine Pro-Fassung mit besserer Hardware auf den Markt bringen würde. Allerdings hätte das natürlich für noch mehr Einschränkungen und potenzielle Verwirrung bei den Kunden gesorgt, denn es gibt dann sicherlich Spiele, die nur auf der aufgebohrten Konsolenfassung laufen. Die spielerischen Einschränkungen, die mit der Lite einhergehen, bewegen sich ja noch in einem verträglichen Rahmen. HD Rumble werde ich sicher nicht vermissen, und ja, ich hätte auch kein Problem damit gehabt, auf die Amiibo-Funktionalität zu verzichten. Aber da die Zielgruppe der günstigeren Switch wohl eher jünger und damit Sammelfiguren-affiner ist, verstehe ich, wieso man das Feature beibehalten hat. Was den Preis betrifft, pflichte ich Johannes bei. Für 200 Euro und mehr sollte unbedingt ein Spiel dabei sein!

INFOS

Maße: 91,1 x 208 x 13,mm
Gewicht: 275 g
Bildschirm: 5,5 Zoll kapazitiver LCD-Touchscreen
Auflösung: 720p
Systemspeicher: 32 GB
USB-Anschluss: USB-C
Hersteller: Nintendo
Termin: 20. September 2019
Preis: circa 200–220 Euro