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Szenerien Payware: Tor zu Eiddyns Festung: EGPH Edinburgh Airport


FS Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 1/2020 vom 05.12.2019
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Bildquelle: FS Magazin, Ausgabe 1/2020

Gaya Simulations (GS) hatten 2015 und 2016 die Flughäfen Kilimanjaro und Genua für FS X und Prepar3D (P3D) erstellt. Sie sind jetzt bei Orbx https://orbxdirect.com„dick im Geschäft”. Laut Labelchef Raz Goeta arbeiten aktuell 40 Designer in Vollzeit, um Szenerien für P3D und X-Plane zu erstellen. Für ihre ersten Airport für Orbx, East Midlands und Courchevel (siehe ab Seite 48), mussten sie jedoch Kritik einstecken. Wie sich ihr EGPH Edinburgh Airport schlägt, beleuchtet David Marx…
Die schottische Hauptstadt Edinburgh zählt mit inzwischen fast vier Millionen Touristen pro Jahr zweifellos zu den ...
Das macht sich auch am Airport von Edinburgh mit den IATA-und ICAOCodes EDI sowie EGPH bemerkbar. Er ist mit rund 14,3 Millionen Passagieren im Jahr 2018 und 6,5 Prozent Wachstum im Vergleich zum Vorjahr der größte Flughafen Schottlands. Lange standen zwei Pisten – die 06/24 und 12/30 – zur Verfügung. Im Frühjahr 2018 wurde letztere geschlossen und zur Abstellfläche umgewidmet. Fliegerisch macht das Edinburgh nicht weniger attraktiv. Denn die Bandbreite an Destinationen und eingesetztem Fluggerät ist nach wie vor sehr groß: Ryanair und easyJet steuern mit 737 und A320 klassische Ferienziele an. Turboprops wie die Saab 340 oder die Dash-8 Q400 transportieren Passagiere ins Hinterland. Auch Dickschiffe wie die 777, 787 oder A350 aus den USA und Fernost operieren hier. ...

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Gaya Simulations (GS) hatten 2015 und 2016 die Flughäfen Kilimanjaro und Genua für FS X und Prepar3D (P3D) erstellt. Sie sind jetzt bei Orbx https://orbxdirect.com„dick im Geschäft”. Laut Labelchef Raz Goeta arbeiten aktuell 40 Designer in Vollzeit, um Szenerien für P3D und X-Plane zu erstellen. Für ihre ersten Airport für Orbx, East Midlands und Courchevel (siehe ab Seite 48), mussten sie jedoch Kritik einstecken. Wie sich ihr EGPH Edinburgh Airport schlägt, beleuchtet David Marx…
Die schottische Hauptstadt Edinburgh zählt mit inzwischen fast vier Millionen Touristen pro Jahr zweifellos zu den Hauptattraktionen Schottlands. Und das zurecht, schließlich blickt die Stadt auf eine über tausendjährige Vergangenheit zurück. Sehenswürdigkeiten wie die historische Altstadt, das beeindruckende Edinburgh Castle (historisch fraglich „Eiddyns Festung”), Holyrood Palace und das Schloss der berühmten schottischen Königin Maria Stuart locken Besucher aus der ganzen Welt.
Das macht sich auch am Airport von Edinburgh mit den IATA-und ICAOCodes EDI sowie EGPH bemerkbar. Er ist mit rund 14,3 Millionen Passagieren im Jahr 2018 und 6,5 Prozent Wachstum im Vergleich zum Vorjahr der größte Flughafen Schottlands. Lange standen zwei Pisten – die 06/24 und 12/30 – zur Verfügung. Im Frühjahr 2018 wurde letztere geschlossen und zur Abstellfläche umgewidmet. Fliegerisch macht das Edinburgh nicht weniger attraktiv. Denn die Bandbreite an Destinationen und eingesetztem Fluggerät ist nach wie vor sehr groß: Ryanair und easyJet steuern mit 737 und A320 klassische Ferienziele an. Turboprops wie die Saab 340 oder die Dash-8 Q400 transportieren Passagiere ins Hinterland. Auch Dickschiffe wie die 777, 787 oder A350 aus den USA und Fernost operieren hier.

EGPH für Prepar3D v4

Auf den ersten Blick ist den Entwicklern von GS eine solide Umsetzung gelungen. Die Terminal-und Frachtabfertigungsgebäude sind detailreich modelliert, die Texturen sind hochauflösend und wirken dank Physically Based Rendering (PBR) realistisch. Auch die unmittelbare Flughafenumgebung ist gut gelungen und mit vielen Details wie handplatzierten Bäumen und Häusern bestückt. Zudem wurden Flughafen und Umgebung mit animiertem Verkehr ausgestattet. Ein nettes Detail sind fahrende Züge und die Trambahn, die den Flughafen mit der City verbindet.
Leider wird dieser positive Eindruck von einigen Patzern getrübt, die sich die Entwickler geleistet haben: Schon im Anflug fällt die schlechte Einpassung der Bodentextur des Flughafens in die umliegende Szenerie – sei es Global Base Pack oder EU Scotland – auf. Die Farben im Herbst und Winter passen sich schlecht in die Umgebung ein und an den Übergängen sind abrupte Texturgrenzen sichtbar. Die „fünfte” Jahreszeit im Flugsimulator, den Winter mit Schnee, haben die Entwickler gar nicht beachtet, so liegt der Flughafen wie ein brauner Fleck in der weißen Winterlandschaft Schottlands.

Die Feuerwache – im Hintergrund der bei Dunkelheit rot und rosa beleuchtete Tower.


Dazu kommen Unachtsamkeiten wie teils fehlende Bodenmarkierungen oder fehlende Texturen an den Gleitweg-Antennen. Nachts ist der Flughafen zwar zeitgemäß mit Dynamic Lighting ausgestattet. Wenn er von einem anderen Flugplatz aus angeflogen wird, kann es allerdings zu Darstellungsfehlern kommen, so dass EGPH dunkel bleibt. Zudem wurde das ILS der Runway 06 falsch definiert, was zu missweisendem oder nicht empfangbaren Glideslope-und Localizer-Informationen führt. Di. community hatte die Entwickler kurz nach dem Release im Forum von Orbx auf die Probleme aufmerksam gemacht. GS versprach daraufhin eine Korrektur. In einer Mail an die Reaktion werden die Probleme als nicht gravierend bewertet und ein Update für Januar 2020 (!) geplant. Nick Cooper von Orbx hat mittlerweile eine ADEAustauschdatei veröffentlicht, die das ILS korrigieren soll – siehe Linkliste.

Performance

Einige Nutzer klagten über schlechte Performance in Edinburgh, die in meinen Tests nicht nachvollzogen werden konnte. Sie bewegt sich auf meinem System im durchschnittlichen Bereich für einen Airport dieser Größe. Auffällig ist jedoch, dass im Konfigurationsmenü nur die statischen Flugzeuge einund ausgeschaltet werden können. Für Nutzer mit schwächeren Systemen ist das ärgerlich. Eigentlich sollte es inzwischen Standard sein, dass 3D-Gras, geparkte Autos oder bewegte Menschen auf dem Vorfeld abgeschaltet werden können. Gerade letztere finden sich an jeder (un)möglichen Stelle kreuz und quer über den Platz verteilt. Dass winkende Menschen an der landseitigen Bahnhaltestelle im normalen Flugbetrieb bemerkt werden, darf bezweifelt werden…

X-Plane

An der X-Plane-Version ist nichts auszusetzen. Unter anderem wurde sie perfekt an True Earth Great Britain North eingepasst. Diese Flächenszenerie ist Voraussetzung zur Nutzung von EGPH Edinburgh Airport.

Fazit

Edinburgh ist eine spannende Destination. Es ist erfreulich, dass sich GS des Platzes angenommen hat. Getrübt wird diese Freude jedoch durch vermeidbare Fehler in der P3D-Version, die in einer Releaseversion nichts zu suchen haben. Vor deren Behebung kann nur für das X-Plane-Angebot eine (deutliche) Kaufempfehlung ausgesprochen werden. Schade, denn Modelle und Texturen zeigen, dass GS in der Lage ist, qualitativ hochwertige Flughäfen zu bauen…

David Marx
redaktion@fsmagazin.de

Der zentrale Bereich von EGPH im X-Plane 11 – im Hintergrund die Forth Road Bridge und die Queensferry Crossing Bridge.