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«Tag der Fischerei» einmal anders


Petri-Heil - epaper ⋅ Ausgabe 10/2019 vom 30.09.2019

Es muss nicht immer ein Stand auf dem Dorfplatz sein: Im Rahmen des 4. Schweizerischen Tags der Fischerei war der Fischereiverein Spiez und Umgebung (FVSU) mit dem Fischereiinspektorat (FI) im praktischen Einsatz. Gemeinsam renaturierten sie den Dorfbach Wimmis im Raum Herrenmätteli.


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Bildquelle: Petri-Heil, Ausgabe 10/2019

«Äs het viu bravet» war das Fazit nach einem Tag. Total wurden 300 Meter ...

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... Bachlauf aufgewertet.


Heidy Mumenthaler – Für einmal standen nicht Maschinen im Vordergrund, sondern 17 freiwillig Helfende, die an einem Tag etwas Handfestes verwirklichen wollten. Werkzeuge wie Schlegel, Motorsäge, Schubkaretten und Schaufeln standen bereit. Ebenso Material, um Wurzelstöcke zu verankern, sowie Akazien-Pfähle und Tannen.
Die Helfenden konnten ihre Ideen einbringen, um die Strömung zu regeln, Schattenspender zu bauen oder die Aufstiege zu erleichtern. Die Wurzelstöcke, Tannen und die direkt vor Ort gesägten Stauden mussten im harten Untergrund möglichst strömungs- und wit- terungsbeständig verankert werden. Mit dem Renaturieren wurde auch viel Abfall aus dem Bachlauf entfernt. Von den Vereinsmitgliedern gab es viele positive Rückmeldungen: «Die Zusammenarbeit mit dem FI war cool», resümierte ein Helfer, «wir erlebten eine lobenswerte Zusammenarbeit mit dem FI zum Erhalt der Bachforelle.
Ein intakter Lebensraum der Forelle ist auch ein massgebender Faktor für die Trinkwasserqualität», ergänzte ein weiterer Teilnehmer. Der gute Draht zum FI zeigte sich auch beim kulinarischen Teil, welchen das FI spendierte. Die Verantwortlichen, Beat Rieder, Willi Müller, Martin Flück und Benjamin Gugger, zeigten sich über das Ergebnis des Tags zufrieden: «Wir haben ein für alle befriedigendes Resultat erreicht», lobte Beat Schlapbach, Präsident des FVSU. Auch Fischereiaufseher Beat Rieder dankte für den Grosseinsatz: «Ohne Fischereiverein wäre ein solches Projekt nicht durchführbar.
Alle haben für die Verbesserung des Lebensraums am gleichen Strick gezogen. Das eine oder andere eingebaute Element wird über längere Zeit erhalten bleiben und den Bach aufwerten. Wichtig ist, dass in zwei Jahren darüber gesprochen wird

Die Mitglieder und freiwilligen Helfer legen überall Hand an: Sei es beim Zusägen der Tannli …


… oder beim Einbringen von Steinen, die den Aufstieg erleichtern …


… oder bei der Verankerung von Wurzelstöcken.