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Tag gegen Nacht


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Blinker - epaper ⋅ Ausgabe 90/2022 vom 12.08.2022

WOLFSBARSCH

EXPERTENWISSEN!

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Bildquelle: Blinker, Ausgabe 90/2022

Während Robert de Wilt am liebsten tagsüber und bei bestem Wetter auf Wolfsbarsche angelt, ?

Von Robert de Wilt

Wenn ich auf Wolfsbarsch angle, bevorzuge ich es, ordentlich Meter zu machen und meinen Kunstköder aggressiv mit hohem Tempo einzuholen. Tagsüber – vor allem bei klarem Wasser in Kombination mit Sonnenschein – beträgt die Sicht im Salzwasser des Hafens von Rotterdam mitunter ein paar Meter mehr. Das bedeutet, dass der Wolfsbarsch den vorbeischwimmenden Köder schnell bemerkt, auch wenn er sich einige Meter neben oder über ihm befindet. Bei klarem Wasser und bestem Wetter müssen Sie nicht jeden Quadratmeter eines Angelplatzes sorgfältig absuchen, um einen in der Nähe schwimmenden Wolfsbarsch zu finden. Im Gegenteil, bereits mit etwa sechs bis sieben Würfen kann man eine Stelle ausreichend ausfischen. Ich mache das, indem ich den Spot fächerförmig abwerfe: Ein Wurf nach links, ein Wurf nach vorne, schräg nach rechts, wieder schräg nach links, ein Weitwurf, ...

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... noch ein kurzer Wurf – und das war’s auch schon.

BISSE: BEI DEN ERSTEN WÜRFEN ODER GAR NICHT

Wenn nichts beißt, ziehe ich weiter und versuche es etwa 25 Meter entfernt auf die gleiche Weise. Mit dieser Strategie können Sie in nur wenigen Stunden eineinhalb bis zwei Kilometer am Ufer zurücklegen. Meiner Erfahrung nach gibt es unter den beschriebenen Umständen oft schon beim ersten oder zweiten Wurf einen Biss. Wenn die Wolfsbarsche an Ihrer Angelstelle aktiv sind, schnappen sie bereits oft zu, sobald sie den Köder sehen. Noch besser: Die Chance, dass Sie nach einer x-maligen Anzahl von Würfen unter diesen Umständen einen Biss bekommen, ist eher gering. Sie werden wirklich noch viel länger angeln müssen, bis wieder ein paar hungrige Wolfsbarsche vorbeikommen. Dann angeln Sie also die ganze Zeit an der gleichen Stelle – und das finde ich ziemlich langweilig. Ich nehme die Sache lieber selbst in die Hand – beziehungsweise in die Beine – und suche nach den Fischen.

Gerade die Spannung bei den ersten Würfen an einer neuen Stelle gefällt mir an dieser äußerst aktiven Form des Angelns. Zudem glaube ich, dass ein Wolfsbarsch, der den Köder bereits inspiziert hat, ihn aber nicht sofort attackiert, das nicht ein paar Würfe später machen wird. Dann interessiert er sich schlichtweg nicht für Ihre Beutefisch-Imitation. Der einzige Trick, der jetzt noch funktionieren könnte, wäre ein Köderwechsel. Die Verwendung eines Köders in einer anderen Farbe oder mit einem anderen Laufverhalten könnte sinnvoll sein. Oft ist es dann auch der erste oder zweite Wurf mit diesem Köder, der einen Biss bringt.

VOM GRUND NACH OBEN: ABWECHSLUNG BEIM EINHOLEN

Da zwei Stellen niemals gleich sind, angle ich abwechselnd etwas tiefer – in der Nähe oder über dem Grund – und etwas weiter im Mittelwasser. Bis vor einigen Jahren habe ich letzteres hauptsächlich mit Crankbaits gemacht. Aber gerade die beweglichen „Weedless“-Gummifische von heute – bei denen der Haken im Köder versteckt ist – eignen sich hierbei besser als ein Crankbait. Wenn ich nach ein paar erfolglosen Versuchen in Grundnähe meine Taktik ändere und den Gummifisch sofort nach dem Auftreffen auf der Wasseroberfläche mit hohem Tempo einhole, kommt es häufig vor, dass ich fange.

„Bei Tageslicht kann man aus dem klaren Wasser viele zusätzliche Informationen gewinnen – zum Beispiel kann man Beutefische, raubende Fische, Nachläufer und Strömungskanten sehen.“

WILDES KÖDERSPIEL REIZT RÄUBER MIT JAGDINSTINKT

Persönlich glaube ich nicht unbedingt, dass flacheres Angeln in diesem Fall generell besser ist. Wenn der Wolfsbarsch auf der Futtersuche in halber Höhe der Wassersäule oder höher schwimmt, wird er natürlich mehr Köder schnappen, die knapp unter der Oberfläche schwimmen, als etwas, das zehn Meter unter der Oberfläche vorbeischwimmt. Meiner Meinung nach ist es aber wahrscheinlicher, dass es die Geschwindigkeit und Aggressivität ist, mit der Sie den Köder erfolgreich animieren. Der Wolfsbarsch ist ein Raubfisch, daher kann man bei ihm Aggressionen auslösen. Wenn der Köder wild und schnell umherschießt, wird der Wolfsbarsch nicht oft zögern, sondern rein instinktiv zuschlagen.

TSCHÜSS SHERLOCK: KEINE ZEIT FÜR LANGES WARTEN

Ein zusätzlicher Vorteil der aggressiven Köderführung ist, dass Sie dem Wolfsbarsch damit kaum eine Chance geben, Ihren Köder genau zu inspizieren. Je schneller und wilder sich der Gummifisch bewegt, desto weniger Zeit hat der Fisch, um einen möglichen Angriff zu überdenken. Sie treffen quasi schon die Wahl für ihn. Übrigens können Sie diese Technik auch beim Jiggen anwenden. Machen Sie zwei heftige Schläge mit der Rutenspitze und drehen Sie ein oder zwei ganze Umdrehungen ein, sodass Ihr Köder manchmal bis zu drei Meter emporschießt. Dann lassen Sie ihn an straffer Schnur wieder nach unten sinken. Viele Bisse kommen während des Absinkens, aber auch während des superwilden Hochschlagens des Gummifischs schnappt der Wolfsbarsch manchmal zu. Das sind dann meist die härtesten und spektakulärsten Bissen.

Kein Angeln ist so wechselhaft wie das auf den Wolfsbarsch. Nur eines ist sicher: Nichts ist zu 100 Prozent sicher. Gezeiten, Strömung, Helligkeit, Windstärke und Windrichtung, Nahrungsangebot, Lichtintensität, das Vorkommen von Krabben und Beutefischen – dies sind nur einige Variablen, die das Verhalten der Wolfsbarsche beeinflussen. Mein einfacher Rat lautet also: Gehen Sie angeln, wenn Sie die Chance dazu haben! Denn am Ende geht es nur darum, Stunden am Wasser zu verbringen, Ausdauer zu zeigen und Stellen zu wechseln. Auf diese Weise werden Sie auch an Tagen, an denen es etwas schwieriger ist – und davon gibt es jede Menge – früher oder später auf jeden Fall Erfolg haben. Viel Glück!

Der Biss eines Wolfsbarsches macht tagsüber bereits ziemlich süchtig, kommt aber im Dunkeln noch einmal doppelt so hart durch. Jedenfalls kommt es mir so vor. Außerdem hat man in der Dunkelheit die Chance, einen der größeren Barsche zu bekommen, die im Schutz der Dunkelheit dicht ans Ufer kommen. Es lohnt sich also auf jeden Fall, hin und wieder ein paar Stunden kostbaren Schlafs zu opfern – für einen schönen „salzigen“ Barsch unter den Sternen.

ALLE SINNE AUF EMPFANG: RUTE DIENT ZUM TASTEN

Jeder meiner Sinne funktioniert einwandfrei, aber da es während dieser Wolfsbarsch-Session dunkel ist, kommt es nun nicht auf gutes Sehen an. Hören und vor allem Tasten sind jetzt die wichtigsten Sinne, mit denen man am meisten wahrnimmt. Die Rute ist die Verlängerung des Armes plus Hand, um mir ein Bild davon machen zu können, was vor meinen Füßen passiert. Dank der geflochtenen Schnur kann ich spüren, dass die Strömung meinen Köder trägt, und wenn der Gummifisch den Grund berührt. Wenn das am Ende des Einholens passiert, mache ich mit der Rute einen ordentlichen Ruck, um Hänger zu vermeiden. Unmittelbar danach wird mein Köder plötzlich geschnappt – was sich wie ein kleiner Stromschlag in der Rute anfühlt – und der Räuber jagt davon. Das Erlebnis eines Bisses direkt unter der Rutenspitze im Dunkeln ist intensiv und unvergleichlich! Beim Nachtangeln gibt es ein paar Dinge zu beachten, aber mit den folgenden Tipps können Sie auch in der Dunkelheit sicher loslegen.

NUR KEINE HEKTIK: SCHALTEN SIE EINEN GANG ZURÜCK!

Eine schnelle Köderführung ist in der Nacht oft unangebracht. Während es tagsüber manchmal von Vorteil ist, schnell zu fischen, ist es beim Wolfsbarschangeln im Dunkeln besser, ein paar Gänge zurückzuschalten. Eine langsame und subtile Köderführung bringt oft mehr Fische ans Band – sowohl mit Gummiködern als auch mit Hardbaits. Lassen Sie Ihren Gummifisch also lange Drifts mit gelegentlichen Zupfern mit der Rutenspitze machen. Wobbler und Slug-Köder holt man fast in Zeitlupe ein. Das fühlt sich unnatürlich an, weil der Köder und seine Aktion nicht lebendig zu sein scheint, aber es ist effektiv. Manchmal kann es für den Wolfsbarsch gar nicht langsam genug gehen: In vier bis fünf Sekunden drehen Sie einmal die Kurbel der Rolle. Diese „leblosen“ Wobbler oder Slugs werden mit Sicherheit dennoch von den Räubern wahrgenommen. Machen Sie ab und zu eine kurze Pause, um den Köder dann mit einem kleinen Ruck wieder zu starten, und fischen Sie dann erneut extrem langsam weiter. Darauf folgt oft der Biss. Oberflächenköder werden ebenso in Zeitlupe und mit dieser „Stop-&-Go“-Methode geführt.

Regeln für das Wolfsbarsch-Angeln in Europa

Die Europäische Union hat mit Datum vom 27. Januar 2022 die Verordnung (EU) 2022/109 des Rates zur Festsetzung der Fangmöglichkeiten für 2022 für bestimmte Fischbestände erlassen. Darin wird auch das Angeln auf Wolfsbarsche (Dicentrarchus labrax) geregelt. Für das Jahr 2022 gelten (bzw. galten) unter anderem folgende Bestimmungen: Vom 1. Januar bis zum 28. Februar galt ein vollständiges Entnahmeverbot, das gezielte Angeln auf Wolfsbarsch war nicht erlaubt. Vom 1. März bis 30. November gibt es eine Fangbegrenzung von maximal zwei Wolfsbarschen pro Tag und Angler bei einem Mindestmaß von 42 Zentimetern. Ab 1. Dezember gilt erneut das Angelverbot, bei einem Wolfsbarsch als Beifang heißt es dann „Catch & Release“.

SORGFÄLTIG ABGESTIMMT: GUTER KONTAKT MIT LEICHTEM SETUP

Das Spinnfischen im Dunkeln ist eine Sache, bei der viel Gefühl gefragt ist. Deshalb sollten Sie mit einem sorgfältig abgestimmten und möglichst leichten Setup angeln. Mit schweren Ruten, klobigen Rollen und dicken Schnüren ist es viel schwieriger, guten Kontakt zum Köder zu halten. Aber gerade das ist bei dieser Angelei äußerst wichtig. Sie müssen in der Lage sein, zu spüren, was Ihr Wobbler oder Gummifisch im Wasser macht. Darüber hinaus ist leichtes Angeln erforderlich, um den Köder bei niedrigen Einholgeschwindigkeiten einfach zum Leben erwecken zu können. Um im Zeitlupentempo im flachen, küstennahen Wasser angeln zu können, brauchen Sie leichte Jigköpfe – sonst gibt’s sofort Hänger. An den meisten Angelplätzen reichen Wurfgewichte von etwa sieben bis 14 Gramm.

KEIN FRUST BEIM WERFEN: „HANDBREMSE“ GEGEN KNOTEN

Die Abläufe beim Werfen in der Nacht sind dieselben wie am Tag: Zeigefinger auf die Schnur legen, den Bügel aufklappen, die Rute zurückbewegen und mit einem kräftigen Schwung nach vorne durchziehen. Für zusätzliche Wurfweite zeigen Sie dem Köder mit der Rute hinterher. Bremsen Sie die Schnur kurz vor dem Auftreffen des Köders auf das Wasser. Auf diese Weise streckt sich die Schnur und die Haken des Köders verheddern sich nicht. Es verhindert auch, dass die Schnur beim Einholen nicht stramm aufgewickelt wird und verringert die Wahrscheinlichkeit eines Windknotens beim nächsten Wurf. Dies erspart Ihnen eine Menge Frust und Fummelei, sie verschwenden keine Zeit und verlieren keine Schnur. Verwenden Sie auch lieber kürzere als zu lange Vorfächer, da der Verbindungsknoten mit der Hauptschnur im Dunkeln mitunter leicht und unbemerkt durch den Spitzenring gezogen wird. Dies schwächt schließlich die Festigkeit des Knotens.

SCHWEIGEN UND SCHLEICHEN: ANGLER IM „STEALTH-MODUS“

An heißen Sommertagen funktioniert das Wolfsbarschangeln meiner Meinung nach nachts am besten. Tagsüber ist es bei klarem blauen Himmel und brennender Sonne an vielen (flachen) Stellen oft schwierig, einen Biss zu bekommen. Im Dunkeln hingegen werden die Karten oft neu gemischt. Das Angeln bei Nacht kann sehr effektiv sein, selbst an Stellen, die bei Tageslicht weniger interessant erscheinen. In der Dunkelheit ist es am Wasser viel ruhiger als am Tag, und im Schutz der Dunkelheit kommt der Wolfsbarsch für seine Beute in Ufernähe – schließlich gibt es hier Nahrung in Form von Krabben und kleinen Fischen. Das bedeutet, dass Sie sich so leise wie möglich verhalten sollten, um den Wolfsbarsch nicht zu verjagen. Schleichen Sie regelrecht ans Wasser und knipsen Sie Ihre Kopflampe nur dann an, wenn es wirklich notwendig ist. Wenn möglich, wählen Sie rotes Licht. Es ist weniger auffällig und stört Ihre Nachtsicht weniger als weißes Licht. Und drehen Sie Ihren Kopf weg vom Wasser, wenn Sie die Lampe einschalten.

Das Angeln in der Nacht erfordert eine etwas andere Vorgehensweise als am Tag. Gehen Sie bestenfalls nie alleine los. Zusammen mit einem Angelkollegen ist es nicht nur geselliger, sondern auch praktischer und sicherer. Gehen Sie vorzugsweise an Stellen, die Sie bereits kennen, damit Sie nicht von einer rutschigen Oberfläche oder hohen Wellen überrascht werden. Ein weiterer Vorteil hierbei ist, dass Sie bereits wissen, wo sich die Strömungskanten befinden und wo es Hindernisse gibt.

Ihre Karte zu den Wolfsbarschen

Wollen Sie auch einmal an der fischreichen Küste der Niederlande auf Wolfsbarsche oder auch andere Meeresbewohner angeln? Dann brauchen Sie zuerst einmal den niederländischen Angelschein, den sogenannten „VI-Spas“. Diesen erhalten Sie problemlos über das Internet unter der Adresse www.vispas.nl. Der aktuelle VISpas ist Ihre Eintrittskarte in die fischreichen Gewässer Hollands. Weitere Infos gibt es auch unter www.sportvisserijnederland.nl

HELFENDE TECHNIK – GUT GERÜSTET FÜR DIE NACHT

Stellen Sie sicher, dass Sie eine Kopflampe – mit einem zusätzlichen Satz Batterien oder USB-Akkus – bei sich haben, um sich in der Dunkelheit sicher bewegen zu können. Ziehen Sie sich warm genug an, denn nachts ist es viel kälter als tagsüber – das gilt natürlich auch im Sommer. Schauen Sie immer auf die Wettervorhersage, bevor Sie losziehen und sagen Sie zu Hause Bescheid, wohin Sie fahren und wie lange Sie voraussichtlich weg sein werden. Achten Sie darauf, dass der Akku Ihres Handys ausreichend geladen ist, und bewahren Sie Ihr Telefon in einer wasserdichten Kunststoffhülle auf.

Steckbrief Wolfsbarsch

Der Europäische Wolfsbarsch (lat. Dicentrarchus labrax, Linnaeus, 1748) ist im Ostatlantik von Norwegen über die Kanarischen Inseln bis Westafrika verbreitet. Zudem kommt er im Mittelmeer und Schwarzen Meer vor. Er wird bis zu 100 Zentimeter lang und maximal zwölf Kilogramm schwer. Der Wolfsbarsch ernährt sich von Weichtieren, Garnelen, Krabben und Fischen. Er jagt oft truppweise tagsüber und in der Nacht, kommt dabei auch in flache Uferbereiche.