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Take a Chance on Me Z – Nomen est Omen


St.GEORG - epaper ⋅ Ausgabe 80/2019 vom 22.07.2019

Von einem Hengst, der sich innerhalb kürzester Zeit von 0 auf 100 katapultiert hat und ab sofort ganz oben ein Wörtchen mitredet


PFERD DES MONATS

Artikelbild für den Artikel "Take a Chance on Me Z – Nomen est Omen" aus der Ausgabe 80/2019 von St.GEORG. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Take a Chance on Me unter Christian Ahlmann.


Foto: LGCT/Grasso

Bei den Großen Entscheidungen des CHIO Aachen 2018 saß Christian Ahlmann auf der Tribüne. Das hat ihn aber kein bisschen gestört. Er wusste, zuhause stehen Pferde, die nur darauf warten, in der großen Tour angreifen zu können. Das ist der Schimmel Clintrexo Z, mit dem er nun wieder im Championatskader ist. Das ist aber auch der FuchsTAKE A CHANCE ON ME Z , sprunggewaltiges Beispiel dafür, dass ...

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Bei den Großen Entscheidungen des CHIO Aachen 2018 saß Christian Ahlmann auf der Tribüne. Das hat ihn aber kein bisschen gestört. Er wusste, zuhause stehen Pferde, die nur darauf warten, in der großen Tour angreifen zu können. Das ist der Schimmel Clintrexo Z, mit dem er nun wieder im Championatskader ist. Das ist aber auch der FuchsTAKE A CHANCE ON ME Z , sprunggewaltiges Beispiel dafür, dass Züchten eben doch kein Zufall ist. Der zehnjährige Hengst, der in Zangersheide zur Welt kam, ist ein Sohn von Ahlmanns Superstar Taloubet Z. Die Mutter Abba Z war mit Judy-Ann Melchior international erfolgreich. Muttervater Aldatus Z sprang ebenfalls international über 1,60 Meter. Das Ergebnis ist ein Pferd, von dem Christian Ahlmann sagt: „Er ähnelt seinem Vater in vielerlei Hinsicht. Er hat sehr viel Qualität und ist unheimlich intelligent.“ Was man an der Lernkurve des Fuchses allein in dieser Saison erkennen kann. Im Stechen des herausfordernden Championats von Leipzig, in dem nur zwei Pferde ohne Abwurf durch den Normalparcours kamen, testete Ahlmann schon mal, wie schnell er Take a Chance on Me Z um die Kurven reiten und wie schräg er die Hindernisse anpeilen kann. Das klappte noch nicht wirklich. Der Hengst wirkte verwirrt, kam mit 17 Fehlern aus dem Parcours. Seitdem hat er von Springen zu Springen gelernt, wurde Achter bei der Global Champions Tour (GCT) in Miami und in Windsor, dann Dritter in Villach. Und dann kam Paris. Es war nicht so sehr die Tatsache, dass Ahlmann und Take a Chance on Me Z das GCT-Springen gewonnen haben. Es war mehr das Wie. Das war sozusagen Joystick-Reiten. Wie auf Schienen schnurrte der Hengst auf kürzesten Wegen immer im Rhythmus über die Hindernisse. Stange berühren? Kein Gedanke! Das Stechen von Leipzig? Muss Lichtjahre her sein! Christian Ahlmann sagte: „Das hat einfach nur Spaß gemacht!“ Das Zuschauen auch. Wir freuen uns auf mehr davon!

Zwei Burg-Pokal-Tickets vergeben

BALVE/BETTENRODE Sandra Nuxoll hat mit Bonheur de la Vie die Qualifikation für den Nürnberger Burg-Pokal in Balve dominiert (72,683 Prozent). Ebenfalls beim Finale in Frankfurt starten darf Thomas Wagner mit Soul Men – die beiden entschieden die Burg-Pokal Qualifikation mit 76 Prozent bei den Bettenröder Dressurtagen für sich. Bianca Nowag hatte beim Derby Dressage Cup das Sagen. Auf Luciano siegte die U25-Reiterin mit 72,568 Prozent.

Dreimal EM-Gold für Busch-Youngster

Europameister der Junioren: Anna Lena Schaaf auf Fairytale.


Fotos: Förster

Gold bei den U21-Reitern für Emma Brüssau und Dark Desire.


MAARSBERGEN Europas bester Vielseitigkeitsnachwuchs traf sich in Maarsbergen (NED). Aus deutscher Sicht ein sehr erfolgreiches Wochenende: Die aktuelle Deutsche U18-MeisterinANNA LENA SCHAAF ließ sich im Sattel der selbstgezogenen Fairytale alias „Fine“ zur Europameisterin küren (24,1 Minuspunkte) – zuletzt hatte 2016 eine deutsche Reiterin auf dem U18-Podium ganz oben gestanden.ANN-CATRIN BIERLEIN gewann mit Auf geht’s Fräulein Hummel bei ihrem EM-Debüt die Bronzemedaille (29,3). Dazwischen schob sich Leilia Paske (GBR, 29,0). Die zweite Goldmedaille gab es für das deutsche Junioren-Team mit Anna Lena Schaaf, Ann-Catrin Bierlein, Joelle Celina Selenkowitsch und Zum Glück sowie Schlussreiter Calvin Böckmann und Altair de La Cense. Die vier setzten sich schon nach der Dressur an die Spitze und mit vier Nullrunden auf dem sehr selektiven Geländekurs konnte das Quartett seine Führung weiter ausbauen. Auch ein Abwurf von Ann-Catrin Bierlein im abschließenden Springen änderte nichts mehr am Sieg (87,0 Minuspunkte). Über Silber freuten sich die Briten (97,2) vor den Vorjahressiegern aus Frankreich (99,7). Höhen und Tiefen gab’s bei den Jungen Reitern. Das absolute Hoch erlebte die 20-jährigeEMMA BRÜSSAU : Mit Dark Desire ritt sie zum Titel in der U21-Einzelwertung. Silber und Bronze ging nach Großbritannien an Isabelle Upton sowie Heidi Coy. Pech dagegen hatte die Mannschaft, die sich nach der Dressur die Führung gesichert hatte. Anais Neumann mit Pumuckel und Jerôme Robiné mit Guccimo schieden im Gelände am Wassereinsprung aus, damit war das Team „geplatzt“. Auch für Einzelreiter Brandon Schäfer-Gehrau und Fräulein Frieda war die Europameisterschaft im Gelände frühzeitig beendet. Gesa Staas landete mit St. Stacy auf Platz vier, ohne den Springfehler im Parcours wäre es Bronze geworden.

Zwei Europameister im Parcours

Philipp Schulze-Topphoff mit Concordess.


Foto: www.sportfotos-lafrentz.de

Tiara Bleicher auf Daniels Jack S.


Foto: Holcbecher/FN

ZUIDWOLDE Neuer U21 - Europameister Springen istPHILIPP SCHULZE-TOPPHOFF , der sich mit Concordess während des gesamten Championats keinen einzigen Fehler erlaubte. Im Team vertraten Niklas Betz, Leonie Böckmann, Max Haunhorst, Philipp Schulze-Topphoff und Cedric Wolf die deutschen Farben. Das Ergebnis: Bronze hinter den Niederlanden und Belgien. Die zweite deutsche Europameisterin gab es bei den Children.TIARA BLEICHER ritt in Zuidwolde ihr Championatsdebüt – und was für eines: Platz eins auf Daniels Jack S. Mit dem Team (Mikka Roth, Tessa Leni Thillmann, Romy Rosalie Tietje, Kiara-Malin Herold) gewann Tiara außerdem die Silbermedaille hinter den Niederlanden und vor Großbritannien. Bei den Junioren landete die Mannschaft (Beeke Carstensen, Anna Jurisch, Alina Sparwel, Hannes Ahlmann, Matthis Westendarp) auf Platz zwei hinter Spanien und vor Irland. In der Einzelwertung reichte es nicht für eine Medaille.

Michael Brauchle mit Beinbruch, aber DM-Titel

RIESENBECK Die Deutschen Meisterschaften der Vierspänner-Fahrer waren ein Auf und Ab der Gefühle, bei dem am EndeMICHAEL BRAUCHLE den längsten Atem hatte – Deutscher Meister trotz gebrochenem Bein und Kreuzbandriss. Nach einem Sieg bei der EM 2015 hatte er eine Durststrecke, aber nun ist er wieder obenauf und hat in Donaueschingen die Chance, das Doppel von 2015 mit DM- und EM-Titel zu wiederholen. DM-Silber ging an Georg von Stein. Mit Bronze fuhr Anna Sandmann vom Platz. Sie konnte sich außerdem noch über eine weitere DM-Medaille freuen: die silberne bei den Zweispännern. Der Titel ging nach 2018 erneut an Sandro Koalick, Bronze holte Marco Freund.MzH

Deutscher Meister der Vierspänner: Michael Brauchle.


Foto: www.toffi-images.de