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Tamron SP 2,8/15-30 mm Di VC USD G2: Frischzellenkur für Superweitwinkelzoom


fotoMAGAZIN - epaper ⋅ Ausgabe 100/2018 vom 21.09.2018

Tamron konstruiert das SP 2,8/15-30 mm Di VC USD neu. Wir konnten die G2-Version bereits ausprobieren.


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Am äußeren Aufbau hat sich beim 2,8/15-30 mm G2 im Vergleich zum Vorgänger nur wenig geändert.


FOTO: © TAMRON

Die zur photokina vorgestellte G2-Version von Tamrons lichtstarkem Ultraweitwinkelzoom (Modell A041) verspricht verbesserte optische Leistungen. Ich durfte das Objektiv noch vor seiner Ankündigung in der Praxis testen, ...

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Die zur photokina vorgestellte G2-Version von Tamrons lichtstarkem Ultraweitwinkelzoom (Modell A041) verspricht verbesserte optische Leistungen. Ich durfte das Objektiv noch vor seiner Ankündigung in der Praxis testen, denn für meine Wetterfotografie verwendete ich bereits den Vorgänger G1 für 90 Prozent meiner Aufnahmen. Beide Vollformal-ubjektive werden an einer Nikon D750 eingesetzt.
Die auffälligste Änderung ist der neue Body des Objektivs, ihn hat Tamron dem bestehenden Design der SP-Serie angepasst. Die Fokussier- und Brennweitenringe sind wie beim Vorgänger breit gehalten, vor dem Eindringen von Feuchtigkeit geschützt und auch bei Nässe griffig. Für alle Besitzer großer Filterhalter, die für den Vorgänger A012 ausgelegt wurden: Die Front mit fester Streulichtblende hat sich nicht geändert, alle Filterhalter des A012 passen auf das A041. Merklich bessere Arbeit leistet der stärkere Bildstabilisator. Dieser schafft nun etwa 4,5 EV-Stufen auszugleichen: Mit genügend Konzentration konnte ich bei 15 mm und 0,5 s Belichtungszeit scharfe Fotografien anfertigen. Verantwortlich hierfür ist eine neue Dual-MPU (Micro-Processing Unit), welche die Erschütterungen noch schneller erfasst und darauf reagiert. Zum Vergleich: Der Vorgänger A012 schaffte etwa 3 EV-Stufen. Die Dual-MPU verarbeitet zusätzlich die AF-Informationen und beschleunigt die Fokussierung. Der Unterschied fiel mir jedoch nur bei Nacht auf, kleine Lichtquellen werden schneller und zuverlässiger erfasst. Gerade bei der Nachtfotografie ist das eine große Hilfe. Weniger auffällig ist hingegen die verbesserte Vergütung der Linsen. Tamron hat die neue, reflexionsmindernde AX-Vergütung (Antireflection eXpand) aufgebracht, die die gesamten Linsen bis zur Fassung gleichmäßig abdeckt. Beim Vorgängermodell konnte die Vergütung – aufgrund der extrem konvexen Form der Linsen – nicht bis zum Linsenrand aufgetragen werden. Bemerkbar macht sich die Vergütung im direkten Gegenlicht: Die Lensflares sind etwas kleiner und weniger farbintensiv als beim Vorgängermodell.
Die optische Konstruktion, das Gewicht und die Nahgrenze von 28 cm bleiben gleich. Das 15-30 mm G2 kommt im September für Nikon und Mitte Oktober – mit Filterfolienhalter – für Canon-Anschluss. Die UVP liegt bei 1750 Euro, der Vorgänger rangiert bei 1900 Euro und wird weiter (für etwa 900 Euro Straßenpreis) abverkauft. Einen Labortest lesen Sie in einer unserer nächsten Ausgaben.Bastian Werner

Aufnahme mit dem Tamron SP 2,8/15-30 mm G2 bei 20 mm, f/5,6, 1/50 s, ISO 100, -2,67 EV an Nikon D750.


FOTO: © WETTERFOTOGRAFIE BASTIAN WERNER