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TAUCHEN On Tour


TAUCHEN - epaper ⋅ Ausgabe 90/2021 vom 10.08.2021

Artikelbild für den Artikel "TAUCHEN On Tour" aus der Ausgabe 90/2021 von TAUCHEN. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: TAUCHEN, Ausgabe 90/2021

Grün schimmernd empfangen uns die meisten heimischen Gewässer, wie in dieser Aufnahme der Werbellinsee, dessen Muschelfelder von guter Wasserqualität zeugen.

Sommer 2021 – ein Auf und Ab. Nicht nur, was die Corona-Unsicherheiten, sondern auch was das Wetter angeht. Exakt zwischen dem Monatswechsel von Juni zu Juli gab es entweder Dauerregen oder kurzen Sonnenschein. Das launische Aprilwetter ist dann wiederum wenig einladend im Hinblick auf einen Tauchausflug an die heimischen Seen. Die Sichtweiten sind mager, der Aufenthalt an Land mehr feucht als fröhlich. Aber auch derlei Wetter hat etwas für sich: Man ist vielerorts relativ allein an den Tauchplätzen. Dass das nicht unbedingt optimal für die vielen kleinen Tauchbasen vor Ort ist, muss man fast nicht erwähnen. »Im letzten Jahr haben uns die Leute überrannt. In diesem Jahr ist es wesentlich verhaltener, was die Besucherzahlen angeht.« Diese Aussage könnte man als Fazit derzeit so stehen lassen. Aber der Hochsommer kommt ja erst noch, warten wir es einfach mal ab.

Unsere Route startete ganz im Süden ...

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... Deutschlands, im Berchtesgadener Land, wo wir das Wohnmobil unserer Wahl, einen Pössl »Evolution« auf Basis eines Citröen Jumper abholen durften. Nach zwei Wochen Reisen damit kann man sagen: Das ist der perfekte leichtfüßige Lastenesel mit viel Comfort und Platz für zwei Taucher samt diverser Ausrüstungsutensilen. Von komfortabler Innendusche über großen Kühlschrank und Kochstelle bis hin zu einem höhenverstellbaren Bett, wodurch unendlich viel Zuladungsplatz entsteht, lässt der »Evolution« keine Wünsche offen. Und mit spritzigen 140 Stundenkilometern lässt es sich auch angenehm schnell von A nach B fahren. Aber dazu mehr in einer der folgenden Ausgaben.

Ausgangspunkt unserer Tauchen on Tour- Route ist mit Leipzig, ganz grob gesehen, die Mitte Deutschlands. Somit waren die Anfahrtswege der ersten Etappe recht überschaubar. Ausgerüstet mit je einer kompletten Kaltwasser-Trockentauch-Ausrüstung und einer Kaltwasser- Nasstauchanzug-Konfiguration sind wir bestens ausgestattet für warme flache Gewässer oder auch kühle tiefe Seen. Somit stehen ingesamt sechs Maurerbütten, also Kübelwannen voll Ausrüstung im Kofferraum. Und auch an die Redundanz will gedacht sein. Nur so viel: Es darf auch weniger Ausrüstung sein, da es an allen von uns besuchten Tauchbasen genügend und sehr gute Leihausrüstung gab.

STECHLINSEE

Der Stechlinsee ist nicht gerade unbekannt in der Tauchszene. Einst durfte er sich mit dem Titel, einer der klarsten Seen Deutschlands zu sein, schmücken. Es wurde und wird viel über seinen Fischreichtum berichtet. Und mit Theodor Fontane hatte er einst einen berühmten Fürsprecher. Was wohl auch dazu führte, dass es Ende des 19. Jahrhunderts wie auch heute als schick galt und gilt, am Stechlinsee ein Wochenendhaus zu haben Der kleine Ort Neuglobsow/Stechlin jedenfalls ist allein schon wegen dieser prächtigen Bauten einen Ausflug wert. Rund um den See steht ein dichter, einladender Buchenwald – selbstredend ein Naturschutzgebiet. Im rustikalen DDR-Schick wartet die »Atlantis Tauchbasis Stechlin« auf Gäste. Dabei sind es nicht nur Taucher, die den Weg hierher finden. Wanderer, Radfahrer und Familien nutzen die Unterkünfte gleichermaßen. Das einstige GST-(Gesellschaft für Sport und Technik)-Gelände, mitten im Naturschutzgebiet gelegen, war früher die Wettkampf- und Sportstätte der Orientierungstaucher der DDR. Die Grundsubstanz der Infrastruktur hat sich auch nicht großartig geändert. Der Komfort hingegen schon. Auf der einen Seite Ferienlager und Pension, auf der anderen Seite Mobilheime. Man kann wählen, wenn man rechtzeitig bucht. Wer es eine Spur komfortabler haben will, bucht sich im Ort eine Unterkunft oder gar ein ganzes Ferienhaus. Der als klarste See Deutschlands titulierte Stechlin konnte bei unserem Besuch mit den Sichtweiten nicht wirklich beeindrucken. Einerseits gab es Dauerregen. Auf der anderen Seite ist laut Basenbetreiber Michael Hocke die Sicht gut, aber schon lange nicht mehr die klarste Deutschlands. Dennoch wirft der See einige Superlative in die Waagschale: Er ist mit 69 Metern der tiefste See Brandenburgs (kann bis 40 Meter betaucht werden), einer der am besten überwachten Seen (aus »Naturschutzsicht«) und auch einer der gesündesten Seen. In direkter Ufernähe bekommt man im Bereich bis zehn Meter Tiefe die gesamte Süßwassersee-Vielfalt geboten. Schwarmfische, Raubfische und die volle Ladung Unterwasser-Pflanzen sorgen für genug Abwechslung, um mehr als nur einen Tag lang das Gewässer zu erkunden. Dank des durchgängigen Bewuchses strahlt der See bei Sonnenschein eine zauberhafte Märchenwald-Atmosphäre aus. Ein Tauchgang am Morgen, eine Rad- oder Wandertour mittags mit Einkehr-Stopp beim Fischer ums Eck, und noch ein Nachttauchgang – nur eine von vielen Möglichkeiten, wie man hier mehrere Tage abwechslungsreich verbringen kann. »Und abends einfach mal nach oben schauen«, rät Micha am Tagesende, als sich die Regenwolken endlich verziehen. »Wir haben hier die geringste Lichtverschmutzung in Deutschland und können direkt ins All schauen«, schwärmt er. Schön ist es hier und lohnenswert für mehr als nur einen Abstecher.Dennoch sollte man sich anmelden (tauchbasis-stechlinsee.de).

NOCH MEHR INFOS UND EINDRÜCKE

BASENRUNDGANG GEFÄLLIG? Auf unserem

Youtube-Kanal (youtube.com/c/TAUCHEN-

DASMAGAZIN) gibt es Tauchbasen-Führungen durch die Basenleiter.

INTERVIEW & HINTERGRÜNDE: Was es sonst noch Wissenswertes zu den Basen und Seen gibt, verraten wir jeweils in ausführlichen Interviews auf unserem Soundcloud-Kanal: soundcloud. com/tauchen-magazin.

EINDRÜCKE & BILDER: Mehr Bilder und kurze Zusammenfassungen der Besuche gibt es auf unserer Webseite: TAUCHEN.DE/TAUCHEN-ON-

TOUR-2021 und auf unserem Facebook-und Instagram-Kanal.

WERBELLINSEE

Ein Besuch und Ferienaufenthalt in der Pionierrepublik »Wilhelm Pieck« war zu DDR-Zeiten die höchste Auszeichnung, die man als guter Schüler und verdienter Pionier bekommen konnte. Auf dem ein Quadratkilometer großen Areal direkt am Werbellinsee wurde eine kleine Stadt errichtet mit Kino, Café, Ferienlager, Begegnungs- und Sportstätten. Die Stätte von damals ist heute die »Europäische Jugenderholungs- und Begegnungsstätte (EJB) Werbellinsee«, wo Ferienlager, Trainingscamps und Veranstaltungen stattfinden. Oder wo Familien einfach nur Urlaub machen. Direkt neben dem Hauptbadestrand gibt es auch eine Tauchbasis. Wilfried »Willi« Kroneder, selbst bekennender Unterwassersportler, der gern tief, kalt und in Höhlen taucht, betreibt hier die kleine, aber sehr feine Tauchbasis Werbellinsee (tauchbasis-werbellinsee.de). Entweder man taucht hier direkt von der Basis aus entlang eines ausgeleinten Parcours oder man macht sich mit dem Zodiac auf die Reise zu den wahren Highlights des Sees: den Kaffenkähnen und Unterwasserbergen. Letztere sind Überbleibsel der letzten Eiszeit, bestehen aus Ton und Lehm und vermitteln die Anmutung des Grand Canyon unter Wasser. Die »Puddingberge« erreichen verschiedene Größen: von kleinen, meterhohen Erhebungen bis hin zu Vier-Meter-Ansammlungen aus wabbeligem Lehm. Wer sie sehen will, sollte sich warm anziehen. In Tiefen unterhalb von 20 Metern wird es mit gerade einmal sechs Grad recht kühl. Nicht minder sehenswert sind die zig Wracks der alten, aus dem 19. Jahrhundert stammenden Kaffenkähne. Die untergegangenen Transportschiffe sind bis zu 40 Meter lang und dienten früher als Ziegel-Frachter. Heute liegen sie in unterschiedlichen Tiefen von zwölf bis 27 Meter oder auch tiefer, sind überwachsen mit Muscheln und erstaunlich gut erhalten. Dafür sorgt unter anderem auch ihr Denkmalstatus. Also Finger weg und Flossen hoch! Die Sichtweiten im See schwanken mit den Jahreszeiten. Bei unserem Besuch reichte die Sicht unterhalb der Sprungschicht bei zehn Metern etwas über zehn Meter hinaus. Ob das immer so ist, und was es sonst noch alles zu entdecken gibt, hat Willi im Interview und im Basenrundgang-Video verraten (siehe Kasten »Mehr Infos«). Wie viel Zeit sollte man sich für den Werbellinsee nehmen? Unser Tipp: mindestens zwei Tage einplanen, um sich die wichtigsten Highlights zeigen zu lassen. Und dann vielleicht nochmals einen oder zwei Tage ranhängen für die Umgebung und den ein oder anderen Tauchplatz rund um den See. Es lohnt sich. Und wenn die Familie dabei ist: Abwechslung und Angebote gibt es in der ehemaligen Pionierrepublik zuhauf.

CARWITZER SEE

Der Carwitzer See ist der verkannte kleine Bruder des etwas berühmteren Schmalen Luzin. Direkt neben ihm gelegen, ist er aber nicht minder sehenswert. Zudem kann man vom Carwitzer See und der Tauchbasis Thomsdorf auch einen Abstecher zu ihm machen. Wer hier im Künstlerdorf Thomsdorf ankommt, könnte sich, wie wir es taten, am Ende Brandenburgs wähnen. Und das ist nicht einmal so verkehrt. Der See selbst liegt in Mecklenburg-Vorpommern, das Ufer gehört zu Brandenburg. Aber nicht nur die Bundeslandgrenze, sondern auch die Umgebung lässt den Eindruck entstehen, dass es mehr Abgeschiedenheit und das im positivsten Sinn kaum geben kann. Das Telefonnetz und der schlechte Empfang zeigen einem allerdings eindrucksvoll, dass man sich in einer Randlage befindet: mit ländlicher Idylle, Pferdekoppeln, Äckern, kleinen Häusern und einer eiszeitlichen Hügellandschaft. So definiert man wohl Naherholung. Und genau hier taucht am Ende einer scheinbar endlosen Landstraße das Hotel Carwitzer See auf. Einst FDGB-Heim, ist es heute ein Hotel im Dörnröschenschlaf samt angeschlossenem Altersheim – und Tauchbasis. Am Fuße des Hotels gibt es schon seit vielen Jahren die Tauchbasis Thomsdorf (tauchbasis-thomsdorf.de). Einst eine der Ausbildungshochburgen des Berliner Raums, mauserte sie sich in den letzten Jahren unter der Ägide von Jens »Pallu« Paluszkiewicz zum gemütlichen Treffpunkt mit viel Herz und Leidenschaft, was sein Team und er auch genau so den Gästen vermittelt. Ein paar Umbaumaßnahmen stehen noch auf dem Plan, viele sind schon erledigt. »Ein Ende gibt es nie. Ideen haben wir noch ganz viele, erzählt Pallu.« Eine davon wäre ein Superlativ: ein kleiner Sessellift von der Basis zum Steg. Denn der knapp dreieinhalbminütige Weg über Treppen und Wiese bis zum Steg wird bei sommerlichen Temperaturen für Ungeübte schnell anstrengend. Am Steg angekommen, ist es dann nur noch ein Schritt zum ausgeleinten Parcours. Noch schöner ist aber die Fahrt mit dem »Roten Oktober«! Eine kleine Kunststoff-Schaluppe, die die Taucher rüber zum anderen Seeufer bringt. Im Flachwasser warten tolle Ein- und Aussichten. Schilf, umgefallene Bäume, Seerosen, Bewuchs und ein paar Findlinge sowie Jungfisch-Schwärme haben zumindest uns zum Schwärmen gebracht. Gemütliche Tauchgänge ohne viel Tiefe, dafür mit viel zum »Guggen«. »Man könnte tiefer. Aber viel zu entdecken gibt es da nicht«, klärt Pallu auf und hat Recht. Drei bis vier Tauchgänge würden wir hier mindestens empfehlen. »Stammgäste kommen fast jedes Wochenende und finden immer wieder etwas Neues«. In Kombination mit den umliegenden Seen kann man es hier auch gut eine Woche aushalten. Ob man dort im relativ preisintensiven Hotel übernachtet, sich in der Umgebung eine Ferienunterkunft sucht, oder aber wie beispielsweise während der »Camp & Dive«-Woche direkt am See zeltet, ist Geschmackssache. Uns hat neben dem Team vor allem die Abgeschiedenheit gefallen, die den Carwitzer See als Tauchgewässer wunderbar ergänzt.

RUHLESEE

Rund um Ruhlsdorf, ein kleines Dorf, 50 Kilometer nördlich von Berlin gelegen, entstanden und enstehen noch immer Badeseen aus ehemaligen Kiesgruben. Eine dieser ehemaligen Kiesgruben ist der zweigeteilte Ruhlesee. Auf der einen Seite kommen Wasserski- und Wakeboard-Sportler auf ihre Kosten. Auf der anderen Seite koexistieren Angler und Taucher friedlich nebeneinander. Beide Seeteile haben zudem mehrere Badezugänge und Badestrände. An der südlichen Seite des Sees befindet sich der Campingplatz auf dem auch die Tauchbasis Ruhlesee (tauchbasis-ruhlesee.de) untergebracht ist. In erster Linie ist der See ein Ausbildungsgewässer. Mit einer Maximaltiefe von fünf bis sechs Metern und zwei Plattformen eignet er sich sowohl für Open-Water-Diver- Kurse als auch für Spezialkurs-Ausbildungen hervorragend. Darüber hinaus kann man gut und gern eine Handvoll Tauchgänge machen und immer wieder etwas Neues entdecken. Dazu gehören beispielsweise selten große und fast schon zahme Karpfen – wenn man weiß, wo sie stehen (Tipp: unter den umgefallenen Bäumen und somit dort, wo kaum ein Angler den Weg hinfindet). Die Unterwasser-Landschaft ist eben und der Grund überwuchert mit Pflanzen. Der Einstieg zum See befindet sich nur wenige Schritt entfernt. Gleich danach geht es in »Steilwandmanier« in 4 bis 5 Meter Tiefe und damit auch schon in den Maximal-Tiefenbereich. Wer die Basis und ihre Füllanlage nutzen möchte, meldet sich am besten vorab via Webseite beziehungsweise Telefon an, um die Ressourcen vor Ort nutzen zu können: Rödeltische, Trockensvorrichtungen, Leihequipment sowie das ein oder andere kühle oder warme Getränk. Im Einklang mit dem Campingplatz sind der See und die Basis eine »chillige« Einheit, die einen Besuch wert ist.