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TCL 65X10


HDTV Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 4/2020 vom 17.07.2020

Testurteil: gut Preis/Leistung: gut

HIGHLIGHT

Artikelbild für den Artikel "TCL 65X10" aus der Ausgabe 4/2020 von HDTV Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: HDTV Magazin, Ausgabe 4/2020

Preis: 2 299 Euro
• Bildgröße: 65 Zoll
• Maße: 145 × 93 × 8 cm (Panel-Tiefe ca. 1,5 cm)
• Gewicht: 37,4 kg
• Bauweise: Direct-LED-LCD
• Auflösung: 3 840 × 2 160 Bildpunkte
• Stromverbrauch: ca. 50 - 235 Watt
• Festplattenaufnahme: nein
• 3D: nein
• HDR10: ja
• HLG: ja
• Dolby Vision: ja
• HDR10+: ja
• Dolby Atmos: ja (TrueHD und DD+ intern oder Weiterleitung in DD+, DTS-Support im Test fehlerhaft)
• Google-Assistant
• kompatibel zu Amazon-Alexa-Geräte

Die Hauptfernbedienung fällt schmucklos aus, zusätzlich legt TCL eine kompaktere und besser ...

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... verarbeitete Zweitvariante bei. Alternativ lässt sich der Fernseher auch über ein integriertes Mikrofon fernsteuern (LEDs leuchten). An der Geräterückseite können Sie das interne Mikro deaktivieren

Bilder: Auerbach Verlag

Metallblenden
• Rahmenbreite: circa 1 cm bis Bild
• Displayhöhe Unterkante (TV auf Standfuß): 7,8 - 8,2 cm
• Standfußfläche: 110 × 38,5 cm
• Maße Soundbar: 110 × 6,5 × 8,5 cm
• Display drehbar: nein
• Statusanzeige: LED (abschaltbar) ändert Farbe
• Lichtsensor: nein

Anschlüsse (seitlich) für Wandmontage ausgelegt. Keine Kunststoffblenden für Anschlussbereich, keine Kabelkanäle. Länge Stromkabel 1,85 m. Wandhalterung Maße: 30 × 30 cm. Taste für Ein- und Ausschalten an Rückseite. Zusätzlicher Schalter für internes Mikrofon

HDMI: 3 × (4K 60 Hz HDR)
• 120 Hz: nein
• 1 440p: nein
• CEC: Ja
• ARC: 1 × (HDMI 1)
• VRR: nein • ALLM: nein
• USB: 2 ×
• Kopfhörer: ja
• Netzwerk: ja (oder WLAN)
• Video analog: ja
• Audio: digital optisch
• CI: 1 ×
• Tuner: DVB-S/-C/-T (Unicable)

Bereits 2019 haben wir Sie umfangreich über den TCL X10 informiert, schließlich ließ die Ankündigung seitens TCL aufhorchen: Mit mehr als 15 000 Mini-LEDs, 768 Dimming-Zonen, QLED-Farben und 4KLCD- Panel sollte es der X10 an die Spitze der Wertungscharts schaffen. Ob dieses Unterfangen geglückt ist, können wir nun zwölf Monate später endlich überprüfen.

Wie komplex die Herstellung eines Mini- LED-LCDs sein muss, lässt sich bereits an unserem Testzeitpunkt erkennen: Der TCL X10 wurde für 2019 angekündigt, doch erst jetzt kommen wir in den Genuss, den ersten Mini-LED-LCD in Augenschein zu nehmen. TCLs Angaben sprengen dabei alles, was Sie von anderen LED-LCD-Herstellern im 4K-TV-Segment aktuell finden werden: Erstmals kommt in einem LED-LCD-TV eine Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung zum Einsatz. Die geschrumpften Leuchtdioden leuchten innerhalb des ultraschlanken Panels eine deutlich kleinere Fläche aus, weshalb mehr als 15 000 Mini-LEDs vollflächig verteilt sind, um den 65-Zoll- Bildschirm gleichmäßig auszuleuchten. Noch ist es nicht möglich, alle Mini-LEDs einzeln anzusteuern, weshalb im TCL X10 ein Dimming-Raster mit 32 × 24 (768) Zonen zum Einsatz kommt. Effizienz ist Trumpf bei der Mini-LED-Technologie: Trotz der geschrumpften Display-Tiefe wird der X10 auch unter Dauerbelastung nicht störend warm und unser Energiemesser sprang auch in HDR-Extremsituationen nicht über die 250 Watt Marke. Zusätzlich zum Mini-LED-Backlight bekommen Sie ein 100/120-Hz-LCD-Panel und einen QLED-Farbfilter im X10 serviert, sodass der aufgerufene Handelspreis von knapp 2 300 Euro für den 65X10 wie ein einmaliges Schnäppchen erscheint. Und auch bei der Verarbeitung und Tonqualität enttäuscht dieser TCL-TV nicht: Der Displayrahmen erscheint hochwertig und die Soundbar des Fernsehers dient nicht nur der Standfestigkeit, sondern sie sorgt auch für eine überzeugende Audiowiedergabe.

Sound connected

Bei der Installation sollten Sie darauf achten, dass Soundbar und Display über ein äußerst kurzes Kabel miteinander verbunden werden. Einmal an beiden Seiten fixiert, sollten Sie es tunlichst vermeiden, zu stark an der Soundbar zu rütteln, denn im schlimmsten Fall trennt sich dabei der Stecker des Audiokabels, die Soundbar gibt keinen Ton aus und Sie dürfen den Aufbauprozess von Neuem beginnen. Dass TCL mit dem X10 nichts zu verschenken hat, erkennt man an den Anschlüssen: Statt vier HDMI-Schnittstellen bietet der 65X10 nur deren drei. Neue HDMI-2.1-Features und aktuelle Gaming-Funktionen werden vom TV nicht unterstützt. TV-Fans müssen außerdem auf Twin-Tuner und USB-Recording verzichten. Die verbaute Android- Hardware reiht sich eher im unteren Leistungsspektrum ein, weshalb die Bediengeschwindigkeit des X10 nicht restlos überzeugen kann. Kleinere Softwarefehler waren bei der Dolby-Vision-Wiedergabe zu beobachten: Die Voreinstellungen Dolby Vision hell und dunkel waren bei unserem Testmuster invertiert abgespeichert. Etwas kurios verlief unser Test der Audioformate: Dolby-Atmos- Signale werden zwar vollständig vom TCL X10 unterstützt und über HDMI-ARC können Sie Dolby-Atmos-Signale im Dolby-Digital-Plus-Format weiterleiten, doch die Netflix-App ermöglichte noch keine Dolby-Atmos-Wiedergabe und die theoretisch vorhandene DTS-Unterstützung wollte im Test einfach nicht klappen, sodass es stets bei einer PCM-Wandlung blieb. Pluspunkte sammelt der X10 durch eine tadellose App-Unterstützung und dank Android- Version 9 streamen Sie von Amazon über Netflix bis Disney+ die meisten der derzeit angesagtesten Anbieter.

Zwischen Theorie und Praxis

Unsere Messungen unter idealen Laborbedingungen bescheinigen dem 65X10 außergewöhnliche Werte: Mit einer Spitzenhelligkeit von bis zu 1 700 Nits bei natürlichen Farben und satter DCI-Kinofarbraumabbildung erreicht dieser Fernseher ein HDR-Farbvolumen, das im 4K-TV-Segment aktuell seinesgleichen sucht. Doch Theorie und Praxis sind zwei verschiedene Dinge, weshalb wir mit Serien, Filmen und Spielen im HDR-Format die tatsächliche Bildleistung überprüfen. Auffällig ist auch hier: Trifft der TCL X10 exakt die Vorgaben der HDR-Quelle, wird eine enorme Farbleuchtstärke erzielt. Allerdings zeigt die HDR-Abstimmung noch einige Ausreißer. So werden HDR10-Inhalte in den meisten Fällen deutlich zu aufgehellt wiedergegeben und der TCL X10 sorgt für Detailverluste, selbst wenn die Leuchtstärke des HDR-Inhalts unterhalb der Maximalleistung des TVs angesiedelt ist. Besonders einfach gelingt eine korrekte HDR-Wiedergabe, wenn Sie Inhalte in HDR10+ oder Dolby Vision abspielen können: Im Gegensatz zur aufgeblähten HDR10-Wiedergabe ist das Ergebnis in Summe zwar häufig dunkler, aber im Gegenzug sind Filmszenen korrekt ausge leuchtet und es droht kein Detailverlust in hellen Bildbereichen. Umgekehrt zeigt der X10 eine starke Unterbelichtung nahe Tiefschwarz, die sich auch durch eine Gamma- Korrektur nicht kompensieren lässt. Dabei sind es nicht nur feine Abstufungen, die im Schwarz versinken: Durch das träge LEDDimming kann es teilweise einige Sekunden dauern, bis der X10 nach einer Auf- oder Abblende die korrekten Bildinformationen zeigt und ohne Restlicht im Raum ist ein sprunghafter Wechsel zwischen Vollschwarz und leicht aufgehellter Schwarzdarstellung erkennbar. Obwohl 768 Dimming-Zonen konkurrenzlos erscheinen, konnten wir die einzelnen Dimming-Felder bei HDR-Filmen wie „Der große Gatsby“ erkennen: Die LED-Felder wanderten leicht zeitversetzt der LCD-Pixelansteuerung hinterher. Dies könnte auch ein Grund sein, weshalb TCL auf das Local Dimming im Spielmodus vollständig verzichtet, um den geringen Input- Lag möglich zu machen. Dadurch opfern Sie im Spielmodus aber den exzellenten Kontrast und die enorme Spitzenhelligkeit. Zwar können Sie das Local Dimming im Nachgang manuell hinzuschalten, doch sorgt dies für einen deutlichen Anstieg des Input-Lags. Kurzum: Für Gamer ist dieser TV nicht gemacht, zumal wichtige HDMIFunktionen fehlen (kein 120 Hz, kein VRR). Die richtige Sitzposition ist beim TCL X10 ein enorm wichtiger Faktor: Nur bei optimaler Aufstellung und Ausrichtung zum Sitzplatz profitieren Sie vom guten Bildkontrast und den satten Farben. Zufrieden waren wir mit der meist schlierenfreien Bewegtbilddarstellung, auch die Zwischenbildberechnung konnte in geringer Stufe durchaus überzeugen. Die Bildausleuchtung ist aufgrund der verbauten Rekordanzahl an Mini-LEDs bis in die Randbereiche vorbildlich, doch zwischen den angesteuerten LED-Zonen können vertikale Schatten entstehen, sodass Kameraschwenks nicht so sauber wiedergegeben wurden, wie zunächst erhofft. Apropos sauber: Der Glättungsfilter des Fernsehers soll Banding- Artefakte gezielt mindern, zeichnet dabei aber den Großteil des restlichen Bildes weicher. Für schlechtes Bildmaterial sind die verbauten Rauschfilter dennoch einen Versuch wert.

Direkt nach vorn abstrahlende Lautsprecher. Überzeugende Klangwiedergabe, guter Tiefton und pegelfest. Dolby-Atmos- Direktunterstützung (auch TrueHD) über TV-Lautsprecher und Weiterleitung in DD+ über ARC (HDMI 1). DTS-Signale sollen unterstützt werden, im Test jedoch PCM-Wandlung

Im Gegensatz zum matten Computerdisplay sind Spiegelungen zwar sichtbar, aber Lichtreflexionen erscheinen leicht diffus und einstrahlende Lichtquellen stören ebenfalls nicht. Sattes Schwarz auch bei Umgebungslicht. Der eingeschränkte Blickwinkel des Fernsehers erfordert eine exakte Sitzposition

Mehr als ein Startschuss

Unser Test verlief ähnlich emotional wie eine spektakuläre Achterbahnfahrt: Einerseits kann der TCL X10 unter perfekten Bedingungen andere 4K-LED-LCDs hinter sich lassen, andererseits zeigt sich unter Praxisbedingungen, dass eine hohe LEDAnzahl allein noch kein besseres Bild garantiert. Für die versammelte TV-Konkurrenz ist es fast schon ein glücklicher Umstand, dass TCL mit dem ersten Mini-LED-LCD noch nicht alles fehlerfrei gelingt, denn sollte TCL auf Basis des X10 zukünftig die nächste Technologiestufe zünden, dann stehen etablierten High-End-TV-Marken schwere Zeiten bevor. Unter der Bezeichnung Vidrian will TCL die Mini-LED-Technik angeblich schon Ende 2020 auf die nächste Stufe heben und zugleich kündigte TCL an, neue Gaming-Features wie 120 Hz, VRR, ALLM, HGiG und sogar den THX Game Mode unterstützen zu wollen. Wer solche Ansprüche nicht stellt, dürfte schon jetzt mit dem 65X10 viel Freude haben. TCLs Mut, ein aufwändiges Mini-LEDBacklight im X10 zu integrieren, belohnen wir mit unserem Highlight-Logo

Bilder: Auerbach Verlag

Aus dem Testlabor

TCLs X10 läuft mit Android Version 9 und bietet einen tollen App-Support für Streaming-Fans. Die verbaute Android-Hardware fällt jedoch etwas leistungsschwächer als bei den besten Android-TVs aus und die App-Navigation gelingt nicht immer flüssig, besonders, wenn Sie gleichzeitig Einstellungen vornehmen

Die Einstellungen werden schmucklos präsentiert, aber die Benennung der Bildoptionen ist vorbildlich: Die LED-Hintergrundbeleuchtung steuern Sie über den Punkt Helligkeit. Die höchste LED-Dimming-Einstellung ermöglicht den besten Kontrast und Helligkeit, dies sorgt aber auch für die meisten Detailverluste

Die geringe Eingabeverzögerung im Spielmodus wird nur erreicht, wenn das LED-Local-Dimming deaktiviert wird. Aktivieren Sie das Local-Dimming, steigt die Eingabeverzögerung auf rund 55 ms (TV-Modus 110 ms). PC-RGB-Signale wurden im Test auch im PC-Modus nicht fehlerfrei angezeigt

Die HDR-Bild-Unterstützung (Dolby Vision, HDR10+) ist ebenso wie die Tonunterstützung (Dolby Atmos) vorbildlich, doch im Test zeigten Apps wie Netflix noch keinen Atmos-Support und die Einstellungen für Dolby Vision hell und dunkel waren bei unserem Testmuster invertiert

Das 100/120-Hz-LC-Display lässt sich ausschließlich über die Zwischenbildberechnung zur Höchstleistung treiben. Bewegtbilder erscheinen etwas weich, farbige Nachzieheffekte treten dafür nur im Ausnahmefall auf. Störendes Flackern mit LED-Motion- Clear nur bei reduzierter Helligkeitseinstellung

So innovativ das verbaute Mini-LED-Backlight, so konservativ fallen die Gaming-Features aus: Wie bereits im Test des EC780 so müssen wir auch beim 65X10 den fehlenden 120-Hz-HDMI-Support und fehlende HDMI-2.1-Funktionen wie VRR und ALLM bemängeln

Gängige SDR-Signale werden vom TCL X10 je nach Helligkeit spürbar in der Sättigung angehoben, selbst wenn Sie den Farbraum nicht auf nativ umschalten. Im letzteren Fall wird das gesamte QLED-Panel-Spektrum ausgereizt, was aber Gesichter unnatürlich bunt erscheinen lässt (Farbraum Auto empfohlen)

Die HDR-Farbabdeckung nach Kinonorm fällt sehr gut aus, Rotund Blautöne treffen in den Werkseinstellungen allerdings nicht ganz exakt die Vorgaben. Kommt es nicht zu HDR-Tonemapping- Fehlern, erwarten Sie auch in hellen HDR-Szenen satte QLEDFarben

Unter optimalen Laborbedingungen sind die Vorteile des Mini-LED- Backlights und des QLED-Filters besonders deutlich erkennbar: Knapp 1 700 Nits RGB-Farbhelligkeit bei zugleich hoher Farbsättigung erreichen 4K-TVs anderer Hersteller dieses Jahr nicht

Die Farbpräzision ab Werk gelingt TLC weitestgehend gut, allerdings weniger präzise als bei den klassenbesten LED-LCDs. Gerade Gesichtsfarben können zu stark gesättigt und orange erscheinen. Abhängig vom Dimming können sich in der Praxis stärkere Abweichungen ergeben

Überaus erfreulich fällt auch die maximale HDR-Farbraumabdeckung aus, was den TCL X10 theoretisch auch für Videospielanwendungen prädestiniert. Leider erhöht der Einsatz des Local-Dimmings den Input Lag drastisch, während ohne Local- Dimming die HDR-Helligkeit zu wünschen übrig lässt

Bilder: www.portrait.com, Auerbach Verlag

Unter idealen Laborbedingungen erreicht der TCL X10 einen Rekordwert innerhalb der Farbvolumenmessung, was die Kombination aus satten und hellen Farben noch einmal unterstreicht. Um dieses Niveau zu schlagen, ist bei der LED-LCD-Konkurrenz aktuell ein High-End-8K-TV nötig

Die enorme maximale Leuchtstärke von knapp 1 700 Nits (1 900 Nits bei kühlen Farben) relativiert sich in der Praxis, da bei kleinsten Details und bei größeren Leuchtflächen die Helligkeit gedrosselt wird. Zwischen 600 und 1 100 Nits können Sie mit dem TCL X10 jedoch spielerisch erreichen

Die Kombination aus mehr als 15 000 Mini-LEDs, 768 Dimming- Zonen (32 × 24 Felder), QLED-Filter und kontraststarkem VAPanel ist derzeit einzigartig. Typische LCD-Schwächen zeigt der X10 beim Blickwinkel (Bild bleicht bei seitlicher Betrachtung sehr schnell aus) und der Bildausleuchtung (vertikale Schattenbildung)

Die Farbtemperaturvoreinstellungen sind entweder zu warm oder zu kühl. Mittels manuellem Weißabgleich können Sie eine neutralere Wiedergabe erreichen. Aufgrund des LED-Local-Dimmings sind in der Praxis abhängig von der Helligkeit und Leuchtfläche dennoch Abweichungen zu erwarten

Ein großes Plus der Mini-LED-Hintergrundbeleuchtung ist die Effizienz: Das ultraflache Panel wird auch bei maximaler Leuchtstärke nicht besorgniserregend warm, die Energieaufnahme hält sich im Rahmen und die XXL-Leuchtstärke knickt auch unter HDR-Dauerbelastung nicht ein

Die LED-PWM-Ansteuerung erfolgt in den meisten Fällen auf einem 120-Hz-Niveau, störende Flackereffekte sind nicht zu erkennen. Einfluss auf das LED-PWM-Verhalten nehmen die Helligkeitseinstellung und LED Motion Clear (BFI-Effekt, bei hoher Helligkeit auf 120-Hz-Niveau)

Die Schwarzdarstellung des TCL X10 ist für LCD-Verhältnisse exzellent und auch Kinobalken werden nicht störend aufgehellt (meist zwischen 0,01 und 0,09 Nits). Maximalaufhellung von ca. 0,3 Nits im Schwarz lässt sich in der Praxis kaum provozieren. Leider störende Unterbelichtung und Detailverluste nahe Tiefschwarz

Was uns gefällt

+ Mini-LED-Backlight, satte QLED-Farben
+ Hohe Helligkeit, meist sattes Schwarz
+ Dolby Vision, HDR10+, Dolby Atmos
+ Viele Apps u. a. Disney+, Klang überzeugend

Das geht noch besser

- Ausleuchtung schattig, Blickwinkel stark eingeschränkt
- Träges LED-Dimming, sichtbare Detailverluste
- Für Gaming- und PC-Anwendungen nicht ideal
- Nur 3 × HDMI, nur Single-Tuner, kein USB-Recording