Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 9 Min.

TEST Akku-Handstaubsauger: Krümelmonster


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 12/2016 vom 24.11.2016

Weihnachtszeit ist Plätzchenzeit. Akkubetriebene Handstaubsauger können praktisch sein, um die lästigen Knabberreste schnell und gezielt zu beseitigen. Von elf Geräten im Test verrichten vier ihren Dienst „gut“ und eins „sehr gut“. Zwei fallen aber auch mit „mangelhaft“ durch.


Artikelbild für den Artikel "TEST Akku-Handstaubsauger: Krümelmonster" aus der Ausgabe 12/2016 von ÖKO-TEST Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Foto: vfedorchenko/Shutterstock

Einige erinnern an Laubbläser oder Bohrmaschinen, andere sehen aus wie Mini- Raumschiffe: Moderne Akku- Handstaubsauger unterscheiden sich mitunter deutlich von den unscheinbaren Geräten, die nach der Markteinführung in den 1980er-Jahren in vielen Haushalten ihren Platz fanden. Interessenten sind gut ...

Weiterlesen
Artikel 1,00€
epaper-Einzelheft 4,99€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von ÖKO-TEST Magazin. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 12/2016 von Leserbriefe:Schreiben Sie uns. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Leserbriefe:Schreiben Sie uns
Titelbild der Ausgabe 12/2016 von Nachwirkungen Was unsere Tests bewirkt haben: REAKTIONEN. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Nachwirkungen Was unsere Tests bewirkt haben: REAKTIONEN
Titelbild der Ausgabe 12/2016 von TEST Öko-Stromtarife: Nicht ganz grün. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
TEST Öko-Stromtarife: Nicht ganz grün
Titelbild der Ausgabe 12/2016 von Meldungen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Meldungen
Titelbild der Ausgabe 12/2016 von TEST Beschichtete Bratpfannen: Pfanntastisch. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
TEST Beschichtete Bratpfannen: Pfanntastisch
Titelbild der Ausgabe 12/2016 von Hülsenfrüchte: Von Schoten und Samen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Hülsenfrüchte: Von Schoten und Samen
Vorheriger Artikel
Grüne Reisetipps
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel Meldungen
aus dieser Ausgabe

... beraten, wenn sie trotz aller optischen Anreize das Wesentliche im Blick behalten: die Technik und den gewünschten Verwendungszweck.

Nicht alle Modelle eignen sich etwa, um auch Feuchtes und Flüssigkeiten zu beseitigen. Möglich ist das mit speziellen Nass- und Trockensaugern, in denen Auffangbehälter und Elektronik hinreichend voneinander abgeschirmt sind. Stellt indes die Katze auf dem Sofa den Grund der Anschaffung dar, kann ein Bürstenaufsatz ratsam sein, mit dem sich Tierhaare gut aus dem Textil lösen lassen. Und nerven die Krümel in der Besteckschublade oder Sofaritze, hilft vielleicht eine Fugendüse.

Noch entscheidender ist aber die Frage, wie oft der Handstaubsauger zum Einsatz kommen soll. Die meisten Geräte laufen zwischen 10 und 15 Minuten und wenige rund 20 Minuten. Einige sind bereits nach ein paar Stunden an der Ladestation wieder einsatzbereit, während andere mehr als einen halben Tag dafür brauchen. Im Prinzip gilt: Je größer die Kapazität des Akkus (mAh) und je geringer der Ladestrom (mA), desto länger muss das Gerät am Kabel bleiben.


Laufzeit: Die meisten Akkusauger bringen es maximal auf eine Viertelstunde


Ein gutes Verhältnis zwischen Lauf- und Ladezeit ist besonders dann interessant, wenn der Sauger am Netzteil geladen wird und dann wieder im Schrank verschwindet. Steht das Gerät in einer Wandhalterung ohnehin häufig unter Strom, lohnt sich vor allem ein genauerer Blick auf den Akku-Typ. Lithium-Ionen-Akkus (Li-Ion) sind relativ langlebig: Sie stecken in der Regel viele Ladezyklen weg und entladen sich so gut wie gar nicht selbst, wenn sie länger nicht genutzt werden. Auch verlieren sie keine Kapazität, wenn ein neuer Ladevorgang gestartet wird, bevor der Akku leer ist. Allerdings sind sie sehr temperaturanfällig (siehe Kasten, Seite 162 unten).

Besonders an warmen Aufbewahrungsorten seien Nickel-Metallhydrid- Akkus (Ni-MH) die sicherere Alternative, sagt Wolfgang Herter vom technischen Prüflabor PZT in Wilhelmshaven. Sie haben aber eine geringere Energiedichte als Li-Ion-Akkus, was sie bei gleichem Gewicht weniger effizient macht. Tiefenentladungen können die Kapazität einschränken und häufige Teilentladungen auf Dauer zu einem Ladungsabfall und damit zu einer Leistungsabnahme führen. Allerdings ist zweitgenannter Effekt relativ gering und lässt sich durch mehrere vollständige Ladungen und Entladungen rückgängig machen.

Akku-Typ, Laufzeit und Spannung (Volt) sagen allerdings noch nichts Verlässliches über die Saugleistung aus. Entscheidend dafür sei die Effizienz des Motors und Gebläses, sagt Herter. ÖKOTEST hat sich gefragt, ob moderne Akku-Handstaubsauger nicht nur optisch protzen, sondern auch wirklich gut reinigen können. Im Praxistest haben wir elf Modelle auf Herz und Nieren geprüft.

Das Testergebnis

■. Spreu und Weizen. Vor allem in der Saugleistung offenbaren die elf getesteten Akku- Handstaubsauger deutliche Unterschiede. Das schlägt sich entsprechend stark im Gesamturteil nieder: Ein Gerät können wir mit „sehr gut“ empfehlen und vier mit „gut“. Zweimal vergeben wir auch die Note „mangelhaft“.
■. Krümeln erlaubt. Das gilt leider nur für rund die Hälfte der Testsauger. Fünf sind nicht in der Lage, alle Brösel restlos vom Sesselsitz oder aus der Sesselfuge zu entfernen. Negativ fallen vor allem drei Modelle auf: der Bosch BKS4043 Wet & Dry, weil er besonders viel übrig lässt, und die Geräte von Severin und Rossmann, weil sie durch entweichende Gebläseluft sogar Krümel vom Sessel pusten.

Schleckermäuler: Haustiere bringen Leben in die Bude, hinterlassen aber auch gerne mal Futterreste und Haare. Handstaubsauger können da hilfreich sein.


Foto: antoniodiaz/Shutterstock

■. Kaffee …klatsch! Reißt mal wieder der benutzte Filterbeutel, sind fast alle feuchtigkeitstauglichen Modelle zur Stelle. Lediglich der Bosch BKS4043 Wet & Dry lässt fast die Hälfte des feuchten Kaffeepulvers auf den Fliesen liegen.
■. Fein und grob. Zucker auf der Stofftischdecke ist für keinen der elf Sauger ein Problem. Doch wenn es an die „dicken Dinger“ geht, zeigen sich die wahren Meister ihres Fachs: Nur die Geräte von Dyson, Vorwerk und Philips entfernen restlos alle Pflanzengranulatkörner vom synthetischen Kurzflorteppich und bleiben in der Saugleistungsprüfung insgesamt ohne Makel.
■. Vorne rein, hinten raus. Neun Sauger im Test sind nicht ganz dicht, wie die Staubemissionsprüfung zeigt. Besonders der Ideen Welt Nass-/ Trocken-Akku-Handstaubsauger und der Severin Wet & Dry AH 7914 verteilen durch Öffnungen und Lüftungsschlitze 15 Prozent des aufgenommenen Mineralstaubs wieder in der Wohnung.
■. Laut wie Rasenmäher. Einen Schallleistungspegel von mehr als 80 dBA empfinden die meisten Menschen als sehr laut. Knapp die Hälfte der Modelle überschreitet diesen Schwellenwert in mindestens einer Saugleistungsstufe. Die größte Nervensäge ist der Dyson DC43H: Im Boost-Modus bringt er es sage und schreibe auf mehr als 85 dBA. Besonders ohrenverträglich sind hingegen die Geräte von Vorwerk, Philips, Rowenta und Fakir. Sie liegen jeweils unter 76 dBA.
■.Nicht alle schalten ab. Drei Handstaubsauger, alle mit Ni- MH-Akku, surren auch bei geringer Spannung und kaum noch vorhandener Saugkraft weiter vor sich hin, bis sie schließlich ausgehen. Kommt es dadurch zu einer Tiefenentladung, kann die Kapazität des Akkus leiden. Oder das Gerät ist vorübergehend nicht einsatzbereit, wie es im Test beim Dirt Devil Gator 18V M137 der Fall war. Immerhin funktionierte der Sauger etwa 24 Stunden später wieder.
■.Unpraktisch. Bei den Modellen von Fakir und Bosch muss der Daumen während des gesamten Reinigungsvorgangs auf dem Schieberegler beziehungsweise Anschalter bleiben. Gleiches gilt für den Kobold VC 100 in der zweiten Leistungsstufe. Auf Dauer kann diese Haltung unbequem sein. Außerdem sind fünf Modelle für schwer zugängliche Stellen eher weniger geeignet.
■.Belastete Weichteile. In der Gummidüse des Severin Wet & Dry AH 7914 und dem Nassaufsatz des Clatronic AKS 832 Nass/Trocken Akku- Saugers hat das Labor erhöhte Werte an DEHT nachgewiesen. Der Weichmacher gilt zwar als Alternative zu bedenklichen Phthalaten, ist aber noch nicht hinreichend untersucht. Außerdem enthalten alle Sauger chlorierte Verbindungen.
■.Entsorgung problematisch. Kein Handstaubsauger im Test kommt ohne Brom auf der Platine aus. Bromierte Flammschutzmittel werden in vielen elektronischen Geräten eingesetzt, sind aber umweltschädlich. Gleiches gilt für chlorierte Verbindungen, die wir in den Verpackungen von drei Geräten gefunden haben, und erhöhte Gehalte von Antimon, wie sie im Ladekabel des FAKIR AS 1072 NT Nass/Trocken- Akkusaugers enthalten sind.

ÖKO-TEST rät

 Genauer hinschauen. Viele Hersteller geben das Staubboxvolumen nicht auf der Verpackung an. Um sicherzugehen, ist ein Blick ins Innenleben und in die Anleitung ratsam. Das befüllbare Maximum entspricht teilweise nur einem Bruchteil des sichtbaren Staubbehälters.

 Auspacken und anpacken. So lässt sich am besten feststellen, ob der Griff und das Gewicht angenehm sind und der Schwerpunkt nicht zu weit vorne liegt.

Leise rieselt der Staub. Und zwar dann, wenn der Auffangbehälter sehr voll ist und der Sauger mit der Öffnung nach unten gehalten wird. Öfter ausleeren und Filter reinigen lohnt also.

Manche mögen’s kühl

Schon Umgebungstemperaturen ab 35 Grad Celsius können bei Lithium-Ionen-Akkus zu Kapazitätsverlusten führen, darüber droht sogar Brandgefahr. Erst kürzlich hat der Technikkonzern Samsung deswegen rund 2,5 Millionen Smartphones der Marke Galaxy Note 7 zurückgerufen. Da Handstaubsauger meist bei gemäßigten Temperaturen in Häusern aufbewahrt werden, ist das Entzündungsrisiko vergleichsweise gering. Trotzdem sollten Besitzer eines Gerätes mit Li-Ion-Akku speziell während des Ladevorgangs darauf achten, dass die Umgebungstemperatur weniger als 45 Grad Celsius beträgt. Sonst könnten Haarrisse in der Zelle entstehen, sagt Wolfang Herter vom technischen Prüflabor PZT in Wilhelmshaven. „Dringt Feuchtigkeit ein, kann sich die Zelle aufblähen und entzünden.“

So haben wir getestet

Wer kann was? Die Saugleistungsprüfungen mit Krümeln, Pflanzengranulat und feuchtem Kaffeepulver verraten es.


Fotos: Labor (3)

Der Einkauf
Unsere Auswahl umfasst elf gängige Akku-Handstaubsauger von bekannten Markenherstellern. Den überwiegenden Teil haben wir in Elektronik-Fachmärkten und Internetshops eingekauft. Die Preisspanne ist beträchtlich: Der teuerste Handstaubsauger kostet knapp 200 Euro, der günstigste ist bereits für rund 20 Euro zu haben.

Der Praxistest
Die praktische Prüfung der Handstaubsauger umfasst drei Teile: das Saugen, die Handhabung und die Technik.Saugen: Die Testgeräte mussten ihr Können in haushaltsüblichen Situationen unter Beweis stellen. Sie sollten Krümel von einem Sesselpolster saugen, Zucker von einer Stofftischdecke, Pflanzengranulat (Seramis) von einem synthetischen Kurzflorteppich und bei entsprechender Eignung auch feuchtes Kaffeepulver von Fliesen. Außerdem hat uns interessiert, ob die Sauger aufgenommenen Dreck durch undichte Stellen wieder ausstoßen.
Handhabung: Selbst Geräte mit erstklassigen Aufnahmeleistungen entfalten ihr Potenzial erst richtig, wenn sie entsprechend zu handhaben sind. Dem Anwendungskomfort abträglich sind etwa Schieberegler, die während des gesamten Saugvorgangs gedrückt bleiben müssen. Auch wenn sich die paar Krümel unter dem Sofa nur mit argen Verrenkungen entfernen lassen, weil trotz Zubehöraufsätzen kein Rankommen ist, gibt es Punktabzug.
Technik: Entsprechend ihrer Größe sollten die kleinen Akku- Handstaubsauger weder übermäßig viel Lärm machen noch übermäßig viel Strom verbrauchen, ansonsten gibt es Abzüge. Ein technisches Manko ist es auch, wenn die Geräte bei geringer Spannung nicht abschalten, was unter Umständen zu akkuschädigenden Tiefenentladungen führen kann. Negativ wirken sich darüber hinaus Ladestandsanzeigen aus, deren Lampen bei vollem Akku nicht erlöschen, weil sie dann schlichtweg überflüssig sind.

Das Material
Kunststoffteile wie Dichtungsringe oder Nassaufsätze enthalten häufig bedenkliche Weichmacher. Waren derartige Elemente vorhanden, haben wir sie mit einem umfassenden Screening-Programm testen lassen. Auch haben wir prüfen lassen, ob bestimmte Produktteile chlorierte Verbindungen enthalten.

Weitere Mängel
Chlorierte Verbindungen in Verpackungen belasten die Umwelt. Gleiches gilt für Brom auf Platinen im Inneren der Akku- Sauger und das Halbmetall Antimon in Ladekabeln und anderen Bauteilen.

Die Bewertung
Handstaubsauger sollen vor allem eines können: kleinere verdreckte Stellen reinigen. Das Teilergebnis Saugen ist deshalb innerhalb der Praxisprüfung wesentlich stärker gewichtet als die Teilergebnisse Handhabung und Technik. Aufgrund der Anwendungserwartung hat das Testergebnis Praxisprüfung einen deutlich größeren Anteil am Gesamturteil als das Testergebnis Material.

Große Geräuschkulisse

Foto: pathdoc/Shutterstock

Während die großen Bodenstaubsauger ab September 2017 nur noch mit maximal 80 Dezibel brummen dürfen, können die kleinen Akku-Handstaubsauger weiter brüllen. Die entsprechende Öko-Design-Richtlinie des Umweltbundesamtes betrifft sie nicht. Einige Hersteller nutzen das schamlos aus und lassen ihre Produkte mit bis zu 86 Dezibel auf dem Lärmniveau eines Rasenmähers röhren. Wer es leiser mag, sollte sich das Gerät vor dem Kauf anhören. Zum Verständnis: Schon bei einem Anstieg um drei Dezibel empfinden die meisten Menschen ein Geräusch deutlich lauter.

Fett gedruckt sind Mängel.
Glossar: Erläuterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie auf Seite 172.
Anmerkungen: 1) Weiterer Mangel: Brom auf der Platine.2) Weiterer Mangel: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung.3) Laut Anbieter wird das Gerät seit Mitte 2016 nicht mehr vermarktet.4) Weiterer Mangel: mehr als 1.000 mg/kg Antimon.
Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.
Testergebnis Praxisprüfung: Das Testergebnis setzt sich zusammen aus den Teilergebnissen Technik (10 %), Handhabung (20 %) und Saugen (70 %). Das Teilergebnis Saugen setzt sich zusammen aus der Saugleistung (60 %), berechnet aus der Summe der Abwertungen aus vier Saugtests, und dem Staubdurchlass (40 %). Es wird kaufmännisch gerundet. Falls die Saugleistung „ungenügend“ ist, kann das Teilergebnis „Saugen“ nicht besser sein.
Teilergebnis Saugen: Zur Abwertung um vier Noten führt: ein sehr stark erhöhter Staubdurchlass von 15 % bei einer Aufnahmemenge von zwei Gramm Mineralstaub. Zur Abwertung um jeweils drei Noten führen: a) ein stark erhöhter Staubdurchlass von 10 % bei einer Aufnahmemenge von zwei Gramm Mineralstaub; b) einige Krümelreste auf dem Sessel, wenn durch Saugluft zusätzliche Krümel weggeblasen werden. Zur Abwertung um jeweils zwei Noten führen: a) ein erhöhter Staubdurchlass von 5 % bei einer Aufnahmemenge von 2 Gramm Mineralstaub; b) deutliche Krümelreste auf dem Sessel; c) sehr wenige kleinste Krümelreste auf dem Sessel, wenn durch Saugluft zusätzliche Krümel weggeblasen werden; d) 40 % feuchte Kaffee- Reste auf Fliesen, wenn das Gerät über eine Flüssigkeitsdüse verfügt. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) sehr wenige und wenige Krümelreste auf dem Sessel; b) Granulatreste auf dem Teppich.
Teilergebnis Technik: Zur Abwertung um zwei Noten führt: Lautstärke: ein maximaler Schallleistungspegel von mehr als 80 dBA, wenn das Gerät nur über eine Saugleistungsstufe verfügt oder in beiden Saugleistungsstufen über 80 dBA liegt. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) Lautstärke: ein maximaler Schallleistungspegel von mehr als 80 dBA in der höheren Saugleistungsstufe und von weniger als 80 dBA in der niedrigeren Saugleistungsstufe; b) ein erhöhter Energieverbrauch bei einer Leistungsaufnahme zur Erhaltungsladung des Akkus von mehr als 0,5 Watt; c) Gerät schaltet bei geringer Spannung nicht ab; d) unklare Ladestandsanzeige: Lampe erlischt nicht, wenn der Akku voll aufgeladen ist.
Teilergebnis Handhabung: Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) eine geringere Eignung bei schwer zugänglichen Stellen (Sauger lässt sich weniger als 20 cm unter einen Schrank mit Standbeinen führen, der 10 cm Abstand zum Boden aufweist); b) ein Schieberegler oder Anschalter, der mindestens in einer Leistungsstufe während des Saugvorgangs gedrückt bleiben muss.
Unter dem Testergebnis Material führen zur Abwertung um jeweils eine Note: a) mehr als 1.000 mg/kg Ersatzweichmacher, hier: Diethylhexylterephthalat (DEHT); b) PVC/PVDC/ chlorierte Verbindungen im Produkt. Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führen zur Abwertung um jeweils eine Note: a) Brom auf der Platine; b) PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung; c) mehr als 1.000 mg/kg Antimon im Ladekabel.
Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Praxisprüfung. Ein Testergebnis Material, das „befriedigend“ oder „ausreichend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „befriedigend“ oder „ausreichend“ ist, verschlechert das Testergebnis Material um eine Note.
Testmethoden undAnbieterverzeichnis finden Sie unterwww.oekotest.de → Suchen → „M1612“ eingeben.
Einkauf der Testprodukte: August 2016.
Tests und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlages dürfen keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/ oder verbreitet werden.