Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 7 Min.

TEST Allergiemittel: Zum Heulen


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 2/2011 vom 28.01.2011

Allergiemittel sollen die unangenehmen Symptome für die Betroffenen erträglicher machen. Wir haben Nasensprays, Augentropfen und Mittel zum Einnehmen untersucht. Viele Präparate können wir empfehlen, aber es gibt auch richtige Problemkandidaten.


Artikelbild für den Artikel "TEST Allergiemittel: Zum Heulen" aus der Ausgabe 2/2011 von ÖKO-TEST Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Foto: Jaykayl/Fotolia.com

Jedes Jahr im Mai geht es wieder los: Wenn die Pollen von Gräsern, Birken und Pappeln durch die Lüfte fliegen, ist für Jens Bucher Allergiesaison. Die Haut juckt, der Mund fühlt sich trocken an, die Augen sind gerötet. „Kontaktlinsen kann ich dann vergessen“, sagt der 35-Jährige. „Ich muss in diesen Monaten wieder zur Brille greifen.“ ...

Weiterlesen
Artikel 1,00€
epaper-Einzelheft 4,99€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von ÖKO-TEST Magazin. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 2/2011 von Leserbriefe: Schreiben Sie uns. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Leserbriefe: Schreiben Sie uns
Titelbild der Ausgabe 2/2011 von Nachwirkungen: Was unsere Tests bewirkt haben: Reaktionen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Nachwirkungen: Was unsere Tests bewirkt haben: Reaktionen
Titelbild der Ausgabe 2/2011 von Neue Produkte: im Test: Tops und Flops. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Neue Produkte: im Test: Tops und Flops
Titelbild der Ausgabe 2/2011 von Vegetarische Brotaufstriche: Belag mit Gschmäckle. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Vegetarische Brotaufstriche: Belag mit Gschmäckle
Titelbild der Ausgabe 2/2011 von Abnehmen: Schluss mit falschen Vorstellungen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Abnehmen: Schluss mit falschen Vorstellungen
Titelbild der Ausgabe 2/2011 von Meldungen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Meldungen
Vorheriger Artikel
Meldungen
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel Blasenschwäche: Nur keine Scham
aus dieser Ausgabe

Jedes Jahr im Mai geht es wieder los: Wenn die Pollen von Gräsern, Birken und Pappeln durch die Lüfte fliegen, ist für Jens Bucher Allergiesaison. Die Haut juckt, der Mund fühlt sich trocken an, die Augen sind gerötet. „Kontaktlinsen kann ich dann vergessen“, sagt der 35-Jährige. „Ich muss in diesen Monaten wieder zur Brille greifen.“

Doch das ist nicht das Schlimmste: Seine Allergie kann Bucher auch den Schlaf rauben. „Gerade warme und trockene Sommer machen mir zu schaffen“, erzählt der Darmstädter. Dann kann es auch mal sein, dass er ein Asthmaspray mit sich herumträgt. Ansonsten kommt er aber mit den üblichen rezeptfreien Mitteln aus der Apotheke zurecht.

Die muss Bucher seit der Gesundheitsreform im Jahre 2004 aus eigener Tasche bezahlen. 30 Euro kommen bei ihm allein für Medikamente in jedem Allergiemonat zusammen. Für alternative Therapien wie Akupunktur oder Sitzungen bei einer Heil-praktikerin sind auch schon mal mehrere Hundert oder sogar über tausend Euro fällig geworden.

Selbst wenn man solche Leistungen in der Regel nicht von der Krankenkasse erstattet bekommt, sollte man grundsätzlich alle Rechnungen sammeln und am Ende des Jahres bei der Steuererklärung als außergewöhnliche Belastungen geltend machen. Die Kosten müssen zwar wenige Prozent des Jahreseinkommens ausmachen, um überhaupt steuerlich absetzbar zu sein. In manchen Jahren können aber durchaus große Beträge zusammenkommen. Denn auch ein allergikerfreundliches Bett oder ein Umzug in eine andere Wohnung können unter Umständen geltend gemacht werden. Versuchen sollte man es auf alle Fälle.

Auch kann man gemeinsam mit seinem Arzt prüfen, welche Allergiemittel infrage kommen. In der Regel werden dies zwar die Mittel sein, die man sich auf eigene Rechnung in der Apotheke kauft. Mitunter kann es aber sein, dass ein neues, noch verschreibungspflichtiges Mittel ver träglicher ist. Dies wäre dann ein Grund für den Arzt, ein Rezept auszustellen, sodass dann die Krankenkasse die Kosten übernimmt. Nachfragen lohnt sich. Auch für Jugendliche im Alter von zwölf bis 18 Jahren, die unter Entwicklungsstörungen leiden, gibt es Ausnahmen.


Manche Wirkstoffe können müde machen, ein anderer kann zu Schlafstörungen führen


Wir wollten wissen, wie die Mittel abschneiden, die man rezeptfrei in der Apotheke bekommt. ÖKO-TEST hat insgesamt 74 Allergiemittel untersucht, darunter 14 Nasensprays, 24 Augentropfen und 36 Mittel zum Einnehmen. Wir haben die Wirkstoffe pharmakologisch begutachten lassen und untersucht, ob die Mittel problematische bzw. umstrittene Inhaltsstoffe enthalten.

Die Testergebnisse

■ Erfreulich sind die Ergebnisse bei den Mitteln zum Einnehmen. Hier gab es besonders viele „gute“ und „sehr gute“ Noten. Nicht ganz so rosig sieht es bei den Augentropfen und den Nasensprays aus: Hier fällt ein Teil der Mittel mit „mangelhaft“ oder „ungenügend“ durch.
■ Mittel, die die Stoffe Dex-chlorpheniramin, Dimetinden oder Clemastin enthalten, werten wir unter dem Testergebnis Pharmakologische Begutachtung ab. Diese Stoffe gehören zu den Antihistaminika der ersten Generation. Sie können müde machen und die Verkehrstüchtigkeit be einträchtigen. Mit „sehr gut“ beurteilen wir bei der Pharmakologischen Begutachtung dagegen Mittel, die Antihistaminika der zweiten Generation enthalten. So gelten etwa die Stoffe Cetirizin und Loratadin als sehr gut verträglich. Nicht empfehlen können wir allerdings die Kombination des Wirkstoffs Cetirizin mit Pseudoephedrin, einem Stoff, der die Herzfrequenz steigern sowie Angst, Unruhe und Schlafstörungen erzeugen kann. Wegen dieser unerwünschten Wirkungen ist der Einsatz von Pseudoephedrin grundsätzlich mit einem schlechten Nutzen-Risiko-Verhältnis behaftet. Deshalb werten wir um vier Noten ab.


Paradox: Ein häufig verwendeter Konser-vierungsstoff kann selbst Allergien auslösen


■ Die in den Augentropfen und Nasensprays verwendeten Wirkstoffe können wir grundsätzlich empfehlen. Leider haben es aber die Hilfsstoffe teils ganz schön in sich. Und das müssen wir abwerten. Da ist zum einen Benzalkoniumchlorid, ein Konservierungsmittel, das zum Beispiel auch im ReinigungsmittelSagrotan enthalten ist. Er reizt nicht nur die Schleimhäute, sondern kann – und das ist paradox für ein Allergiemittel – selbst Allergien auslösen. Der indirekt konservierend wirkende Stoff Natriumedetat beeinflusst möglicherweise die Zellmembran ungünstig und kann diese durchlässiger für Fremdstoffe machen. Leider kommt kein Nasenspray im Test ohne eine dieser konservierend wirkenden Substanzen aus.

Anders bei den Augentropfen: Hier enthalten die Einzeldosisbehältnisse keine Konservierungsmittel und meist auch kein Natriumedetat.


In Lebensmitteln ist E 216 verboten – im Allergiesirup darf der Stoff dagegen verwendet werden


■ Auch bei den Mitteln zum Einnehmen kritisieren wir bestimmte Konservierungsstoffe: Benzoesäure, wie sie in denFenistil Tropfen eingesetzt wird, sollte in Mitteln für kleine Kinder nicht enthalten sein. Weil bei Kindern bis zu zwei Jahren die Verstoffwechselung noch nicht vollständig funktioniert, kann sich Benzoesäure theoretisch anreichern und Gehirnschäden verursachen.

Zwar ist dies bei den üblicherweise verwendeten geringen Mengen nicht zu erwarten, besser wäre es aber trotzdem, wenn der Hersteller ein unbedenkliches Konservierungsmittel verwenden würde. Da das Mittel für Kinder ab einem Jahr ausgelobt ist, werten wir ab. Andere Mittel sind mit Propyl-4-hydroxybenzoat (E 216) konserviert – einem Stoff, der in Lebensmitteln bereits nicht mehr zugelassen ist.

Fett gedruckt sind Mangel.
Glossar: Erlauterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie auf Seite 158.
Anmerkungen: 1) PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung. 2) Bei saisonal bedingten allergischen Beschwerden fur Kinder ab vier Jahren, bei nicht saisonal (ganzjahrig) bedingten Beschwerden ab zwolf Jahren geeignet. 3) Geeignet fur Kinder ab zwei Jahren, die ein Korpergewicht von uber 30 kg haben. 4) Geeignet fur Kinder ab sechs Jahren, die ein Korpergewicht von uber 30 kg haben. 5) Laut Hersteller wird das Produkt mit 14 Tabletten nur noch bis Ende April 2011 im Vertrieb sein. Ab Mai wird es das Produkt dann nur noch in einer Packung mit sechs Tabletten geben. 6) Laut Hersteller gibt es mittlerweile eine neue Packungsbeilage, die besagt, dass das Produkt ab sechs Jahren geeignet ist. 7) Laut Packungs-beilage durfen Kinder unter zwolf Jahren das Produkt nicht einnehmen. Bei Personen unter 18 Jahren ist besondere Vorsicht geboten, sodass vor der Einnahme ein Arzt befragt werden sollte.

Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Unter dem Testergebnis Pharmakologische Begutachtung fuhrt zur Abwertung um vier Noten: Pseudoephedrin. Zur Abwertung um zwei Noten fuhrt: ein mude machendes Antihistaminikum (Dimetinden, Dexchlorpheniramin, Clemastin). Unter dem Testergebnis Hilfsstoffe fuhrt zur Abwertung um vier Noten: Benzalkoniumchlorid in Nasensprays. Zur Abwertung um jeweils zwei Noten fuhren: a) Benzalkoniumchlorid in Augentropfen; b) PEG/PEG-Derivate in Augentropfen und Nasensprays. Zur Abwertung um jeweils eine Note fuhren: a) Natriumedetat in Augentropfen; b) Natriumedetat in Nasensprays, wenn nicht bereits wegen Benzalkoniumchlorid um vier Noten abgewertet wurde; c) Benzoesaure in Mitteln zum Einnehmen, wenn diese fur Kinder unter zwei Jahren geeignet sind; c) Propyl-4-hydroxybenzoat in Mitteln zum Einnehmen. Unter dem Testergebnis Weitere Mangel fuhrt zur Abwertung um eine Note: PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Pharmakologische Begutachtung und dem Testergebnis Hilfsstoffe. Es kann nicht besser sein als das schlechteste Einzelergebnis. Ein Testergebnis Weitere Mangel, das „befriedigend“ ist, verschlechtert das Testergebnis Hilfsstoffe um eine Note.

Testmethoden: Wirkstoffe/Beipackzettel: Pharmakologische Begutachtung. PVC/ PVDC/chlorierte Kunststoffe: Rontgenfluoreszenzanalyse. Steht bei Analyseergebnissen „nein“ bedeutet das unterhalb der Nachweisgrenze der jeweiligen Testmethode.
Testmethoden: Wirkstoffe/Beipackzettel: Pharmakologische Begutachtung. PVC/ PVDC/chlorierte Kunststoffe: Rontgenfluoreszenzanalyse. Steht bei Analyseergebnissen „nein“ bedeutet das unterhalb der Nachweisgrenze der jeweiligen Testmethode.
Einkauf der Testprodukte: November 2010. Preisberechnung basiert auf kleinstem Produktangebot.
Anbieterverzeichnis: siehe www.oekotest.de
Tests und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlages dürfen keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/oder verbreitet werden.

So haben wir getestet

Der Einkauf
Wenn langsam der Schnee taut, beginnt die Pollensaison. Grund genug, Allergiemittel zu testen. Wir haben uns in Apotheken umgesehen und uns dabei auf die Mittel konzentriert, die man als kleine Helfer für die Hausapotheke ohne Rezept bekommt. Waren von einer Marke auch Säfte, Sirups oder Tropfen verfügbar, die man Kindern geben kann, haben wir diese vorrangig gekauft. Denn Eltern sind dankbar, wenn es neben Tabletten auch andere Darreichungsformen für ein Allergiemittel gibt.

Die Begutachtung
Verwenden die Hersteller nur solche Wirkstoffe, die nach dem aktuellen Stand der Forschung optimal sind – oder veraltete Substanzen, die müde machen? Unser wissenschaftlicher Berater Professor Manfred Schubert-Zsilavecz von der Goethe-Universität Frankfurt und Präsident der Deutschen Pharmazeutischen Gesellschaft, hat alle Mittel begutachtet. Dabei wurde natürlich auch darauf geachtet, ob die möglichen Nebenwirkungen eines bestimmten Stoffes in einem vernünftigen Verhältnis zum Nutzen stehen.

Hilfsstoffe und Beipackzettel
Manchmal sind die Hilfsstoffe, also die Stoffe, die neben den eigentlichen Wirkstoffen in einem Medikament enthalten sind, das größere Problem. Denn unter diesen können sich zum Beispiel Farbstoffe oder Konservierungsstoffe befinden, die reizend sind oder sogar selbst Allergien auslösen können. Deshalb haben wir die Liste der Hilfsstoffe genau angeschaut. Weiter haben wir geprüft, ob wichtige Warnhinweise im Beipackzettel stehen, etwa dass man sich an einen Arzt wenden soll, wenn sich die Symptome nicht verbessern.

Die Bewertung
Allergiemittel sollen zuverlässig sein und keine unvertretbaren Nebenwirkungen haben. Genauso wichtig ist aber auch, dass die eingesetzten Hilfsstoffe unproblematisch sind und nicht zum Beispiel die Schleimhäute reizen. Deshalb basiert unser Gesamturteil gleichermaßen auf dem Testergebnis Pharmakologische Begutachtung und dem Testergebnis Hilfs stoffe. Es kann nicht besser sein als das schlechteste Einzelergebnis. So ist sichergestellt, dass ein Mittel nur dann eine „gute“ oder „sehr gute“ Note bekommen kann, wenn wirklich beide Untersuchungsteile entsprechende Ergebnisse gebracht haben.

Kompakt

Tablette statt Spritze
Die Allergene, die bei einer Hyposensibilisierung verabreicht werden, können entweder unter die Haut gespritzt oder über die Mundschleimhaut aufgenommen werden (sublinguale Therapie). Bei letzterem Verfahren werden die Allergene meist eine Weile in Tropfenform unter der Zunge belassen, bevor sie geschluckt werden. Vergleichsweise neu sind Tabletten, die ebenfalls unter der Zunge belassen werden. Der Vorteil gegenüber Tropfen: Die Tabletten können nicht versehentlich zu früh geschluckt werden, was die Wirkung beeinträchtigen könnte. Während bei der sublingualen Hyposensibilisierung täglich Topfen oder Tabletten genommen werden müssen, werden die Spritzen in regelmäßigen Abständen in der Arztpraxis verabreicht.

Lernen von den Naturvölkern
Warum leiden Naturvölker unter weniger Allergien? Können wir hier etwas über Allergieprävention im Säuglingsalter lernen? Diese Frage wurde jüngst in dem FachblattÄrzte- Zeitung aufgeworfen, und eine entsprechende Untersuchung angeregt. Demnach wird bei Naturvölkern üblicherweise sehr lange gestillt – aber nur die ersten Monate ausschließlich. Die Beikost wird zunächst vorgekaut. Dies sei auch bei Affen und anderen Säugetieren üblich. Denkbar sei es daher, so der Autor, dass durch den Speichel der Mutter wichtige Immunfaktoren an das Kind weitergegeben werden.

Gesundheitsprogramme sinnvoll
Wer als Asthmapatient an einem Gesundheitsprogramm (Disease Management Programm, DMP) teilnimmt, kann seinen Gesundheitszustand erheblich verbessern. Zu diesem Schluss kommt die Deutsche Angestellten-Krankenkasse (DAK) nach einer aktuellen Auswertung. Demnach stieg die Zahl der beschwerdefreien Patienten schon nach kurzer Zeit deutlich an. Die Patienten in einem Programm nahmen zudem auch weniger Kortison-Tabletten, viele von ihnen gaben das Rauchen auf. In einem DMP werden unter anderem der richtige Umgang mit Medikamenten sowie das richtige Reagieren in einem Notfall vermittelt.

Unsere Empfehlungen

■ Um akute Symptome zu lindern, sind die rezeptfreien Mittel aus der Apotheke zwar hilfreich. Trotzdem sollte man eine mögliche Allergie immer mit seinem Arzt besprechen. Denn eine unbehandelte Allergie kann sich verschlimmern: Die Zahl der Stoffe, auf die man allergisch reagiert, kann zunehmen. Ein Heuschnupfen kann sich auch zum Asthma weiterentwickeln.
■ Cetirizin und Loratadin sind bei den Mitteln zum Einnehmen die Wirkstoffe der Wahl. Sie sind besser verträglich als die viel häufiger müde machenden Antihistaminika der ersten Generation.
■ Bei Augentropfen am besten zu Tropfen in Einzeldosisbehältnissen greifen, die keine Konservierungsstoffe enthalten. Diese sind in der Regel nur wenig teurer als herkömmliche Produkte.