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TEST Babytees: Nichts für Babys?


ÖKO-TEST Ratgeber Kinder und Familie - epaper ⋅ Ausgabe 9/2017 vom 14.09.2017

Wenn das Baby sich krümmt, sind oft Bauchschmerzen daran schuld. Medikamente sollte man den Kleinen meist nicht geben. Also greifen viele Eltern zu Babytees. Zu empfehlen sind die Tees aber nur dann, wenn sie frei von Schadstoffen sind. Und nicht für Babys, die noch keinen Brei essen.


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Foto: jsaunders84/getty images

Fenchel kann so einiges, wenn man den Gesundheitsseiten im Internet Glauben schenken will. So könne die Heilpflanze leichte Krämpfe lindern, Schleim lösen sowie Bakterien und Pilze in ihrem Wachstum hemmen. Und wenn das für Fenchel gilt, dann doch bestimmt auch für den entsprechenden Tee. Aber ...

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... da wird es knifflig. Denn die Studienlage ist äußert dünn bis gar nicht vorhanden. Dr. Johannes Mayer, Leiter der an der Universität Würzburg gegründeten Forschergruppe Klostermedizin, sieht das Problem vor allem darin, dass die Finanzierung solcher Studien fehle. Mit Tee ließen sich keine großen Gewinne erzielen.

An einer positiven Wirkung von Fencheltee hat Mayer aber keine Zweifel, wenn er denn richtig zubereitet wird: „Die Fenchelfrüchte, auch Fenchelsamen genannt, sollte man vor dem Aufguss leicht andrücken, damit sich deren Ölkammern öffnen. Den Tee dann zugedeckt ziehen lassen und zügig trinken, denn das ätherische Öl im Fenchel ist flüchtig.“ Und dieses ätherische Öl ist für die gesundheitsfördernde Wirkung entscheidend. Die Samen des Süßen Fenchels enthalten davon etwa zwei Prozent, der medizinisch relevantere Bitterfenchel um die vier Prozent. Beide Fenchelvarianten sind aber nicht zu verwechseln mit dem Gemüsefenchel.


Die Studienlage zur Wirksamkeit von Fencheltee ist dünn


Das ätherische Öl setzt sich aus zahlreichen Einzelverbindungen zusammen. Die bedeutendsten darunter sind das trans-Anethol (im Bitterfenchel zwischen 50 und 70 Prozent) und das Fenchon (mindestens 15 Prozent). „Anethol wirkt krampflösend und kann deshalb bei Verdauungsproblemen helfen, Fenchon wirkt keimhemmend“, erklärt Mayer. Bitterstoffe in den Samen könnten darüber hinaus die Verdauung anregen. Wie der Name aber schon verrät, sind diese Verbindungen nur im Bitterfenchel enthalten. In Babytees kommt häufig aus geschmacklichen Gründen Süßer Fenchel zum Einsatz oder eine Mischung aus beiden.

Eine weitere, aber eher unerwünschte Verbindung im ätherischen Fenchelöl ist das Estragol. Dieses steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Allerdings haben Wissenschaftler diese Wirkung nur bei isoliertem, reinem Estragol beobachtet und nicht in Untersuchungen im Fencheltee. Über diesen werden außerdem vergleichsweise geringe Gehalte an Estragol aufgenommen.

Fenchel wird häufig in Kombination mit Anis oder Kümmel verwendet. Auch diese enthalten verschiedene ätherische Öle, die sich untereinander gut ergänzen. Bei leichten Magenschmerzen und Blähungen sollen sie helfen können. Da es aber auch hierfür keine wissenschaftlichen Belege gibt, setzt der Kinderarzt Dr. Ulrich Enzel auf seine jahrelange Erfahrung: „In meine Praxis kommen die Eltern in der Regel mit einer bereits durch Großmütter, Hebammen oder Apotheker ausgesprochenen Empfehlung zu Fencheltee.“ Aktiv gebe er diese Empfehlung daher nie, auch weil er meist erst aufgesucht werde, wenn eine reine Fenchelteegabe nicht geholfen hat. Auf Nachfrage rate er aber auch nicht davon ab. „Werde ich konkret gefragt, antworte ich: ‚Mir liegen von anderen Eltern positive Erfahrungswerte über Fencheltee vor und über ernste Nebenwirkungen ist mir nur selten berichtet worden.‘“

Lieber für Kinder nicht mehr als eine Tasse Kräutertee täglich.


Foto: Kzenon/Shutterstock

Auch wenn die Wirkung des Fenchels nicht eindeutig zu belegen ist, etwaige Schadstoffverunreinigungen sind es schon. Deshalb haben wir 18 Babytees eingekauft. Alle beinhalten Fenchel, einige ergänzt durch andere Zutaten wie Kamille, Anis und Kümmel.

Das Testergebnis

Zwölfmal „sehr gut“ und „gut“ . Es gibt allerdings auch ein paar Ausreißer. So bilden zwei „ungenügende“ Tees die Schlusslichter.
Schädliche Beikräuter. Die Belastung von Tees mit Pyrrolizidinalkaloiden, kurz PA, kommt nicht aus den Schlagzeilen. Immer wieder werden Tees zurückgerufen, die zu viel der krebserregenden Stoffe beinhalten. „Zu viel“ liegt dabei im Auge des Betrachters, einen gesetzlichen Grenzwert gibt es nämlich nicht. Wir orientieren uns am Richtwert des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Diesen Richtwert überschreiten zwei Produkte im Test, wenn man davon ausgeht, dass die Babys eine Tasse Tee, 200 ml, am Tag trinken: der Babylove Bio Babytee Fenchel und der Tee Fee Natursüßer Kindertee Kräutertee mit Fenchel. Pyrrolizidinalkaloide sind natürliche Inhaltsstoffe mancher Pflanzen, die als Beikräuter versehentlich in den Tee gelangen können.
Pestizidalarm: Da waren wir doch sehr erstaunt. Überraschend viele Bio-Tees weisen Spuren von Pestiziden auf. Bei zwei Produkten sind die Werte sogar erhöht. Im Alete Fencheltee, Beutel hat das Labor Glyphosat über unserer Abwertungsgrenze analysiert. Die internationale Krebsforschungsagentur (IARC) stuft Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ ein. Erst im März 2017 hingegen kam die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) zu der Einschätzung, dass die wissenschaftlichen Belege nicht ausreichen, um das Pestizid als krebserregend, mutagen oder schädlich für die Fortpflanzung zu klassifizieren. Die Übersichtsstudie der ECHA ist aber nicht unumstritten, da sie auch industriefinanzierte Studien zur Beurteilung der Krebsgefahr von Glyphosat mit einbezieht.
Unnötig süß. Im ÖKO-TEST im Jahr 2011 hatten sechs von sieben Instantbabytee-Hersteller ihren Produkten verschiedene Zuckerarten zugesetzt, darunter Traubenzucker oder Maltodextrin. Den Produkten im aktuellen Test haben nur zwei Hersteller ihrem Tee süßende Zutaten beigemischt. Der Babydream Fenchel-Tee beinhaltet Isomaltulose. Dieser Zweifachzucker ist etwas weniger süß als normaler Haushaltszucker und nicht kariogen. Wir werten den Zusatz trotzdem ab, denn süß schmeckender Tee kann die Gefahr einer frühen Prägung auf die Geschmackspräferenz „süß“ bergen. Gleiches gilt auch für den Tee Fee Natursüßer Kindertee Kräutertee mit Fenchel, Beutel, der Steviablätter enthält.
Mineralölbestandteile gehen zwar nicht in den Teeaufguss über. Aber bei Instanttees rühren Eltern das Pulver in das Wasser ein, das die Babys so vollständig mittrinken. Deshalb ist Mineralöl bei Instantgetränken durchaus ein Thema. Die Untersuchung des Hipp Erster Wohlfühl-Tee ergab sogleich eine erhöhte Belastung mit gesättigten Kohlenwasserstoffen (MOSH/POSH), die sich im Körper anreichern können.
Hinweise zur Vermeidung von Keimbildung gehören genauso auf eine Babyteeverpackung wie Hinweise zu möglichen Zahnschäden durch Dauernuckeln. Bei sechs Produkten fehlen diese oder andere wichtige Informationen aber. Besonders negativ fallen dabei die Tees von Kottas Pharma, Sonnentor und La Marchante (Tee Fee) auf.

Kein Tee vor vier: Die Empfehlung der Nationalen Stillkommission lautet, das Baby mindestens für die ersten vier Monate ausschließlich zu stillen. Alternativ bekommt das Kind Muttermilchersatznahrung. Wasser oder gar Tee stehen nicht auf dem Speiseplan. Erst mit der Einführung des dritten Beikostbreis brauchen Babys zusätzliche Flüssigkeit. Abzug gibt es also für diejenigen Produkte, deren Anbieter auf der Verpackung eine Verzehrsempfehlung ab der zweiten Woche oder früher angeben.

So reagierten die Hersteller

■ Die FirmaHolle schreibt, es bestünden starke Zweifel an unseren Ergebnissen, da eine eigene Untersuchung einer chargengleichen Probe keine Pestizide nachgewiesen habe. Das von uns beauftragte Labor hat die Pestizidfunde bestätigt.

Fett gedruckt sind Mängel.
Glossar: Erläuterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie auf Seite 222.
Anmerkungen :1) Weiterer Mangel: PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung.2) Weiterer Mangel: Produkt wird mit der Aussage „ohne Zusatz von Farb- und Konservierungsstoffen laut Gesetz“ beworben.3) Laut Anbieter werden die Hinweise „Tee abkühlen lassen“, „Tee frisch zubereiten“ und „Tee nicht nachsüßen“ künftig aufgenommen. Die Angaben der prozentualen anteiligen Menge der ausgelobten Zutaten sollen ergänzt werden.4) Weiterer Mangel: Die Angabe der prozentualen anteiligen Menge der besonders hervorgehobenen Zutaten fehlt.5) Weiterer Mangel: Pestizid in Bio-Ware über dem Orientierungswert des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN).6) Für die Berechnung des Preises pro Tasse haben wir 200 ml zugrunde gelegt.7) Laut Anbietergutachten wurden in einer chargengleichen Probe keine Pestizide gefunden. Das von uns beauftragte Labor bestätigt unsere Ergebnisse.8) Laut Anbieter wird die Verpackung des Babytees überarbeitet. Ab 2018 sollen auch die fehlenden Warnhinweise adaptiert werden.9) Laut Anbieter ist inzwischen auch ein Nachfolgeprodukt auf dem Markt, der Sidroga Teeexpress Bäuchlein Bär, Kräutertee-Extrakt. Der 1-2-3 Tee Bäuchlein Bär werde noch abverkauft. So lange seien beide Tees im Handel.10) Laut Anbietergutachten wurden in einer Teemischungscharge, aus der die von uns getestete Charge hervorging, die Pestizide gar nicht oder in geringerer Menge gefunden. Glyphosat wurde in dieser Charge nicht untersucht. Das von uns beauftragte Labor bestätigt unsere Ergebnisse. Laut Anbieter wird das Produkt aufgrund nachlassender Nachfrage aus dem Sortiment genommen und nur noch abverkauft. Im Juli 2017 wurde das Produkt auf der Herstellerseite weiterhin beworben und in Onlineshops als „erhältlich“ angezeigt.11) Laut Anbietergutachten wurden in der Rohwarencharge, aus der die von uns getestete Charge hervorging, keine Pyrrolizidinalkaloide gefunden. Das von uns beauftragte Labor bestätigt unsere Ergebnisse. Der Hersteller teilte uns im April 2017 mit, er werde den Tee „mit sofortiger Wirkung“ vom Markt nehmen. Anfang Juli 2017 wurde das Produkt immer noch auf der Webseite beworben und wir fanden es auch im Supermarkt. Auf unsere Rückfrage nach inzwischen erfolgten Maßnahmen zur Reduzierung der PA-Belastung kam bis Redaktionsschluss keine Antwort.12) Weiterer Mangel: Eine Trinkempfehlung ab der zweiten Woche oder früher.
Legende: Produkte mit gleichem Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führt zur Abwertung um vier Noten: ein Gehalt an Pyrrolizidinalkaloiden (in der Tabelle „stark erhöht“), der den vom Bundesinstitut für Risikobewertung empfohlenen Tagestoleranzwert von 0,025 μg für einen 3,5 kg schweren Säugling (0,007 μg/kg Körpergewicht) überschreitet. Zugrunde gelegt wurde eine Tagestrinkmenge von einer Tasse (200 ml) und eine Dosierung wie vom Hersteller empfohlen sowie die Annahme, dass die gesamte Menge an Pyrrolizidinalkaloiden in den Tee übergeht. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) ein als besonders bedenklich eingestuftes Pestizid in Gehalten von mehr als 0,01 mg/kg; b) ein Pestizidgehalt, der mehr als 10 bis 50 Prozent der gesetzlichen Rückstandshöchstmenge erreicht, wenn diese bei 0,1 mg/kg oder höher liegt (in der Tabelle „erhöht“); c) zugesetzte Isomaltulose oder Steviablätter; d) ein Gehalt an gesättigten Kohlenwasserstoffen (MOSH/POSH) der Kettenlängen C17 bis C35 von mehr als 0,5 bis 2 mg/kg (in der Tabelle „erhöht“). Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten: a) mindestens zwei der folgenden Warnhinweise fehlen: Dauernuckeln kann zu Zahnschäden/Karies führen; Tee nicht nachsüßen; Tee immer frisch zubereiten; Tee vor dem Verzehr auf Trinktemperatur abkühlen lassen; b) eine Überschreitung des BNN-Orientierungswerts für chemisch-synthetische Pflanzenschutz-, Schädlingsbekämpfungs- und Vorratsschutzmittel von 0,01 mg/kg, wenn das Produkt als Bio-Ware deklariert ist; c) eine Trinkempfehlung ab der zweiten Woche oder früher. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) PVC/PVDC/chlorierte Verbindungen in der Verpackung; b) die Auslobung von Selbstverständlichkeiten (z. B. „ohne Konservierungsstoffe“); c) die fehlende Angabe der prozentualen Menge der besonders hervorgehobenen Zutaten; d) das Fehlen eines der folgenden Warnhinweise: Tee immer frisch zubereiten; Tee vor dem Verzehr auf Trinktemperatur abkühlen lassen; Dauernuckeln kann zu Zahnschäden/Karies führen. Steht bei konkret benannten Analyseergebnissen „nein“, bedeutet das „unterhalb der Bestimmungsgrenze“ der jeweiligen Testmethode. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „befriedigend“ oder „ausreichend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „mangelhaft“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um zwei Noten.
Testmethoden und Anbieterverzeichnis finden Sie unter oekotest.de → Suchen → „N1709“ eingeben.
Bereits veröffentlicht: ÖKO-TEST-Magazin 5/2017. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben, sofern sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder ÖKO-TEST neue/zusätzliche Untersuchungen durchgeführt hat.

Tests und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlags dürfen keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/oder verbreitet werden.

ÖKO-TEST rät

■ Zwölf „sehr gute“ und „gute“ Produkte im Test zeigen: Babytees sind eine größtenteils sichere Produktgruppe. Wechseln Sie aber aufgrund der möglichen Pyrrolizidinalkaloid-Belastung die Marken immer wieder und geben Sie Ihrem Kind nicht mehr als eine Tasse am Tag.
■ Babys sind in den ersten Monaten mit der Muttermilch oder der Muttermilchersatznahrung bestens versorgt und brauchen keine zusätzliche Flüssigkeit. Erst wenn es schon morgens, mittags und abends Brei gibt, ist es Zeit für die erste Extraportion Flüssigkeit.
■ Blähungen und Bauchgrummeln sind bei Babys normal. Bauchmassagen und viel Körperkontakt können helfen. Stellt sich über längere Zeit keine Besserung ein, suchen Sie am besten einen Arzt auf.