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TEST – Bauknecht MW 59 MB Mikrowellenbackofen: Mikrowelle, Backofen, doppelter Dampfgarer und Fritteuse in einem


ETM Testmagazin - epaper ⋅ Ausgabe 1/2021 vom 23.12.2020

– Die MW 59MB von Bauknecht im Test –


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Bildquelle: ETM Testmagazin, Ausgabe 1/2021

Das Wesentliche

Für wen ist das Modell geeignet?
Für all diejenigen, die sich die Funktionen einer Mikrowelle und diejenigen eines modernen Backofens in ihrem Haushalt wünschen, Wert auf gesundes Kochen legen, aber nicht ausreichend Platz haben, um zwei einzelne Geräte gleichzeitig anzuschließen.

Was ist an dem Modell hervorzuheben?
Mit der Dual-Dampfgarfunktion und dem mitgelieferten Dampfgarbehälter lassen sich mehrere Speisen gleichzeitig zubereiten. Der Dampfgarbehälter verfügt über zwei verschiedene Ebenen. So kann man Speisen mit ähnlicher Garzeit gleichzeitig ...

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... zubereiten sowie schonend und gesund dampfgaren.

Was ist an dem Modell weiterhin interessant?
Mit der DUAL CRISPFRYFunktion wird das Modell zu einer ohne Ölwanne auskommenden, gesünderen „Heißluftfritteuse“: So lassen sich alle konventionell in eine Fritteuse wandernden Speisen, wie bspw. Pommes, einheitlich zubereiten, nur mit einer kleinen Menge Öl.

Das Ende der 1970er Jahre läutete die Ära der Mikrowellen ein: Durch die seitdem gegebene vollindustrielle Massenproduktion und die mit ihr verbundenen sehr viel maßvolleren Marktpreise haben sich Mikrowellen prompt in aller Welt verteilt und nehmen immer weiter an Popularität zu – auch in der Bundesrepublik: Während im Jahr 2000 nur 56,1% aller Haushalte hierzulande eine Mikrowelle zum Haushaltsinventar zählten, waren es im nun endenden Jahr 2020 schon eindrucksvolle 73,8%. Der Grund ist vor allem die herrliche Bequemlichkeit, die eine Mikrowelle bspw. beim Erwärmen von Speisen bietet. Mittlerweile können moderne Mikrowellen aber sehr viel mehr als das: Sie arbeiten mit einem Großteil derjenigen Techniken, die man normalerweise nur in klassisch-konventionellen Backöfen erwarten würde, wie bspw. einem von oben heiß herab strahlenden Grill, einer den Speisen von allen Seiten aus einheizenden Konvektion und noch so mancherlei mehr: Sie können Speisen also nicht mehr nur durch den Ausstoß von Mikrowellen erwärmen, sondern sie auch aus Fleisch, Fisch, Gemüse, Alternativen aus Seitan, Soja, Süßlupinen und anderen Frischwaren in einer kulinarisch rundum ansprechenden Weise zubereiten. Gerade der Grill kann ein vollkommen neues Aromenbouquet erschließen, indem er die in den Speisen von Natur aus enthaltenen Amine, also einzelne Protein- und Saccharidmoleküle, unter erheblichen Temperaturen in vollaromatische Melanoide verwandelt: Diese verleihen auch Grillwaren ihr wundervoll-intensives Aroma. Der Traditionshersteller Bauknecht hat nun eine neue, in ihrem Funktionsspektrum hybride Mikrowelle, die MW 59MB, am Markt platziert: Sie vereint die Funktionen einer konventionellen Mikrowelle mit denjenigen eines Backofens („Mikrowellenbackofen“) und will nicht nur mit einer immer erlesenen Speisenqualität, sondern auch mit einem ansprechenden Marktpreis bezirzen. Wir hatten die MW 59MB vier Wochen im Test und stellen nun, nachdem wir mehr als 100 verschiedene Speisen in ihm zubereitet haben, die wesentlichen Stärken und Schwächen des Modells dar.

Gerade in den jüngeren Lebensjahren, also unmittelbar nach Beginn der ersten Ausbildung, wohnt man normalerweise nicht wirklich großzügig. Doch auch nach Beendigung der Ausbildung kann die Wohnsituation noch durchwachsen bleiben: Gerade angesichts der immer weiter nach oben schießenden Mietzinsen, insbesondere in den Großstädten Deutschlands, müssen viele Menschen nämlich auch nach dem geglückten Sprung in die Arbeitswelt noch jahrelang mit einer kleinen Wohnung vorliebnehmen. Für solche Situationen, in denen man die vorhandenen Quadratmeter sinnvoll verwenden muss, ist die MW 59MB ideal: Trotz seines immensen Funktionsspektrums vereinnahmt er mit 0,24m² doch nur ein Mindestmaß an Fläche. Das aber ist beileibe noch nicht alles: Dank seines kompakten Garraums (V: 25l) werden Speisen nicht nur sehr viel schneller heiß. Auch der Stromverbrauch ist maßvoller als derjenige eines klassisch-konventionellen Backofens. Darüber hinaus sind noch diverse Automatikprogramme und Optionen vorhanden, mit denen auch kulinarisch komplexere Speisen leicht zuzubereiten sind. Das Modell ist also nicht nur eine Mikrowelle, sondern in vielerlei Hinsicht ein Alleskönner, der sich in den verschiedensten Situationen heranziehen lässt. Ob sich mit ihm aber auch wirklich ansprechende Speisen zubereiten lassen oder ob das alles nur Lobhudelei des Herstellers ist, haben wir in unserem Test ermittelt.

Mikrowellenbackofen

– Technik im Detail –

Ein Großteil der Modellvorderseite wird von seiner in einem Winkel von 90° (max) abklappbaren Tür A vereinnahmt: Hinter ihr ist der seiner Größe nach eher kompakte Garraum zu sehen (Vmax: 25 l): Mit 33,6×33,1×22,2 cm (Bmax × Tmax × Hmax) ist der Garraum nicht üppig. Dennoch kann man in ihm auch ausladendere Speisen platzieren, ohne mit ihnen an die Wände zu stoßen. Am Boden des Garraums schließlich ist ein sich während des Garens mit einheitlichem, maßvollem Tempo rundherum drehender Teller B aus massivem Glas gelegen (Ø: 28,0 cm): Hier stellt man das die zu erwärmende Speise enthaltende Geschirr ab. Anstelle dessen kann hier aber auch einen der beiden zum Zubehörensemble des Modells zählenden Grillroste C, das Set zum schonenden Dämpfen von Speisen D oder die Crisp-Platte E platziert werden. Die Speise im Garraum wird abhängig vom jeweiligen Modus immer in anderer Art und Weise erhitzt: Während es im Mikrowellen-Modus normale Mikrowellen ausstößt und dadurch vor allem das in den Speisen enthaltene Wasser erwärmt, arbeiten im Grill-Modus vielmehr an der Decke des Garraums zu sehende Heizelemente F: Sie erhitzen die Speise in erheblichem Maße von oben. Die hintere Wand des Garraums ist darüber hinaus mit einem Ventilator G versehen worden, der im Heißluft-Modus eine vollkommen gleichmäßige Konvektion innerhalb des Garraums und damit ein größtenteils stabiles Temperaturniveau sicherstellt. Ein wirklich wertvolles Feature der MW 59MB ist darin zu sehen, dass die Techniken mehrerer Modi miteinander verbunden werden können, um sich deren jeweilige Stärken dienstbar zu machen (bspw. im Kombi Heißluftbzw. im Kombi Grill-Modus). Rechts neben der Tür ist das von Rechts- und Linkshändern allzeit leicht erreichbare Tastenpanel zu sehen: Hier sind 16 verschiedene, je 18×10mm (Bmax × Hmax) messende und schon bei leichtem Druck ansprechende Touchelemente H sowie ein Display I mit immerhin ausreichenden Maßen von 70×34mm (Bmax × Hmax) verbaut worden.

Der Test im Überblick

Mit seiner neuen MW 59MB stellt Bauknecht nun ein Modell vor, das die Funktionen mehrerer, zum Backen und Kochen elementarer Geräte in sich vereint und dabei mit äußeren Maßen von 31,0×52,0×45,8cm (Hmax × Bmax × Tmax) nur ein Minimum an Fläche im Haushalt vereinnahmt (A: 0,24 m²). Trotz seiner Kompaktheit bietet das Modell ein weites Spektrum an Funktionen: Es dient nicht nur als ausgesprochen starke Mikrowelle (Pmax im Test: 1.330 W), sondern auch noch als moderner Backofen, in dem man außerdem in den Genuss klassischen Grillens kommen kann. Hervorzuheben sind aber die zahlreichen speziellen Funktionen, die sich auch im Test als wertvoll erwiesen haben: Hier wissen sich vor allem die 18 Automatikprogramme auszuzeichnen. Mit ihnen ist es außerordentlich leicht, vollkommen verschiedene Gerichte zuzubereiten, ohne dass dies auch nur in minimalem Maße Expertise in puncto Kochen voraussetzen würde. Mit der DUAL CRISPFRY-Funktion schließlich verwandelt sich das Modell in eine moderne Fritteuse, die schon mit ein paar Millilitern Öl auskommt, die Speisen aber doch rundherum-rösch werden lässt: Dem sind wir auch in dem Test ausgiebig nachgegangen (s. S. 57). 5 spezielle, mit der DUAL CRISPFRY-Funktion arbeitende Automatikprogramme machen es einem hier noch mal leichter. Mit dem im Zubehörpaket enthaltenen Set können Speisen außerdem in einer schonenden, die ursprünglichen Aromen größtenteils erhaltenden Art und Weise gedämpft werden.

Einerlei, welchen Modus und welches Automatikprogramm man auch wählt: Die Qualität der in dem Modell zubereiteten Speisen ist, mit nur ein paar Ausnahmen, gleichmäßig und -bleibend „sehr gut“: Das haben wir innerhalb des Tests mit mehr als 100 verschiedenen, mal Fleisch, mal Fisch, mal Gemüse enthaltenden Speisen erprobt. Ob man nun ein sizilianische „Pasta alla Norma“, eine „Pizza Margherita“ nach alter neapolitanischer Tradition oder doch einen lieblich- süßen „Carrot Cake“ schweizerischen Ursprungs zubereiten will: Das Resultat ist in den allermeisten Situationen so exzellent, dass niemand annähme, dass die jeweilige Speise einer Mikrowelle entsprungen ist. Bei alledem lässt sich das Modell dank des sicher zu handhabenden Touchpanels auch vollkommen intuitiv verwenden: Die Touchelemente sind nicht nur leicht erreichbar, sondern sprechen beim Anrühren der Tasten auch immer verlässlich an. Nur die ersten Male muss man noch in die Dokumentation schauen, um sich bspw. innerhalb des Automatikprogrammspektrums zu orientieren.

Bei der MW 59MB handelt es sich also um ein Modell, mit dem sich eine in Quantität und Qualität wirklich eindrucksvolle Klaviatur an verschiedenen Modi und Optionen erschließt: Mit den hier vorhandenen Modi kann man alle nur vorstellbaren Speisen zubereiten, gleichgültig ob es sich um Fleisch-, Fisch- und/ oder Gemüsespeisen oder solche aus Seitan, Soja, Süßlupinen und Co. handelt. Dank der außerdem schon von Werk aus vorinstallierten Automatikprogramme ist es äußerst leicht, Speisen immer mit ein und derselben ansehnlichen Qualität zuzubereiten: Wer im Backen und Kochen noch nicht allzu versiert ist, wird die Automatikprogramme schnell wertzuschätzen wissen. Die MW 59MB kann also in der Mehrheit aller Testdisziplinen bestechen. Alles in allem erzielt das Modell im Test ein Endresultat von 93,2% und wird daher vom ETM TESTMAGAZIN mit dem Testurteil „sehr gut“ ausgezeichnet.

Bauknecht MW 59MB

+ AutoClean-Funktion, DUAL CRISP und DUAL CRISP FRY Funktion, Doppelte Dampfgar-Funktion zzgl. Dampfgar-Set, Premium Matt Schwarz Design, Drehtellerstop

- mittelmäßiges Garraumvolumen (25 l), verhältnismäßig wenige Automatikprogramme (18)

Die wesentlichen Merkmale

■ Volumen des Garraums: 25 l
■ Maße des Garraums (Hmax × Bmax × Tmax): 22,2×33,6×33,1cm
■ Automatikprogramme: 18 (i. e. Biskuitkuchen (locker), Chicken-Nuggets, Cordon bleu / Hühnchenschnitzel, Frische Pizza, Gefrorene Lasagne, Gefrorene Pizza, Gemischtes Gemüse, Hühnerflügel, Kartoffelspalten (Wedges), Kleingebäck, Mischreis, Muffins, Panierter Fisch, Pastagemisch, Pommes frites, Popcorn, Quiche, Schaumgebäck)
■ Leistungsstufen: 6 (90W, 160W, 350W, 500W, 650W, 800W)
■ Türanschlag: links
■ Zubehör: Crisp-Platte (1×), Grillroste (2×), Set zum Dampfgaren (1×)

Der Ventilator an der Hinterwand des Modellinnenraums stellt eine einheitliche Wärmezirkulation sicher. Dadurch werden die im Modell stehenden Speisen von allen Seiten erwärmt, ohne dass sich das Garen an einer Seite schneller abspielen würde als an einer anderen. Während des Tests hat sich das Modell hier auch als musterbildlich erwiesen (mit Ausnahme vom Grillmodus, s. S. 56).


Größe, Gewicht und Co.

Die MW 59MB von Bauknecht misst außen 31,0 × 52,0 × 45,8 cm (Hmax × Bmax × Tmax) und nimmt daher wirklich nicht allzu viel Fläche ein (A: 0,24 m²): Gerade in Haushalten mit einem überschaubaren Flächenmaß ist die Größe des Modells ideal. Das Gewicht ist maßvoll und erlaubt es, das Modell im Fall der Fälle schnell hin und her zu hieven (mmax einschließlich Teller: 16,8 kg). Der Nachteil dieses kompakten Modellkörpers ist indes, dass der Garraum mit 25 l Volumen kleiner ist als bei manch anderen aktuell am Markt erhältlichen Modellen; dennoch können auch hier der Größe nach ausnehmendere Speisen, wie bspw. ein Maishähnchen, in einem Mal zubereitet werden, ohne dass sie währenddessen an die Wände des Garraums stießen. Schließlich lässt sich die Drehbewegung des Tellers, die normalerweise eine immerhin größtenteils gleichmäßige Mikrowellenexposition sicherstellen sollen, manuell anund ausschalten.

Die Material- und Materialverarbeitungsqualität ist durchweg „gut“ bis „sehr gut“: Das heißt, dass an dem Modellaußenkörper keinerlei einschneidende Materiallinien o. ä. auszumachen sind. Nur vereinzelt sind minimale, ihrer Größe nach indes vollkommen einheitliche Spaltmaße zu sehen; außerdem bieten die vier mit Gummi versehenen Füßlein sicheren Halt, indem sie verhindern, dass das Modell bei einem versehentlichen Stoß allzu schnell verrutscht. Das von Werk aus enthaltene Zubehör brilliert nicht nur durch seine ähnliche Qualität, sondern auch durch seine schiere Quantität: So ist nicht nur ein Teller aus massivem Glas (Ø: 28,0 cm) vorhanden, der sich während des Garens mit maßvollem Tempo um 360° dreht. Mit dabei ist vielmehr auch ein Grillrostpaar mit unterschiedlicher Höhe (Hmax: 4,3 cm resp. 10,2 cm): Sie erlauben das Grillen von Speisen in anderen Höhenpositionen. Mit ihnen kann man also bzgl. des Abstandes zwischen der Speise und den Grillelementen im Modellinnenraum spielen, abhängig davon, welchen Temperaturen man die Speisenoberseite aussetzen will. Außerdem vorhanden ist eine Crisp-Platte mit abnehmbarem Handteil, die sich in erheblichem Maße mit erhitzt und dadurch bspw. Pizzen einen an allen Stellen krossen Boden verleiht; schließlich ist auch ein aus mehreren Teilen bestehendes Set enthalten, mit dem bspw. auch „Dumplings“, wie sie in weiten Teilen Asiens verbreitet sind, schonend gedämpft werden können. Die deutschsprachige Fassung der schwarz-weißen Bedienungsanleitung handelt die wirklich wesentlichen Themen rund ums Modell nicht nur mit verständlichen Texten, sondern auch mit immerhin ein paar Graphiken ab: Sehr schön ist darüber hinaus, dass hier auch mehr als nur eine Handvoll Tipps zum idealen Garen erteilt werden.

Wie ist das Modell zu handhaben?

Man erreicht alle Automatikprogramme, Modi usw. über das rechter Hand an der Modellvorder- seite zu sehende Touchpanel mit seinen 16 Touchelementen. Sie alle sind mit intuitiv, also schon aus sich heraus verständlichen Symbolen sowie zu einem Großteil auch mit Texten versehen, sodass man spätestens nach ein paar Malen weiß, mit welcher Taste man welches Automatikprogramm o. ä. erreichen kann. Diese Touchelemente sind nicht „resistiv“, sondern „kapazitiv“, sodass man sie nur anrühren muss. Dann sprechen sie außerordentlich schnell, nämlich innerhalb von 0,4 Sekunden (TØ im Test), an und dies auch noch vollkommen verlässlich – von mehr als 1.000 Touchinteraktionen während des Tests wurden alle vonseiten des Modells erkannt; da die Touchelemente auch ausreichenden Abstand zueinander haben (dmax: 1,2 bzw. 2,2 mm), haben die Tester nicht auch nur einmal versehentlich ein anderes Touchelement berührt. Die Touchelemente säumen das mit 7,0 × 3,4 cm (Bmax × Hmax) ausreichend bemessene Display. Dieses ist aus verschiedenen Winkeln problemlos ablesbar (im Test: 0–90°), wobei die Ablesbarkeit nicht von den im Haushalt herrschenden Lichtverhältnissen abhängig ist. Lichtspiegelungen sind nur ab und an wahrzunehmen. Das Display stellt nicht nur das Symbol des aktiven Garprogramms, sondern auch einen Hinweis bzgl. des in diesem Garprogramm idealerweise zu verwendenden Zubehörs dar. Auch die verbleibende Gardauer lässt sich dank der hier gegebenen, größenmäßig üppigen Zahlzeichen (Hmax: 11 mm) immer leicht ablesen. Bisweilen stellt das Modell auch englischsprachige Hinweise bzgl. des Garvorgangs dar, wie bspw. ADD FOOD oder STIR FOOD. Da die Größe des Displays manchmal nicht ausreichend ist, um den Hinweis in Gänze abzubilden, lassen sich beide Worte, also bspw. ADD und FOOD resp. STIR und FOOD, immer nur abwechselnd ablesen: Man kann den Hinweis also nicht in einem Mal sehen. Die Hinweise sind sprachlich zwar nicht allzu komplex. Den ein oder anderen wird es aber vielleicht doch stören, dass sie nicht deutsch-, sondern nur englischsprachig sind. Dies lässt sich auch leider nicht ändern. Über die Tasten kann man das jeweilige Garprogramm, den Modus usw. anwählen; anschließend lassen sich, abhängig vom Garprogramm, einzelne bzgl. des Garvorgangs wesentliche Parameter, wie bspw. das Gewicht der zuzubereitenden Speise, einprogrammieren. Dies alles ist mit nur ein paar Touchinteraktionen abzuwickeln. Wesentlich ist hier die nur nach dem Abklappen der Tür zu sehende Übersicht über all die verschiedenen Garober- und Garunterprogramme des Modells; dank ihrer muss man nicht andauernd in die Dokumenta- tion des Modells schauen (s. S. 57). Schließlich sind die Touchelemente von Werk aus mehrheitlich nur mit den Symbolen der jeweiligen Garoberprogramme versehen. Da die einzelnen Garunterprogramme aber nur mit Abbreviaturen wie P1, P2 usw. im Display erscheinen, ist die Garprogrammübersicht schlechterdings notwendig: Nur mit ihr kann man nämlich in einem Mal erkennen, welches Garprogramm denn nun hinter dieser oder jener Abbreviatur steht.

Der Modellinnenraum ist mit nur einem einzelnen Leuchtmittel versehen worden: Die Farbe des von ihm ausstrahlenden Lichts ist im warmen Gelbspektrum anz


Hier sieht man, dass das von der Seite her strahlende Licht den Garraum nicht voll ausleuchten kann: Hier hätte der Hersteller idealerweise eine hellweiße, die natürlichen Farben der Speisen erkennen lassende LED installieren sollen. So nämlich kann man den aktuellen Garstand der im Garraum stehenden Speise von außen nur schwerlich erkennen.


Hier sind die Grillelemente des Modells zu sehen: Während des Grillens verwirklichen sie im Modellinnenraum Temperaturen von 151,4 °C (tmax aus d: 12 cm). So kann man Speisen von oben einheitlich anbräunen: Sie nehmen schon innerhalb von ein paar Minuten ein ansprechendes Goldbraun an, verbunden mit verlockenden Grillaromen. Wenn man seine Speise mit solchen Aromen anreichern will, kann man den Grillmodus auch im Anschluss ans normale Garen in einem anderen Modus anschmeißen: Während des Tests war dies vor allem beim Gratinieren sinnvoll.


Der Teller dreht sich während des Garens auch dann noch ohne wahrnehmbaren Widerstand, wenn er mit schwerem Geschirr beladen wurde: Dies ist den drei weißen Rädern zu verdanken, die sich während des Tests als vollkommen stabil erwiesen haben.


Wenn man das Modell aktuell nicht zum Garen verwendet, stellt es immerhin die Uhrzeit im 24-Stunden-Format dar: Sie muss man nur beim allerersten Start des Modells manuell einprogrammieren.


Während des Garens stellt das Modell alle wesentlichen Garparameter dar: Hierbei handelt es sich um das aktuelle Garprogramm einschließlich eventueller individuell an-/abwählbarer Optionen (s. Bild, links), die noch verbleibende Gardauer (s. Bild, Mitte) und das im jeweiligen Garprogramm empfohlene Zubehör (s. Bild, rechts).


Das Tastenpanel des Modells besteht ausschließlich aus „kapazitiven“ Touchelementen: Während des Tests haben wir die Touchelemente nur leicht anrühren müssen, um die mit ihnen verbundene Funktion an- oder abzuwählen. Das Modell spricht vollkommen verlässlich und innerhalb von 0,4 Sekunden (TØ im Test) nach einer Touchinteraktion an.


Welche Funktionen sind vorhanden?

Das Modell bietet ein alles in allem ansehnliches Spektrum an verschiedenen Garprogrammen und Optionen. Zunächst ist hier das Mikrowellen-Garprogramm zu nennen, bei der Speisen klassischkonventionell mit Mikrowellen erwärmt resp. erhitzt werden. Für diese Funktion stehen insgesamt 6 Wattzahlen (i. e. 90W, 160W, 350W, 500W, 650 W und 800 W) zur Wahl; auch die Garzeit kann hier, nicht anders als in den anderen Garprogrammen, eingepflegt werden, wobei Zeitspannen von 5 s bis 90 min einstellbar sind.1 Mit dem Schnellstart-Touchelement stößt das Modell ohne weiteres das Mikrowellen-Garprogramm mit maximaler Wattzahl (i. e. 800 W) und einer Garzeit von 30 s an: Mit jeder weiteren Touchinteraktion erhöht man die Garzeit anschließend um 30 s. Selbst wenn man die Mikrowelle mit maximaler Wattzahl betreibt, sind die Schall- emissionen noch vollends akzeptabel: Wir konnten während des Tests aus einem Abstand von einem Meter zur Modellvorderseite einen maximalen A-bewerteten Schalldruckpegel von nur 50,3 dB(A) (LP max) ermitteln. Mit dem Grill-Garprogramm kann man Speisen von oben mit starken Temperaturen (tmax im Test: 151,4 °C aus d: 12,0 cm) bestrahlen und dadurch in erheblichem Maße anbräunen: Das ist vor allem dann ideal, wenn man innerhalb von nur ein paar Minuten Käse einheitlich schmelzen und ihm währenddessen auch noch nuancierte Röstaromen verleihen will, bspw. während des Gratinierens von Lasagne, Nachos, Pizza usw. Mit dem Heißluft-Garprogramm kann die Hitze größtenteils gleichmäßig im Garraum verteilt werden, um ein an allen Stellen einheitliches Temperaturniveau zu erreichen: Hier kann die Temperatur innerhalb einer Spanne von 75 bis 200 °C in 25- resp. 10-°C-Schritten eingepflegt und dadurch an die Ansprüche der zuzubereitenden Speise angepasst werden. Eine Spezialität des Modells ist sicherlich darin zu sehen, dass sich mehrere Garprogramme resp. die in den Garprogrammen verwendeten Techniken auch miteinander kombinieren lassen (bspw. Kombi Grill bzw. Kombi Heißluft), sodass die Gerichte noch cleverer zubereitet werden können. Feine Backwaren etwa wurden mit dem Kombi Heißluft-Garprogramm nicht nur 20% schneller zubereitet, sondern auch gleichmäßiger gegart als mit dem normalen Heißluft-Garprogramm. Für das Garen mit der Crisp-Platte ist ein eigenes Garprogramm gegeben (DUAL CRISP-Garprogramm). Wenn Speisen gedämpft werden sollen, ist die Wahl eines der 8 Dampf-Garprogramme anzuraten. Mit welchem von ihnen man nun aber arbeitet, ist von der zuzubereitenden Speise abhängig: Die Merkmale der einzelnen Garprogramme werden in der Dokumentation des Modells näher erläutert. Praktisch ist, dass auch zwei verschiedene Speisen gleichzeitig gedämpft werden können; zu diesem Zweck sind leider keine Spezialprogramme vorhanden, vielmehr muss man die Mikrowellen-Funktion so verwenden, wie es in der Dokumentation bzgl. verschiedener Speisen angegeben ist. Die Schnellerwärmen-Funktion (6 Unterprogramme) hebt die Temperatur erkalteter Gerichte und Getränke in kürzester Zeit wieder an. Für TK-Speisen schließlich ist das Schnellauftauen-Garprogramm konzipiert worden; auch hier stehen insgesamt 6 Unterprogramme zur Wahl.

Wenn man während des Garens intervenieren muss, bspw. um die Lebensmittel im Garraum zu wenden, stellt das Modell einen Hinweis in weißem Text dar: Durch die hinter ihm stehende schwarze Fläche ist der Text aus allen Winkeln problemlos abzulesen. Warum diese Hinweise aber englischsprachig sind (PrE-HEAT usw.), hat sich uns nicht erschlossen: Schließlich arbeitet das Modell an allen anderen Stellen des Touchpanels mit deutschsprachigen Texten (Schnellerwärmen usw.).


1 In 5-s-Schritten (bis 1min Gardauer), in 15-s-Schritten (1–3min Gardauer), in 30-s-Schritten (3–6min Gardauer), in 1-min-Schritten (6–30min Gardauer) oder in 5-min-Schritten (30–90min Gardauer).

Die per Touchinteraktion auswählbare Automatische Rezepte-Gruppe enthält 18 verschiedene Automatikprogramme: Die hier vorhandene Anzahl an Automatikprogrammen ist in Anbetracht dessen, was andere aktuell am Markt erhältliche Modelle in petto haben, nur passabel. Nach Auswahl des zur jeweiligen Speise passenden Automatikprogramms muss nur noch das Gewicht eingespeichert werden: Danach macht sich das Modell auch schon ans Werk. Man muss wirklich nur ab und an intervenieren, bspw. wenn das Modell einen dazu anweist, die Speise einmal durchzurühren, zu wenden o. ä. Wann immer man manuell einwirken muss, stößt das Modell einen einzelnen Ton aus: Dieser Ton ist mit einem A-bewerteten Schalldruckpegel von 64,0 dB(A) (LP max aus d: 1,0 m) solchermaßen laut, dass man ihn auch noch aus anderen Ecken des Haushalts wahrnehmen kann; man muss während des Garvorgangs also nicht in der Nähe des Modells ausharren. 5 der 18 Automatikprogramme arbeiten übrigens mit der DUAL CRISPFRYFunktion, was ein ergebnismäßig ans Frittieren erinnerndes, die Speisen von allen Seiten einheitlich erreichendes Garen mit nur einem Mindestmaß an Öl erlaubt (als „Heißluftfritteuse“).

Mit dem zum Zubehörpaket des Modells zählenden Set können Lebensmittel in Höhe von zwei Ebenen parallel gedämpft werden: Dadurch vermischen sich die Aromen der einzelnen Lebensmittel nicht in erheblichem Maße.


Die Crisp-Platte des Modells erlaubt es, die über ihr positionierten Lebensmittel von unten einheitlich anzubräunen: Während des Tests wurden hier vor allem Stärke-reiche Lebensmittel rösch.


Schließlich arbeitet auch die Tastensperre des Modells vollkommen verlässlich: Sie verhindert ein versehentliches Starten des jeweiligen Garprogramms, da man zunächst die Tür des Modells herab- und wieder hochklappen sowie schließen muss, ehe man das Garprogramm anstoßen kann.

Nützlich ist weiterhin die Option, die Drehbewegung des Tellers in den Garprogrammen Heißluft, Kombi Grill und Kombi Heißluft abzustellen: Dadurch nämlich kann auch der Größe nach sehr viel ausnehmenderes Geschirr, das ansonsten immer wieder an die Wände des Garraums stoßen würde, verwendet werden: So lassen sich die Maße des Garraums wirklich voll ausnutzen. Des Weiteren ist dem Modell auch noch ein spezielles Reinigungsprogramm gegeben worden: Hierbei wird zuvor in der Mitte des Garraum positioniertes Wasser erhitzt, bis es verdampft: Der dann den Garraum vereinnahmende Wasserdampf weicht all dasjenige, was sich in den vorangegangenen Garvorgängen an den Wänden des Garraums abgelagert hat, ein. Anschließend lassen sich all diese von Kohlenhydraten, Lipiden und/oder Proteinen herrührenden Ablagerungen mit einem weichen Tuch ab- und auswischen: Wirklicher Druck ist nicht mehr vonnöten. Eine grundlegende Garraumreinigung nimmt anschließend nur ein paar Minuten in Anspruch.

Während eines Garvorgangs wird der Garraum von der rechten Seite aus beleuchtet, was es bspw. erleichtert, das jeweilige Zubehörelement korrekt zu positionieren. Das Licht ist allerdings intensitätsmäßig ausgesprochen schwach und strahlt außerdem aus einer Höhe von nur 14,0 cm (Hmax des Garraums: 22,2 cm) aus. Daher kann man den Garraum während eines Garvorgangs nicht immer ideal einsehen und erkennen, wie es um der Garstand der jeweiligen Speise bestellt ist.

Was leistet das Modell?

Die Leistung des Modells im Mikrowellen-Garprogramm ist „gut“ bis „sehr gut“: Die vom Modell herrührenden Mikrowellen vereinnahmen die Lebensmittel und erwärmen sie nicht nur schnell, sondern auch einheitlich. Fertigsuppe mit Gemüse bspw., die während des Tests im Mikrowellen-Garprogramm (P: 650W, T: 6:00 min) erhitzt und einmal durchrührt (bei T: 3: 00 min) wurde, war anschließend gleichmäßig erhitzt (tmax: 67,9 °C); Temperaturschwankungen von ±4,7 °C sind vollkommen passabel. Wenn nur Bouillon, Tee, Wasser o. ä. erwärmt wird, klappt dies noch einheitlicher: Hier sind Temperaturschwankungen von nur ±1,3 °C gegeben.

Anhand der Farbe der Toastbrotscheiben lässt sich ersehen, wie der Grill von oben herab strahlt: Die höchsten Temperaturen werden nur in der Mitte des Tellers erreicht (Ø: 28,0 cm).


Nach Abschluss des Reinigungsprogramms kann man die im Garraum verbliebenen Lebensmittelreste leicht mit einem weichen Tuch ab- und auswischen. Auch verbrannte Kohlenhydrat-, Lipid- und/oder Proteinrückstände ließen sich während des Tests rückstandslos ablösen.


Hier lassen sich alle Garprogramme des Modells in Gestalt von simplen, schwarzen Graphiken einschließlich ihres Standorts in einem der vier Obermenüs (i. e. Schnell Auftauen, Schnell Erwärmen, Dampf und Autom. Rezepte) einsehen: So kann man sich sehr viel leichter innerhalb der Menüstrukturen des Modells orientieren.


Auch die Leistung des Grill-Garprogramms ist größtenteils „gut“: Speisen werden in der Mitte des Garraums indes messbar stärker erhitzt als an den äußeren Rändern. Wenn einmal etwas über den Tellerrand hinausreichen sollte, so bräunt dieser Teil nicht in nennenswertem Maße an, da die Heizelemente an der Decke des Garraums allein über dem in der Mitte zu verortenden Teller installiert worden sind. Backwaren lassen sich in verschiedenen Garprogrammen herstellen, bspw. mit dem Kombi Heißluft-Garprogramm (P: 90W, t: 160 °C, T: 30 min). Feine Backwaren, wie bspw. Kekse, kleine Kuchen, Plunder usw., sind anschließend nicht nur an allen Stellen voll durch erhitzt, sondern äußerlich auch noch von einem appetitlichen Goldbraun.

Die Resultate beim Tauen von TKWaren, wie bspw. von Brotlaiben, im Schnellauftauen-Garprogramm sind leider nur „befriedigend“: Am Ende eines solchen Tauvorgangs (T: 3:52 min) ist die Kruste des Brotlaibs bereits wundervoll-rösch, die Krume indes ist auch nach der in der Dokumentation angegebenen Standzeit von mindestens 5 min noch an vielen Stellen vereist. Glücklicherweise ist noch ein zweites Garprogramm zum Tauen und gleichzeitigen Anwärmen von Brotlaiben vorhanden: Hier muss das Brot über der Crisp-Platte positioniert werden. Das Resultat ist hier immer wieder „sehr gut“: Während des Tests erreichten die von uns verwendeten Brotlaibe äußer- und innerlich nicht nur eine maßvolle, den Verzehr erlaubende Temperatur, sondern wurden vielmehr voll durch erhitzt; allein die Kruste könnte hier noch ein bisschen kross-knuspriger sein.

Ganzheitlich „sehr gute“ Resultate erzielt man mit dem Modell aber auch dann, wenn man das zur jeweiligen Speise passende Automatikprogramm verwendet. Pommes bspw. nahmen ein größtenteils gleichmäßiges Goldbraun an und verbrannten nur an einzelnen Stellen. Noch besser wurden selbst vorbereitete Wedges: Sie wurden in Gänze durch erhitzt, die Außenhaut wurde nahezu rundherum rösch und ausdrucksvoll-braun, ohne dabei auch nur vereinzelt anzubrennen. Paniertes wiederum, einerlei ob Fleisch oder Fisch, wurde von außen nicht allzu kross, innerlich allerdings musterbildlich- weich. Den ein oder anderen wundernehmen wird vielleicht die Tatsache, dass sich mit dem Modell auch Baiser nach schweizerischer Tradition herstellen lässt. Dieses hat dann zwar eine wirklich eindrucksvolle Struktur, behält aber natürlich nicht seine ursprüngliche weiße Farbe bei. Der Grund besteht darin, dass in Anbetracht der hier vorherrschenden Temperaturen ein Gutteil des in der Masse enthaltenen Zuckers karamellisiert, was der Speise immerhin ein rundes Aroma verleiht.