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TEST Brühwürstchen: Auf die Pelle gerückt


ÖKO-TEST Kompakt Kinder & Eltern - epaper ⋅ Ausgabe 13/2008 vom 08.12.2008

Heiße Würstchen schmecken den Großen und den Kleinen – und sie sind äußerst praktisch, vor allem wenn sie aus dem Glas kommen. Wir haben 25 Marken getestet und können längst nicht jede empfehlen. Mit knapp der Hälfte können Sie aber nichts falsch machen.


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Foto: irisblende.de

Über 1.500 Wurstsorten kennt man in Deutschland, so viel wie in keinem anderen Land der Welt. Die Bundesbürger verspeisten nach Branchenangaben in 2007 durchschnittlich 58 Bock- oder Bratwürste, also jede Woche eines. Auch bei den meisten Kindern sind Würstchen beliebt, nicht zuletzt deshalb, weil sie gut in der Hand liegen und die ...

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Über 1.500 Wurstsorten kennt man in Deutschland, so viel wie in keinem anderen Land der Welt. Die Bundesbürger verspeisten nach Branchenangaben in 2007 durchschnittlich 58 Bock- oder Bratwürste, also jede Woche eines. Auch bei den meisten Kindern sind Würstchen beliebt, nicht zuletzt deshalb, weil sie gut in der Hand liegen und die Kleinen damit „eigene“ Esserfolge haben.

Wir wollten wissen, wie es um die Qualität von Würstchen in Glas oder Dose bestellt ist und haben 25 Marken in die Labore geschickt.

Das Testergebnis

• Das perfekte Würstchen konnten die Prüfer nicht ausmachen. Konservenwürstchen haben es eben ungleich schwerer als ihre frischen Artgenossen. Wir konnten aber jeweils elfmal ein „sehr gut“ und ein „gut“ vergeben. „Befriedigend“ abgeschnitten haben nur drei Produkte002E
• Am meisten auszusetzen hatten die Tester an der Sensorik. Bei den Testwürstchen stand es insbesondere mit der Knackigkeit nicht zum Besten. Beim Geschmack kritisierten die Prüfer vor allem eine unausgewogene oder zu lasche Würzung. So manches Würstchen schmeckte auch zu sehr nach Rauch.
• Längst nicht alles darf in die Wurst. So gehören dort keine Anteile an wiederverarbeitetem Brät hinein, wie sie das Labor in denGut & Günstig Saft-Bock Würstchen aufspürte. Sogenanntes Rework – also Ausschuss von fertig verarbeiteten Brühwürsten – sollte nicht neu verwurstet werden.
• Keine Frage: Wurst ist oft fett. DieRostocker Bockwürste und dieWirth’s Original 6 Echte Frankfurter übertreiben es mit 27,0 beziehungsweise 27,7 Prozent Fett aber, zumal der Durchschnitt im Testfeld nur bei gut 22 Prozent Fett liegt.
• Minuspunkte gab es auch für den überflüssigen Zusatz von Aromen und Geschmacksverstärkern.

Fett gedruckt sind Mängel.
Glossar: siehe Seite 128.
Anmerkungen: 1) PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Deckeldichtung. 2) Fettgehalt ist deutlich höher als deklariert. 3) Laut Anbietergutachten ergab die sensorische und histologische Untersuchung eines chargengleichen Rückstellmusters keine Auffälligkeiten. 4) Aromazusatz. 5) Laut Anbieter wurde dem Produkt der Silberne DLG-Preis 2007 verliehen. 6) Zusatz des Geschmacksverstärkers Mononatriumglutamat. Laut Anbieter ist die Rezeptur neuerer Produktionen überarbeitet und enthält keinen Geschmacksverstärker mehr. 7) Laut Anbietergutachten war ein chargengleiches Rückstellmuster sensorisch einwandfrei. Das Produkt wurde 2007 zudem mit dem Goldenen DLG-Preis ausgezeichnet. 8) Laut Anbietergutachten war ein chargengleiches Rückstellmuster sensorisch einwandfrei. Das Produkt wurde 2007 zudem mit dem Silbernen DLG-Preis ausgezeichnet. 9) Laut Anbietergutachten war ein chargengleiches Rückstellmuster sensorisch einwandfrei. Güteprüfungen der CMA zeigten keine Auffälligkeiten. Laut Anbieter hat sich die Rezeptur inzwischen geändert.10) Produkt ist als Spitzenqualität ausgelobt.
Legende: Produkte mit dem gleichen Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führen zur Abwertung um jeweils eine Stufe: a) Zusatz von Aromen; b) Zusatz des Geschmacksverstärkers Mononatriumglutamat; c) ein Fettgehalt, der deutlich über 25 Prozent liegt; d) der Nachweis von wiederverarbeitetem Brät. Unter dem Testergebnis Sensorik führt zur Abwertung um drei Stufen: DLG-Gesamtpunktzahl von weniger als 3,5. Zur Abwertung um zwei Stufen führt: DLG-Gesamtpunktzahl von 3,99 bis 3,5. Zur Abwertung um eine Stufe führt: DLG-Gesamtpunktzahl von 4,49 bis 4,0. Die Bewertung erfolgt abweichend vom DLG-Bewertungssystem. Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führen zur Abwertung um jeweils eine Stufe: a) PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe in der Verpackung; b) ein deklarierter Fettgehalt, der vom analysierten Fettgehalt um mehr als 15 Prozent überschritten wird. Das Gesamturteil beruht zu gleichen Teilen auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe und Sensorik. Ein Testergebnis „Weitere Mängel“, das „befriedigend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Stufe.
Testmethoden: Trockenmasse: ASU L 08.00-3. Rohprotein: ASU L 08.00-7. Hydroxyprolin: ASU L08.00-8. Milcheiweiß, sofern zugesetzt: ASU 08.00-10. Gesamtfett: ASU L08.00-6. Kochsalz: ASU L07.00-5 modifiziert. Nitrit und Nitrat: ASU L07.00-12 modifiziert. Berechnet: Fleischeiweiß, Bindegewebseiweiß, Gehalt an bindegewebseiweißfreiem Fleischeiweiß (BEFFE), Anteil von bindegewebseiweißfreiem Fleischeiweiß im Fleischeiweiß (BEFFE in FE), Fremdwasseranteil, Wasser/Eiweiß-Quotient, Fett/Eiweiß-Quotient. Sensorik: Die Prüfung erfolgte in Anlehnung an das DLG-Prüfschema für Brühwürste, Brühwurstpasteten, Leberkäse, Fleischkäse, gefüllte Erzeugnisse, Gelatinen und Ballontinen durch ein DLG-erfahrenes Prüferpanel. Ergänzend dazu wurde eine beschreibende Sensorik durchgeführt. Die Produkte wurden kalt und warm verkostet, wobei das Erwärmen nach Herstellerangaben erfolgte oder – wenn nicht vorhanden – nach den Vorgaben der DLG für Wiener Würstchen und Bockwürstchen. Die Berechnung der DLG-Gesamtpunktzahl basierte auf den Kriterien äußeres Aussehen (Gewichtung 10 Prozent), Anschnitt (Gewichtung 30 Prozent), Geruch und Geschmack (Gewichtung 40 Prozent) und Textur/Konsistenz (Gewichtung 20 Prozent). Jedes Kriterium wurde mit maximal 5 Punkten bewertet. Die maximal erreichbare DLG-Gesamtpunktzahl betrug ebenfalls 5 Punkte. Histologische Untersuchung: in Anlehnung an ASU § 64 LFGB L06.00-13. PVC/PVDC/chlorierte Kunststoffe: Beilsteinprobe.
Erstveröffentlichung: ÖKO-TEST-Magazin 1/2008. Aktualisierung der Testergebnisse/Angaben, sofern sich aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse die Bewertung von Mängeln geändert oder ÖKO-TEST neue/ zusätzliche Untersuchungen durchgeführt hat.
Anbieterverzeichnis: siehe Seite 129.
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Unsere Empfehlungen

• Die Würstchen bleiben saftig, wenn man sie in heißem Wasser ziehen lässt. Kochen hingegen laugt sie aus.
• Angebrochene Gläser gehören in den Kühlschrank. Dort kann man sie bis zu zwei Tage aufbewahren. Die Würstchen dabei am besten in der Lake aufbewahren oder das Glas mit Wasser auffüllen.
• Bio-Würstchen sind entweder nicht oder nur wenig gepökelt. Ob gepökelt wurde, kann man der Zutatenliste entnehmen. Dort steht entweder Nitritpökelsalz, Natriumnitrit oder Konservierungsstoff E 250.