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TEST DEOS UND ANTITRANSPIRANTS: UNSER TÄGLICH ALU


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 4/2018 vom 29.03.2018

Deos mit Aluminiumsalzen stehen schon länger in der Kritik. Was hat sich seit den ersten Veröffent lichungen zum Zusammenhang zwischen Aluminium in Deos und Brustkrebs getan? Und: Gibt es unter den Frischmachern gute Alternativen?


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ÖKO-TEST RÄT

► Mit Naturkosmetik liegt man meist richtig. Bis auf ein Produkt schneiden die zertifizierten Deos bezüglich der Inhaltsstoffe „sehr gut“ ab.
► Varianten mit Aluminium erkennt man an den Bezeichnungen Aluminium Chlorohydrate, Aluminium Zirconium Tetrachlorohydrate, Ammonium Alum und Potassium Alum.
► Wenn es doch ein Antitranspirant ...

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► Mit Naturkosmetik liegt man meist richtig. Bis auf ein Produkt schneiden die zertifizierten Deos bezüglich der Inhaltsstoffe „sehr gut“ ab.
► Varianten mit Aluminium erkennt man an den Bezeichnungen Aluminium Chlorohydrate, Aluminium Zirconium Tetrachlorohydrate, Ammonium Alum und Potassium Alum.
► Wenn es doch ein Antitranspirant sein soll: Nicht direkt nach dem Rasieren auftragen. Über geschädigte Haut wird mehr Aluminium aufgenommen.

Es steckt in der Nahrung, im Wasser und in Kosmetika: Aluminium. Und es kann sich im Körper anreichern. Wenn wir täglich über lange Zeit zu viel davon abbekommen, ist das ein Problem für unsere Gesundheit. Ein Zusammenhang zwischen Aluminium in Deos und Brustkrebs steht seit Langem zur Debatte. Was wissen wir – und was hat sich getan, seit das große Medienecho vor ein paar Jahren abgeebbt ist? Die Akte Alu ist dick. Sie umfasst auch Arbeiten, die zum Schluss kommen, dass Aluminium in Kosmetika nichts mit der Entstehung von Brustkrebs zu tun hat. Wir nennen hier Veröffentlichungen mit Hinweisen auf die problematische Wirkung von Aluminium genauso wie die Kritik an diesen Studien.


In die Schlagzeilen geraten: Kosmetika mit Aluminiumsalzen


Anfang der 2000er: Phillipa Darbre ist eine der ersten Wissenschaftlerinnen, die einen möglichen Zusammenhang von Aluminium und Brustkrebs beschreibt. Sie stellt die These auf, dass Antitranspirants für die steigende Zahl von Tumoren im äußeren oberen Brustbereich, also in der Nähe der Achseln, verantwortlich seien.

Nicht nur beim Sport
kommen wir ordentlich ins Schwitzen. Um frisch zu duften, nutzen wir Deos tagtäglich. Gut, wenn sie keine bedenklichen Inhaltsstoffe auf die Haut bringen.


Foto: skynesher/getty images

ÖKO-TEST

„Auch die vorgelegten Produktstudien zeigen: Mensch schwitzt unterschiedlich stark. Die Wirkversprechen gelten wohl nicht für jeden.“

Svenja Markert, ÖKO-TEST-Redakteurin, hat immer ein Ersatzdeo in der Tasche.


Foto: Anja Wägele

2012: Die Arbeit von André-Pascal Sappino und Kollegen bekommt Aufmerksamkeit. In Zellstudien belegen die Forscher, dass Aluminiumsalze Brustzellen schädigen können. Experten verweisen jedoch zu Recht darauf, dass sich Ergebnisse aus Zellversuchen nicht einfach auf Menschen übertragen lassen.


Zu wenige Daten: Die Experten sind sich einig, dass wir dringend mehr Informationen darüber benötigen, wie viel Aluminium Verbraucher über die Haut aufnehmen.


2014: Spätestens jetzt ist Aluminium in Kosmetika in den Medien. Nach den Verantwortlichen in Frankreich und Norwegen folgt das deutsche Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) mit einer Stellungnahme. Es warnt ebenfalls davor, dass Verbraucher durch Antitranspirants zu viel Aluminium aufnehmen könnten. Einen Zusammenhang mit Brustkrebs oder der Alzheimer-Krankheit, die ebenfalls mit Aluminium in Verbindung gebracht wird, sieht das Institut als wissenschaftlich nicht belegt an. Aber die Wahrscheinlichkeit einer gesundheitlichen Beeinträchtigung bei der Verwendung eines aluminiumhaltigen Antitranspirants sei möglich. Das BfR fürchtet vor allem Spätfolgen. „Wissenschaftlich erwiesen ist, dass hohe Aluminiumdosen neurotoxische Wirkungen beim Menschen und embryotoxi sche Effekte in Tierstudien zeigen.“ Das Medienecho ist riesig, viele Verbraucher fragen auch bei ÖKO-TEST nach, das Angebot an aluminiumfreien Deos wächst.

März 2014: Das Beratergremium für Verbrauchersicherheit (SCCS) äußert sich zu Aluminium in Kosmetika. Beauftragt hat es die EU-Kommission, die mit der Kosmetikverordnung den rechtlichen Rahmen für Deos und Co. steckt. Dem Gremium reichen die Daten zur dermalen Aufnahme nicht aus. Die EU-Kommission fordert deshalb weitere umfassende Studien.


Risikobewertung erst einmal auf Eis gelegt.


2016: Die Industrie legt der EU neue Daten vor. Gesammelt wurden sie in einer Anwenderstudie unter realistischen Bedingungen. Realistisch ist etwa, dass Verbraucher sich den Frischmacher direkt nach der Rasur der Achseln auf die Haut sprühen. Im selben Jahr veröffentlichen Forscher um Stefano Mandriota ihre Ergebnisse aus einer In-Vitro-Studie, also wieder Zellversuche. Die Wissenschaftler weisen nach, dass Aluminiumsalze die Bildung von Tumoren und Metastasen in Milchdrüsenzellen von Mäusen fördern, wenn die Zellen ihnen über einen langen Zeitraum ausgesetzt sind. Die im Versuch verwendeten Aluminiummengen entsprechen Gehalten, die bereits in menschlichen Brustzellen nachgewiesen wurden.

2017: Wissenschaftler der Uni Innsbruck publizieren eine Studie, für die sie krebserkrankte und gesunde Frauen befragt hatten. Einem Teil der Frauen hatten sie zudem Gewebeproben entnommen. Das Ergebnis: Es gibt ein erhöhtes Brustkrebsrisiko bei der Langzeitanwendung von aluminiumhaltigen Kosmetika unter den Achseln, vor allem für junge Frauen bei mehrmaliger Anwendung am Tag. Die erkrankten Frauen hatten zudem eine höhere Konzentration an Aluminium im Brustgewebe. Offen bleibt: Ist die Anreicherung von Aluminium im Gewebe Auslöser oder möglicherweise Begleiterscheinung von Brustkrebs?

Im Oktober 2017 sollte es so weit sein: Die Risikobewertung des EU-Gremiums SCCS wurde erwartet. Doch legte die EU den Entwurf erst einmal auf Eis. Der Grund: Die Experten haben Fragen zur Studie. Derart schwerwiegende Fragen, dass die Industrie, vertreten durch Cosmetics Europe, eine neue Studie in Auftrag gegeben hat. Die Abgabe ist für November 2018 geplant. Zum bisherigen Entwurf gibt die EU-Kommission uns leider keine inhaltliche Auskunft. Die Risikobewertung erwartet die Kommission in der ersten Jahreshälfte 2019.


In sieben Produkten stecken problematische Duftstoffe


Stand also heute: Die Wissenschaft hat keine klaren Antworten, ein direkter kausaler Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Aluminium ist nicht bewiesen. Die Experten sind trotzdem weit weg davon, Entwarnung zu geben. Doch eine mögliche gesetzliche Beschränkung lässt auf sich warten. Verbraucher sprühen so lange weiter. Bis wir mehr über die Spätfolgen wissen, gilt es, unsere tägliche Menge Alu vorbeugend zu verringern. Das bestätigt auch der Biologe Stefano Mandriota: „Ich empfehle Verbrauchern, Produkte zu verwenden, auf denen ‚ohne Aluminium‘ oder ‚0 % Aluminium‘ steht.“ Wir haben 27 Deos und Antitranspirants testen lassen, mit und ohne Aluminiumsalze.

DAS TESTERGEBNIS

Von „Yay!“ bis zum Abgewöhnen: Viermal lautet das Gesamturteil „sehr gut“, fünf Produkte schneiden „ungenügend“ ab, sechs sind „mangelhaft“.
Schwerwiegendes Leichtmetall: Häufigster Abwertungsgrund sind Aluminiumsalze: sowohl das gängige künstliche Aluminiumchlorhydrat als auch die natürlichen Salze Ammonium- und Kaliumaluminiumsulfat. Wir werten den Zusatz grundsätzlich ab, ohne unterschiedliche Einsatzkonzentrationen zu berücksichtigen. Die verantwortliche französische Behörde hat vorgeschlagen, Aluminium in Deos auf 0,6 Prozent zu beschränken. Doch so lange wir nicht wissen, wie viel Aluminium wir tatsächlich über die Haut aufnehmen, ist es besser, auf ein Deo ohne Alu zu setzen.
Gar nicht dufte sind Lilial und Cashmeran im Parfüm der Frischmacher. Cashmeran reichert sich im Fettgewebe des Körpers an, Lilial hat sich im Tierversuch als fortpflanzungsschädigend erwiesen.
Punktabzug gibt es auch, wenn die Anbieter ihre Versprechen zur Wirkdauer nicht mit Studien belegen. Manche weisen darauf hin, dass sie dazu nicht verpflichtet seien. Das ist aus unserer Sicht intransparent. Deshalb berücksichtigen wir als Belege keine Zusammenfassungen, sondern nur komplette Studien.

Fett gedruckt sind Mängel.
Glossar: Erläuterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie auf Seite 158.
Anmerkungen: 1) Ammoniumaluminiumsulfat ist deklariert als Alum.2) Laut Anbieter hat das Produkt inzwischen ein neues Design und heißt nun CL Kristall Antitranspirant Spray Mein Deo.3) Der Duftstoff Citronellol ist deklariert, wurde aber im Labor nicht nachgewiesen.4) Der Duftstoff Farnesol ist deklariert, wurde aber im Labor nicht nachgewiesen.5) Der Duftstoff Cumarin ist deklariert, wurde aber im Labor nicht nachgewiesen.6) Laut Anbieter wurde die Parfümierung geändert, laut geänderter Deklaration enthält das Deo kein Lilial mehr.7) Laut Anbieter wird das Produkt aus dem Sortiment genommen.8) Kaliumaluminiumsulfat ist deklariert als Potassium Alum.9) Weiterer Mangel: kein Hinweis bezüglich Verwendung auf geschädigter/verletzter Haut.10) Weiterer Mangel: Umkarton, der kein Glas schützt.11) Die nachgewiesene Menge Lilial liegt unterhalb des Grenzwerts für die Deklarationspflicht als allergisierender Duftstoff. ÖKO-TEST wertet Lilial jedoch schon ab Nachweis aufgrund seines reproduktionstoxischen Potenzials in Tierversuchen ab.12) Ausgelobt als Antitranspirant.
Legende: Produkte mit gleichem Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten: a) PEG/ PEG-Derivate; b) der Duftstoff Butylphenyl Methylpropional (in Tabelle: Lilial); c) Cashmeran. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) Aluminiumsalze (Aluminiumchlorhydrat, Ammonium- und/oder Kaliumaluminiumsulfat); b) Silber; c) mehr als 1 Prozent Silikonverbindungen. Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um vier Noten: keine Studie zur beworbenen Wirkdauer vorgelegt. Zur Abwertung um zwei Noten führt: Mängel in der vorgelegten Studie. Als Mangel werden folgende Punkte gewertet: a) bei Sniff-Test zur deodorierenden Wirkung: weniger als 20 Probanden und/oder weniger als drei geschulte Experten (Sniffer), darunter Männer und Frauen und/oder keine individuellen Ergebnisse aller Probanden; b) bei gravimetrischer Messung der Schweißmenge zur Antitranspirantwirkung: Daten beruhen auf weniger als 30 Probanden; c) Studie enthält keinen Nachweis für Antitranspiranzeffekt für Produkte, die als Antitranspirant bezeichnet werden beziehungsweise die damit beworben werden, dass sie die Schweißbildung regulieren. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) ein Umkarton, der kein Glas schützt; b) kein Hinweis bezüglich Verwendung auf geschädigter/verletzter Haut auf Produkten mit Aluminiumsalzen. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „befriedigend“ oder „ausreichend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „mangelhaft“ oder „ungenügend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um zwei Noten.
Testmethoden undAnbieterverzeichnis finden Sie unter oekotest.de → Suchen → „M1804“ eingeben.
Einkauf der Testprodukte : November 2017.
Tests und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlags dürfen keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/oder verbreitet werden.

GERUCHSHEMMER ODER ANTISCHWITZ?

Deo oder Antitranspirant? In der Regel sagt man Deo zu Produkten ohne Aluminiumsalze und auch zu denen mit. Aber: Eigentlich sind Produkte mit Aluminiumsalzen Antitranspirants. Die Salze sind dazu da, die Menge an Schweiß zu reduzieren. Zum einen ziehen sich die Poren zusammen, zum anderen bildet sich eine Art Propfen, der kurzzeitig die Schweißkanäle verschließt. Deos hingegen vermindern nicht die Schweißmenge, sie sollen aber dafür sorgen, dass wir nicht stinken. Schweiß fängt an zu riechen, wenn Bakterien beginnen, ihn zu zersetzen. Ethylhexylglycerin, Silber und Alkohol halten Bakterien in Schach. Naturkosmetik setzt natürliche Keimhemmer wie Hopfen, Fenchel, Melisse und Hamamelis ein. Triethylcitrat in Deos wiederum wirkt als Enzymhemmer. Er setzt bei den Enzymen an. Die Bakterien nutzen diese, um den Schweiß zu zersetzen. Duftstoffe stecken sowohl in Antitranspirants als auch in Deos, sie sollen schlechten Geruch überdecken. Damit Verbraucher die Wahl haben, müssen sie anhand der Verpackung leicht erkennen können, ob Aluminium im Frischmacher ist. Seit Langem fordert ÖKO-TEST eine klare Benennung von Produkten mit Aluminiumsalzen als Antitranspirant. Die gute Nachricht: Bis auf ein Produkt haben alle Varianten mit Aluminiumchlorhydrat im Test die Bezeichnung auf der Verpackung stehen.

SO HABEN WIR GETESTET

Der Einkauf
Wir haben 27 Deos und Antitranspirants eingekauft, darunter Sprays mit Treibgas und Produkte im Pumpzerstäuber. Mit dabei: große Marken, Naturkosmetik und Drogerieeigenmarken. Waren von einer Marke mehrere Varianten im Angebot, haben wir, wenn möglich, die Ausführung mit Aluminiumsalzen berücksichtigt. Wir wollten wissen, wer noch auf den umstrittenen Wirkstoff setzt.

Die Inhaltsstoffe
Welche Inhaltsstoffe setzen die Anbieter ein? Aluminiumsalze, um die Schweißmenge zu reduzieren, oder Enzymhemmer, die verhindern sollen, dass der Schweiß müffelt? Wir haben die Deos außerdem einer umfangreichen Duftstoffanalyse unterzogen und gegebenenfalls prüfen lassen, wie hoch der Anteil an Silikonverbindungen ist.

Die Weiteren Mängel
Ob 24 oder 48 Stunden: Auf vielen Deos steht eine Angabe zur Wirkdauer. Wer Versprechen abgibt, sollte sie auch halten. Legen die Anbieter uns keine Studien als Belege vor, werten wir deutlich ab. Eine etwas geringere Abwertung erfolgt, wenn die Studie aus unserer Sicht Mängel hat. Einen kleinen Abzug gibt es, wenn auf aluminiumhaltigen Produkten der Hinweis fehlt, diese nicht auf geschädigter Haut anzuwenden.

Die Bewertung
Nur wer keine kritischen Inhaltsstoffe einsetzt, kann „sehr gut“ abschneiden. Aluminiumsalze werten wir ab – unabhängig vom Gehalt.

Was und in welcher Menge ist enthalten? Ein Knackpunkt in den Laboren waren die Treibgase der Aerosolsprays, da sie sich schnell verflüchtigen.


Foto: ÖKO-TEST