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TEST EINWEGGESCHIRR AUS NACHWACHSENDEN ROHSTOFFEN: WEG DAMIT


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 6/2018 vom 24.05.2018

Plastikfreies Einweggeschirr liegt im Trend. Doch wie gut sind diese Produkte aus Palmblättern, Zuckerrohr und Polymilchsäure wirklich? Durchwachsen: In einigen stecken Schadstoffe und Schimmel, ein Teller enthält sogar das Pestizid DDT.


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Foto: kzenon/getty images

ÖKO-TEST RÄT

► Mehrweg statt Einweg, das verringert die Müllmenge. Teller und Becher aus PLA-Kunststoff und Pappe sind schlecht kompostierbar, Entsorgungsbetriebe sortieren sie oft aus.
► Palmblattgeschirr für die Bio-Tonne zerkleinern, damit es nicht aussortiert wird. Teller und Becher aus PLA-Kunststoff und Pappe gehören nicht in den Bio-Müll. ...

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► Mehrweg statt Einweg, das verringert die Müllmenge. Teller und Becher aus PLA-Kunststoff und Pappe sind schlecht kompostierbar, Entsorgungsbetriebe sortieren sie oft aus.
► Palmblattgeschirr für die Bio-Tonne zerkleinern, damit es nicht aussortiert wird. Teller und Becher aus PLA-Kunststoff und Pappe gehören nicht in den Bio-Müll.
► An vielen Orten liefern Mietservicefirmen Teller und Gläser und holen das schmutzige Geschirr zum Spülen ab.

ÖKO-TEST

„Jute statt Plastik“, ja. Aber Jute beutel lassen sich mehrfach nutzen. Einweggeschirr nicht. Auch wenn Alternativen zu Plastik dringend gefragt sind: Nachhaltigkeit geht anders: „Mehrweg statt Einweg!“

Frank Schuster, ÖKO-TEST-Redakteur


Foto: Anja Wägele

Der Imbisskunde der Zukunft kann die Verpackung gleich mitessen. Von 2020 an sollen Snacks der Schnellrestaurantkette Nordsee in Behältern aus Meeresalgen über die Ladentheke gehen. Wer sich scheut, in die vom Alfred-Wegener-Institut und der Hochschule Bremerhaven entwickelte Verpackung zu beißen, kann zumindest sicher sein, dass sie nach dem Wegwerfen schnell verrottet – im Gegensatz zu Alufolie oder Styropor.

Dies ist eines von vielen Beispielen, wie Industrie und Wissenschaft derzeit an unterschiedlichsten Verpackungsmaterialien aus nachwachsenden Rohstoffen arbeiten. Ob Maisstärke, Zuckerrohrfasern, Kaffeesatz oder Gras – der Fantasie scheinen keine Grenzen gesetzt. Was für Verpackungen gilt, gilt längst auch für andere Einwegprodukte. Angesichts der Vermüllung des Planeten mit Plastik sind Menschen allerorten auf der Suche nach Alternativen. Wer sich heute im Handel etwa nach Einweggeschirr umschaut, findet Teller aus Palmblättern oder Weizenkleie und Becher aus dem biokompatiblen Kunststoff PLA (Polymilchsäure).

Können Öko-Bewusste bedenkenlos zugreifen? Umweltexperten sind, vor allem in Bezug auf sogenannte Bio-Kunststoffe, skeptisch. „Hersteller und Händler, die Bio-Plastik einsetzen, bewerben ihre Produkte häufig als ‚umweltfreundlich‘, ‚grün‘ oder ‚öko‘. Unabhängig vom eingesetzten Rohstoff ist die Herstellung von Kunststoffen sehr ressourcen- und energieintensiv“, heißt es etwa in einer Stellungnahme der Deutschen Umwelthilfe. Viele dieser Kunststoffe bauten sich ähnlich langsam ab wie konventionelles Plastik. Durch das sogenannte Bio-Plastik könne sich das Problem der Vermüllung sogar noch verschärfen, da es suggeriere, es sei biologisch abbaubar.


Durch Bio-Plastik könnte sich das Müllproblem noch verschärfen, da es suggeriert, es sei problemlos biologisch abbaubar.


Es gibt Zweifel, ob die Kompostierung dieser Kunststoffe perspektivisch überhaupt sinnvoll ist. Es „entstehen keine wertgebenden Kompostbestandteile wie Nährstoffe und Mineralien oder bodenverbessernder Humus, sondern ausschließlich CO2 und Wasser“, heißt es in einem Infopapier des Umweltbundesamts. Fraglich sei auch, ob die Rottezeiten in industriellen Kompostierbetrieben überhaupt eingehalten werden könnten. Eine Hausgartenkompostierung scheide – wegen der fehlenden Wärmebehandlung – ganz aus.

Ein weiteres Problem: Sowohl der Verbraucher als auch das Personal der Bio-Abfallanlagen kann die abbaubaren Kunststoffe nur schwer von den herkömmlichen unterscheiden. „Dies kann zu erhöhten Fehlwürfen und damit Verunreinigungen in der Bio-Tonne führen. Zum anderen werden beide Materialien mangels Unterscheidbarkeit zum Großteil als Fremdstoffe in der Vorsortierung ausgelesen“, informiert der Verband kommunaler Unternehmen (VKU).

Bei Palmblättern und Bagasse (Zuckerrohr) sieht es mit der Kompostierbarkeit besser aus, wie eine Studie der Schweizer Umweltberatungsfirma Carbotech und der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) zeigt. Allerdings steht auch hier eine ressourcen- und energieintensive Herstellung einer relativ kurzen Nutzungsdauer entgegen.

Also doch besser ganz konventionell Spülen? Zieht man eine Öko-Bilanz-Studie der Öko-Institute in Österreich und Deutschland zurate: klares Ja! Die Experten verglichen angesichts der Fußball-EM 2008 in Österreich und der Schweiz mehrere Einweg- und Mehrwegbechersysteme bei Großveranstaltungen. Ergebnis: Alle untersuchten Mehrwegszenarien weisen geringere Umweltbelastungen auf. Für das beste Einwegszenario wurden doppelt so viele Umweltbelastungspunkte ausgewiesen wie für das ungünstigste Mehrwegszenario. Und: Die Umweltbelastungen durch Einwegbecher aus PLA sind vergleichbar mit denjenigen aus PET-Kunststoff.

Und wie schneiden die modernen Materialien bezüglich Schadstoffe und der Praxistauglichkeit ab? Wir haben 20 Einweggeschirre in die Labore geschickt.

Teller aus Blättern der Arekapalme.


Foto: imago/Westend61

Aus Zuckerrohr wird Bagasse gewonnen.


Foto: ThamKC/getty images

HÄUFIG VERWENDETE PLASTIKALTERNATIVEN

Palmblätter: Werden meist für Teller verwendet. Als Rohstoff dienen überwiegend die Blätter der in Indien und Südostasien beheimateten Arekapalme (Betelnuss). Die Anbieter werben häufig damit, dass die Palmen für die Produktion nicht gefällt oder abgeerntet, sondern herabgefallene Blätter verwendet werden.
Bagasse (Zuckerrohr): Hierbei handelt es sich um ein Abfallprodukt des Zuckerrohranbaus. Nach dem Auspressen des Zuckersafts aus den Rohrfasern bleibt Zellstoff übrig: die Bagasse. Wegen des reinen Weiß wird sie häufig für Teller, Schalen und Schüsseln verwendet.
Polylactid, Polymilchsäure (PLA): Die synthetischen Polymere werden meist aus Zucker und Stärke aus Mais und Rüben hergestellt. PLA ist nicht hitzebeständig, bei Temperaturen von mehr als 45 Grad Celsius können Verformungen auftreten. Heißgetränkebecher sind zwar meist mit PLA beschichtet, aber doppelwandig durch Pappe verstärkt.
Bambus: Wird für Teller, Schalen und Löffel verwendet. Bambusgeschirr hat den Vorteil, dass es auch mehrfach verwendet werden kann. Beliebt ist es für Kinder. Allerdings wies ÖKO-TEST (Ausgabe 2/2016) in vier von fünf getesteten Bambus-Kindergeschirren den Kunststoff Melamin als Bestandteil nach.
Pappe: Die klassische Alternative zu Plastik. In jüngerer Zeit loben immer mehr Anbieter „kompostierbare Pappe“ aus. Das setzt voraus, dass sie nicht mit Kunststoff beschichtet ist. Doch auch so hat sie lange Rottungszeiten. Entsorgungsbetriebe können sie zudem schwer von beschichteter Pappe unterscheiden und sortieren sie aus dem Bio-Müll.
Mater-Bi (Maisstärke): So nennt sich eine Mischung aus circa 85 Prozent Maisstärke und Kunststoffen, die auf Basis nachwachsender Rohstoffe bestehen. Sie wird häufig für Mülltüten oder Mulchfolien verwendet. Mater-Bi ist der Markenname des italienischen Unternehmens Novamont. Die meisten Abfallbetriebe sortieren die Mülltüten aus dem Bio-Müll aus.

Nach dem Picknick bleibt Müll. Solche Bilder wird allerdings auch Einweggeschirr aus nachwachsenden Rohstoffen nicht verhindern können.


Foto: Martin Gerten/dpa

DAS TESTERGEBNIS

„Sehr gut“ gibt’s nicht. Leichte Mängel bei den Inhaltsstoffen und Auslobungen, für die wir keine Nachweise erhielten, sorgen dafür, dass es häufig nur zu „gut“ reicht. Weitere Probleme kommen hinzu, ein Produkt bewerten wir mit „mangelhaft“.
Spritzmittel DDT. In den aus Blättern einer indischen Schlingpflanze gefertigten Orion Einwegtellern ausLaub, Gr. L, 25 cm, wies das Labor das in vielen Industrienationen bereits seit den 1970er-Jahren verbotene Insektizid DDT (Di chlordiphenyltrichlorethan) nach. In Indien wird DDT weiterhin zur Bekämpfung von Malaria eingesetzt. Kein schöner Fund, unmittelbare gesundheitliche Gefahren für den Verbraucher sind aber nicht zu erwarten.


Schadstofffrei gilt nur für wenige Produkte. Der Orion Einwegteller ist mit dem hierzulande verbotenen Pestizid DDT belastet.


Chemische Rückstände. In 14 Geschirren wies das von uns beauftragte Labor weitere halogenorganische Verbindungen nach. Darunter Produkte aus Palmblättern, Pappe oder Zuckerrohr. Die Laborexperten gehen davon aus, dass es sich häufig um Rückstände aus der Chlorbleiche handelt. Die Anbieter wollen möglichst helle Produkte auf den Markt bringen. Ein chlorfreies Bleichen ist jedoch teuer.
Störender Geruch. Naturstoffe können eigen riechen. Bei vier Produkten rümpften die für uns prüfenden Sensoriker ordentlich die Nase. Bei jenen war der Geruch deutlich wahrnehmbar. Das kann einem beim Essen schon einmal den Appetit verderben.
Alles dicht: Alle Heißgetränkebecher und Suppenteller bewährten sich in der Praxis und hielten der Befüllung mit heißen Flüssigkeiten stand.
Schimmel und Milbenkot. Unappetitlich wurde es unter dem Mikroskop beimOrion -Teller. Hier fanden die Experten einen starken Befall mit Schimmelpilzen. Hinzu kamen mäßig viel Bakterien, vereinzelt Milben und mäßig viel Milbenkot sowie eine hohe Zahl anzüchtbarer Keime. ImBionatic Palmblatt Bärenteller, 22 cm wies das Labor einen mäßigen bis starken Befall mit Schimmelpilzen nach.
Schwer kompostierbar. Achtmal vergeben wir Minuspunkte dafür, dass die Anbieter Geschirr mit PLA-Kunststoff und/oder Pappe als „kompostierbar“ oder „biologisch abbaubar“ ausloben. Wir verbuchen diese Aussagen auf Produkt, Packung oder Homepage unter den Weiteren Mängeln, sofern uns dafür von Seiten der Anbieter kein Nachweis erbracht wurde.

SO REAGIERTEN DIE HERSTELLER

Die FirmaLeaf Republic hat die Auslieferung derOrion Einwegteller aus Laub und weiterer ähnlicher Produkte gestoppt. Das Unternehmen ist nach eigener Aussage nun auf der Suche nach neuen Zulieferern, Anbaugebieten oder auch Rohstoffen.

SO HABEN WIR GETESTET

Der Einkauf
Wir haben 20 Einweggeschirre eingekauft. 13 Teller und Schalen sowie sieben Becher aus unterschiedlichen Materialien, die als „kompostierbar“, „biologisch abbaubar“ oder „aus nachwachsenden Rohstoffen“ ausgelobt sind: Palmblätter, Laub, Zuckerrohr, Pappe und Bio-Kunststoffe auf Basis von Polylactid (PLA), der aus Mais und Rüben hergestellten Polymilchsäure.

Die Inhaltsstoffe
Alle Produkte wurden umfangreich auf Schadstoffe untersucht. Die Labore prüften, je nach Material, auf Formaldehyd, Schwermetalle, halogenorganische Verbindungen, Phthalate und andere Weichmacher sowie auf Melaminkunstharz. Die Produkte aus Palmblättern und Laub analysierten die Experten zusätzlich auf Pestizide, Keime und Schimmelpilze.

Unter dem Mikroskop fanden die Laborexperten Schimmel, Bakterien, Milbenkot und wie hier im Bild Hefepilze.


Foto: Labor

Bei Geschirr, das sich für Heißgetränke oder Suppen eignet, wollten wir wissen, ob es auch wirklich dicht hält, wenn es mit heißer Flüssigkeit gefüllt ist. Produkte aus nachwachsenden Rohstoffen riechen mitunter unappetitlich. Geschulte Sensoriker testeten deshalb für uns alle Produkte auf ihre Aromaintensität.

Die Weiteren Mängel
Auslobungen wie „kompostierbar“, „biologisch abbaubar“, „fair“ und „aus nachhaltiger Forstwirtschaft“ verbuchen wir unter den Weiteren Mängeln, wenn sie uns der Anbieter nicht belegen konnte.

Die Bewertung
Für jeden problematischen Inhaltsstoff gibt es Notenabzug, der bei besonders bedenklichen Pestiziden stärker ausfällt. Aber auch für Werbung mit nicht belegten Aussagen gibt es Abzüge, die sich auf das Gesamturteil auswirken.

Fett gedruckt sind Mängel.
Glossar: Erläuterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie auf Seite 144.
Abkürzungen: DDT = Dichlordiphenyltrichlorethan.

Anmerkungen: 1) Weiterer Mangel: Auslobung „kompostierbar“ bzw. „biologisch abbaubar“ bei PLA und/oder Pappe, ohne dass der Anbieter einen Nachweis erbringt.2) Weiterer Mangel: Auslobung „fair“, ohne dass der Anbieter einen Nachweis erbringt (hier: „für soziale & faire Herstellung nach BSCI zertifiziert“). Ein entsprechendes Audit lag uns bis Druckschluss nicht vor.3) Neben einem starken Befall mit Schimmelpilzen noch mäßig viel Bakterien, vereinzelt Milben, mäßig viel Milbenkot und eine hohe Zahl anzüchtbarer Keime nachgewiesen.4) Laut Anbieter ist die Auslieferung bis auf Weiteres gestoppt.5) Laut Anbieter ist das Produkt nach DIN 13432 kompostierbar zertifiziert. Ein entsprechender Nachweis lag uns bis Druckschluss nicht vor.6) Weiterer Mangel: Auslobung „helps our local farmers in building a viable and sustainable business“ ohne Nachweis.
Legende: Produkte mit gleichem Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.
Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten: a) Nachweis des

Pestizids DDT; b) ein starker Befall mit Schimmelpilzen sowie mäßig viel Bakterien, vereinzelt Milben, mäßig viel Milbenkot und eine hohe Zahl anzüchtbarer Keime. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) unspezifizierte halogenorganische Verbindungen; b) ein deutlicher Geruch; c) ein mäßig bis starker Befall mit Schimmelpilzen.
Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führen zur Abwertung um zwei Noten: Auslobungen, für die der Anbieter keinen Nachweis erbringt.
Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „befriedigend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note.
Testmethoden undAnbieterverzeichnis finden Sieunteroekotest.de → Suchen „M1806“ eingeben.
Einkauf der Testprodukte: März 2018.
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