Bereits Kunde? Jetzt einloggen.
Lesezeit ca. 8 Min.

TEST Handcremes: Strittige Duftnote


ÖKO-TEST Magazin - epaper ⋅ Ausgabe 10/2016 vom 29.09.2016

Insbesondere in den kälteren Monaten sind Handcremes ein gutes Mittel gegen trockene Hände. Von 29 Testprodukten können wir 15 mit „sehr gut“ empfehlen. Einen besseren Notenschnitt verhindert vor allem der umstrittene Duftstoff Lilial.


Artikelbild für den Artikel "TEST Handcremes: Strittige Duftnote" aus der Ausgabe 10/2016 von ÖKO-TEST Magazin. Dieses epaper sofort kaufen oder online lesen mit der Zeitschriften-Flatrate United Kiosk NEWS.

Bildquelle: ÖKO-TEST Magazin, Ausgabe 10/2016

Es ist flüssig, gelblich bis farblos und riecht nach Maiglöckchen: Butylphenyl Methylpropional oder schlicht Lilial. Der Duftstoff findet sich in vielen Handcremes und ist auch sonst häufiger Bestandteil parfümierter Pflegeprodukte und Waschmittel. Darüber hinaus kommt das Aldehyd etwa in Farben, Polituren, Kleidung und Spielzeug vor. Weitere gängige Handelsnamen und ...

Weiterlesen
Artikel 1,00€
epaper-Einzelheft 4,99€
NEWS 14 Tage gratis testen
Bereits gekauft?Anmelden & Lesen
Leseprobe: Abdruck mit freundlicher Genehmigung von ÖKO-TEST Magazin. Alle Rechte vorbehalten.

Mehr aus dieser Ausgabe

Titelbild der Ausgabe 10/2016 von Leserbriefe: Schreiben Sie uns. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Leserbriefe: Schreiben Sie uns
Titelbild der Ausgabe 10/2016 von Nachwirkungen: Was unsere Tests bewirkt haben: REAKTIONEN. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Nachwirkungen: Was unsere Tests bewirkt haben: REAKTIONEN
Titelbild der Ausgabe 10/2016 von Meldungen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Meldungen
Titelbild der Ausgabe 10/2016 von TEST Tiefkühlpommes: Coole Sache?. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
TEST Tiefkühlpommes: Coole Sache?
Titelbild der Ausgabe 10/2016 von TEST Donuts: Do nut eat. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
TEST Donuts: Do nut eat
Titelbild der Ausgabe 10/2016 von Meldungen. Zeitschriften als Abo oder epaper bei United Kiosk online kaufen.
Meldungen
Vorheriger Artikel
Meldungen
aus dieser Ausgabe
Nächster Artikel Friseure: Eine Frage der Schere
aus dieser Ausgabe

... Kürzel sind Lysmeral Extra, Lilestralis, Monstral Red B, Quinacridone oder BMHCA.

Der Grund für die häufige Verwendung ist klar: Weil es viele Nasen mögen! Allerdings ist Lilial bei Weitem nicht so harmlos wie es sein frühlingshafter Duft vermuten lässt. Schwerer als ein verhältnismäßig niedriges Allergiepotenzial wiegt die Tatsache, dass es sich in Tierversuchen als fortpflanzungsgefährdend erwiesen hat. In einer BASF-Studie aus dem Jahre 2006 beispielsweise führte die Aufnahme von Lilial über die Nahrung bei männlichen Ratten zu schrumpfenden Hoden und bei Weibchen zu Totgeburten.

Kein Wunder daher, dass Lilial zumindest umstritten ist. Bereits seit 2012 wird über eine Neubewertung als CMR2-Stoff im Rahmen der Europäischen Chemikalienverordnung (REACH) diskutiert. Die Kategorie CMR2 beinhaltet Substanzen, für die aufgrund von Tierversuchen vermutet wird, dass sie auch für Menschen krebserregend, erbgutverändernd oder eben fortpflanzungsschädigend sind.


Lilial: Tierversuche legen schädigende Wirkungen auf die Fortpflanzung nahe


Im Falle von Lilial würde sich die Einordnung auf einen weiteren Rechtsbereich auswirken. Die EU-Kosmetikverordnung nämlich verbietet CMR2-Stoffe in Pflegeprodukten. Ausnahmen sind möglich, wenn es sich um „technisch unvermeidbare Spuren“ handelt oder glaubhafte wissenschaftliche Studien belegen, dass niedrige Konzentrationen in bestimmten Produktgruppen unbedenklich sind. Um einem möglichen Komplettverbot von Lilial vorzubeugen, beantragte die IFRA (International Fragrance Association) – die Lobbyvereinigung der Parfümindustrie – im Jahr 2013 bei der EU-Kommission eine konzentrationsbedingte Zulassung.

Das wissenschaftliche Beratergremium der EU-Kommission (SCCS) kam jedoch im August 2015 zu dem Schluss, dass die von der IFRA angeführten Studien und Berechnungen eine Ausnahmeregelung nicht rechtfertigen. Aufgrund der unsicheren Datenlage sei die Nutzung sowohl in abwaschbaren (Rinse-off) als auch in auf der Haut verbleibenden (Leave-on) Kosmetika „nicht sicher“. Deshalb wertet ÖKOTEST Lilial in Pflegeprodukten konsequent ab.

Gesundheitsrisiken sind laut SCCS vor allem dann zu befürchten, wenn sich Lilial in hohen Gesamtkonzentrationen im Blut anreichert. Das Komitee beruft sich auf den „Margin of Safty“, ein kalkulierter Sicherheitsabstand. Ein Stoff gilt als „sicher“, wenn die höchste Dosis, die in Tierversuchen keine Schäden verursacht hat, mindestens dem 100-Fachen der geschätzten üblichen Tagesaufnahmemenge entspricht. Bei Lilial befürchtete das SCCS aber bereits beim 53-Fachen Gesundheitsrisiken.

Deshalb liegt der Ball nun wieder bei der IFRA. Anfang 2017 will diese ein überarbeitetes Dossier mit neuen Daten zur Genotoxizität (also der Auswirkung von Lilial auf die Gene) und zur Aufnahme der Substanz über die Haut vorle gen. Besonders strittig ist nämlich weiterhin, wie stark Lilial durch die Haut dringt. IFRA Scientific Director Dr. Matthias Vey hofft, dass durch die zusätzlichen Daten das SCCS zu einer neuen, weniger kritischen Einschätzung kommt.

ÖKO-TEST rät

Gunstig und gut schließt sich nicht aus. Vier Handcremes, die im Test mit der Bestnote abschneiden, sind bereits für weniger als einen Euro pro 100 Milliliter zu haben.
Wollen Sie den Duftstoff Lilial in Kosmetikprodukten vermeiden, gibt die Deklaration einen ersten Aufschluss. Er muss unter der Bezeichnung Butylphenyl Methylpropional aufgeführt sein.
Haufiges Waschen zerstört die Schutzschicht der Haut und kann zu Hautirritation und Rissen führen. Es ist allerdings ein Märchen, dass feuchtigkeitsspendende Handcremes „süchtig“ machen.

Kompakt

Lilial als Kontaktallergen
Lilial gehört zu den 26 deklarationspflichtigen allergenen Duftstoffen. Diese müssen seit 2003 mit ihren INCI-Namen auf den Verpackungen deklariert sein, wenn sie eine Konzentrationsgrenze von mehr als 10 mg/kg in Leave-on-Produkten und mehr als 100 mg/kgin Rinse-off-Produkten überschreiten. Im Falle von Lilial ist die Bezeichnung Butylphenyl Methylpropional. Das SCCS proklamiert den Duftstoff als „moderates“ Allergen. Kontaktallergieexperte Prof. Dr. med. Axel Schnuch vom Informationsverbund Dermatologischer Kliniken (IVDK) an der Universität Göttingen geht noch ein Stück weiter. Lilial sei unter den 26 Kontaktallergenen eines der harmlosesten. Eine Risikobetrachtung hat ergeben, dass Hautreizungen in Relation zur geschätzten Tagesaufnahmemenge eher selten sind.

Allergierisiko in Handcremes
Fest steht, dass Lilial von der Haut absorbiert wird. In welchem Maße, ist allerdings weiterhin strittig. Die Substanz dürfte an den Händen jedoch eher schwächer durch die Haut dringen, schätzt Professor Schnuch. Die Hornschicht sollte dafür sorgen, dass weniger absorbiert wird als beim Auftragen von lilialhaltigen Pflegeprodukten auf andere Körperteile. Allerdings können sich Risse und Wunden, wie sie an Händen relativ häufig vorkommen, negativ auswirken und für eine stärkere Lilial-Aufnahme sorgen.

Wann und ob es so kommen wird, ist derzeit unklar. Sobald das Dossier vorliegt, werde dem SCCS voraussichtlich eine weiteres Mandat zur Neubewertung von Lilial in kosmetischen Produkten erteilt, heißt es auf Nachfrage bei der EU-Kommission. Ähnlich verhält es sich mit dem Stoffbewertungsverfahren unter REACH. Auch hier sind neue Studien angefordert, die Einteilung von Lilial als CMR2-Stoff lässt also weiter auf sich warten.

ÖKO-TEST hat sich gefragt, ob Handcremehersteller trotz der streitbaren Lage weiter auf Lilial setzen. Wir haben 29 Produkte ins Labor geschickt und diese auch auf andere schädliche Inhaltsstoffe überprüfen lassen.

Das Testergebnis

■.Naturkosmetika weiter top. Die acht naturzertifizierten Produkte sind alle frei von bedenklichen und/oder umstrittenen Inhaltsstoffen. Wir vergeben hier durchweg die Bestnote „sehr gut“. Sieben der 21 nicht zertifizierten Handcremes sind ebenfalls ohne Makel. Allerdings geht es dann bergab: Sechs Cremes sind „befriedigend“, sechs „ausreichend“, eine ist „mangelhaft“ und eine sogar „ungenügend“.
■.Problemstoff Lilial. In acht Produkten steckt der umstrittene Duftstoff, in zwei weiteren kann er zwar vom Labor nicht nachgewiesen werden, ist aber von den Herstellern auf den Verpackungen deklariert. Die Medicos Olivenöl Handpflegecreme fällt mit dem höchsten Lilialgehalt deutlich aus dem Rahmen. Allerdings sind auch die Werte in der Kamill Hand & Nagelcreme Classic, die TodayHandcreme Intensiv und die Handsan Handcreme Hand & Nail mit Arganöl nicht ohne. Dass Lilial in den Naturkosmetikprodukten kein Problem ist, ist kein Zufall. Der Duftstoff darf hier gar nicht verwendet werden.
■.Hände weg. Das Schlusslicht im Test, die Neutrogena Norwegische Formel Handcreme mit Nordic Berry, enthält die halogenorganische Verbindung Chlorphenesin, PEG/PEG-Derivate und außerdem Paraffine. Letztere sind Fette aus Erdöl, die sich nicht so gut ins Gleichgewicht der Haut integrieren wie natürliche Öle. PEG/PEG-Derivate machen sie durchlässiger für Fremdstoffe. Chlorphenesin gilt als allergieauslösend. Wir sind der Meinung: So viele kritische Substanzen sollte niemand in die Hände bekommen. Das gilt ebenso für die Dove Verwöhnende Handcreme Deep Care Complex. Sie enthält außer PEG/ PEG-Derivaten auch Propylparaben, das im Verdacht steht, hormonell wirksam zu sein.

Experte

Neue Mixturen sind nicht immer besser

Wird eine Substanz aus Gründen der Produktsicherheit aus einer Rezeptur entfernt und durch eine andere ersetzt, ist der Hersteller mit der sogenannten Ersatzstoffproblematik konfrontiert. Ist der Ersatzstoff wirklich „sicherer“ als der ursprüngliche Stoff? Niemandem ist damit gedient, wenn ein toxikologisch gut untersuchter Stoff durch einen ersetzt wird, bei dem man wenig zu den unerwünschten Effekten weiß. Der Ersatz der Parabene durch Methylisothiazolinone (MIT) ist ein eklatantes Beispiel dafür. In der Folge beobachteten wir in unserem Datenverbund (IVDK) eine Zunahme der Kontaktallergien gegen MIT um etwa 600 Prozent innerhalb von drei Jahren.

Professor Dr. med. Axel Schnuch vom Informationsverbund Dermatologischer Kliniken / Universität Göttingen

Erfreulich. Mittlerweile verzichten die meisten Hersteller auf bedenkliche Konservierungsstoffe. Lediglich zwei Cremes, darunter auch die Florena Intensive Feuchtigkeit Handcreme Aloe Vera, enthalten Propylparaben. Zum Vergleich: In unserem Handcreme-Test 2012 waren noch 16 von insgesamt 25 Handcremes mit mindestens einem bedenklichen Paraben konserviert.

So reagierten die Hersteller

■ Fünf Handcremes sollen in nächster Zeit ohne Lilial auf den Markt kommen: die Medicos Olivenöl Handpflegecreme vonDr. Theiss , die Handsan Handcreme Hand & Nail mit Arganöl vonLornamead , die Nivea Handcreme Soft & Intensive vonBeiersdorf sowie die Cien Hydro Handcreme und Today Handcreme Intensiv, beide vonMann & Schröder und erhältlich bei Lidl beziehungsweise Rewe.
Weleda rechtfertigt den Umkarton der Weleda Sanddorn Handcreme mit den empfindlichen Alu-Tuben. Deren Inhalt sei frei von synthetischen Konservierungsstoffen und etwa durch spitze Kanten beim Transport leicht zu beschädigen.

So haben wir getestet

Der Einkauf

Wir haben für unseren Test insgesamt 29 Handcremes erworben, von denen acht als Naturkosmetik zertifiziert sind. Die Produkte stammen aus Supermärkten, Discountern, Drogerien, Apotheken und Naturwarenläden. Alle sollen trockene, raue und spröde Hände durch zusätzliche Feuchtigkeit pflegen. Auf spezielle Handcremes, beispielsweise gegen Pigmentflecken, haben wir verzichtet. Die teuerste Creme im Test kostet 15,80 Euro pro 100 Milliliter. Die drei günstigsten Produkte sind in gleicher Menge bereits für 0,68 Euro zu haben.

Die Inhaltsstoffe

Mit drei Ausnahmen enthalten alle Testprodukte Parfüm. Wir wollten es genauer wissen und haben die Handcremes im Labor auf allergene Duftstoffe wie Lyral und Cinnamylalkohol untersuchen lassen. Ebenso hat uns interessiert, ob Lilial, PEG/PEG-Derivate, Propylparaben, halogenorganische Verbindungen und Paraffine/Erdölprodukte/ Silikone enthalten sind.

Weitere Mängel

Verpackungen lassen sich nicht immer vermeiden, sie sollten aber weder überflüssig noch umweltschädlich sein. Handcremetuben in zusätzlichen Umkartons werden daher abgewertet. Gleiches gilt für PVC/ PVDC-chlorierte Verbindungen in den Verpackungen.

Bewertung

PEG/PEG-Derivate, Lilial und halogenorganische Verbindungen fließen mit jeweils zwei Minuspunkten in das Testergebnis Inhaltsstoffe ein. Erhöhte Gehalte an Paraffinen/ Erdölprodukten/Silikonen und der Nachweis von Propylparaben führen jeweils zu einer einfachen Abwertung. Gleiches gilt für Lyral und Cinnamylalkohol – unabhängig davon, ob nur ein Duftstoff oder beide enthalten sind.

Maiglöckchengeruch: Wie viele Handcremehersteller setzen auf den umstrittenen Duftstoff Lilial?

Fett gedruckt sind Mängel.
Glossar:
Erläuterungen zu den untersuchten Parametern finden Sie auf Seite 172.Anmerkungen: 1) Weiterer Mangel: Umkarton, der kein Glas schützt.2) Butylphenyl Methylpropional (Lilial) deklariert, aber im Labor nicht nachgewiesen.3) Laut Hersteller wird das Produkt voraussichtlich ab Dezember 2016 mit einem neuen Design unter dem Titel Ombia Milch & Honig Handcreme für normale & empfindliche Hände vertrieben.4) Eugenol und Citronellol deklariert, aber im Labor nicht nachgewiesen.5) Laut Hersteller wird das Produkt voraussichtlich Ende 2016 ohne Lilial „mit natürlicher Kamille und neuer (grüner) Optik“ in den Handel kommen, der Zusatz Hydro werde durch Care ersetzt.6) Laut Hersteller fließt das Produkt seit September 2016 ohne Lilial in den Handel ein.7) Laut Hersteller ist seit Ende August 2016 auf eine lilialfreie Rezeptur umgestellt, ab Charge 010816 sei das überarbeitete Produkt im Handel erhältlich.8) Laut Anbieter wird das Produkt ab Januar 2017 ohne Lilial erhältlich sein, erkennbar an dem geänderten EAN-Code 24584920.9) Laut Hersteller gibt es Mitte September 2016 einen Relaunch ohne Parabene, Mineralöl und Lilial. Das Nachfolgeprodukt werde in einer neuen Verpackung angeboten und trage dann den Namen Nivea Hand Creme Soft Care.10) Der Lilialgehalt liegt bei diesem Produkt unterhalb der De-klarationsgrenze für deklarationspflichtige Duftstoffe von mehr als 10 mg/kg, wir werten aber schon bei Nachweis ab.11) Citral und Farnesol deklariert, aber im Labor nicht nachgewiesen.12) Laut Hersteller wird das Produkt mittlerweile im neuen Design unter dem Titel Alverde Intensiv Handcreme Bio-Granatapfel Bio-Karitébutter sehr trockene Haut vertrieben, die Rezeptur und die Verpackungsmaterialien seien unverändert.13) Citronellol nicht deklariert, aber im Labor nachgewiesen. Laut Hersteller sei bei der Produktion auf dem Etikett die letzte Zeile mit der entsprechenden Information abgeschnitten worden. Alle gelagerten Cremetuben seien mit einem zusätzlichen Sticker versehen worden, der auf Citronellol hinweist.14) Farnesol deklariert, aber im Labor nicht nachgewiesen.15) Citronellol und Farnesol deklariert, aber im Labor nicht nachgewiesen.
Legende: Produkte mit gleichem Gesamturteil sind in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt.
Unter dem Testergebnis Inhaltsstoffe führen zur Abwertung um jeweils zwei Noten: a) PEG/PEG-Derivate; b) Butylphenyl Methylpropional (Lilial); c) halogenorganische Verbindungen. Zur Abwertung um jeweils eine Note führen: a) mehr als 10 mg/kg Cinnamylalkohol und/oder mehr als 10 mg/kg Hydroxyisohexyl 3-Cyclohexene Carboxaldehyde (Lyral); b) Propylparaben; c) mehr als ein Prozent Paraffine/Erdölprodukte/Silikone. Unter dem Testergebnis Weitere Mängel führt zur Abwertung um eine Note: Umkarton, der kein Glas schützt. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe. Aus rechtlichen Grün-den weisen wir darauf hin, dass wir die (vom Hersteller versprochenen) Wirkungen der Produkte nicht überprüft haben. Ein Testergebnis Weitere Mängel, das „befriedigend“ oder „ausreichend“ ist, verschlechtert das Gesamturteil um eine Note.Testmethoden undAnbieterverzeichnis finden Sie unter www.oekotest.de  Suchen → „M1610“ eingeben.Einkauf der Testprodukte: April und Juni 2016.
Tests und deren Ergebnisse sind urheberrechtlich geschützt. Ohne schriftliche Genehmigung des Verlags dürfen keine Nachdrucke, Kopien, Mikrofilme oder Einspielungen in elektronische Medien angefertigt und/oder verbreitet werden.


Foto: imago/Westend61

Foto: jana-milena/photocase

Foto: Privat

Foto: imago/Westend61